Die sprachliche Darstellung von Terroranschlägen. Ein Vergleich spanischer und deutscher Medien


Bachelorarbeit, 2018

37 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Terroranschläge in der Berichterstattung

3. Beschreibung der zu analysierenden Terroranschläge
3.1. Madrid
3.2. Barcelona
3.3. Berlin

4. Beschreibung der Korpora
4.1. El País
4.2. Süddeutsche

5. Lexikalische Ausdrucksmittel der Emotionalität in Bezug auf terroristische Attentate
5.1. Definition von Emotionen
5.2. Trauer/Schmerz, Angst, Rache

6. Sprachliche Analyse
6.1 Attentat Madrid El País vs. Süddeutsche Zeitung
6.2. Attentat Barcelona
6.3. Attentat Berlin

7. Schlussfolgerung

8. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

„[...] el terrorismo no existe por sí mismo como acto político: es el rehén de los media, como éstos lo son de él” (Baudrillard 1999 zit. Nach Burillo Naranjo 2016: 12).

Während der letzten Jahrzehnte wurde die Gesellschaft Opfer der schlimmsten und furchtbarsten Taten, motiviert durch Terrorismus.

Es ist fraglos, dass es sich hierbei keineswegs um ein neues Phänomen handelt, dennoch gehören die islamistischen Attentate zu den aktuellsten Themen in Europa.

Durch ihre Aktualität sind der Terrorismus und die Berichterstattung über diesen von gesellschaftlicher Relevanz. Eine enge Bindung zwischen dem Terror und den Medien ist, wie bereits das zu Beginn erwähnte Zitat darstellt, stark zu vermuten

Es ist notwendig und das gehört zum Recht jeder Gesellschaft, über solche Geschehnisse informiert zu werden. Doch obwohl es sich um ein sehr präsentes und konstantes Thema handelt, wurden die Wirkungen des Terrorismus hauptsächlich aus politischer Sicht studiert, wenig aber aus kommunikativer.

Für die heutige Gesellschaft ist es eine Selbstverständlichkeit geworden, beim alleinigen Entsperren des Smartphones oder Tablets sowie beim Aufschlagen der Zeitungen und Anschalten des Fernsehens, von News überwältigt zu werden.

Bei der Quantität an und Vervielfältigung von Nachrichten verlieren viele Aspekte der Berichterstattung an Bedeutung, wichtig scheinen nur noch die Hauptereignisse und das Ausmaß des Geschehens zu sein.

Versetzt man sich jedoch in die Lage der Journalisten, stellt sich aus sprachwissenschaftlicher Sicht die Frage: Schaffen es diese, emotionalen Abstand von der Tat zu nehmen?

Sind Unterschiede auf sprachwissenschaftlicher Ebene bemerkbar, wenn es sich um Attentate handelt, die im eigenen Land der herausgebenden Zeitung bzw. Journalisten stattfanden?

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der sprachlichen Darstellung von Terroranschlägen in der schriftlichen Berichterstattung.

Auf weitere Medien kann im Rahmen dieser Arbeit nicht eingegangen werden, da der Umfang dies nicht zulässt.

Anhand einer sprachlichen Analyse ausgewählter Berichterstattungen über zwei bestimmte Terroranschläge in Spanien und einen in Deutschland werden im Laufe der Arbeit oben gestellten Fragen beantwortet.

Das Ziel liegt darin, festzustellen, ob die Emotionen, die nach einem Terroranschlag zu erwarten sind, die sprachliche Darstellung der Berichte beeinflussen.

Hierzu werden die Attentate aus Madrid 2004, Barcelona 2017 und Berlin 2016 dienen. Diese werden anhand von Zeitungsberichten aus El País und der Süddeutschen Zeitung miteinander verglichen. Bei der Auswahl wurde darauf geachtet, dass sowohl Berichte über das eigene Land, in dem der Anschlag stattfand, als auch Berichte über das nicht betroffene Land ausgesucht werden.

Zunächst wird die Berichterstattung über Terrorismus im Allgemeinen betrachtet.

Daraufhin werden die ausgewählten Attentate sowie die Korpora, die zur Analyse dienen sollen, genauer beschrieben.

Folglich werden ausgewählte lexikalische Ausdrucksmittel der Emotionalität, die mit Terrorismus in Verbindung gebracht werden, definiert und sprachwissenschaftlich analysiert.

Darauf aufbauend widmet sich der Hauptteil dieser Arbeit der Analyse ausgewählter Berichte, um zu einer Schlussfolgerung zu kommen.

2. Terroranschläge in der Berichterstattung

Krisen und Kriege gehören zu den „Top News“ der Berichterstattung und sind Hauptbestandteil der Arbeit in Nachrichtenstationen. Die Kriegsberichterstattung gilt als wichtigster Bestandteil der Medien. Die Gesellschaft sollte so schnell wie möglich über die aktuellsten Ereignisse informiert werden. Diese Tatsache förderte die Entwicklung der Berichterstattung stark (vgl. Linder 2011: 60).

Seit dem Anschlag am 11. September 2001 auf den World Trade Center, sind offenbar nun auch Terroranschläge ein wichtiger Bestandteil der Berichterstattung.

Hier stellt sich nun die Frage, weshalb solch erschütternde Nachrichten zu den wichtigsten Schlagzeilen gehören.

Neben der Intention, die Menschheit über neue Vorfälle zu informieren, sollte man auch bedenken, dass Negativachrichten das Bedürfnis an Schadenfreude, Voyeurismus und Neugierde stillen, daher erregt diese Art von Nachrichten Aufmerksamkeit und Interesse. Diese Tatsache reizt die Medien, um auf diesem Weg viele Leser und Zuschauer zu erhalten.

Je dramatischer das Thema dargestellt wird, desto mehr Interesse wird geweckt. Man könnte also sagen, dass die Medien einen gewissen Nutzen aus solchen Geschehnissen ziehen. In der Literatur herrscht eine eindeutige Übereinstimmung darüber, dass ein Zusammenhang zwischen Medien und Terrorismus herrscht (vgl. Linder 2011: 67).

Laut einer Studie herrscht ein common-interest game zwischen Medien und Terrorismus (vgl. Frey und Rohner 2006). Die Medien erreichen durch das Berichten über Terroranschläge eine hohe Einschaltquote, es handelt sich hierbei um spannende Berichterstattungen, bei denen mehrere Nachrichtenwerte simultan gedeckt werden. Gleichzeitig erreichen die Terroristen durch die Medien einen hohen Grad an Aufmerksamkeit und Reichweite. Vor allem kleine Terrorgruppen profitieren davon. Terroristen erhalten kostenlos einen Raum für ihre Taten und zugleich versetzen sie ihre Gegner in Angst und Schrecken.

Die Wahrscheinlichkeit, dass über einen Terroranschlag berichtet wird, hängt vom Betroffenheitsgrad des Landes ab und von der Beteiligung der Elite-Nationen. Eindeutig ist, dass sowohl die Medien als auch die Terroristen einen Nutzen aus dem Verhalten des jeweils anderen ziehen können.

Doch neben den Vorteilen, die für beide Parteien herrschen, ergeben sich gleichzeitig auch parallel Nachteile für die Gesellschaft.

Die Massenmedien führen zu einem Konkurrenzkampf, der Druck erzeugt und somit die Berichterstattungen beeinflusst. An dieser Stelle ist es fraglich, ob Nachrichten deshalb bewusst dramatisiert und emotionalisiert werden, um das Interesse des Publikums zu wecken.

Es ist augenfällig, dass zu diesem Thema eine enorme Kritik herrscht, denn neben dem bereits thematisierten gegenseitigen Nutzen, besteht auch die Gefahr, dass Unruhe verbreitet wird und der Wunsch nach spektakuläreren Terroranschlägen steigt.

Nach dem Terroranschlag in Berlin 2016 kritisierte der frühere Bundespräsident Thierse die Berichterstattung.

Die Dauerberichterstattung über das Ereignis führe zur Hysterisierung (Huber 2016). Auch nach dem 11. September wünschten sich viele einen Stopp der Berichterstattung, da man sich dadurch einen Rückgang terroristischer Aktivitäten erhoffte (vgl. Linder 2011: 67).

Es scheint, als hätten die Medien die Verantwortung über den Grad der Intensität der Terrorismusaktivitäten. Betrachtet man nochmals die Tatsache des Konkurrenzkampfes und das damit kohärente Verlangen nach Aufmerksamkeit, stellt sich die Frage, inwieweit noch Emotionalität in der Berichterstattung eine Rolle spielt und in welchem Ausmaß diese, falls vorhanden, die sprachliche Darstellung der Attentate beeinflusst.

3. Beschreibung der zu analysierenden Terroranschläge

Das folgende Kapitel soll den Ablauf und die Folgen der ausgewählten Attentate kurz beschreiben.

Das Attentat in Madrid im Jahr 2004 gehört zum Schlimmsten in der spanischen Geschichte und hat für viel Aufmerksamkeit und Schrecken gesorgt. Nach genau dreizehn Jahren folgte erneut ein Attentat in Spanien und zwar in Barcelona im Jahr 2017. Neben der Tatsache, dass es sich hierbei um ein sehr aktuelles Attentat handelt, wurde dieses Geschehen auch auf Grund der deutschen Todesopfer gewählt, da dies für die sprachliche Analyse der deutschen Berichterstattungen über das Attentat in Barcelona von Bedeutung sein könnte.

Das Attentat in Berlin im Jahr 2016 ist die einzige Terroraktivität, die in Deutschland bis zum heutigen Tage in diesem Ausmaß stattfand und somit auch das einzige relevante Attentat in Deutschland für diese Arbeit. Zudem befanden sich unter den Todesopfern auch spanische Staatsbürger, was, wie bereits erwähnt, für die sprachliche Analyse der betroffenen Berichtserstattungen ausschlaggebend sein könnte.

3.1. Madrid

Am 11. März 2004 wurde durch islamistische Terroristen eine Serie von zehn Bombenexplosionen im Zentrum Spaniens ausgelöst. Die Sprengsätze explodierten in vier eng besetzten Personenwagons von Vorortzügen aus dem Cercanías-Netz. Sieben der zehn Explosionen ereigneten sich in der Nähe des zentralen Bahnhofes Atocha. Drei der sieben Bomben explodierten in einem Zug, der sich im Bahnhof befand und vier weitere explodierten im verspäteten Zug. Zwei andere Sprengsätze explodierten in einem Zug, der die Station El Pozo del Tío Raimundo verließ. Eine weitere Bombe detonierte in einem Zug, der sich in der Station Santa Eugenia befand. Bei diesem Attentat starben insgesamt 191 Menschen und 2051 wurden verletzt. Dieser furchtbare Anschlag ereignete sich genau drei Tage vor den spanischen Parlamentswahlen und ging mit dem Numeronym 11-M in die spanische Geschichte ein. Es handelt sich bei diesem Geschehen um das zweitgrößte Attentat in Europa und das erste in dieser Größenordnung innerhalb Spaniens.

3.2. Barcelona

Am 17. August 2017 fuhr ein Attentäter mit hoher Geschwindigkeit in einem Lieferwagen durch eine Menschenmenge auf dem Boulevard Las Ramblas im Zentrum von Barcelona. Er fuhr 530 Meter auf dem Fußgängerweg in der Mitte der Promenade. Auf der Flucht erstach der Täter eine weitere Person. Insgesamt wurden bei diesem Attentat 15 Menschen getötet und mindestens 118 verletzt. Dieses Attentat zählt durch die Anzahl der Opfer als das zweitschlimmste und das aktuellste Attentat in Spanien.

3.3. Berlin

Am 19. Dezember 2016 kamen auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin an der Gedächtniskirche insgesamt zwölf Menschen ums Leben und 55 wurden verletzt. Bei dem Anschlag steuerte ein islamistischer Terrorist in einem LKW in die Menschenmenge auf dem Markt. Der Terrorist erschoss vor seiner Tat den polnischen Fahrer des LKWs, um das Fahrzeug stehlen zu können und seine Tat zu vollziehen. Das Attentat zählt mit seinen Todesopfern und Verletzten als das aktuellste islamistische Attentat in Deutschland.

4. Beschreibung der Korpora

Die für diese Arbeit analysierten Korpora umfassen zwei sehr bekannte und seriöse Tageszeitungen aus Deutschland und Spanien. Für die Analyse der sprachlichen Darstellung von Terroranschlägen in Spanien soll die Tageszeitung El País dienen und für die deutsche Berichterstattung Die Süddeutsche Zeitung. Die Auswahl ist genau auf diese Korpora gefallen, da sie einen hohen Bekanntheitsgrad haben und außerdem einen hohen Grad an Seriosität bieten. Innerhalb dieser Korpora fiel auf, dass genau über die genannten Attentate viel berichtet wurde. Außerdem wurde bei der Auswahl darauf geachtet, dass die Informationsqualität innerhalb der Korpora der jeweiligen Länder mehr oder weniger übereinstimmt.

4.1. El País

El País ist die größte und verbreitetste Tageszeitung in Spanien. Die erste Ausgabe erschien während der spanischen Transition am 4. Mai 1976. Ihren Ruhm erlangte die linksliberale Tageszeitung mit ihrer Reaktion auf den Putschversuch vom 23. Februar 1981, als sie sich in einer Sonderausgabe zur demokratischen Verfassung bekannte.

Es handelt sich hierbei um eine qualitative, unabhängige globale Zeitung, die ihren Hauptsitz in Madrid hat. Im Internet ist die Tageszeitung seit dem Jahr 1996 präsent (vgl. o.V. 2018). Herausgeber ist Spaniens größter Medienkonzern PRISA, der erste Direktor der Tageszeitung war Juan Luis Cebrián. Die Berichte in El País weisen Nüchternheit und Schmucklosigkeit, sowohl im Behandeln der Themen als auch im Ästhetischen, auf. Die Information steht in den Berichten im Fokus, an zweiter Stelle kommen Fotografie und Infografik (vgl. ebd.).

4.2. Süddeutsche

Eine vergleichbare Zeitung zur spanischen Tageszeitung El País ist die Süddeutsche Zeitung in Deutschland, kurz SZ. Diese gehört in Deutschland zu den wichtigsten Tageszeitungen. Sie widmet sich den Nachrichten aus Politik, Sport, Kultur und Wirtschaft, zusätzlich wird das Leseangebot mit Artikeln aus den Bereichen Wissen, Digital und Leben abgerundet. Die Süddeutsche erschien erstmals am 6. Oktober 1945. Damals wurden die Inhalte noch durch die Militärregierung Ost kontrolliert und sie gehörte somit zu den Lizenzpressen (vgl. o.V. 1996-2018). Die Zeitung versichert, dass Themen gut recherchiert und aufbereitet werden und dem Leser die Möglichkeit lassen, sich selbst eine Meinung über die Situation bilden zu können (vgl. ebd.).

5. Lexikalische Ausdrucksmittel der Emotionalität in Bezug auf terroristische Attentate

Emotionalität scheint nicht die naheliegendste Assoziation zu Berichterstattungen zu sein. Die Gesellschaft ist geprägt von monotonen, disziplinierten und unempfänglichen Berichterstattungen. Beim Lesen der Zeitungen stößt man des Öfteren auf vage Formulierungen, die einen journalistischen Abstand zum Thema hervorrufen (vgl. Linder 2011: 17). Durch die Globalisierung und den damit verbundenen Informationsfluss stehen Journalisten unter einem enormen Zeitdruck, der diese dazu zwingt, vorwiegend über das Attentat zu informieren, ohne Hintergrundinformationen einzubetten (vgl. ebd. 16).

Auch beim Anschauen der Nachrichtensendungen fällt auf, dass Nachrichten nur für kurze Zeit ausgestrahlt werden. Man spricht von einer Dauer von max. 90 Sekunden (vgl. ebd. 60). Es ist also plausibel, dass auf viele Details des Geschehens verzichtet wird und nur die wichtigsten Punkte erwähnt werden.

Es stellt sich jetzt die Frage, ob das auch auf die Emotionen abfärbt.

Bei journalistischen Texten herrscht die Anforderung an Sachlichkeit. Diese Art von Texten muss emotionale Ausdrucksweisen vermeiden (vgl. Pohl und Erhardt 2012: 49). Massenmedien erwecken den Eindruck, dass es in erster Linie darum geht, publikationsorientierte sprachliche Handlungen vorzunehmen sowie die Zielsetzungen Information, Meinungsbildung und Unterhaltung zu erfüllen (vgl. ebd. 50ff.).

Da die Leser nicht in einen emotionalen Zustand bezüglich des Textgegenstands versetzt werden sollen, sollten journalistische Texte keine Ausdrucksweisen aufweisen, die Emotionen des Verfassers zu einem Teil der Botschaft des Textes machen (vgl. ebd. 49). An dieser Stelle scheint die Untersuchung des Vorhandenseins von Emotionalität in sachlichen Texten überflüssig zu sein.

[…] they not only convey knowledge and information about people, events, or products […] but they also make us feel frightened, sad, anxious, angry, or happy about these phenomena (Konijn 2011: 2).

Dieses Zitat wirkt der Befürchtung entgegen, dass eine mögliche Untersuchung der Emotionalität in sachlichen Texten überflüssig sein könnte. Denn wie man diesem entnehmen kann, lassen Journalisten und ihre Berichterstattungen bestimmte Emotionen beim Leser aufkommen.

[...]

Ende der Leseprobe aus 37 Seiten

Details

Titel
Die sprachliche Darstellung von Terroranschlägen. Ein Vergleich spanischer und deutscher Medien
Hochschule
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Note
2,0
Autor
Jahr
2018
Seiten
37
Katalognummer
V455368
ISBN (eBook)
9783668880634
ISBN (Buch)
9783668880641
Sprache
Deutsch
Schlagworte
darstellung, terroranschlägen, vergleich, medien
Arbeit zitieren
Tiziana Settembrino (Autor), 2018, Die sprachliche Darstellung von Terroranschlägen. Ein Vergleich spanischer und deutscher Medien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/455368

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