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Die Pneumatologie Wolfhart Pannenbergs. Ein Abgleich mit den pneumatologischen Thesen von Christian Danz

Titel: Die Pneumatologie Wolfhart Pannenbergs. Ein Abgleich mit den pneumatologischen Thesen von Christian Danz

Seminararbeit , 2017 , 19 Seiten , Note: 2

Autor:in: Mag.rer.soc.oec., MTh Dietmar Böhmer (Autor:in)

Theologie - Systematische Theologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden Arbeit wird auf Basis der Systematischen Theologie Wolfhart Pannenbergs seine Pneumatologie herausgearbeitet.

An bestimmten Stellen werden dabei die gewonnenen Erkenntnisse mit den Thesen von Christian Danz verglichen.

Doch bevor in medias res zu gehen ist, erfolgt ein kurzer Abriss über die Biographie Pannenbergs, um eine theologiegeschichtliche Einordnung zu gewährleisten. Daran anschließend wird ein knapper Überblick über seinen theologischen Ansatz und Wissenschaftstheorie der Theologie gegeben, der das weitere Verständnis erst ermöglicht.

Im nachfolgenden Kapitel dieser Arbeit wird der Fokus auf sein Hauptwerk, die Systematische Theologie, gelegt, bevor im vierten, letzten, Kapitel ein Resümee erfolgt. Jedoch werde auch an den betreffenden Stellen immer wieder resümierend eingegriffen, vor allem in Verbindung zu den Thesen Danzens.

Dies soll es ermöglichen, schon im Hauptteil der Arbeit eine Zusammenschau mit den Thesen zu ermöglichen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Allgemeine Vorbemerkungen

2.1. Biographisches zu Wolfhart Pannenberg

2.2. Theologischer Ansatz

2.3. Wissenschaftstheorie der Theologie

3. Pannenbergs Pneumatologie in seiner Systematischen Theologie

3.1. Allgemeines

3.2. Was ist der Heilige Geist für Pannenberg?

3.3. Das soteriologische Geistwirken

3.3.1. Klammer von der Schöpfung zur Eschatologie

3.3.2. Verherrlichung des Sohnes – Jesus und der Geist

3.3.3. Geist als Gabe und die Schöpfung

3.4. Der Geist und die Kirche

4. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Pneumatologie von Wolfhart Pannenberg auf Basis seiner Systematischen Theologie systematisch zu erschließen und kritisch mit den pneumatologischen Thesen von Christian Danz zu vergleichen.

  • Analyse der Pneumatologie Pannenbergs im Rahmen der Systematischen Theologie
  • Darstellung des Verhältnisses von Schöpfung, Soteriologie und Eschatologie im Geistwirken
  • Untersuchung der Rolle des Heiligen Geistes für die Kirche
  • Vergleichende Gegenüberstellung der Positionen Pannenbergs und Danz

Auszug aus dem Buch

3.2. Was ist der Heilige Geist für Pannenberg?

Um es gleich vorweg auf den Punkt zu bringen: Pannenberg sieht den Geist als „eschatologische Gabe, die auf die eschatologische Heilsvollendung zielt und sie verbürgt und so in aller irdischen Gebrechlichkeit christlicher Existenz dieses Heils gewiß macht.“ Für ihn ist der Heilige Geist nicht ein Mittel für eine wie auch immer geartete übernatürliche Erkenntnis. Trinitarisch gesehen ist der Geist „die Verherrlichung beider [Vater und Sohn, Anm.] in der Vollendung ihres Werkes“, er ist die Kraft, von der alles Leben ausgeht, er war schon bei der Schöpfung „als Gottes mächtiger Atem“ gegenwärtig. Dabei geht es um viel mehr als die reine Erkenntnishilfe, denn „[d]as Wirken des Geistes Gottes in seiner Kirche und in den Glaubenden dient der Vollendung seines Wirkens in der Welt der Schöpfung“. Für Pannenberg geht sowohl das kreatürliche wie auch das eschatologische Leben vom Geist aus. Die Offenbarung Gottes hat daher ein Ziel, dessen Begründungsmuster die Pneumatologie ist. Sowohl im AT als auch im NT ist der Heilige Geist Lebenskraft, weshalb jede Lebenserscheinung eine Manifestation des Gottesgeistes ist. Das spezifische des Geistwirkens im NT und in der Kirche besteht darin, dass das Leben, das überall dem schöpferischen Wirken des Geistes entspringt, über den Tod siegen wird. Doch ebenso wichtig ist Pannenberg, dass der Geist die Jesusbeziehung vermittelt und somit zum Medium der Unmittelbarkeit jedes einzelnen Christen zu Gott wird. Durch den Geist, der dem Menschen gleichsam einer anthropologischen Konstante ‚innewohnt’ ist die Verherrlichung des Vaters und des Sohnes erst möglich, wodurch Pannenberg schließlich zu seiner trinitarischen Argumentation gelangt. Die weitere Argumentation betreffend die Bedeutung des Geistes läuft entlang der Verhältnislinie Vater–Sohn–Geist–Mensch–Kirche.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung legt den Fokus der Arbeit auf die pneumatologische Systematik Pannenbergs und skizziert den methodischen Vergleich mit den Thesen von Christian Danz.

2. Allgemeine Vorbemerkungen: Dieses Kapitel liefert den biographischen und wissenschaftstheoretischen Kontext Pannenbergs, insbesondere unter dem Aspekt der „Offenbarung als Geschichte“.

3. Pannenbergs Pneumatologie in seiner Systematischen Theologie: Das Hauptkapitel expliziert Pannenbergs Verständnis des Heiligen Geistes als Kraft und eschatologische Gabe, die Schöpfung, Soteriologie und Ekklesiologie verbindet.

4. Resümee: Das Resümee fasst die zentrale Bedeutung des Geistes als verbindendes Element zwischen Schöpfung und Eschaton bei Pannenberg zusammen und wiederholt die kritische Abgrenzung zu Danz.

Schlüsselwörter

Pannenberg, Pneumatologie, Systematische Theologie, Heiliger Geist, Eschatologie, Schöpfung, Christian Danz, Trinität, Offenbarung als Geschichte, Ekklesiologie, Soteriologie, Geistwirken, christliche Lehre, Heilsökonomie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die pneumatologischen Lehren Wolfhart Pannenbergs, wie sie in seiner Systematischen Theologie dargelegt sind, und vergleicht diese mit den Thesen von Christian Danz.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentral sind die pneumatologische Grundlegung der Schöpfungslehre, die soteriologische Funktion des Geistes sowie das Verständnis der Kirche als Wirkungsort des Geistes.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Erarbeitung von Pannenbergs Geistverständnis und die kritische Würdigung im Kontext der Danz'schen Thesen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theologisch-systematische Analyse und komparative Untersuchung unter Einbeziehung des Hauptwerks Pannenbergs und der Lehrveranstaltungs-Thesen von Christian Danz.

Was umfasst der inhaltliche Hauptteil?

Der Hauptteil analysiert die Definition des Heiligen Geistes bei Pannenberg, seine Rolle im Heilswirken und die daraus resultierenden ekklesiologischen Konsequenzen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Eschatologie, Trinität, Geistwirken, Offenbarung und die spezifische "Klammerfunktion" des Geistes geprägt.

Wie unterscheidet sich die Auffassung des Geistes bei Pannenberg von der bei Danz?

Pannenberg versteht den Geist trinitarisch als (Mit-)Schöpfer und Kraft, während Danz ihn eher als Mittel des Glaubensvollzugs und funktionales Element innerhalb einer Theorie der Religion betrachtet.

Welche Rolle spielt die Kirche bei Pannenberg?

Für Pannenberg ist die Kirche ein durch den Geist begründetes eschatologisches Gottesvolk, in dem das Wirken des Sohnes und die Verherrlichung des Vaters durch den Heiligen Geist sichtbar werden.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Pneumatologie Wolfhart Pannenbergs. Ein Abgleich mit den pneumatologischen Thesen von Christian Danz
Hochschule
Universität Wien  (Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft, Evangelisch-Theologische Fakultät)
Veranstaltung
Dogmatikseminar – Pneumatologie
Note
2
Autor
Mag.rer.soc.oec., MTh Dietmar Böhmer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
19
Katalognummer
V455047
ISBN (eBook)
9783668879034
ISBN (Buch)
9783668879041
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pannenberg Pneumatologie Danz Wissenschaftstheorie Heiliger Geist Schöpfung Eschatologie Kirche Geist Systematische Theologie Wissenschaftstheorie der Theologie soteriologisches Geistwirken Soteriologie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Mag.rer.soc.oec., MTh Dietmar Böhmer (Autor:in), 2017, Die Pneumatologie Wolfhart Pannenbergs. Ein Abgleich mit den pneumatologischen Thesen von Christian Danz, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/455047
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Leseprobe aus  19  Seiten
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