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Clíticos. Unbetonte Personalpronomen (lo/(la)/le) und ihre Variation in Spanien und Argentinien

Title: Clíticos. Unbetonte Personalpronomen (lo/(la)/le) und ihre Variation in Spanien und Argentinien

Term Paper (Advanced seminar) , 2017 , 14 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Tiziana Settembrino (Author)

Speech Science / Linguistics
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Ziel dieser Arbeit soll eine quantitative Studie über den Gebrauch der unbetonten Personalpronomen der dritten Person (lo / (la) / le) in Spanien und in Argentinien sein. Es soll im ersten Teil der Gebrauch der Personalpronomen der dritten Person nach der spanischen Norm erläutert werden. Folglich wird anhand des Artikels von Martínez, Angelita: Fronteras teóricas y sintaxis sin fronteras: uso de clíticos átonos en español de Buenos Aires, eine mögliche Hypothese aufgezeigt, die die Variation der Pronomen im Verhältnis zu affektiven Verben im geschrieben Spanisch aus Argentinien erklärt.

Außerdem werden in dem Forum: Hispanoteca, Lengua y Cultura Hypothesen über den Gebrauch des Verbes ayudar im Verhältnis zu den Personalpronomen aufgestellt, die ich gerne anhand der im zweiten Teil ausgewählten Beispiele überprüfen will. Im zweiten Teil soll der Gebrauch der Personalpronomen (lo / (la) / le) im Kontext des Verbes ayudar analysiert werden und zwar anhand von zufällig ausgesuchten, realen Beispielen aus dem Korpus der Real Academia Española, CREA. Hierbei soll klarwerden, ob die im ersten Teil erläuterten Theorien bzw. Hypothesen mit der Praxis übereinstimmen.

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Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 DIE PERSONALPRONOMEN DER 3. PERSON (LO/(LA)/LE) NACH DER SPANISCHEN NORM

2.1 DIE PERSONALPRONOMEN DER 3. PERSON (LO/(LA)/LE) IM ARGENTINISCHEN SPANISCH (BUENOS AIRES) NACH MARTÍNEZ ANGELITA

2.2 DIE PERSONALPRONOMEN (LO /(LA)/ LE) NACH DER HISPANOTECA, LENGUA Y CULTURA

3 BESCHREIBUNG DES KORPUS

4 ANALYSE DER BEISPIELE AUS DEM KORPUS

5 SCHLUSSFOLGERUNG

6 BIBLIOGRAFIE

7 ANHANG

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den variierenden Gebrauch der unbetonten Personalpronomen der 3. Person (lo/la/le) im Spanischen, insbesondere im Kontext des Verbs ayudar, unter Berücksichtigung der Unterschiede zwischen der spanischen Standardnorm und dem Sprachgebrauch in Argentinien (Buenos Aires). Ziel ist es, durch eine quantitative Korpusanalyse zu prüfen, inwieweit theoretische Hypothesen zur Differenzierung zwischen direktem und indirektem Objekt durch reale Anwendungsbeispiele gestützt werden können.

  • Normativer Gebrauch der Personalpronomen der 3. Person im Spanischen.
  • Variation und Objektsbestimmung im argentinischen Spanisch (Buenos Aires).
  • Einfluss von Kontextfaktoren wie Betroffenheit und Aktivität des Bezugsobjekts.
  • Empirische Untersuchung anhand von Daten aus dem Korpus CREA der Real Academia Española.
  • Vergleich zwischen theoretischen Modellen und praktischer Sprachverwendung.

Auszug aus dem Buch

Die Personalpronomen der 3. Person (lo/(la)/le) nach der spanischen Norm

Im Spanischen wird zwischen betonten und unbetonten Personalpronomen unterschieden. Ich befasse mich in dieser Arbeit ausschließlich mit den unbetonten Personalpronomen lo und le (es. clíticos), die eine weitaus wichtigere Rolle spielen als die betonten. Sowohl im Spanischen als auch im Deutschen ersetzt ein Personalpronomen ein Nomen oder eine Nominalgruppe. Es lassen sich bei den unbetonten Personalpronomen zwei Fälle unterscheiden: Dativ (indirektes Objekt) und Akkusativ (direktes Objekt)1. Ein indirektes Objekt kann als Pronomen auftauchen, als Präpositionalgruppe, oder beides gleichzeitig. Das indirekte Objekt ist die Person, das Tier oder das Ding, welches in indirekter Form die Konsequenzen der Aktion abbekommt. Es kann von den Präpositionen a und para begleitet werden2 und wird somit mit dem Personalpronomen le ersetzt. Das direkte Objekt hingegen kann ein Substantiv, eine Nominalgruppe, ein Pronomen, eine syntaktische Gruppe oder ein subordiniertes Substantiv sein. Wichtig bei dem direkten Objekt ist, dass die Verben, die mit diesem Objekt konstruiert werden, transitive Verben genannt werden.3 Transitive Verben sind Verben, die ein Argument benötigen welches die Bedeutung des Prädikats vervollständigt, wie z.B.: cepillar, conocer, cuidar, ayudar usw. Das Akkusativobjekt kann mit den Pronomen lo oder la ersetzt werden. Die Wahl zwischen diesen beiden Pronomen ist vom Genus abhängig.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung definiert das Problem der sprachlichen Variation bei der Verwendung von Personalpronomen und legt die Zielsetzung sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit dar.

2 DIE PERSONALPRONOMEN DER 3. PERSON (LO/(LA)/LE) NACH DER SPANISCHEN NORM: Dieses Kapitel erläutert die grammatikalischen Grundlagen und die normativen Regeln für den Gebrauch von Akkusativ- und Dativpronomen im Spanischen.

2.1 DIE PERSONALPRONOMEN DER 3. PERSON (LO/(LA)/LE) IM ARGENTINISCHEN SPANISCH (BUENOS AIRES) NACH MARTÍNEZ ANGELITA: Hier wird die spezifische Hypothese von Martínez zur Variation der Pronominalnutzung in Buenos Aires vorgestellt, wobei der Grad der Betroffenheit als entscheidendes Kriterium dient.

2.2 DIE PERSONALPRONOMEN (LO /(LA)/ LE) NACH DER HISPANOTECA, LENGUA Y CULTURA: Dieses Kapitel behandelt die theoretischen Ansätze der Hispanoteca, die den Wandel der Rektion des Verbs ayudar von Dativ zu Akkusativ thematisiert.

3 BESCHREIBUNG DES KORPUS: Vorstellung des gewählten Forschungsmittels CREA der Real Academia Española sowie Begründung für die Auswahl der untersuchten Sprachdaten.

4 ANALYSE DER BEISPIELE AUS DEM KORPUS: Durchführung der praktischen Untersuchung anhand von Beispielsätzen aus Spanien und Argentinien, um die Hypothesen an der Sprachpraxis zu messen.

5 SCHLUSSFOLGERUNG: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse, in der die Bedeutung des Kontextes und der semantischen Interpretation des Verbs ayudar für die Pronominalwahl hervorgehoben wird.

Schlüsselwörter

Spanisch, Linguistik, Personalpronomen, Clíticos, lo, le, Akkusativ, Dativ, Sprachvariation, Argentinisches Spanisch, Buenos Aires, ajudar, Syntax, Korpusanalyse, Grammatiknorm.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Gebrauch der unbetonten Personalpronomen der 3. Person (lo/la/le) im Spanischen mit einem speziellen Fokus auf die Variation zwischen dem normativen Gebrauch und regionalen Besonderheiten, insbesondere im argentinischen Sprachraum.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die grammatikalische Unterscheidung von direktem und indirektem Objekt, die theoretischen Ansätze von Martínez und der Hispanoteca zur Pronominalvariation sowie die empirische Analyse sprachlicher Realbeispiele.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, zu analysieren, ob und warum Sprecher bei bestimmten Verben, wie etwa ayudar, von der Standardnorm abweichen und ob kontextuelle Faktoren wie der Grad der Betroffenheit oder Aktivität das Bezugsobjekt beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine quantitative Studie, die reale Daten aus dem Korpus CREA der Real Academia Española nutzt, um theoretische Hypothesen mit der tatsächlichen Sprachpraxis abzugleichen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Pronominalnormen und die detaillierte Analyse spezifischer Beispielsätze aus Spanien und Argentinien, wobei jede Hypothese kritisch auf die jeweiligen Beispielen angewendet wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Spanisch, Pronomina (Clíticos), Sprachvariation, Akkusativ/Dativ-Unterscheidung sowie der spezifische regionale Einfluss von Argentinien auf die Syntax.

Wie unterscheidet sich der Sprachgebrauch in Argentinien von der spanischen Norm?

In Buenos Aires zeigt sich eine Tendenz zur Akkusativverwendung bei Verben, die nach der akademischen Norm eigentlich den Dativ verlangen, wobei laut Martínez der Grad der Betroffenheit des Bezugsobjekts eine zentrale steuernde Rolle spielt.

Welche Bedeutung hat das Verb "ayudar" für die Analyse?

Ayudar dient als Fallbeispiel, da es ein transitives Verb ist, bei dem jedoch in vielen Regionen Schwankungen in der Rektion auftreten, was es besonders geeignet für die Untersuchung der Pronominalvariation macht.

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Details

Title
Clíticos. Unbetonte Personalpronomen (lo/(la)/le) und ihre Variation in Spanien und Argentinien
College
University of Freiburg
Grade
1,3
Author
Tiziana Settembrino (Author)
Publication Year
2017
Pages
14
Catalog Number
V455369
ISBN (eBook)
9783668882430
ISBN (Book)
9783668882447
Language
German
Tags
clíticos unbetonte personalpronomen variation spanien argentinien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tiziana Settembrino (Author), 2017, Clíticos. Unbetonte Personalpronomen (lo/(la)/le) und ihre Variation in Spanien und Argentinien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/455369
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