Aktivitätsanalyse - Gegenstand und Methodik


Hausarbeit, 2005

19 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungs- & Symbolverzeichnis

1. Einleitung und Historie

2. Definitionen
2.1 Definition: Aktivität
2.2 Definition: Input-Output- Kombination
2.3 Definition: Technologie
2.4 Definition: Effizienz
2.5 Definition: Dominanz

3. Elemente der Aktivitätsanalyse
3.1 Input- Output- Kombination
3.2 Technologie
3.2.1 Spezielle Arten von Technologien
3.2.1.1 Größendegression
3.2.1.2 Größenprogression
3.2.1.3 Größenproportionalität
3.2.2 Additive Technologien
3.2.3 Lineare Technologien
3.2.4 Konvexe Technologien

4. Fazit

Versicherung

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abb. 3.0 Ertragsgebirge mit eingezeichneter Isoquante, (aus: http://www.carsten-buschmann.de/skripte/bwl1/produk-tion.htm, heruntergeladen am 14.06.05)

Abb.3.1 Kurvenform einer größendegressiven Technologie, (aus: Fandel, G. (1996), Produktion I, S. 41)

Abb.3.2. Kurvenform einer größenprogressiven Technologie, (aus: Fandel, G. (1996), Produktion I, S. 41)

Abb.3.3. Kurvenform einer größenproportionalen Technologie, (aus: Fandel, G. (1996), Produktion I, S. 41)

Abb.3.4. Lineare Technologie mit Güterbeschränkung, (aus: Fandel, G. (1996), Produktion I, S. 47)

Abkürzungs- & Symbolverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung und Historie

Die Aktivitätsanalyse wurde im Jahr 1951 von Tjalling C. Koopmans entwickelt und im Jahr 1959 von Debreu, sowie 1961 von Hildenbrand erweitert. Sie beruht auf bestehenden Proportionalitäten zwischen den eingesetzten Faktormengen und den hergestellten Endproduktmengen, sowie dass das Ergebnis von mehreren gleichzeitig ausgeführten Aktivitäten übereinstimmt mit dem Ergebnis der Summe der Einzelaktivitäten. Dabei gilt es technologische Gesetzmäßigkeiten zu untersuchen und daraus die Produktionsfunktion abzuleiten.[1] Obwohl sich die neoklassische Produktionstheorie bereits in der praktischen Anwendung bewährt hatte, suchte man nach theoretisch plausibleren Ansätzen, die zusätzlich die technolo-gischen Produktionsbedingungen eines Unternehmens mit einbeziehen.

Daraufhin wurde mit der Aktivitätsanalyse ein leistungsfähiges Instrument entwickelt, das daneben entscheidende Faktoren wie technisches Wissen und verfügbare Ressourcen eines Unternehmens nicht außer Acht lässt.[2]

Die Aktivitätsanalyse wird oft im Zusammenhang mit Fragen des Umweltschutzes in Betracht gezogen, da sie auch auf einige Aspekte der Kuppelproduktion eingeht, das bedeutet, wenn aus einer Produktion mehr als eine Produktart entsteht. So können z.B. auch nicht erwünschte Produkte wie Abgase, giftige Abfälle etc. aus einer Produktion entstehen.[3]

Nachfolgend werden die einzelnen Bausteine genauer durchleuchtet und dargestellt, aus denen sich die Aktivitätsanalyse zusammensetzt.

2. Definitionen

Um im nachfolgenden Teil die Aktivitätsanalyse genauer untersuchen und beschreiben zu können, möchte ich zunächst die wichtigsten Begriffe definieren.

2.1 Definition: Aktivität

Als Aktivität wird die Kombination von Faktoreinsatzmengen bezeichnet, die in einem Unternehmen realisierbar ist, d.h. sie ermöglicht die Herstellung einer bestimmten Ausbringungsmenge.[4] Aktivitäten werden auch als Produktionspunkte bezeichnet. Sie sind Elemente der Technologiemenge.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Dabei bezeichnet vk die Menge von k und k eine bestimmte Güterart.

Aktivitäten werden im allgemeinen in einer Vektor-Darstellung wie folgt abgebildet:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.2 Definition: Input-Output- Kombination

Als Input- Output- Kombination bezeichnet man die Kombination der unterschiedlichen Güter, die in der Produktion eine Rolle spielen. Dazu gehören die endlichen vielen Güter, die in die Produktion eingehen (K). Diese setzen sich zusammen aus den Endprodukten (J), den Zwischenprodukten (S) und den Produktionsfaktoren (I). Daraus lässt sich folgende Gleichung erstellen:

K = J + S + I

Dabei kann jede Input- Output- Kombination in einem Gütervektor dargestellt werden (s. Kapitel 3.1.), welcher die Menge an Produktionsfaktoren, Zwischen- und Endprodukten veranschaulicht.[5]

2.3 Definition: Technologie

Die Menge aller technischen Möglichkeiten, die einem Unternehmen bekannt und realisierbar sind bezeichnet man als Technologie. Dabei ist nicht jede dieser technisch möglichen Produktionen ökonomisch wünschenswert.

Sie verändert sich, wenn sich der Gütervektor verändert.[6]

Technologieeigenschaften beschreiben idealtypische Merkmale, durch die sich allgemeine Technologien auf bestimmte Technologieformen einschränken lassen. Diese werden später noch genau erläutert.

[...]


[1] Fandel, G. (1996), Produktion I, S. 25

[2] Kistner, K.-P. (1981): Produktions- und Kostentheorie, S. 46-47

[3] Dyckhoff, H. (2000): Grundzüge der Produktionswirtschaft, S. 89

[4] Kistner, K.-P. (1981): Produktions- und Kostentheorie, S. 47

[5] Fandel, G. (1996), Produktion I, S. 35-36

[6] Dyckhoff, H.: Betriebliche Produktion – Theoretische Grundlagen einer umwelt-orientierten Produktionswirtschaft, S. 47

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Aktivitätsanalyse - Gegenstand und Methodik
Hochschule
Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Hellweg-Sauerland GmbH
Veranstaltung
Fertigung und Logistik
Note
1,3
Autor
Jahr
2005
Seiten
19
Katalognummer
V45489
ISBN (eBook)
9783638428835
Dateigröße
3542 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Aktivitätsanalyse, Gegenstand, Methodik, Fertigung, Logistik
Arbeit zitieren
Valeria Wunderlich (Autor:in), 2005, Aktivitätsanalyse - Gegenstand und Methodik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/45489

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