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Wertstromdesign als Methode für die Gestaltung einer effizienten Produktionslogistik

Titel: Wertstromdesign als Methode für die Gestaltung einer effizienten Produktionslogistik

Bachelorarbeit , 2017 , 44 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Alexander Weber (Autor:in)

BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Wertstrommethode und ihren Ursprung sowie deren Inhalt und Herangehensweise zu beschreiben, den Einsatz dieser Methode als Planungs- und Darstellungsinstrument von Informations- und Materialflüssen in den Logistikprozessen näher zu erläutern und eine Möglichkeit für Kostenbewertung von designten Wertströmen vorzustellen. Diese wären der Abschluss einer Prozessplanung.

In der Autoindustrie ist seit Jahren der Trend zur Reduzierung der Durchlaufzeiten, Steigerung der Varianz der Produkte und auch zu kürzeren Produktentwicklungsphasen zu beobachten. Diese Entwicklung wird in der Fertigung der Großbetriebe durch die Umsetzung der Ansätze der „Schlanken Produktion“, in der die Logistik als eine von „Sieben Arten der Verschwendung“ gesehen wird, und „Line-Back“ unterstützt. Für die innerbetriebliche Logistik, die sich vor diesem Trend praktisch nur auf den Transport konzentrierte und bei geringer Varianz große Ladeeinheiten an den Fertigungslinien platzieren konnte, stellt diese Entwicklung eine Herausforderung dar. Einfache einstufige Transporte werden durch Kommissionierungen, Car-Set Bildungen und weitere individuelle Belieferungs- und Bereitstellungslösungen ergänzt. Das führt zu einem erhöhten Bedarf an speziellem Fachwissen, benötigt mehr Investitionen in die gesamte logistische Infrastruktur und führt zu einer Kostenerhöhung für logistische Aktivitäten. Um wettbewerbsfähig zu bleiben und die gestiegenen Kundenanforderungen bedienen zu können, müssen die Unternehmen ihre Logistikprozesse genau wie die Produktionsprozesse kostenoptimiert und effektiv gestalten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung

1.3 Gang der Arbeit

2. Theoretische Grundlagen und Definitionen

2.1 Logistik

2.2 Produktionslogistik

2.3 Planung

2.4 Produktion und Produktionssystem

3. Toyota Produktionssystem

3.1 Wertschöpfung und Verschwendung

3.2 Wertstrommethode

3.2.1 Wertstrom und Wertstromanalyse

3.2.2 Vorgehensweise bei einer Wertstromanalyse

3.2.3 Wertstromdesign

4. Wertstrommethode in der Logistik

4.1 Logistikorientierte Wertstromanalyse

4.2 Wertstromdesign- Planungsinstrument für Logistikprozesse

5. Wertstrom Bewertung

5.1 Klassische Kostenrechnungsarten vs. Prozesskostenrechnung

5.2 Prozesskostenrechnung.

5.3 Ziele und Aufgaben der Prozesskostenrechnung

5.4 Kostenbewertung in den Wertströmen

5.4.1 Identifikation und Erfassung der Kosten

5.4.2 Bewertung der Kosten

5.4.3 Vergleich der Ergebnisse

6. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Bachelorthesis untersucht die Anwendung der Wertstrommethode als Instrument zur Gestaltung effizienter Logistikprozesse, indem sie die theoretischen Grundlagen des Toyota Produktionssystems mit logistikspezifischen Anforderungen verbindet und eine methodische Kostenbewertung integriert.

  • Analyse des Toyota Produktionssystems und seiner Grundprinzipien
  • Adaption der Wertstrommethode von Produktions- auf Logistikprozesse
  • Entwicklung eines Leitfadens zur Gestaltung schlanker Logistikprozesse
  • Implementierung der Prozesskostenrechnung zur Bewertung von Wertströmen
  • Methodik zur Identifikation von Einsparpotenzialen und Effizienzsteigerung

Auszug aus dem Buch

3.1 Wertschöpfung und Verschwendung

In einem Betrieb gibt es neben den Produktionsprozessen, die direkt mit der Produktion zu tun haben auch andere Prozesse – indirekte Tätigkeiten, wie Planung, Steuerung, Lager und Transport, sowie Kontrolle. Anders als die Produktionsprozesse, haben diese indirekten Prozesse nichts mit dem Bearbeiten oder Montieren in der Fertigungslinie zu tun. So kann die Wertschöpfung als direkte Bearbeitungszeit eines Produktes definiert werden. Die betriebliche Wertschöpfung kann demnach, als die im Betrieb realisierte/erbrachte Leistung am Produkt mit Abgrenzung der Fremdvorleistung formuliert werden. Die Abbildung 3. soll zeigen, dass der Übergang von Wertschöpfung zur Verschwendung nicht immer klar abgegrenzt werden kann. Das Ziel sollte aber sein- die Wertschöpfung von Nichtwertschöpfung zu trennen, um eine optimale Wertsteigerung des Produktes im Fertigungsprozess zu erreichen.

Ursprünglich differenziert und unterscheidet das Toyota Produktionssystem die Verschwendung- Muda,- nach sieben Arten. In einigen Fachquellen bleibt es bei den ursprünglichen sieben Arten. In anderen wird von acht Arten der Verschwendung gesprochen. Die achte Art der Verschwendung - „ungenutzte Kreativität der Mitarbeiter“- ist mit den Jahren dazu gekommen und wird heute gern mit aufgeführt (Abb.4).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle Herausforderung für die Logistik durch steigende Produktvarianz und den Trend zur Schlanken Produktion sowie die daraus resultierende Notwendigkeit kostenoptimierter Prozesse.

2. Theoretische Grundlagen und Definitionen: In diesem Kapitel werden grundlegende Fachbegriffe wie Logistik, Produktionslogistik, Planung und das Produktionssystem definiert, um ein einheitliches Verständnis für die weitere Arbeit zu schaffen.

3. Toyota Produktionssystem: Dieses Kapitel erläutert das ganzheitliche Produktionssystem von Toyota, seine Kernprinzipien wie KANBAN, KAIZEN und JIDOKA sowie die fundamentale Unterscheidung zwischen Wertschöpfung und Verschwendung.

4. Wertstrommethode in der Logistik: Hier wird die Übertragung der klassischen Wertstromanalyse auf die Logistik dargelegt, ergänzt durch einen zehnschrittigen Planungsleitfaden für schlanke Logistikprozesse.

5. Wertstrom Bewertung: Dieses Kapitel verknüpft die Prozesskostenrechnung mit der Wertstromgestaltung, um durch Identifikation und quantitative Bewertung der Kosten eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die effizienteste Prozessvariante zu schaffen.

6. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Kombination aus Wertstromdesign und Prozesskostenrechnung eine präzise Budgetierung und deutliche Wettbewerbsvorteile durch effizientere Planungsergebnisse ermöglicht.

Schlüsselwörter

Wertstrommethode, Produktionslogistik, Toyota Produktionssystem, Prozesskostenrechnung, Schlanke Logistik, Wertstromdesign, Verschwendung, Muda, Kundentakt, Prozessplanung, Effizienzsteigerung, Kostenbewertung, Wertschöpfung, Logistikprozesse, Lean Management

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Optimierung innerbetrieblicher Logistikprozesse durch die Anwendung der Wertstrommethode und deren Bewertung mittels Prozesskostenrechnung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Toyota Produktionssystem, die Prinzipien der Schlanken Logistik, die Wertstromanalyse sowie Methoden zur Kostenrechnung in indirekten Unternehmensbereichen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, ein Planungs- und Darstellungsinstrument für Informations- und Materialflüsse in der Logistik vorzustellen, das gleichzeitig eine quantitative Kostenbewertung zur Steigerung der Prozesseffizienz ermöglicht.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Es wird eine Literaturanalyse der Fachliteratur zu Produktionssystemen, Lean Management und Kostenrechnung durchgeführt, um einen Leitfaden für logistische Wertströme zu entwickeln.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Toyota Produktionssystems, die methodische Anwendung der Wertstromanalyse auf Logistikprozesse und die Integration der Prozesskostenrechnung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Wertstromdesign, Schlanke Logistik, Prozesskostenrechnung, Effizienz, Verschwendung und Kundentakt geprägt.

Wie unterscheidet sich die logistikorientierte Wertstromanalyse von der klassischen Variante?

Sie ergänzt die klassischen Symbole für Transporte und Bestände durch zusätzliche Datenkästen, die die logistische Prozesslogik abbilden und eine höhere Detailtiefe bei der Untersuchung ermöglichen.

Welche Rolle spielt der "Kundentakt" in dieser Methodik?

Der Kundentakt dient als Basis für die Ausrichtung der gesamten Fertigung und Logistik, um eine taktgenaue Produktion sicherzustellen und Verschwendung durch Überkapazitäten zu vermeiden.

Warum wird die Prozesskostenrechnung in die Wertstromgestaltung integriert?

Sie ermöglicht eine verursachungsgerechte Verteilung von Gemeinkosten in indirekten Bereichen und macht so die kostengünstigste Planungsvariante objektiv messbar.

Welche Bedeutung hat das "TPS-Haus" in der Arbeit?

Es dient als anschauliche Darstellung der Grundprinzipien des Toyota Produktionssystems, wobei Qualität, kurze Durchlaufzeiten und minimale Kosten das Dach bilden.

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Details

Titel
Wertstromdesign als Methode für die Gestaltung einer effizienten Produktionslogistik
Hochschule
Fachhochschule Südwestfalen; Abteilung Iserlohn
Note
2,0
Autor
Alexander Weber (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
44
Katalognummer
V455247
ISBN (eBook)
9783668884366
ISBN (Buch)
9783668884373
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wertstromanalyse Wertstromdesign Prozesskostenrechnung Planung Logistik Logistikplanung Schlanke Logistik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alexander Weber (Autor:in), 2017, Wertstromdesign als Methode für die Gestaltung einer effizienten Produktionslogistik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/455247
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Leseprobe aus  44  Seiten
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