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Der Beitrag früher Hilfen zur Gesundheitsförderung von Kleinkindern und ihren Familien im Kontext prekärer Lebenslagen

Title: Der Beitrag früher Hilfen zur Gesundheitsförderung von Kleinkindern und ihren Familien im Kontext prekärer Lebenslagen

Master's Thesis , 2013 , 103 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Katrin Weidner (Author)

Social Work
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Diese Master-Thesis erörtert die Risiken sozioökonomischer Benachteiligung von Familien mit Kleinkindern im Alter von null bis drei Jahren. Dabei stehen die Auswirkungen der Lebenssituation auf eine gesunde Entwicklung, den Gesundheitszustand der Kinder als auch der erschwerte Zugang zum Gesundheits- und Hilfesystem der betroffenen Familien im Mittelpunkt.

Der Thematik wird in der aktuellen fachlichen und öffentlichen Diskussion ein hoher Stellenwert zugesprochen, denn der Handlungsdruck hinsichtlich der Abwendung früher Risiken, insbesondere im Kontext von sozialer Benachteiligung, durch geeignete, das heißt bedarfsorientierte Präventions- bzw. Interventionsmaßnahmen für Kleinkinder und ihre Bezugspersonen ist als dringend erforderlich zu erachten.

Auf der Grundlage von Erkenntnissen der fortgeschrittenen Forschung und Berichterstattungen zu Gesundheit, sozialer Ungleichheit und Armut kristallisiert sich vermehrt hinaus, dass in Gesundheitsförderung und Prävention, je früher sie ansetzen, mitunter ein hohes Potenzial für die Verringerung der gesundheitlichen Ungleichheit liegen.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Ausgangslage: Gesundheit und soziale Ungleichheit

2.1 Gesundheitskonzepte und -definitionen

2.2 Theorien zur Gesundheitserhaltung und -entstehung

2.3 Soziale Ungleichheit und Gesundheit in Deutschland

2.3.1 Familien mit Kleinkindern in prekären Lebenslagen

2.3.2 Einfluss auf die Entwicklung und Gesundheit von Kleinkindern

3 Grundlagen: Gesundheitsförderung und „Frühe Hilfen“

3.1 Aspekte der Gesundheitsförderung und Prävention

3.2 „Frühe Hilfen“

3.2.1 Begriffsbestimmung und Verständnis „Früher Hilfen“

3.2.2 Zielgruppen und Ziele „Früher Hilfen“

3.2.3 Rahmenbedingungen, System und Akteure „Früher Hilfen“

3.2.4 Zur Bestandsaufnahme der Angebote und Implementierung „Früher Hilfen“ in das Regelsystem

4 Potenziale und Grenzen „Früher Hilfen“ für die Gesundheitsförderung

5 Kritischer Rück- und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Risiken sozioökonomischer Benachteiligung für die gesunde Entwicklung von Kleinkindern (0-3 Jahre) zu analysieren und den Beitrag der „Frühen Hilfen“ als präventives Interventionsinstrument im Kontext gesundheitlicher Chancengleichheit zu evaluieren.

  • Zusammenhang zwischen sozioökonomischer Herkunft und Gesundheitschancen
  • Entwicklungspsychologische Risikofaktoren und protektive Schutzfaktoren
  • Systematik und Vernetzung der „Frühen Hilfen“ als Unterstützungsangebot
  • Evaluation von Modellprojekten unter Anwendung von Good-Practice-Kriterien
  • Implikationen für die gesundheitspolitische Armutsprävention

Auszug aus dem Buch

2.1 Gesundheitskonzepte und -definitionen

Grundlage für die Förderung von Gesundheit bildet das jeweilige Gesundheitsverständnis. Daher wird sich zunächst mit verschiedenen Definitionen zum Gesundheitsbegriff auseinandergesetzt, um eine hier zugrundeliegende Sichtweise zu entwickeln.

Vorstellungen von Gesundheit stellen vielfältige und normative Konstrukte unter Laien als auch unter Experten dar. Einerseits sind Überschneidungen zwischen den Sichtweisen aus Gesundheitsberufen und der Bevölkerung festzumachen, andererseits unterscheiden sich die Ansichten diesbezüglich erheblich voneinander (vgl. Naidoo; Wills 2010/ Hörning 2004). Aus Untersuchungen hierzu ergeben sich fünf sogenannte „Laienkonzepte“, diese lassen sich nach Blaxter (1990) in folgende Vorstellungen einteilen:

- Gesundheit als Abwesenheit von Krankheit

- Gesundheit als körperliche Fitness

- Gesundheit als intakte soziale Beziehungen

- Gesundheit als psychisches und soziales Wohlbefinden

(Naidoo; Wills 2010, 14)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit erörtert die Risiken sozioökonomischer Benachteiligung bei Familien mit Kleinkindern und den Stellenwert von Präventionsmaßnahmen für eine gesunde Entwicklung.

2 Ausgangslage: Gesundheit und soziale Ungleichheit: Dieses Kapitel erläutert Gesundheitskonzepte, theoretische Modelle zur Gesundheitsentstehung sowie die Auswirkungen prekärer Lebenslagen auf die Entwicklung von Kleinkindern.

3 Grundlagen: Gesundheitsförderung und „Frühe Hilfen“: Es werden die Konzepte der Gesundheitsförderung und Prävention definiert und die Entstehung sowie Systematik der „Frühen Hilfen“ als interdisziplinäres Unterstützungsangebot dargestellt.

4 Potenziale und Grenzen „Früher Hilfen“ für die Gesundheitsförderung: Hier werden Wirksamkeit und Evaluationsergebnisse der „Frühen Hilfen“ diskutiert, insbesondere im Hinblick auf Modellprojekte und deren praktische Umsetzung.

5 Kritischer Rück- und Ausblick: Das Fazit fasst die Potenziale der „Frühen Hilfen“ zusammen und diskutiert notwendige sozialpolitische Rahmenbedingungen zur Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit.

Schlüsselwörter

Gesundheitsförderung, Frühe Hilfen, soziale Ungleichheit, Kinderarmut, Kleinkinder, Prävention, Lebenslagenkonzept, Salutogenese, Risikofaktoren, Schutzfaktoren, Resilienz, Gesundheitschancen, Sozialkompetenz, Elternbildung, Gesundheitswesen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Master-Thesis primär?

Die Arbeit untersucht, wie „Frühe Hilfen“ zur Gesundheitsförderung von Kleinkindern beitragen können, die in prekären sozioökonomischen Lebenslagen aufwachsen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit behandelt soziale Ungleichheit, gesundheitliche Entwicklung im frühen Kindesalter, theoretische Modelle der Gesundheitsförderung sowie die Struktur und Implementierung der „Frühen Hilfen“.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt danach, unter welchen Bedingungen „Frühe Hilfen“ kompensierend auf gesundheitliche Ungleichheit wirken und wie der Zugang zu benachteiligten Zielgruppen verbessert werden kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden finden Anwendung?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung auf Basis aktueller Fachliteratur, Evaluationen von Modellprojekten und Analysen von Good-Practice-Kriterien für die Gesundheitsförderung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung von Gesundheit, die Analyse der prekären Lebenssituation von Familien und die detaillierte Ausführung der „Frühen Hilfen“ als Netzwerkstruktur.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Gesundheitschancen, Armutsprävention, soziale Benachteiligung, Elternkompetenz, interdisziplinäre Vernetzung und Resilienz.

Was unterscheidet das „Lebenslagenkonzept“ von einer rein ökonomischen Armutsdefinition?

Das Konzept erfasst Armut als mehrdimensionale Unterversorgung in fünf Bereichen, wie etwa Lern-, Muße- und Entscheidungsspielräume, statt nur das Haushaltseinkommen zu betrachten.

Warum ist die „individuelle Variabilität“ laut der Mannheimer Risikokinderstudie entscheidend?

Sie erklärt, warum Kinder trotz ähnlicher belastender Startbedingungen eine sehr unterschiedliche Entwicklung nehmen können, was die Relevanz von Schutzfaktoren und Resilienz hervorhebt.

Welche Rolle spielen Familienhebammen in den „Frühen Hilfen“?

Sie fungieren als Fachkräfte in multiprofessionellen Netzwerken, um Eltern bei gesundheitsrelevanten Themen zu beraten und den Zugang zu passgenauen Hilfsangeboten im sozialen Bereich zu erleichtern.

Was sind die „Good-Practice-Kriterien“ des Kooperationsverbundes?

Es handelt sich um zwölf Qualitätsanforderungen, wie z.B. Niederschwelligkeit, Partizipation und Empowerment, an denen sich Projekte der Gesundheitsförderung messen lassen sollten.

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Details

Title
Der Beitrag früher Hilfen zur Gesundheitsförderung von Kleinkindern und ihren Familien im Kontext prekärer Lebenslagen
College
Protestant University of Applied Sciences Rheinland-Westfalen-Lippe
Grade
1,3
Author
Katrin Weidner (Author)
Publication Year
2013
Pages
103
Catalog Number
V455418
ISBN (eBook)
9783668882454
ISBN (Book)
9783668882461
Language
German
Tags
beitrag hilfen gesundheitsförderung kleinkindern familien kontext lebenslagen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katrin Weidner (Author), 2013, Der Beitrag früher Hilfen zur Gesundheitsförderung von Kleinkindern und ihren Familien im Kontext prekärer Lebenslagen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/455418
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