Der Griff nach dem Ganzern. Von Erfolg und Scheitern des Antigonos Monophtalmos und seiner Bedeutung für die ganze Epoche des Hellenismus


Hausarbeit (Hauptseminar), 2002
25 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. „The early Years“
2.1.1. Vom kleinasiatischen Satrapen zum unabhängigen Regenten
2.1.2. Macht und Legitimität
2.2.1. Der Kampf um Asien
2.2.2. Die Struktur der antigonidischen Herrschaft
2.3.1. Einer gegen Alle
2.3.2. Antigonos und die griechischen Städte
2.4.1. Blutiges Finale
2.4.2. Der Griff nach der Krone

3. Schluß

4. Bibliographie

1. Einleitung

Antigonos Monophtalmos war beim Tod Alexander des Großen kein Mann der Stunde. Er nutzte sei­ne Chancen jedoch so konsequent, daß er sich 20 Jahre später als erster Diadoche die Königskrone aufsetzen und sich sogar Hoffnungen auf die Macht über das gesamte Alexanderreich machen konnte. Allein hierbei scheiterte er und versank im Nebel der Geschichte. Durch sein Wirken wurde nicht nur die Politik und Kriegsgeschichte mit zunehmender Macht vorangetrieben; Er hat auch ein hellenisti­sches Großreich erschaffen und dabei in Wirtschaft, Verwaltung und Herrschaftsrepräsentation Maß­stäbe gesetzt, von denen einige für das folgende Seleukidenreich, andere aber für die ganze Epoche prägend waren.

Die vorliegende Arbeit versucht, das von diesem Mann geprägte Geschehen so aus dem Konglomerat der Wirrnisse der frühen Diadochenzeit herauszuschälen, daß ein knappe Biographie, jedoch kein fragmentarischer Geschichtstorso greifbar wird. Die Untersuchung der Wechselwirkungen zwischen ihm und seinem politischen und kulturellen Umfeld soll herausarbeiten, auf welchen Feldern Antigo­nos ein Kind seiner Zeit war und welche Elemente von ihm in die hellenistische Kultur eingebracht wurden. Um dies zu erreichen, mußten bei beiden Polen dieses Abhängigkeitsverhältnisses erhebliche Abstriche gemacht werden: Einerseits wurde die Darstellung des politischen Geschehens auf die Er­eignisse beschränkt, die für Antigonos Handlungen am bedeutsamsten waren. Andererseits hätte auch eine vollständige Darstellung aller bestimmenden Elemente der hellenistischen Herrscherkultur den Rahmen einer Seminararbeit bei weitem gesprengt. Um zu einer Symbiose zwischen diesen beiden Komponenten zu gelangen, wurde die chronologische Darstellung an den Zeitpunkten von Einschü­ben durchbrochen, an denen die Handhabung der jeweiligen ideellen oder substantiellen Herrschafts­grundlagen zu einem wichtigen Faktor in der antigonidischen Politik werden. Diese Faktoren werden dann jedoch um der inhaltlichen Stringenz willen über die nachfolgenden Zeitabschnitte hinaus darge­stellt. So können trotz aller Fokussierung auf eine Person die Grundzüge des politischen Geschehens und viele charakteristische Aspekte der frühen hellenistischen Epoche und die Leistungen des Antigo­nos vor dem Hintergrund des Zeitgeschehens verdeutlicht werden.

Die vorliegenden Ergebnisse stützen sich neben einigen wichtigen Inschriften aus dem Bereich der Griechischen Städte v.a. auf dem als zuverlässig eingestuften Bericht Diodors, der bei der Darstellung dieser Epoche wohl auf den, in den Diensten Eumenes und des Antigonos stehenden Hieronymus von Kardia zurückgreift. Richard Billows hat in seinen neueren und ergiebigen Forschungen die bisheri­gen Forschungsergebnisse ausführlich dargestellt, diskutiert und zusammengefaßt. Dies ist v.a. des­wegen wichtig, weil die neuere historische Forschung anderen Fragestellungen nachging als unsere Quellenproduzenten, die meist auf die politisch- militärischen Themen beschränkt blieben. Da der In­terpretationsspielraum für die Beantwortung unserer Fragen dementsprechend groß ist, sollte jedoch keine Antwort einfach übernommen, sondern zunächst hinsichtlich der Aussagefähigkeit und der Plausibilität bewertet werden.

2. „The early Years“

Diese Überschrift ist für die, auch schon vor Antigonos 60. Geburtstag sehenswerte Karriere deswe­gen besonders gut getroffen, weil ihm erst im Rentenalter durch den überraschenden Tod Alexander des Großen eine bestimmende Rolle in der Weltgeschichte zufiel.[1] Antigonos wurde ebenso wie Phil­ipp II. 382 als Mitglied einer hochadligen Familie geboren und wuchs im näheren Umkreis der make­donischen Hauptstadt Pella auf. Seine Erziehung war sowohl auf die Vermittlung der griechischen Kultur als auch auf die Einbindung in die Lebenswelt der Adligen (etairoi) abgestimmt: Neben Ho­mer, dessen Sagenwelt seiner Lebenssituation wohl sehr nahe kam, lernte er griechische Lyrik, Rheto­rik und Philosophie. Aber auch die Reit-, Jagd- und Waffenausbildung nahm viel Ausbildungszeit in Anspruch, um den Jungen an die Anforderungen eines makedonischen Adligen heranzuführen. Trotz der ausführlichen Erziehung kann seine Jugendzeit nicht als unbeschwert bezeichnet werden, denn Makedonien war aufgrund äußerer Bedrohungen und Zerwürfnissen zwischen den unterschiedlichen Stämmen in politischer und militärischer Hinsicht so sehr geschwächt, daß das Land der vollständigen Auflösung zeitweise sehr nahe war.

Antigonos Mannesalter stand jedoch unter dem Stern wachsender politischer Stärke aufgrund des mi­litärischen Erfolgs, den die Regentschaft Philipps II. (359-336) mit sich brachte. Dieser Erfolg beruhte auf militärischen Reformen und auf der Einbindung zahlreicher Adliger in sein Herrschaftssystem, in dem alle Beteiligten durch ein zumindest kameradschaftliches Verhältnis miteinander verbunden wa­ren und die wichtigen Aufgaben in großer Selbständigkeit im Sinne des Königs erledigten. Ein um 355 geschlossenes, neuerliches Eheband seiner Mutter band ihn noch näher an die Argeadendynastie, zumal der daraus resultierende Stiefbruder wohl zusammen mit Philipps Sohn Alexander in dessen sog. Pagenkorps ausgebildet wurde. Dementsprechend ist davon auszugehen, daß seine Karriere ihm Erfahrungen aus der näheren Umgebung Philipps in einem nicht zu eng umrissenen Aufgabenbereich bescherte, die von nicht zu unterschätzender Bedeutung für sein späteres Leben als General und Poli­tiker waren.

Mit den fehlgeschlagenene Belagerungen von Perinthos und Byzantinion in den Jahren 341-339 wa­ren für Antigonos zwei wichtige Ereignisse verknüpft: Zum einen ehelichte er die Witwe seines in diesen Feldzügen gefallenen Bruders, die kurz danach einen Sohn namens Demetrius zur Welt brach­te. Da wir außer dieser Frau nichts über weitere Frauen oder Geliebten in seinem Umkreis wissen - ei­ne Tatsache, die in diesen Kreisen nicht selbstverständlich war - ist davon auszugehen, daß sein Ver­hältnis zu ihr ebenso gut war, wie das uns überlieferte sehr tiefe und vertrauensvolle Verhältnis zu Demetrius und dessen jüngerem Bruder. Zum anderen verlor Antigonos in dieser Zeit ein Auge, was ihm den Beinamen „monofqalmoV“, „der Einäugige“, einbrachte.

Alexander griff bei seiner Invasion 334 auf Antigonos als Oberbefehlshaber über das 7000 Mann star­ke Hoplitenheer der griechischen Verbündeten zurück, was etwa 1/5 der gesamten Infanterietruppen entsprach. Da der Einäugige sich die Sporen für dieses Kommando unter Philipp erkämpft hatte, liegt die Vermutung nahe, daß er damals neben wichtigen militärischen Kommandos auch diplomatische Aufgaben bei den Griechen, möglicherweise sogar bei der Entstehung des Korinthischen Bundes, wahrgenommen hatte.[2]

Im ersten Jahr des Alexanderzugs kommandierte Antigonos seinen Verband in den Schlachten am Granikos und bei Gaugamela; Desweiteren unterwarf er Priene. Allerdings wurde er schon im Früh­jahr 333 von Alexander aus dem weiteren Angriffsvorhaben abgelöst und als Satrap (SatraphV) Großphrygiens eingesetzt. Der große Nachteil dieser Position, daß Antigonos nicht mehr dem Berater­kreis Alexanders angehörte, wurde durch das selbstständige Kommando in einer sehr schweren und für den Alexanderzug sehr wichtigen Funktion wieder wettgemacht: Kleinasien war im ersten Halb­jahr 333 ein Schlüsselgelände für den Erfolg des Operationsplanes. Noch hatte Dareius die phönizi­schen Häfen und die Flottenüberlegenheit in der Ägäis, noch war sein Heer nicht geschlagen und er hätte bei einer Offensive in Kleinasien Alexander seiner rückwärtigen Verbindungen berauben und ihn somit zum Rückzug zwingen können. In dieser Situation verließ sich der König ganz auf Antigo­nos, während er unbeirrt zunächst die Belagerung von Tyrus und dann die Invasion Ägyptens in An­griff nahm. Der Einäugige rechtfertigte das Vertrauen: Nachdem er die von Alexander begonnene Be­lagerung Kelaiais erfolgreich beendet hatte, besiegte er zusammen mit den anderen kleinasiatischen Satrapen die in der Schlacht bei Issos besiegten und nach Lydien ausgewichenen Perser. Danach be­werkstelligte er die langfristig wichtigste Aufgabe, das Land, das von Alexander im Eiltempo durch­schritten worden war und dementsprechend nur im Westen und im Süden als wirklich erobert anzuse­hen war, unter die faktische Kontrolle der Makedonen zu zwingen. Er konnte dabei die südliche von drei Verbindungsstraßen zwischen Asien und der Westküste Kleinasiens zu öffnen, was aufgrund der Tatsache, daß die nördlichste Straße zur Zeit Alexanders nie benutzt werden konnte, da sie durch das uneroberte Kappadokien führte, seinen Erfolg unterstreicht. Seine Fähigkeiten als Feldherr sind auch daran erkennbar, daß ihm nach erfolglosen Versuchen der anderen Satrapen die Eroberung des östli­chen Pisidien gelang. Alexander vertraute Antigonos aufgrund seiner Erfolge, seiner Loyalität und der Bedeutung der Satrapie in dem Maße, daß er ihn weder ablöste, noch dazu nötigte, seine Gewalt in­nerhalb der Satrapie mit anderen zu teilen. Seine personale Herrschaft, die auch durch Allianzen mit persischen Satrapen gesichert wurde (Kappadokien), und die wohl 330 auch auf die Satrapien Lykien, Pamphylien und Westpisidien ausgedehnt wurde, erstreckte sich beim Tod Alexanders (323) auf 2/3 des kleinastischen Gebietes.[3]

2.1.1. Vom kleinasiatischen Satrapen zum unabhängigen Regenten

Als Alexander starb, hatte sich Antigonos neben Antipatros im Hinblick auf das Gesamtreich höchste Verdienste erworben: Ihnen kam als Altersgenossen Philipps II nicht nur der Vorrang des Alters vor vielen anderen Adligen zu, sie hatten auch ein hohes Prestige (doxa), da sie die Einzigen waren, die völlig unabhängig von Alexander Schlüsselgebiete des Reichs verwaltet und große militärische Siege errungen haben. Aber da Alexander im Laufe seines Feldzugs immer weniger auf sie angewiesen war und sie nicht mehr in seinem Umkreis anwesend waren, hatten sie große Nachteile, als es um die Re­gelung seines Erbes ging. Darüber hinaus konnten sie aufgrund der damaligen Kommunkikations- und Verkehrsmittel die Konferenz in Babylon (323) gar nicht rechtzeitig erreichen, so daß es nicht verwundert, daß Perdikkas sich die Zentralgewalt - ausgenommen der Gewalt über die Könige - über das Reich sichern konnte. Sie bekamen zwar - ebenso wie alle makedonischen Adligen - ihren bishe­rigen Besitzstand zugesichert, doch mußte ihnen dies vor dem Hintergrund der neuen Aufgabenvertei­lung wenn schon nicht als Niederlage, so doch zumindestens als Übervorteilung erscheinen. Außer­dem wurde Antigonos Position in Kleinasien von Perddikkas geschwächt, weil dieser seinem Anhän­ger Eumenes mit Kappadokien eine, dem Gebiet des Antigonos in Größe und Wirtschaftskraft ver­gleichbare und an dessen Gebiet nordostwärts angrenzende Satrapie zusprach. Obendrein wurde von dem Antigoniden verlangt, die mit ihm alliierte Satrapie für Eumenes zu erobern und als Gegenpol seiner eigenen Herrschaft zu installieren. Er verweigerte den Gehorsam und ließ die Situation eskalie­ren, so daß Perdikkas gezwungen war, die Gebiete mit dem Reichsheer zu erobern. Es ist ein Indiz für die militärische Stärke des Einäugigen, daß Perdikkas danach nicht einfach versuchte, ihn militärisch zu unterwerfen, sondern ihn „aus falschen Beschuldigungen und ungerechten Gründen“[4] unter seine Herrschaft zwingen wollte. Dieser Maßnahme entzog sich der Einäugige durch eine Flucht zu Anti­patros und Krateros, wobei er die Beiden davon überzeugen konnte, daß Perdikkas seine Machtstel­lung zu Ungunsten Aller ausbauen wollte. Den letzten Beweis dafür lieferte er ihnen nach der baldi­gen Rückkehr in seine Satrapie. Nachdem er berichtet hatte, daß Perdikkas Antipatros Tochter versto­ßen hatte und Kleopatra, die Schwester Alexander des Großen heiraten wollte, um sich über alle an­deren Potentaten herauszuheben, entschlossen sich die drei alten Feldherren gemeinsam mit Ptole­maios zum Kampf gegen Perdikkas. (s. 2.5.2.). Die Koalition gewann den folgenden Krieg, bei dem Krateros und Perdikkas fielen - Letzterer von seinen eigenen Offizieren ermordet.[5]

Auf der anschließenden Konferenz von Triparadeisos (320) zur Neuverteilung der Kompetenzen im Reich war Antipatros aufgrund seines Alters und seiner Erfahrungen die herausragendste Persönlich­keit. Hinter seinem Verbündeten Antigonos, der unbestrittenen Nummer Zwei, waren die anderen Führer weit abgeschlagen, zumal Ptolemaios, der Satrap Ägyptens, sich nur vertreten ließ. Nachdem Antipatros zum Reichsverweser (EpimelhteV) ernannt und die Kontrolle über die Könige erhalten hatte, setzte er Antigonos, dem seine Satrapie erhalten blieb, zum Strategen (StrategoV) Asiens ein und verlieh ihm die Gewalt über das vormals von Perdikkas befehligte Reichsaufgebot. Die beiden alten Machthaber hatten ihre Herrschaft jedoch nicht geteilt, ohne vorher enge Bande miteinander zu knüpfen. Von großer Bedeutung war hier die Heirat von Antigonos Sohn Demetrius mit Antipatros bedeutend älterer Tochter Phila. Weniger wog, daß der Sohn des Antipatros die erste Hipparchie vom Reichsaufgebot kommandieren sollte, aber auf diesen Posten bald darauf wegen eines Streits mit Antigonos verzichtete. Das Kommando über das Reichsheer war mit dem expliziten Auftrag verknüpft, die restlichen Anhänger des Perdikkas zu vernichten, was dessen große Machtbasis nachträglich nochmals verdeutlicht. Umstritten ist in der Forschung dabei die Frage, ob er das Reichsaufgebot nur zu diesem Auftrag übereignet bekam, d.h. ob es sich dabei um eine auftragsgebundene Unterstellung oder um ein zeitlich unbefristetes Kommando handelte. Für Letzteres spricht, daß zumindestens aus dem Bericht Diodors nichts Gegenteiliges herauslesbar ist, und daß eine Person, die die zentrale Reichsgewalt in Asien repräsentierte, fraglos die Verfügungsgewalt über starke Exekutivkräfte innehaben mußte.[6]

Antigonos verhielt sich im folgenden Sommer, wenn auch im eigenen Sinne, ganz auftragsgemäß, als er die Beseitigung der übrigen Kontrahenten anging. Er vermied die Gefahr eines Angriffs von zwei Seiten durch schnelle Präventivschläge. Zunächst zwang er Eumenes mit unterlegenen Kräften zu ei­nem, allerdings geordneten Ausweichen in die hinsichtlich der Verteidigungs- und Versorgungslage äußerst gut zu verteidigenden Bergfeste Nora. Nachdem er dort eine Belagerung eingerichtet hatte, marschierte er mit dem Großteil seines Heeres so schnell gegen die Truppen des Attalos und Alketos in Pisidien, daß diese trotz der langen Vorbereitungszeit von dem Angriff vollständig überrascht und dadurch besiegt wurden. Obwohl er nun souverän über ganz Kleinasien herrschte ordnete er sich den­noch freiwillig dem Primat des Antipatros unter: Als er sich bei Kapitulationsverhandlungen mit Eu­menes nicht sicher war, ob dessen angebotene Bedingungen im Sinne des Antipatros waren, ließ er ei­ne Gesandtschaft des Eumenes zu Antipatros reißen, während er die Belagerung aufrecht hielt. Vor deren Rückkehr erreichte ihn im Winter 319 allerdings die Nachricht vom Tod des Regenten, die den Positionskämpfen in der Folgezeit wieder eine ungeheure Dynamik verlieh.[7]

[...]


[1] Die Überschrift ist übernommen aus: Billows, Richard A., Antigonos the one- eyed and the creation of the hellenistic state, California, 1990, S. 16.

[2] Billows, 1990, S. 16-35. Da es keine direkten Quellenberichte über die Jugendzeit des Antigonos gibt, hat Billows seine Ergebnisse aus Analogieschlüssen und Vergleichen mit anderen Adligen dieser Epoche gewonnen. Da diese aus Platzgründen hier nicht erörtert werden können, sei zumindestens darauf hingewiesen, daß Billows sie teilweise zitiert und ausführlich diskutiert. Antigonos Kommando über das Hoplitenheer wird aus der Kombination folgender Angaben erschlossen: Arrian, Anabasis I,29,3; Diodor, XVII,3f.

[3] Anson, E.M., Antigonus, the satrap of Phrygia, in: Historia 37, 1988, S.471-477; Billows, 1990, S.35-38; Arian Anabasis I,12,6-29,4; Curtius IV,1,34f.; ,IV,5,13; Diodor XVII,17,4ff.

[4] Diodor, XVIII,23,4: „Epibalwn oun autw diabolaV yeudeiV kai kathgoriaV adikouV faneroV hn anairhswn auton.“

[5] Diodor XVIII, 25,1-5; 29,1-37,2; Billows, 1990, S.49-67; Anson, 1988, S. 475-477.

[6] Ein Diskussionsüberblick findet sich bei: Billows, 1990, S. 70f., S.73. Die hier vertetenene Ansicht stützt sich darauf, daß die Zielangabe „gegen Eumenes“ keine Einschränkung über die Verfügungsgewalt, sondern lediglich eine geschickte Überleitung zu dem folgenden Bericht über die Operationen gegen diesen darstellt. Die umstrittene Angabe ist: Diodor XVIII, 40,1: „(...)epi thV AsiaV apodedeigmenoV strathgoV diapolemhswn proV Eumenh hqroisen ek thV ceimasiaV taV dunameiV. ParaskeusamenoV...“

[7] Diodor, XVIII,37,2-50,1; Billows, 1990, S. 68-80.

Ein allgemeiner Überblick zum 1. Diadochenkrieg findet sich bei: Gehrke, Hans Joachim, Hellenismus, München, 1990, S. 33-35.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Der Griff nach dem Ganzern. Von Erfolg und Scheitern des Antigonos Monophtalmos und seiner Bedeutung für die ganze Epoche des Hellenismus
Hochschule
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg  (Seminar für Alte Geschichte)
Veranstaltung
Geschichte der Diadochen 323-272 v.Chr.
Note
1,7
Autor
Jahr
2002
Seiten
25
Katalognummer
V45548
ISBN (eBook)
9783638429344
Dateigröße
551 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
In einer politischen Biographie werden die Wechselwirkungen von geschichtlicher Kontingenz und der persönlichen Prägekraft dieser "Gründerfigur" der Diadochenzeit herausgearbeitet. Es wird dargestellt, ín welchen Bereichen Antigonos ein Kind seiner Zeit war und wo sein Engagement für die ganze Epoche des Hellenismus prägend war.
Schlagworte
Griff, Ganzern, Erfolg, Scheitern, Antigonos, Monophtalmos, Bedeutung, Epoche, Hellenismus, Geschichte, Diadochen
Arbeit zitieren
Stefan Dengel (Autor), 2002, Der Griff nach dem Ganzern. Von Erfolg und Scheitern des Antigonos Monophtalmos und seiner Bedeutung für die ganze Epoche des Hellenismus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/45548

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Der Griff nach dem Ganzern. Von Erfolg und Scheitern des Antigonos Monophtalmos und seiner Bedeutung für die ganze Epoche des Hellenismus


Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden