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Ist eine integrale Zeitschriftenforschung nach Gustav Frank möglich? Eine Eröterung am Beispiel der VSWG

Titel: Ist eine integrale Zeitschriftenforschung nach Gustav Frank möglich?  Eine Eröterung am Beispiel der VSWG

Essay , 2018 , 11 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Özlem Arslan (Autor:in)

Geschichte - Allgemeines
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Der folgende Essay befasst sich mit der Frage, wie eine integrale Zeitschriftenforschung nach der Theorie von Gustav Frank möglich ist.

Nachdem der Begriff Zeitschrift definiert und Franks Abstract kurz zusammengefasst wurde, setzt sich der Essay im Folgenden mit der Frage auseinandersetzen, ob die genannte Zeitschriftenforschung nach Frank möglich ist und was für Ergebnisse man aus einer Forschung dieser Art ziehen kann. Dazu wird die Vierteljahrsschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte als Beispiel genommen werden.

Hierbei wird die Zeitschrift im ersten Schritt allgemein aus historischer Sicht betrachtet. Als nächstes wird ihre Zielsetzung anhand des Geleitwortes aus der ersten Ausgabe vorgestellt. Hierzu wird eine selbstständig erstellte Grafik erklärt und interpretiert. Danach werden Medialität und Materialität der Zeitschrift, die auch bei Frank sehr wichtig sind, besprochen.

Die Ergebnisse werden dann am Ende zusammengefasst und im Hinblick auf die Beantwortung der Fragestellung beurteilt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Die Frage der Möglichkeit einer integralen Zeitschriftenforschung nach Frank am Beispiel der Vierteljahrsschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte

2. Bibliographie

3. Anhang: Abbildungen und Eigenständigkeitserklärung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, ob eine integrale Zeitschriftenforschung nach Frank praktisch anwendbar ist, und analysiert hierzu die Vierteljahrsschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte im frühen 20. Jahrhundert als konkretes Fallbeispiel.

  • Theoretische Grundlagen der integralen Zeitschriftenforschung
  • Historische Entwicklung und soziokulturelle Einordnung der Fachzeitschrift
  • Analyse der Zielsetzungen anhand der Geleitworte
  • Untersuchung des Mitarbeiterprofils und der Internationalität
  • Betrachtung von Medialität und Materialität des Mediums

Auszug aus dem Buch

1. Die Frage der Möglichkeit einer integralen Zeitschriftenforschung nach Frank am Beispiel der Vierteljahrsschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte

Der Begriff Zeitschrift entstand im Jahre 1750 und bezeichnete erstmals politische Zeitschriften, moralische Wochenschriften und Gelehrtenzeitschriften (vgl. Schröder 2006: 396). Dieser Begriff wurde dann, wie Raabe sagen würde, durch die Jahrhunderte hindurch ein Sammelbegriff für verschiedene schriftliche Publikationen und seit dem modernen Zeitalter auch elektronische Publikationen wie Illustrierte, Wochenzeitungen, Fachzeitschriften etc., die in regelmäßigen Zeitabständen veröffentlicht werden und eine bestimmte Zielgruppe für ihre Schrift im Sinn haben (vgl. 2013: 381f.). Auch wenn der Begriff Zeitschrift breit gefächert zu sein scheint, gibt es Kriterien die erfüllt sein müssen, um es von anderen Medien wie Zeitungen und Büchern abzugrenzen. Zu diesen Merkmalen gehören Aktualität, Periodizität, Universalität und Publizität (vgl. ebd. 381f.).

In seinem Abstract Prolegomena zu einer integralen Zeitschriftenforschung spricht Frank über die bisherigen Versuche einer Zeitschriftenforschung und schlägt eine eigenständige und von anderen Medien unabhängige Forschung der Zeitschrift vor. Diesbezüglich stellt er eine Theorie auf, welche Geschichte, Medialität, Materialität und andere Merkmale des Mediums einbezieht. Dazu soll im Analyse Teil des Essays näheres erläutert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Frage der Möglichkeit einer integralen Zeitschriftenforschung nach Frank am Beispiel der Vierteljahrsschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte: Das Kapitel führt in die Begrifflichkeit der Zeitschrift ein, erläutert Franks theoretischen Ansatz der integralen Zeitschriftenforschung und analysiert die genannte Fachzeitschrift hinsichtlich ihrer historischen Entwicklung, ihrer internationalen Ausrichtung sowie ihrer materiellen und medialen Beschaffenheit.

2. Bibliographie: Dieses Kapitel listet sämtliche herangezogenen Quellen und die für die Arbeit verwendete Fachliteratur auf.

3. Anhang: Abbildungen und Eigenständigkeitserklärung: Hier werden zur Veranschaulichung die statistische Auswertung zur Internationalität sowie verschiedene historische Titelblätter der Zeitschrift dokumentiert.

Schlüsselwörter

Zeitschriftenforschung, Vierteljahrsschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Frank, integrale Zeitschriftenforschung, Medialität, Materialität, Internationalität, Historische Fachzeitschrift, Wissenszirkulation, Publikationsgeschichte, Hermann Aubin, Zeitschriftenanalyse, Geleitwort, Soziokulturelles Konzept, Wissenschaftsgeschichte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der theoretischen Konzeption einer "integralen Zeitschriftenforschung" nach G. Frank und überprüft deren praktische Umsetzbarkeit am historischen Beispiel der Vierteljahrsschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung der Zeitschrift, der Analyse ihrer Zielsetzungen, der Untersuchung der Internationalität des Mitarbeiterprofils sowie der kritischen Betrachtung der Medialität und Materialität des Mediums.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu ergründen, ob Franks Ansatz einer integralen Forschung auf das gewählte Fallbeispiel anwendbar ist und welche wissenschaftlichen Erkenntnisse über Zeiträume und Personen aus einer solchen Analyse gewonnen werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine historisch-analytische Methode, die durch die statistische Auswertung von Mitarbeiterdaten und die komparative Interpretation von Titelblättern und Geleitworten ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil erfolgt zunächst die historische Einbettung der Zeitschrift, gefolgt von einer Analyse der Internationalisierungstendenzen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und einer Untersuchung der äußeren sowie inhaltlichen Beschaffenheit (Medialität/Materialität) der Publikation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Zeitschriftenforschung, integrale Forschung, Vierteljahrsschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Medialität, Materialität und Wissenschaftsgeschichte.

Warum spielt die internationale Ausrichtung der VSWG eine wichtige Rolle?

Die Internationalität dient als Fallbeispiel, um die Leistungsfähigkeit der Zeitschriftenforschung zu testen. Es wird untersucht, wie politische Ereignisse, wie die beiden Weltkriege, die internationale Mitarbeiterschaft und damit das Profil der Zeitschrift beeinflusst haben.

Wie beeinflussen die Ergebnisse der Arbeit das Verständnis von Fachzeitschriften?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die Betrachtung einer Zeitschrift als "kleines Archiv" historisch wertvolle Erkenntnisse über Wissenskonstitution, -aufbewahrung und -zirkulation liefert, die über den bloßen Inhalt der Aufsätze hinausgehen.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ist eine integrale Zeitschriftenforschung nach Gustav Frank möglich? Eine Eröterung am Beispiel der VSWG
Hochschule
Bergische Universität Wuppertal  (Geistes und Kulturwissenschaften)
Note
2,0
Autor
Özlem Arslan (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
11
Katalognummer
V455507
ISBN (eBook)
9783668886537
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Zeitschrift Zeitschriftenforschung VSWG integralezeitschriftenforschung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Özlem Arslan (Autor:in), 2018, Ist eine integrale Zeitschriftenforschung nach Gustav Frank möglich? Eine Eröterung am Beispiel der VSWG, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/455507
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Leseprobe aus  11  Seiten
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