Da sowohl die Finanzierung, als auch die Qualität von Gesundheitsleistungen zunehmend an Bedeutung gewinnen und Ineffizienzen vermieden werden sollen (Epoch Times, 2018), soll diese Arbeit die Studie von Potempa und Rychlik, „Zum Stellenwert der Gesundheitsökonomie in Deutschland“ thematisieren.
Zunächst soll die Ausgangsstudie strukturiert zusammengefasst und das detektierte Hauptmerkmal beschrieben werden. Dies dient hiernach als Grundlage für eine Anschlussstudie. Diese wird nach einer Beurteilung der Ausgangsstudie detailliert vorgestellt und beschrieben.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Zusammenfassung der Ausgangsstudie
2.1 Hintergründe und Ziele der Ausgangsstudie
2.2 Methodik
2.3 Analyse
2.4 Ergebnisse und Präsentation
2.5 Anschlussfragen und Beurteilung
3 Anschlussstudie
3.1 Initiierung
3.2 Planung
3.3 Datenerhebung
3.4 Datenauswertung
3.5 Präsentation
4 Zusammenfassung/Fazit
Zielsetzung & Themen
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Konzeption einer Anschlussstudie basierend auf der Studie von Potempa und Rychlik („Zum Stellenwert der Gesundheitsökonomie in Deutschland“), um zu untersuchen, ob gesundheitsökonomische Maßnahmen und Konzepte in der medizinischen Versorgung simultan zur Qualitätssteigerung und Kostenreduktion beitragen können.
- Strukturierte Zusammenfassung und kritische Würdigung der Ausgangsstudie
- Entwicklung eines methodischen Designs für eine Anschlussstudie
- Identifikation relevanter Akteure im Gesundheitswesen (Leistungserbringer, Kostenträger, Wissenschaft)
- Analyse des Spannungsfeldes zwischen ökonomischen Vorgaben und Versorgungsqualität
- Konzeption eines quantitativen Erhebungsinstruments (Survey)
Auszug aus dem Buch
2.1 Hintergründe und Ziele der Ausgangsstudie
Der wirtschaftliche Aspekt im Gesundheitswesen gewinnt zunehmend an Bedeutung, dies zeigt sich sowohl in der Sozialgesetzgebung durch das Wirtschaftlichkeitsgebot, als auch durch geänderte Vergütungsformen für die Leistungserbringer. Jedoch existieren keine international gültigen Maßstäbe. Deutschland lässt darüber hinaus einige anerkannte Methoden außer Acht, wie die Kosten-Effektivitätsanalyse, um die ideale Methode zur Behandlung zu detektieren oder eine Einbeziehung von inkrementellen und intangiblen Kosten (Potempa & Rychlik, 2018).
Da die Einstellung der Akteure im Gesundheitswesen zur Gesundheitsökonomie für die zukünftige Ausrichtung der Wissenschaftsdisziplin eine bedeutende Rolle einnimmt und für eine internationale Einordnung notwendig ist, soll durch die Ausgangsstudie der Stellenwert der Gesundheitsökonomie in Deutschland erhoben und eingeordnet werden. Da vergleichbare Studien, die alle Akteure im Gesundheitswesen betreffen, nicht vorhanden sind, soll diese Lücke durch diese Studie geschlossen werden (Potempa & Rychlik, 2018).
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung stellt die Relevanz der Themen Finanzierung und Qualität im Gesundheitswesen dar und definiert die Zielsetzung, eine Anschlussstudie auf Basis der Untersuchung von Potempa und Rychlik zu entwickeln.
2 Zusammenfassung der Ausgangsstudie: Dieses Kapitel fasst die Ausgangslage, die methodische Vorgehensweise und die Ergebnisse der ursprünglichen Studie zum Stellenwert der Gesundheitsökonomie in Deutschland zusammen.
3 Anschlussstudie: Hier wird das Konzept der geplanten Anschlussstudie detailliert dargelegt, inklusive der Initiierung, Forschungsfrage, dem Studiendesign, der Datenerhebung und dem Auswertungsplan.
4 Zusammenfassung/Fazit: Das abschließende Kapitel erläutert, wie durch die Anschlussstudie die Forschungsfrage beantwortet werden kann und welche Erkenntnisse hinsichtlich des Spannungsfeldes zwischen Qualität und Kosten gewonnen werden sollen.
Schlüsselwörter
Gesundheitsökonomie, Gesundheitswesen, Qualität, Kostenreduktion, Anschlussstudie, Versorgungsqualität, Leistungserbringer, Kostenträger, Sozialgesetzgebung, Wirtschaftlichkeitsgebot, Kosten-Effektivitätsanalyse, Onlinesurvey, Hypothesentest, Krankenhaus, Krankenkassen.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption einer Anschlussstudie zur Analyse des Stellenwerts der Gesundheitsökonomie in Deutschland, basierend auf einer bestehenden Studie aus dem Jahr 2018.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind das Spannungsfeld zwischen ökonomischer Effizienz und der Qualität der medizinischen Versorgung, sowie die Einstellung verschiedener Akteure im Gesundheitswesen zu gesundheitsökonomischen Konzepten.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Die zentrale Forschungsfrage lautet: Können Maßnahmen und Konzepte der Gesundheitsökonomie sowohl zur Qualitätssteigerung als auch zur Kostenreduktion in der medizinischen Versorgung dienen?
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird ein quantitatives Studiendesign mittels eines Onlinesurveys entworfen, bei dem verschiedene Akteure des Gesundheitswesens (Leistungserbringer, Kostenträger, Wissenschaftler) befragt werden, ergänzt durch deskriptive Statistik und Hypothesentests.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Zusammenfassung der Ausgangsstudie und die detaillierte Planung der neuen Studie, inklusive der Herleitung der Forschungsfrage, des Studiendesigns und der methodischen Vorgehensweise bei der Datenerhebung und -auswertung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Gesundheitsökonomie, Versorgungsqualität, Wirtschaftlichkeitsgebot, Kostenreduktion und Empirische Forschung.
Welchen Zweck erfüllt der Hypothesentest in der Anschlussstudie?
Der Hypothesentest soll statistisch prüfen, ob die befragten Gruppen die gesundheitsökonomischen Maßnahmen differenziert einordnen (H0) oder ob ein einheitliches Bild über alle Gruppen hinweg besteht (H1).
Warum wurden verschiedene Akteure als Zielgruppe gewählt?
Die Auswahl der Akteure (Ärzte, Krankenhäuser, Krankenkassen, Politik) dient dazu, das sektorale Spannungsfeld im Gesundheitswesen abzubilden und unterschiedliche Expertenperspektiven auf dieselben Maßnahmen zu erhalten.
- Citar trabajo
- Volker Julius (Autor), 2018, Konzeption einer Anschlussstudie zur Studie "Stellenwert der Gesundheitsökonomie in Deutschland", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/454921