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Übernahmeprämien bei Mergers and Acquisitions-Transaktionen

Eine empirische Untersuchung von Ländern, Branchen und transaktionsspezifischen Faktoren

Title: Übernahmeprämien bei Mergers and Acquisitions-Transaktionen

Bachelor Thesis , 2016 , 43 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: David Spoida (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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Summary Excerpt Details

In der vorliegenden Arbeit geht es um die Übernahmeprämien im Rahmen von Mergers and Acquisitions-Transaktionen, kurz M&A-Transaktionen. Vorliegende Studien zeigen, dass in der überwiegenden Zahl der Fälle nur die Shareholder der Zielunternehmen von einer M&A-Transaktion profitieren. Die Aktionäre der Käuferunternehmen ziehen häufig keine Vorteile aus der Transaktion. Trotz der bisherigen Erkenntnisse und der Untersuchung werden weiterhin Übernahmen mit beträchtlichen Preisaufschlägen getätigt. Der Preisaufschlag ergibt sich aus der Differenz zwischen dem Kaufpreis pro Aktie und dem aktuellen Aktienkurs und wird in der einschlägigen Literatur als Übernahmeprämie bezeichnet. Der Mehrwert einer Transaktion wird durch die Übernahmeprämie zwischen dem Käufer- und dem Zielunternehmen aufgeteilt. Sowohl für die Existenz eines Mehrwertes als auch für die recht unterschiedliche Aufteilung im Rahmen der Zahlung einer Übernahmeprämie liegen verschiedene Theorien vor. Zu den in der Literatur genannten Motiven und Treibern zählen unter anderem überschüssige Liquidität, Unterbewertung des Zielunternehmens, Manager-Hybris, steuerliche Vorteile sowie erwartete Skalenerträge und Synergieeffekte.

Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Höhe von Übernahmeprämien empirisch zu untersuchen und deren Ausprägungen vor dem Hintergrund verschiedener Nationen, Branchen und Transaktionsspezifika zu vergleichen. Ein besonderer Fokus der Untersuchung liegt auf Transaktionen mit der Beteiligung deutscher Käufer- und Zielunternehmen. Auf Grundlage der Ergebnisse dieser Studie können in der Praxis die Übernahmeprämien für inländische, internationale sowie intra- und interindustrielle Transaktionen unter Berücksichtigung von transaktionsspezifischen Eigenschaften rational bewertet werden.

Die historische Entwicklung des M&A-Marktes zeigt, dass dieser rückblickend sowohl hinsichtlich der Transaktionsanzahl als auch hinsichtlich der Deal Volumina und der damit verbundenen Prämien einen wellenförmigen Verlauf genommen hat. M&A-Wellen werden durch makroökonomische Faktoren beeinflusst. In der einschlägigen M&A-Literatur gibt es daher verschiedene Erklärungsansätze für die wellenförmigen Bewegungen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Hintergrund, aktueller Stand der Forschung und Hypothesenformulierung

3 Methodik und Stichprobe

4 Ergebnisse der deskriptiven und multivariaten Analyse

5 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Höhe von Übernahmeprämien im Kontext von Mergers and Acquisitions (M&A) empirisch zu untersuchen und den Einfluss verschiedener länderspezifischer, branchenspezifischer sowie transaktionsspezifischer Faktoren auf diese Prämien zu analysieren.

  • Analyse des Einflusses makroökonomischer M&A-Wellen auf die Prämienhöhe.
  • Untersuchung der Auswirkungen unterschiedlicher Finanzsysteme und Investorenschutzregime.
  • Bewertung transaktionsspezifischer Determinanten wie Zahlungsmodalitäten und Übernahmeverhalten.
  • Empirische Überprüfung von Hypothesen mittels eines linearen Regressionsmodells (OLS-Modell).
  • Fokus auf Transaktionen mit Beteiligung deutscher Käufer- und Zielunternehmen.

Auszug aus dem Buch

3 Methodik und Stichprobe

In der vorliegenden Untersuchung sollen mögliche Einflussfaktoren auf die Übernahmeprämie im Rahmen von M&A-Transaktionen analysiert werden. Dabei stützt sich die Studie auf alle in der M&A-Datenbank von Thomson Reuters erhobenen Transaktionen, die innerhalb des Zeitraums von Januar 1986 bis Juni 2016 bekanntgegeben und in der Folge abgeschlossen wurden. Dabei wurden alle Transaktionen berücksichtigt, die ein börsennotiertes Unternehmen als Zielunternehmen aufwiesen. Ferner wurden nur solche Transaktionen berücksichtigt, deren 1-Tages-Prämie zwischen -100% und 5000% liegt. Nicht einbezogen wurden Aktienrückkäufe. Unter Einbezug der genannten Parameter ergibt sich eine Stichprobe aus 34946 Transaktionen. 638 Transaktionen wiesen keine Käufernationen auf und bei einer Transaktion fehlte die Targetnation. Diese Felder wurden als unbekannt deklariert.

Die Übernahmeprämie (ÜP) im Sinne der nachfolgenden Analyse ergibt sich aus dem Verhältnis zwischen dem gezahlten Kaufpreis und dem Schlusskurs einen Monat vor Bekanntgabe der Übernahmeabsicht (1-Monats-Pämie). Als erklärende Variablen werden neben dem Ankündigungsjahr (AJ) zunächst die Käufernation (KN) und Targetnation (TN) sowie die Käuferbranche (KB) und Targetbranche (TB) herangezogen. Zudem wurde das Modell um die äquivalenten Nationen (ÄN), die äquivalenten Branchen (ÄB) sowie um die äquivalenten Nationen und Branchen (NB) ergänzt. Außerdem wurden der Public Status (PS), das Übernahmeverhalten (ÜV), die Transaktionsform (TF) sowie der erworbene Anteil (EA) und die Zahlungsmodalitäten (ZM) als weitere Regressoren identifiziert. Um etwaige verzerrende Effekte durch die Größe der abgeschlossenen Transaktionen zu berücksichtigen, wird zusätzlich das logarithmierte Dealvolumen (ln_DV) als Kontrollvariable in die Analyse einbezogen. Im Ergebnis wird folgendes lineares Regressionsmodell unter Verwendung der Methode der kleinsten Quadrate geschätzt:

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die ökonomische Relevanz von Übernahmeprämien und definiert das Ziel der Arbeit, diese durch eine empirische Untersuchung verschiedener Einflussfaktoren besser zu verstehen.

2 Theoretischer Hintergrund, aktueller Stand der Forschung und Hypothesenformulierung: Dieses Kapitel fasst bestehende Theorien und empirische Studien zusammen, die den wellenförmigen Verlauf von M&A-Aktivitäten sowie verschiedene Determinanten der Prämienhöhe erklären, und leitet daraus zehn spezifische Hypothesen ab.

3 Methodik und Stichprobe: Es wird die Datengrundlage erläutert, die aus 34946 Transaktionen der M&A-Datenbank von Thomson Reuters besteht, sowie das eingesetzte OLS-Regressionsmodell zur Bestimmung der Einflussfaktoren spezifiziert.

4 Ergebnisse der deskriptiven und multivariaten Analyse: Hier werden die empirischen Befunde präsentiert, indem die Ergebnisse der Regressionen hinsichtlich Ankündigungsjahren, Nationen, Branchen und transaktionsspezifischer Faktoren detailliert dargestellt und auf Signifikanz geprüft werden.

5 Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse, in der die Bestätigung bzw. Ablehnung der aufgestellten Hypothesen diskutiert und die praktische Relevanz der Erkenntnisse hervorgehoben wird.

Schlüsselwörter

Übernahmeprämie, Mergers and Acquisitions, M&A-Transaktionen, OLS-Modell, Shareholder Value, Kapitalmarkteffizienz, Übernahmeverhalten, Zahlungsmodalitäten, Dealvolumen, Finanzsysteme, Regressionsanalyse, Zielunternehmen, Käuferunternehmen, empirische Untersuchung, Unterbewertung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Determinanten von Übernahmeprämien bei Mergers and Acquisitions (M&A) und analysiert, welche Faktoren – wie Ländereigenschaften, Branchenzugehörigkeit oder transaktionsspezifische Merkmale – die Höhe dieser Prämien beeinflussen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die theoretischen Erklärungsansätze für Übernahmeprämien, die empirische Analyse von M&A-Wellen im Zeitverlauf sowie die Auswirkungen verschiedener Finanzsysteme und Unternehmenseigenschaften auf die gezahlten Prämien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, mittels einer umfangreichen empirischen Regressionsanalyse zu ermitteln, inwieweit länderspezifische, branchenspezifische und transaktionsspezifische Variablen signifikante Auswirkungen auf die Höhe der Übernahmeprämie haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Die Studie verwendet ein lineares Regressionsmodell, konkret die Methode der kleinsten Quadrate (OLS-Modell), um isolierte Einflüsse der erklärenden Variablen auf die Zielgröße der Übernahmeprämie zu quantifizieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung und Hypothesenbildung, die methodische Vorgehensweise samt Stichprobenbeschreibung sowie die ausführliche Präsentation und Interpretation der statistischen Ergebnisse der Regressionsanalyse.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch Begriffe wie Übernahmeprämie, M&A-Transaktionen, OLS-Modell, Shareholder Value und transaktionsspezifische Determinanten charakterisieren.

Wie beeinflusst der Public Status des Käufers die Übernahmeprämie?

Die Ergebnisse zeigen, dass börsennotierte Käuferunternehmen tendenziell höhere Prämien zahlen als private Unternehmen, was auf unterschiedliche Eigentümerstrukturen und Anreizsysteme zurückgeführt wird.

Welche Rolle spielen Zahlungsmodalitäten bei der Prämienhöhe?

Die Analyse verdeutlicht, dass die Art der Finanzierung – also Cash, Aktien oder Mischformen – einen signifikanten Einfluss auf die Prämienhöhe hat, wobei sich insbesondere Unterschiede zwischen rein aktienfinanzierten und cashfinanzierten Transaktionen feststellen lassen.

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Details

Title
Übernahmeprämien bei Mergers and Acquisitions-Transaktionen
Subtitle
Eine empirische Untersuchung von Ländern, Branchen und transaktionsspezifischen Faktoren
College
Kiel University of Applied Sciences
Grade
1,0
Author
David Spoida (Author)
Publication Year
2016
Pages
43
Catalog Number
V455118
ISBN (eBook)
9783668882898
ISBN (Book)
9783668882904
Language
German
Tags
Übernahmeprämie M&A Prämie Transaktion
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
David Spoida (Author), 2016, Übernahmeprämien bei Mergers and Acquisitions-Transaktionen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/455118
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