Nationale Variation des Standarddeutschen. Lexikalische Varianten im DaF-Unterricht und in DaF-Lehrwerken


Magisterarbeit, 2013
76 Seiten, Note: 2,00

Leseprobe

Inhalt

0. Einleitung

1. Deutsch als eine plurizentrische, plurinationale und plurireale Sprache
1.1 Varietät und Varianten
1.2 Standardvarietät
1.3 Das Dialekt-Standard-Kontinuum
1.4 Nationale Standardvarietät von Österreich
1.5 Nationale Standardvarietät von der Schweiz
1.6 Nationale Standardvarietät von Deutschland
1.7 Sprachsituation in den Halbzentren
1.8 Asymmetrie zwischen den Vollzentren
1.9 Zusammenfassung

2. Variation – Norm - Standard
2.1 Variation
2.2 Sprachnormen und ihre Funktionen
2.3 Zum Begriff Standard und seiner Grenzbestimmung

3. Nationale lexikalische Variation im Rahmen des DaF-Unterrichts
3.1 Argumente für die Vermittlung der nationalen Varianten im DaF-Unterricht
3.2 Argumente dagegen
3.3 Der plurizentrische Ansatz im DaF-Unterricht
3.4 DaF- vs. DaZ-Unterricht

4. Nationale lexikalische Variation in DaF-Lehrwerken
4.1 Verwendung authentischer Materialien
4.2 Additiver vs. integrativer Ansatz
4.3 Ausgewählte Lehrwerke

5. Zusammenfassung

Literaturverzeichnis.

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Soziales Kräftefeld einer Standardvarietät

Abbildung 2: Modell regionaler Varietäten des Deutschen

Abbildung 3: Modell regionaler Varietäten – Diglossie

Abbildung 4: Regionale Gebrauchsstandards

Abbildung 5: Regio-Boxen. Memo

Abbildung 6: Einkaufen und Kochen. Memo

Abbildung 7: D-A-CH-Boxen. Dimensionen

Abbildung 8: Kampf der Wörter in der EU. Dimensionen

0. Einleitung

Jede lebende Sprache schließt in sich eine Vielfalt unterschiedlichen Erscheinungsformen ein. Die Mannigfaltigkeit der deutschen Sprache ist ein Beispiel dazu. Die Vielfalt von Dialekten und Varietäten, verschiedener Gruppensprachen, Varianten der gesprochenen und geschriebenen Sprache ist kennzeichnend für sie. Deutsch gehört auch zur Gruppe der Sprachen, die in unterschiedlichen Nationen gesprochen werden, in jeweiliger Nation besondere Formen auf allen sprachlichen Ebenen gebildet haben und über mehrere kodifizierte Standardvarietäten verfügen.

In der vorliegenden Arbeit befassen wir uns mit der Erscheinung des Plurizentrismus in der deutschen Sprache und der nationalen Variation in dem lexikalischen Bereich. Lexikalische Varianten wecken das besondere Interesse, da die Besonderheiten in den einzelnen deutschsprachigen Ländern gerade ein Zentrum der plurizentrischen Sprache ausmachen. Sie finden sich insbesondere im Wortschatz einer Sprache. Der Schwerpunkt liegt in der Präsentation aller drei Standardvarietäten des Deutschen: österreichischen, schweizerischen und bundesdeutschen.

Mit dem Thema setzen wir uns vor allem aus der Sicht des Deutschen als Fremdsprache auseinander. Dabei soll den Fragen auf den Grund gegangen werden, welches Deutsch sollte im Rahmen des DaF-Unterrichts gelehrt werden und wie viel Variation verträgt ein DaF-Unterricht bzw. ein DaF-Lehrwerk? Inwiefern sei die Vermittlung der nationalen Varianten im Unterricht relevant. Ob und unter welchen Bedingungen sollten diese nationalen Varianten des Deutschen im DaF-Unterricht berücksichtigt werden? Welche Rolle spielen dabei die DaF-Lehrer als Normvermittler? Das sind die Fragen, die nicht gleich und eindeutig beantwortet werden können.

Im ersten Kapitel wird versucht, einen umfangreichen Überblick über die Begriffe zu geben, die im Rahmen dieser Arbeit zentral sind. Zuerst werden die zentralen Begriffe wie Plurizentrizität, Varietät, Variante, Standardvarietä und Nonstandardvarietät und andere näher erläutert und definiert. Danach werden die drei nationalen Standardvarietäten des Deutschen von Österreich, der Schweiz und Deutschland ausführlicher dargestellt und verglichen. Bei jeder Standardvarietät wird versucht, sie kurz vorzustellen, den Umfang des spezifischen Wortschatzes anzugeben, auf die Herkunft der lexikalischen Besonderheiten und ihre Bedeutung für das nationale Bewusstsein und die Identität einzugehen. Zum Schluss widmet sich ein Unterkapitel der Asymmetrie zwischen den Sprachzentren und ihrer Ursachen.

Einen wichtigen Schwerpunkt innerhalb der Arbeit stellt die Auseinandersetzung mit der Thematik der Sprachnormen und des Sprachstandards vor allem hinsichtlich der Variation dar. Demzufolge wird im zweiten Kapitel auf die Begriffe eingegangen, die für die vorliegende Arbeit von großer Bedeutung sind. Es wird in diesem Kapitel versucht, Variation, Norm, Standard und deren Verhältnis zueinander zu klären.

Der dritte Teil der Arbeit ist der Einbeziehung der regionalen Variation im DaF-Unterricht gewidmet. Es wird versucht, sich mit den Fragen auseinanderzusetzen, wie ein Fremdsprachenunterricht dem plurizentrischen Konzept gerecht werden kann und wie die nationalen Varianten gleichermaßen berücksichtigen werden können. In welcher Relation sollten die drei nationalen Varianten im Unterricht konkret vermittelt werden, und nach welchen Vorraussetzungen die eine oder andere Variante näher eingehen muss? Darüber gehen die Meinungen allerdings auseinander. Zunächst werden die Argumente für und gegen die Behandlung der nationalen Variation im DaF-Unterricht vorgestellt. Weiterhin werden die Rolle des plurizentrischen Konzepts in Rahmen des Fremdsprachenunterrichts diskutiert und bisherige Forschungsergebnisse in Bezug auf das Thema dargestellt. Es wird nicht nur die Notwendigkeit, sondern auch die didaktische Relevanz sowie die Umsetzungsmöglichkeiten des Konzepts dargestellt.

Der vierte Teil dieser Arbeit befasst sich mit den DaF-Lehrwerken. Da im Fremdsprachenunterricht dem Lehrwerk eine große Bedeutung zukommt, können sie bei unserer Auseinandersetzung nicht außer Acht gelassen werden. Es wird versucht herauszufinden, welchen Stellenwert der plurizentrische Ansatz bei der Auswahl der Lernmaterialien hat und inwieweit die nationalen Varianten in DaF-Lehrwerken bzw. -materialien berücksichtigt werden. Die nationalen und regionalen Unterschiede in der deutschen Standardsprache machen sich bereits beim Begrüßen- und Verabschiedenvokabular meistens in ersten Lektionen der DaF-Lehrwerken sichtbar. Ob der plurizentrische Aspekt auch weiterhin konsequent in Lehrwerken berücksichtigt wird und welche Lehrmaterialien sich inwieweit dafür eignen, sei in diesem Kapitel zu klären.

In der abschließenden Zusammenfassung werden die Kernpunkte der Diskussion über die Thematik noch mal zusammengefasst und deren wichtigen Erkenntnisse kurz rekapituliert.

Als Quellen für diese Arbeit wurden hauptsächlich die Werke von Ulrich Ammon, Harald Baßler, Helmut Spiekermann, Rudolf Muhr, Michael Clyne, Ludwig Eichinger, Sara Hägi und anderen benutzt, die zu der Entwicklung des plurizentrischen Konzepts in der deutschen Sprache und auch später im deutschen Fremdsprachenunterricht einen großen Beitrag geleistet haben.

Das Thema interessiert uns als die Deutschlehrer, weil der DaF-Lehrer, der vor allem als Sprachexperte vor den Lernenden auftritt, über verschiedene sprachliche Register und über Kenntnisse von der nationalen und regionalen Variation verfügen müsste. Es soll mehr Bewusstsein dafür geweckt werden, dass es sich bei der deutschen Standardsprache keinesfalls um eine einheitliche und variationsfreie Sprache handelt, sondern um ein Gefüge aus den drei gleichwertigen Standardvarietäten. Wir hoffen, dass in der Zukunft mehr Aufmerksamkeit gegenüber den allen nationalen Varietäten geschenkt wird und die Plurizentrität der deutschen Sprache mehr betont wird.

1. Deutsch als eine plurizentrische, plurinationale und plurireale Sprache

Einige Sprachen bilden in verschiedenen Nationen besondere Formen. Die deutsche Sprache, wie auch Englisch, Spanisch oder Französisch, kann aufgrund verschiedener Kriterien als plurizentrische Sprache bezeichnet werden.

1968 wurden die Begriffe monozentrische und polyzentrische Standardsprachen vom amerikanischen Soziolinguisten William A. Stewart vorgeschlagen. 1976 etablierte sich dank Heinz Kloss der Begriff plurizentrische Sprachen (vgl. Ammon 1995: 46). Eine große Rolle bei der Etablierung des Deutschen als plurizentrische Sprache spielte Michael Clyne, der mit seinem im Jahr 1984 erschienenen Werk Language and Society in the German-Speaking Countries “ einen wesentlichen Beitrag zum heute gebräuchlichen wissenschaftlichen Sprachgebrauch leistete. Er definiert die plurizentrischen Sprachen als „grenzübergreifende Sprachen mit konkurrierenden, aber auch interagierenden, nationalen (und gar übernationalen) Standardvarietäten mit verschiedenen Normen, die eine gemeinsame Tradition teilen” (Clyne 1995:7).

Als eine plurizentrische und plurinationale Sprache stellt das Deutsche eine Gesamtsprache mit mehreren Standardvarietäten in verschiedenen Regionen oder Zentren dar und kommt in mehreren Staaten oder Nationen vor (vgl. Ammon 2005: 31).

Einen großen Beitrag zu der Beschreibung und Analyse der Plurizentrik des deutschen Wortschatzes leistet das „Variantenwörterbuch des Deutschen“ (Ammon, Bickel, Ebner et al. 2004), das eine differenzierte Dokumentation der Varianten mit ca. 12.000 Einträgen darstellt. Es wurden die Besonderheiten Österreichs, Deutschlands und der Schweiz aufgenommen, sowie Besonderheiten Liechtensteins, Luxemburgs, Ostbelgiens und Südtirols. Es finden sich hier die Bezeichnungen nationaler und regionaler Sachspezifika und Institutionen, Redewendungen, Abkürzungen und Kurzwörter mit regional oder national bedingten Unterschieden, geographischen Namen und national typischen Vornamen. Das Variantenwörterbuch stellt ein völlig neuer Wörterbuchtyp dar, den es noch nie im deutschsprachigen Raum gegeben hat (vgl. Cillia 2006: 55). Die möglichst vollständige Erfassung der nationalen und regionalen Varianten deutscher Standardsprache ist von grundlegender wissenschaftlicher Bedeutung, da das Wörterbuch eine notwendige Datenbasis für die Beurteilung der Variation in der lexikographischen Hinsicht darstellt und die empirische Basis für die theoretische Fragestellungen im Hinsicht der lexikalischen Variation und standardsprachlich orientierten Normen zur Verfügung stellt.

Außerdem ist das Wörterbuch als ein Beitrag zu der Verbesserung der sprachlichen Beziehungen zwischen den deutschsprachigen Ländern und Regionen, der wirklichen Anerkennung seitens Deutschlands der sprachlichen Besonderheiten anderer übrigen deutschsprachigen Nationen und zu der erfolgreichen Zusammenarbeit der Nationen bei der Förderung der deutschen Sprache, als auch der DaF-Förderung in Ausland, gedacht (vgl. Ammon 2008: 10).

Als plurizentrische und plurinationale Sprache verfügt das Deutsche auch über eine Menge der regionalen Varietäten, Dialekten und Mundarten. Paul weißt dabei auf die drei Einteilungskriterien des Deutschen hin und fügt das Kriterium „Plurirealität“ ein:

Die politischen Grenzen zwischen den einzelnen deutschsprachigen Landern stimmen nicht mit den Arealen der Grosdialekte uberein, daher ergeben sich fur das Deutsche drei Einteilungskriterien: ein „plurinationales” nach den Nationen, ein „pluriareales” nach den Hauptmundarten und ein „plurizentrisches” nach den Zentren der einzelnen Staaten (bis hinunter zu den Verwaltungszentren der einzelnen Länder) (Pohl 1997: 67).

Als eine „plurizentrische Sprache” wurde Deutsch aber erst in den 80er Jahren bezeichnet. Die österreichischen und die schweizerischen Standardvarietäten der deutschen Sprache wurden vor den 80er Jahren nur für Sonderfälle des bundesdeutschen Standarddeutschen gehalten. Ulrich Ammon, Michael Clyne und Rudolf Muhr sind einige der bedeutendsten Wissenschaftler in dem Bereich. Sie haben die Plurizentrizität des Deutschen und des Englischen untersucht und über die Problematik der Plurizentrizität geschrieben.

Da neben den nationalen Unterschieden in verschiedenen Sprachzentren die regionalen Unterschiede in jeweiligen Zentren oder Nationen existieren, wird von den Ebenen der Plurizentrik gesprochen. So definiert Muhr (1997a: 53) folgende zwei Ebenen:

Die Plurizentrik der ersten Ebene bezieht sich auf die Variation zwischen den verschiedenen deutschsprachigen Ländern und hat die Vollvarietäten des Deutschen als Beschreibungsgegenstand […].

Die Plurizentrik der zweiten Ebene bezieht sich auf die großräumige Variation innerhalb der einzelnen deutschsprachigen Länder, […]. Zu unterscheiden sind:

Für Deutschland: Norddeutsch, Süddeutsch und Ostdeutsch

Für Österreich: Ostösterreichisch, Westösterreichisch, Vorarlbergisch

Für die Schweiz: Westschweizerisch, Ostschweizerisch

Wichtig zu erwähnen ist im Kontext der Plurizentrität und den asymmetrischen Beziehungen zwischen den Zentren die Frage der Identität und des Selbstbewusstseins der Varietätenträger. Die Sprache ist nicht nur ein Kommunikationsmittel, sie erfüllt unter Anderem eine symbolische Funktion und kann als Mittel zur Identifizierung dienen (vgl. Clyne 1995:8). Die Sprache ist auch ein politischer Begriff, dadurch, dass sie im Rahmen der auswärtigen Kulturpolitik als „Exportartikel“ verstanden wird (vgl. Fasch 1997: 259 - 260). Das Phänomen wird bemerkbar, wenn wir im Weiteren die nationalen Standardvarietäten einzeln in Betracht ziehen.

Bevor wir uns mit dem Thema näher befassen, möchten wir an dieser Stelle einige wichtige und im Weiteren oft vorkommende Begriffe wie Varietät, Variante, Variable, Standardvarietät und Nonstandardvarietät u.a. aufgreifen und näher zu erläutern. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit werden die Begriffe betreffend der Plurizentrizität und der entsprechenden Terminologie verwendet, die zum größten Teil auf Ammon (1995 und 2005) zurückgehen.

1.1 Varietät und Varianten

Variation kann als „Vorhandensein oder Wahl verschiedener Möglichkeiten bei gleich bleibender Intention“ (Löffler 2005: 24) definiert werden. Anders gesagt bedeutet Variation, dass die Sprache variiert. Ein Wort kann mehrere Aussprachmöglichkeiten haben, eine Bedeutung mehrere Ausdrücke. Mit der regionalen Variation wird in der vorliegenden Arbeit die Existenz der unterschiedlichen Ausdrucksmöglichkeiten innerhalb des gesamten deutschsprachigen Raumes (Deutschland, die Schweiz, Österreich und weitere Länder) verstanden.

Unter dem Begriff der Varietät wird ein konstitutives Subsystem des Gesamtsystems einer Sprache verstanden, das auf allen Ebenen des Sprachsystems beschreibbar ist (vgl. Dittmar, Schmidt-Regener 2001: 521). Die Varietäten einer Sprache werden durch die Dimensionen: Zeit, Schicht/Gruppe, Situation, Raum kategorisiert und entsprechend in diachrone, diastratische, diaphasische und diatopische Variation gegliedert (vgl. ibid., 521). Die diatopische oder räumliche Variation steht im Mittelpunkt unserer Untersuchung und wird im Folgenden ausführlicher und näher in Betracht gezogen.

Die spezifischen Sprachformen der Varietät als Subsystems werden als Varianten bezeichnet. Während es sich bei Varietäten um ganze Sprachsysteme handelt, sind Varianten die einzelnen Einheiten dieses Systems. Die Varianten können sich in Lexik, Wortbildung, Orthographie, Aussprache und in Syntax finden. So existieren auf der lexikalischen Ebene unterschiedliche Bezeichnungen für gleiche Sache, z.B, der Tacker (in Deutschland) – die Klammermaschine (in Österreich) – der Bostitch (in der Schweiz) (vgl. Ammon 2005: 30). Die Menge aller einander entsprechender einzelner Sprachformen verschiedener Varietäten bildet eine Variable (Ammon 1995: 61). Als Oberbegriff zu den Begriffen Varietät, Variante und Variable wird die Bezeichnung Variation benutzt.

Die nationalen Varianten sind „diejenigen Sprachformen, die Bestandteil der Standardvarietät mindestens einer Nation, aber nicht der Standardvarietäten aller Nationen der betreffenden Sprachgemeinschaft sind“ (Ammon 1995: 70). Die nationalen Varianten, die in Österreich verwendet werden, nennt man Austriazismen, nationale Varianten Deutschlands Teutonismen oder Deutschlandismen1 und die der Schweiz Helvetismen.

Ammon (1995) weist aber darauf hin, dass die Bestimmung der nationalen Varianten auch problematisch sein kann. Einerseits sei der Grad der Standardsprachlichkeit bei den Varianten unterschiedlich, anderseits gebe es Varianten, die nur in einem Teil des Zentrums gelten in anderen aber nicht. Auch gebe es Unterschiede auf der stilistischen Ebene. Beim Beschreiben einer nationalen Variante muss sie mit den anderen Standardvarietäten verglichen werden, was, laut Ammon, eine Voraussetzung für das Untersuchen der Pluzentrizität der deutschen Sprache darstellt (vgl. Ammon 1995: 101-102).

Es gibt eine Reihe der Kriterien, nach denen festgestellt wird, welche Varianten zu der nationalen Varietät gehören und welche nicht. Ammon schlägt (1995: 103 – 110) eine Typologie nationaler Varianten vor und unterscheidet dabei 7 Typen:

1. kodifizierte und nichtkodifizierte nationale Varianten. Der erste Typ sind die Varianten, die im Sprachkodex als Standard gelten, und zu dem zweiten Typ gehören die Varianten, die als Gebrauchsstandard bezeichnet werden.
2. Varianten nur nach der Geltung und nach Geltung und auch nach der Bekanntheit. Es handelt dabei einerseits um die Varianten, die nur in einem nationalen Zentrum gelten (z.B.: Teutonismus Sahne ist auch in Österreich und der Schweiz bekannt, gilt aber nur in Deutschland), anderseits sind das die Wörter, die nur in einem Land bekannt sind.
3. situationsunabhängige und situationsabhängige nationale Varianten. Die situationsunabhängigen Varianten werden auch als absolute bezeichnet, wie das gleiche Wort Sahne, das in jeder Verwendungssituation ein Teutonismus bleibt. Die situationsabhängigen Varianten werden auch als stilistische markiert.
4. austauschbare und nicht austauschbare nationale Varianten. Ein Beispiel für eine austauschbare Variante Österreichs ist das Wort Paradeiser, da ein gemeindeutsches Wort Tomate in Österreich auch gilt. Das Wort Karfiol ist nicht austauschbar, da seine Entsprechung – Blumenkohl in Österreich nicht gilt.
5. nationale Varianten einer Teilregion im Gegensatz zu nationalen Varianten der Gesamtregion des jeweiligen Zentrums. So erstreckt sich die Geltung der Wörter Fleischhauer, Fleischhacker nur auf Ostösterreich, während Metzger für Westösterreich typisch ist. Dagegen gibt es die Wörter, die gesamtdeutsch, gesamtösterreichisch oder gesamtschweizerisch sind. Ein Beispiel dazu ist das in ganz Deutschland geltende Wort Abitur.
6. spezifische und unspezifische Varianten. Es ist dabei zwischen spezifischen nationalen Varianten, die nur in einer Nation vorkommen, und unspezifischen nationalen Varianten, die in mehreren Nationen benutzt werden, zu unterscheiden. So tritt das Wort Marille als ein Beispiel für eine spezifische nationale Varianten auf, das nur in Österreich bekannt ist. Das Wort Erdapfel, das sowohl in Österreich als auch in der Schweiz ein Bestandteil der Standardvarietät ist, dient als Beispiel für eine unspezifische nationale Variante.
7. sehr unspezifische im Gegensatz zu den (einfach) unspezifischen Varianten. Die (einfach) unspezifischen Varianten sind noch eher die nationale Besonderheiten, während die sehr unspezifischen in allen nationalen Zentren gelten, wie z. B.: das Wort Orange.

Nach Muhr (1997b) wird in der oben beschriebenen Typologie von Ammon der so-ziolinguistische Status der Varianten zu wenig berücksichtigt und der wichtige Aspekt der Form-Inhalt-Relation außer Acht gelassen (S. 185). Es wird von ihm weiterhin vorgeschlagen, die nationale Varianten des Deutschen nach den zwei folgenden Kriterien zu unterscheiden: a) die Relation der sprachlichen Form und dem sprachlichen Inhalt (synonym, teilsynonym, polysynonym, semantisch/stilistisch falsche Freunde), und b) die Vorkommensrelationen zwischen den nationalen Varianten (trinational, binational, sachspezifisch, sprachgebrauchspezifisch, stilspezifisch) (S. 190).

Die Aspekte wie Gebrauchsart der nationalen Varianten, Häufigkeit des Gebrauchs, Form-Inhalt-Relation der Varianten, ihre Wertung und Bewusstsein von den Muttersprachlern sind auch für den Bereich des deutschen Fremdsprachenunterrichts als wesentlich zu sehen und werden bei der Umsetzung der bestimmten Varianten in die Unterrichtspraxis berücksichtigt.

1.2 Standardvarietät

Die Varietäten, die durch Homogenität und Stabilität gekennzeichnet sind, werden zu den Standardvarietäten (oder Standardsprachen). Es ist zu betonen, dass der Terminus Standardvarietät meist gegenüber der Standardsprache bevorzugt wird, weil er die Existenz anderer Varietäten einer Sprache signalisiert.

Unter einer Standardvarietät wird das Subsystem einer Sprache verstanden, dessen Normen den höchsten Verbindlichkeitsgrad für alle Angehörigen einer politisch definierten Kommunikationsgemeinschaft besitzen, da sie in Regelwerken kodifiziert und deshalb präskriptiv sind (Dittmar, Schmidt-Regener 2001: 521).

Innerhalb einer Sprachgemeinschaft ordnet Dittmar der Standardvarietät vier Funktionen zu (vgl. Dittmar 1997: 202):

1. einigende Funktion und dadurch Kontrolle verschiedener Dialektbereiche durch einen Standard
2. separierende Funktion und dadurch Abgrenzung gegenüber anderen Sprachen
3. Prestigefunktion
4. Normativer Bezugsrahmen für die Orientierung ihrer Sprecher (Korrektheitsnormen)

Die Standardvarietäten haben dementsprechend amtlichen Status und bilden die sprachliche Norm.

Heutzutage ist Deutsch in sieben Staaten Amtssprache: in Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg. In Belgien (Ostbelgien) und Italien (Südtirol) hat Deutsch den Status einer regionalen Amtssprache. Durch den Gebrauch in den verschiedenen Nationalstaaten weist Deutsch eine Vielfalt sprachlicher Varietäten auf, die sich nach den bestimmten Kriterien zu den Standardvarietäten ordnen lassen. Unter anderem ist es notwendig, dass das Sprachzentrum über ein Sprachkodex, so genanntes Binnenkodex verfügt:

Praktikablere Klassifikationsmöglichkeiten bietet der Bezug auf das soziale Kräftefeld von Standardvarietäten: Kodex, Sprachmodelle/Modelltexte, Sprachexperten und Sprachnormautoritäten. Als kodexbezogene Differenzierung von Sprachzentren ist bedeutsam, ob sie über einen Binnenkodex für ihre Standardvarietät verfügen oder nicht. Damit ist ein Sprachkodex gemeint, der im Zentrum selbst erarbeitet und verlegt […] wurde (Ammon 1995: 96).

Alle Elemente des sozialen Kräftefelds wirken in irgendeiner Form aufeinander ein und bedingen sich, was die folgende Grafik anschaulich machen kann:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1 Soziales Kräftefeld einer Standardvarietät (Ammon 2005: 33)

Dementsprechend wird es nach Ammon zwischen den Voll- und Halbzentren der deutschen Sprache unterschieden. Dabei treten aber nur Deutschland, Österreich uns Schweiz als die Vollzentren auf, indem sie über einen Binnenkodex verfügen und ihre eigene standardsprachliche Varietät herausgebildet, kodifiziert und zur Norm erklärt haben. Verfügen die Zentren über keine Kodizes ihrer Standardvarietäten spricht Ammon von den Halbzentren. So sind die betreffenden nationalen Varianten im Falle von Liechtenstein, Luxemburg, Südtirol und Ostbelgien außenkodifiziert und befinden sich in einem der Sprachkodizes der Vollzentren (vgl. Ammon 1995: 96).

Wenn die Standardvarietäten für die Nationen spezifisch sind, handelt es sich um die nationalen Varietäten. Jede nationale Varietät ist eine Standardvarietät, aber nicht jede Standardvarietät kann auch eine nationale Varietät sein.

Nationale Standardvarietät als Symbol der nationalen Identität

Die nationale Varietät wird von Muhr als „das Vorhandensein einer bestimmten Menge von Ausdrücken und/oder textuellen und anderen Systemeigenschaften und/oder kommunikativpragmatischen Handlungsmustern, die die jeweilige Bevölkerung für sich gültig hält und sich damit identifiziert“ (1995: 102) charakterisiert. Polenz verweist auch auf die identitätstiftende Funktion der Sprache bei der Bestimmung nationaler Varietät

So wäre es auch bei der Frage nach den ‚nationalen’ Varietäten der deutschen Sprache unangemessen und sinnlos, die Gesamtmenge der in einem Staatsgebiet von den Staatsbürgern verwendeten Sprachmittel einfach mechanisch zu einer ‚nationalen’ Sprachvarietät dieses Staates zu summieren. Es kommt darauf an, welche Varianten mit Verhalten und Gruppenidentität der Sprachbenutzer als Staatsbürger in sinnvoller Weise etwas zu tun haben, und zwar in ihrer referenziellen und prädikativen Funktion ebenso wie in ihrer pragmatischen und sozialsymptomatischen (von Polenz 1988: 199 – 200).

Hinsichtlich der Rolle, die die Varietät für die Sprachbenutzer spielt, redet Muhr (2003: 208) von einem Dilemma der Nationalvarietät, in dem die Identitätsrepräsentation der Aufrechterhaltung von kommunikativer Reichweite gegenübersteht. „Das Bedürfnis nach sozialer Identifikation und der Wunsch zum symbolischen Ausdruck von Zugehörigkeit zur eigenen Nation, zur eigenen sozialen Gruppe“ (Muhr 2003: 208) führt zu linguistischer Differenzierung. Die Einheitlichkeit, gegenseitige Verständlichkeit und kein großer linguistischer Abstand zwischen den Varianten einer Gesamtsprache erfordern gleichzeitig die linguistische Homogenität.

Das Dilemma liegt, unserer Meinung nach, der aktuellen Diskussionen über den Status der nationalen Standardvarietäten der deutschen Sprache und über die Bedingungen ihrer Berücksichtigung im Fremdsprachenunterricht zugrunde (siehe Kapitel 3).

1.3 Das Dialekt-Standard-Kontinuum

Von einem Dialekt-Standard-Kontinuum wird es in der Sprachwissenschaft und vor allem in der Soziolinguistik geredet, wenn es einen fließenden Übergang zwischen den standardsprachlichen und nonstandardsprachlichen Varietäten gibt.

Der nationalen Standardvarietät stehen regionale Varietäten (Dialekte, Regionalsprachen) gegenüber, die nicht kodifiziert sind und mit spezifischen Regionen verbunden werden, z.B: Bayern. Regionale Varietäten und damit verbundene Begriffe spielen in unserer Arbeit keine zentrale Rolle, werden aber skizzenhaft präsentiert, da die regionale Sprachsituation in den drei über Standardvarietäten verfügenden deutschsprachigen Ländern, ganz unterschiedlich ist, und in der Diskussion über die nationalen Varietäten und ihre Vermittlung im Unterricht nicht außer Acht gelassen werden kann.

Die Bestimmung und Abgrenzung einzelner regionalen Varietäten voneinander stellen ziemlich schwierige Aufgaben dar, da „es von den Anfängen bis heute in der gesprochenen und geschriebenen Praxis eigentlich keine deutsche Einheitssprache gegeben hat, sondern nur regionale Varietäten bzw. Ausprägungsstrukturen“ (Földes 2005: 39).

Nach Dittmar wird es auf den Raum bezogen zwischen vier Varietätsformen unterschieden (vgl. Dittmar 1997: 179):

- lokale Varietät
- regionale Varietät (Diealekt)
- städtische Varietät (Urbanolekt)
- überregionale Varietät (Umgangssprache, Regiolekt)

Während die lokale Varietät eine kleinräumige Ortssprache darstellt, erfordert der Begriff Dialekt eine besondere Aufmerksamkeit. Zum einen erweist sich eine genaue Definition von dem Begriff als schwierig und nicht eindeutig. Es ist zu erwähnen, dass in manchen Auffassungen zwischen den Begriffen Dialekt und Mundart unterschieden wird. Dabei wird unter Mundart eine auf einzelne Ortschaften beschränkte Form der gesprochenen Sprache verstanden, wie es in der folgenden Definition zum Ausdruck kommt:

Mundart ist stets eine der Schriftsprache vorangehende, örtl. gebundene, auf mündliche Realisierung bedachte und vor allem die natürlichen alltäglichen Lebensbereiche einbeziehende Redeweise, die nach eigenen, im Verlaufe der Geschichte durch nachbarmundartliche und hochsprachliche Einflüsse entwickelten Sprachnormen von einem großen heimatgebundenen Personenkreis in bestimmten Sprechsituationen gesprochen wird (Sowinski 1974: 192).

Während Mundart eine in einem Gebiet gesprochene einheitliche Sprachform darstellt, bezieht sich der Begriff Dialekt vielmehr auf die sprachwissenschaftliche Abstraktion der sprachlichen Gemeinsamkeiten einer Mundartgruppe und stellt einen Gegenstand der wissenschaftlichen Forschung dar (vgl. Schmidt 1982: 30, auch Löffler 1982: 443-444).

Zum anderen können Dialekte im Vergleich mit anderen Sprachvarietäten als eigenständige Varietäten betrachtet werden, indem sie auf allen sprachlichen Ebenen ausgeprägte Systeme darstellen (vgl. Braun 1993: 22).

In Bezug auf Dialekte spricht Ammon von den Nonstandardvarietäten, die nicht zu den nationalen Varietäten zählen und selten auf die nationalen Grenzen der Standardvarietät beschränkt sind, wie z.B: der bairische Dialekt, der sich auf Deutschland und Österreich erstreckt (vgl. Ammon 1995: 69). Sie werden zwar in Wörterbüchern niedergeschrieben, die aber ausschließlich den wissenschaftlichen Zwecken und zur Absicherung des richtigen Sprachgebrauchs dienen (vgl. ibid., 3). Im Vergleich mit den Standardvarietäten, die die Vereinheitlichung ermöglichen, tragen die Nonstandardvarietäten eher zu der Abgrenzung der jeweiligen Sprachgemeinschaft bei, weil sie regional oder lokal benutzbar sind.

Die nächste Varietätsform verfügt über einen etwas größeren Kommunikationsradius. Eine städtische Varietät oder Urbanolekt kann als eine „Ausgleichssprache“ angesehen werden, die „die Unterschiede zwischen verschiedenen Dialekten einebnet und eine mittlere Sprachschicht zwischen Dialekt und Standardsprache bildet – die städtische Umgangssprache“ (Kallmeyer 1994: 11-12).

Als eine Ausgleichsvarietät zwischen Hochsprache und Dialekt oder als „die Grauzone zwischen beiden“ (Weisgerber 1996: 261) kann auch ein Regiolekt definiert werden. Seine kommunikative Reichweite wird aber größer als eine des Dialekts oder Urbanolekts sein, indem der Regiolekt, auch als die Umgangssprache genannt, „zwar deutliche regionale Färbung, jedoch keine extremen Dialektismen aufweist“ (Bußmann 2008: 759). So stellt ein Regiolekt ein „offenes, stets veränderliches Bündel von Merkmalen […], die nie alle obligatorisch sind und großenteils auch außerhalb des betreffenden Gebiets vorkommen“ (von Polenz 1999: 456) dar, wie z. B: Berlinisch, Sächsisch, Westfälisch, Bayrisch, Wienerisch und andere.

Die regionalen Unterschiede sind begrenzt in Bezug auf ihren Gebrauch und befinden sich heutzutage in einem fließenden Übergang zwischen standardsprachlichen und regionalen Varianten. Diese Verhältnisse sind in dem Begriff Kontinuum gefasst. Darunter ist gemeint, dass die Sprachspektren „ keine klaren Übergänge zwischen etwaigen Formen aufweisen“ können und keine „signifikante Trennlinie zwischen dem Standard und Nichtstandard-Varietäten“ (Barbour, Stevenson 1998: 149) gezogen werden könnte. In dem von Harald Baßler und Helmut Spiekermann entwickelten Modell der regionalen Varietäten des Deutschen lassen sich ein sprachliches Kontinuum mit den beiden Polen "Dialekte" und "Standard" folgenderweise auffassen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2 Modell regionaler Varietäten des Deutschen (Baßler, Spiekermann 2001a)

Dem Modell zufolge lassen sich drei Standardsformen feststellen: a) Standard als ein sprachliches Konstrukt, b) nationale Standards (auf drei begrenzt: Deutschland, Österreich und Schweiz) und c) regionale Standards, die in formalen Situationen verwendet werden, aber auch große regionale Variationen aufweisen Zwischen regionalen Standards und Regionalsprachen (dem Begriff „Umgangssprache“ entsprechend), auch zwischen den Regionalsprachen und Dialekten sind viele weitere Varietäten zu finden, die sich durch unterschiedliche Grade der „Dialektalität“ unterscheiden (vgl. Baßler, Spiekermann 2001a).

Im Weiteren werden die nationalen Standardvarietäten von Österreich, der Schweiz und Deutschland vorgestellt und näher beschrieben.

1.4 Nationale Standardvarietät von Österreich

In der Republik Österreich leben heute etwas über 8 Millionen Einwohner und haben als ihre Muttersprache Deutsch. Österreich gehört zu dem oberdeutschen Dialektraum und lässt sich dialektgeographisch den Großräumen des Alemannischen in Vorarlberg auch im westlichem Tirol und Bairischen im übrigen Österreich zurechnen.

Das österreichische Deutsch ist eine Standardvarietät der deutschen Sprache, die im Gegensatz zu den sprachseparatistischen Haltungen in der Schweiz und Luxemburg und der dort real existierenden Diglossie, in allen Sphären des gesellschaftlichen Lebens als österreichisches Hochdeutsch präsent ist und an der modernisierenden Weiterentwicklung der deutschen Standardsprache teilnimmt (vgl. von Polenz 1999: 435-436).

Österreich, wie auch andere Vollzentren, stellt aber keine einheitliche Sprachlandschaft, sondern eine Gesamtheit der Regionen mit spezifischen umgangssprachlichen Varianten dar, z.B: Kärnten, Tirol, Ostösterreich, Wien, Steiermark, Salzburg, Oberösterreich, Westösterreich und Vorarlberg. Zu betonen ist, dass die Umgangssprache- und Dialektgrenzen sich nicht unbedingt mit den gegenwärtigen Landes- und Staatsgrenzen decken müssen. So bezeichnet man als österreichisches Deutsch die „Gesamtheit der in Österreich oder einer österreichischen Landschaft vorkommenden sprachlichen Einheiten“ (Wiesinger 1995: 63). Dabei können natürlich die österreichische Sprachvarianten in anderen deutschsprachigen Regionen auch gelten.

[...]


1 Der Begriff Teutonismus ist aufgrund negativer Konnotationen umstritten (siehe Ammon 1995: 99).

Ende der Leseprobe aus 76 Seiten

Details

Titel
Nationale Variation des Standarddeutschen. Lexikalische Varianten im DaF-Unterricht und in DaF-Lehrwerken
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München  (Sprachwissenschaft)
Note
2,00
Autor
Jahr
2013
Seiten
76
Katalognummer
V455197
ISBN (eBook)
9783668878037
ISBN (Buch)
9783668878044
Sprache
Deutsch
Schlagworte
DaF/DaZ, Standarddeutsch, nationale Varianten, deutsche Sprache, Varietät, Varianten, Standardvarietät, Deutsch in Österreich, deutsch in der Schweiz, Deutsch in Deutschland, Sprachsituation, Sprachnorm, nationale lexikalische Variation, DaF-Unterricht, plurizentrischer Ansatz, D-A-CH- (L)
Arbeit zitieren
Jana Wollmann (Autor), 2013, Nationale Variation des Standarddeutschen. Lexikalische Varianten im DaF-Unterricht und in DaF-Lehrwerken, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/455197

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