Eignen sich Zeichentrickfilme für den Geschichtsunterricht der Sekundarstufe I? Diskussion anhand von "Asterix und die Wikinger" und "Drachenzähmen leicht gemacht"


Hausarbeit, 2015

21 Seiten, Note: 2,2

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2.Forschungsstand

3. Film im Geschichtsunterricht
3.1. Vor- und Nachteile des Filmeinsatzes
3.2. Filmgattungen
3.3. Einsatzfelder

4. Zeichentrickfilme im Geschichtsunterricht
4.1. Asterix und die Wikinger
4.2. Drachenzähmen leicht gemacht

5.Schlussbetrachtung

6.Literatur

7.Weiterführende Literatur

1. Einleitung

„Millionen von Zuschauern beziehen ihre historischen Vorstellungen überwiegend, wenn nicht ganz, aus dem Film.“1

„Filme prägen Geschichtsvorstellungen stärker und nachhaltiger, als es der Geschichtsunterricht vermag.“2

Diese Aussagen von MEYERS und SAUER zeigen, dass sich die Geschichtswissenschaft über die Bedeutung und den Einfluss von Medien auf die Entwicklung von Geschichtskultur bewusst ist. Jährliche Studien belegen einen konstant hohen Level an Mediennutzung bereits ab dem frühen Kindesalter.3In einer immer stärker medial geprägten Lebenswirklichkeit läuft der Geschichtsunterricht Gefahr, einem durch unreflektierten Umgang mit Medien geprägten Geschichtsbewusstsein der Gesellschaft gegenüberzustehen. Nach dem Ende der Schulzeit stellen Film und Fernsehen die am häufigsten rezipierten Zugänge zur Geschichte dar.4Deshalb ist es von eminenter Bedeutung, den Schülern5Medienkompetenzen zu vermitteln und mit ihnen gezielt Filme im Geschichtsunterricht zu behandeln. Insbesondere im Vergleich mit anderen, dem Geschichtslehrer zur Verfügung stehenden Materialien6, fällt auf, dass dem Medium Film als Informationsvermittler Akzeptanz entgegengebracht, dem Einsatz aufgrund intensiver Vor- und Nachbereitungsphasen jedoch lediglich ein geringer Stellenwert eingeräumt wird.

Von der Einflussnahme des Films auf die Entwicklung gesellschaftlicher Geschichtskultur ausgehend und hinsichtlich der im Rahmenplan7als Kernkompetenz verorteten und angestrebten Entwicklung von Geschichtsbewusstsein, beleuchtet die vorliegende Arbeit die Möglichkeit des Einsatzes von Zeichentrickfilmen im Geschichtsunterricht der Sekundarstufe I.

Einleitend wird der Leser zunächst überblicksartig in den gegenwärtigen Stand der Forschung eingeführt, bevor im folgenden Kapitel unterrichtsrelevante Eigenschaften eines Films, Vor- und Nachteile des Einsatzes, Filmgattungen sowie die Einsatzmöglichkeiten und Grenzen dargestellt werden.

Nach dieser theoretischen Einführung werden im Anschluss die Zeichentrickfilme „Asterix und die Wikinger“ und „Drachenzähmen leicht gemacht“ hinsichtlich ihrer historischen Authentizität und ihrer Eignung für den Einsatz im Geschichtsunterricht analysiert.

Eine abschließende Schlussbetrachtung fasst die Grundaussagen und Untersuchungs-ergebnisse der Arbeit zusammen.

2. Forschungsstand

Bereits zur Mitte des 20. Jahrhunderts konstatierte VON BORRIES, dass Filme einen größeren Einfluss auf die historische Meinungsbildung haben, als der Geschichtsunterricht.8Dies gilt umso mehr heute, wo Filme nicht länger nur im Fernsehen ausgestrahlt, sondern über das Internet und mobile Empfangsgeräte jederzeit und an jedem Ort konsumiert werden.

Mit dieser Entwicklung konnte die Nutzung von Filmen im Unterricht – und hier im Besonderen im Geschichtsunterricht – nicht Schritt halten, obwohl sich sowohl die technische Ausstattung als auch die Möglichkeiten zur didaktischen Aufbereitung seit bald zwei Dekaden stetig verbessert haben.9

In Anknüpfung an die Lebenswelt der Schüler gilt es, sich den gestiegenen Medienkonsum nutzbar zu machen. Hier sei verwiesen auf die jährlich durchgeführten JIM- und KIM-Studien10. Der jüngsten Erhebung JIM 2017 zufolge konsumieren drei Viertel der 12- bis 19-Jährigen mehrmals pro Woche das Medium Fernsehen. Im gesundheits- bzw. suchtspezifischen Kontext ist ferner das Studium der KiGGS-Studie sowie der BLIKK-Medienstudie 2017 zu empfehlen.

Insbesondere im Hinblick auf die gegenwärtige Entwicklung und Etablierung vonfake newsin der Medienlandschaft ist es notwendig geworden, den Schülern das Rüstzeug für die kritische Reflexion von Medien mitzugeben. Dass diese Entwicklung selbst noch nicht allzu lange Einzug in die Geschichtslehrerausbildung gehalten hat, zeigen Studien von SOMMER11und KÜHBERGER12unter angehenden Geschichtslehrkräften, die konstatieren, dass Perspektiven und Wertungen von Spielfilmen von Rezipienten häufig übernommen werden. Hinsichtlich des natürlichen Schwindens von Zeitzeugen stellte WEHEN einen „Wandel des von Erlebten und über persönliche Erzählungen gespeisten kommunikativen Gedächtnis hin zu einem mediengestützten kulturellen Gedächtnis“ fest.13Sich dieser Herausforderung zu stellen, ist eine der wichtigsten Aufgaben der Geschichtsdidaktik in der nächsten Zeit.

3. Film im Geschichtsunterricht

Bereits in den vorangegangen Kapiteln klang an, dass der Einsatz von Filmen an die Lebenswirklichkeit von Schülern anknüpfen kann. SCHNEIDER zufolge bringt der Einsatz audiovisueller Medien im Geschichtsunterricht durch die „Anknüpfung an vertraute Beschäftigungen der Schüler und an gängige Verhaltensmuster zur Wissensaneignung im Alltag […] ein[en, d. Verf.] Leistungszuwachs von 20 %“.14

Woran scheitert also ein vermehrter Einsatz von Filmen? Welche Chancen bieten sich indes, wenn das Medium Film im Geschichtsunterricht genutzt wird? Im Folgenden sollen Vor- und Nachteile erörtert werden, sollen Filmgattungen differenziert dargestellt und Einsatzfelder abgegrenzt werden.

3.1. Vor- und Nachteile des Filmeinsatzes

Im Rahmenplan werden für den als oberstes Ziel angestrebten Erwerb von Handlungskompetenz verschiedene sich wechselseitig bedingende Kompetenzen formuliert. Für den Bereich der Methodenkompetenz wird explizit auf den Einsatz von Neuen Medien verwiesen, womit der Bereich der Medienkompetenz eindeutig seine Berechtigung, ja Notwendigkeit erfährt.15Über die Länder- und Bundesebene hinaus ist Medienkompetenz ein wesentlicher Bestandteil der Forderungen der Vereinten Nationen und der Europäischen Union.16Es ist nur folgerichtig, sich dem Medium Film nicht zu verwehren und die Schüler durch die Vermittlung ebenjener Kompetenz zu mündigen Bürgern unserer medial geprägten Gesellschaft zu erziehen. Das Medium Film bietet dazu eine Reihe von Vorteilen.

Zuvorderst sei die bildliche Ausdrucksstärke genannt, die OSWALT zufolge „unübertroffen in seiner Visualisierung jeglicher Geschichtskultur“17ist und sich positiv auf Interesse und Motivation der Schüler auswirkt. Der Bildgewalt eines Films ist kein anderes Dokument gewachsen. Sie erlaubt den Schülern, sich in die Lebenswelt einzufühlen, sich mit Protagonisten zu identifizieren und so einen emotionalen Zugang zur Thematik zu finden. Gleichermaßen gilt es, sich dieser Emotionen bewusst zu werden, um die objektive Beobachtung nicht zu beeinflussen – doch dazu später mehr.

Die Vielzahl audiovisueller Reize – die mehr als nur einen Sinn ansprechen – mit denen die Schüler konfrontiert werden, ermöglicht es den Schülern historische Persönlichkeiten und Situationen mit individuellen Eindrücken18zu verbinden, die ihrerseits beim Erinnern in Prüfungssituationen hilfreich sein können. Durch die Bedienung mehrerer Wahrnehmungskanäle kann eine Aufmerksamkeitsbündelung bei den Zuschauern bewirkt werden.19Die plastische Darstellung historischer Zusammenhänge erleichtert außerdem Schülern mit eingeschränktem Zugang zu alternativen und traditionellen Quellen die Beteiligung am Geschichtsunterricht. Ebenso werden die Schüler auf einer eher affektiven Erfahrungsebene angesprochen – exemplarisch sei das gefühlt hautnahe Miterleben einer filmisch rekonstruierten Schlacht genannt – und so dazu motiviert, zum Gezeigten Stellung zu nehmen, ja gewissermaßen provoziert, ihre Sicht der Dinge zu schildern. Damit kann aufgezeigt werden, wie unterschiedlich filmische Inhalte wahrgenommen werden und wie die im Film dargebrachten Sinnesreize individuell rezipiert werden. Dies kann seitens der Lehrkraft unterstützt und darüber hinaus in einem Dialog zwischen den Schülern nutzbar gemacht werden. Es bietet sich an, die verschiedenen Sichtweisen der Schüler zu diskutieren und so die Multiperspektivität der Schüler zu schulen – zum einen bezogen auf unterschiedliche Meinungen innerhalb des Films, zum anderen innerhalb der Klasse.

Der Geschichtsunterricht kann es sich zu Nutzen machen, dass jeder Film eine historische Narration darstellt. Durch Analyse dieser filmischen Narration sind die Schüler in der Lage, selbst narrative Kompetenz zu erlangen. Sie werden in einen reflektierten Umgang mit geschichtskulturellen Deutungen in der alltäglichen Lebenswelt eingeführt und gefördert. Die Beschäftigung mit der Wirkweise von Filmen, gibt den Schülern die Möglichkeit, Gesehenes kritisch zu hinterfragen und zu verstehen. Indem die Illusion durchbrochen wird, dass Geschichte im Film die historische Realität darstellt, die nur konsumiert werden muss, gelangen die Schüler zu der Einsicht, dass Filme bestimmte Geschichtsbilder transportieren, die vom Urheber absichtlich oder unbewusst gestaltet wurden. Sie erfahren dabei, den jeweiligen Produktionskontext zu beachten, der Sichtweisen und Geschichtsbilder der jeweiligen Zeit und/oder des jeweiligen Produzenten wiederspiegelt. Sie begreifen, dass jedem Film Subjektivität innewohnt. Und sie lernen, dass Filme niemals „frei von Fiktion“20sind. Das Verständnis für die manipulative Wirkung von bewegten Bildern ist insbesondere im Hinblick auf die Bearbeitung von Propagandafilmen des Nationalsozialismus von Bedeutung.

Aber auch die privaten Sehgewohnheiten der Schüler können derart verändert und eine Entwicklung vom bloßen Rezipienten zum kritischen Beobachter angestoßen werden. Dies ist insofern von Bedeutung, als dass Geschichte im Fernsehen nicht bloß in Form von Dokumentationen angeboten wird – die sich ihrerseits immer mehr in Richtung Entertainment entwickeln21– sondern durch Produktionen aus Hollywood22und dem Inland23ein breites Publikum erreichen und auch auf Jugendliche anziehend wirken.

Und doch bleibt die Einbindung von Filmen in den Geschichtsunterricht unabdingbar, um Missverständnisse, Falschinformationen, thematische Zusammenhänge gemeinsam zu entdecken und zu klären. So hat die Lehrkraft die Möglichkeit zu prüfen, ob die Schüler Gefahr laufen, emotional überwältigt zu werden, was eine objektive Wahrnehmung des Films beeinträchtigt. An dieser Stelle sei auf die ambivalente Rolle von Emotionen hingewiesen. Einerseits sind sie erwünscht, weil sie den Schülern den Zugang zur Thematik erleichtern und Interesse wecken, andererseits wird eine emotionale Distanz angestrebt, um nicht Meinungen des Films aus Sympathie mit den Protagonisten zu übernehmen. Das Bewusstwerden um die eigenen Gefühle und deren Kontrolle sind ein wichtiger Bestandteil für die konstruktive Analyse eines Films. Gleichermaßen lässt sich argumentieren, dass auch Bild- und Textdokumente solche Gefahren bergen, so dass ein kritischer Umgang mit Materialien wiederholt geübt werden muss.

Die zum Teil sehr hohe Informationsdichte stellt eine weitere mögliche Schwierigkeit für den Filmeinsatz im Unterricht dar, erfordert sie doch von den Schülern eine schnelle Auffassungsgabe und ausdauernde Konzentration. Hier tritt die Problematik zutage, dass der Film nicht unterschiedliche Lernniveaus bedienen kann.24Des Weiteren klang bereits an, dass Filme ihre Botschaft immer aus einer subjektiven Perspektive erzählen, die es zu hinterfragen gilt. Gelingt es den Schülern nicht, diese kritisch zu hinterfragen, vom Speziellen auf das Allgemeine zu schließen, verfehlt der Filmeinsatz seinen Zweck. Diese angestrebte Reflexion lässt sich indes nur erreichen, wenn die Schüler vorab medien- wie geschichtsdidaktisch geschult wurden, damit sie in der Lage sind, zu erkennen, ob das Gesehene dem historischen Konsens entspricht. Und damit ergibt sich der größte Nachteil für die Arbeit mit Filmen im Geschichtsunterricht: die zeitliche Komponente. Der Zeitaufwand ist immens und teilt sich auf in: die mediendidaktische Vorbereitung der Schüler, die geschichtsdidaktische Vorbereitung durch die Lehrkraft, das Zeigen eines Films – das zumeist mehr als eine Schulstunde erfordert – sowie eine umfassende Nachbereitung des Gesehenen. Durch die Arbeit mit Szenen oder Trailern lässt sich Zeit einsparen. Woran es zuvorderst fehlt ist jedoch die vielfach nicht explizit in den Rahmenlehrplänen fixierte und formulierte mediendidaktische Ausbildung der Schüler.

Zusammenfassend lässt sich konstatieren, dass Filme einen methodisch und didaktisch wertvollen Zugewinn darstellen und zur Entwicklung von Kompetenzen aller geforderten Teilbereiche beitragen können. Allerdings können sie nur dann produktiv für den Geschichtsunterricht genutzt werden, wenn die Schüler durch eine entsprechende Vorbereitung das notwendige Rüstzeug bekommen, um die teils sehr manipulativen, perspektivischen und selektiven Filme kritisch analysieren zu können.

3.2. Filmgattungen

Wenngleich Filme bereits kurze Zeit nach ihrer Entstehung im Unterricht genutzt wurden, gibt es bis heute weder eine einheitliche Terminologie noch eine allgemeingültige Aufteilung, je nachdem, ob die Definitionen auf inhaltlich-gestalterische Kriterien abzielen oder auf Formen der Ausdrucksmittel.25Während ZWÖLFER26Filme nach der Verwendung ihres Materials und in Hinblick auf Fiktionalität bzw. Faktizität in filmische Fiktion, filmische Rekonstruktion und Archiv- bzw. Dokumentarfilm teilt, herrscht in der aktuellen Geschichtsdidaktik die Einteilung in drei bzw. vier Filmgattungen vor. SCHNEIDER27unterscheidet zwischenFilmdokument, kommentiertemDokumentarfilmund historischemSpielfilm. MEYERS28und SAUER29erweitern die Einteilung um denUnterrichtsfilm. Zu beachten ist, dass mit zunehmenden „Grad der Bearbeitung […] die Authentizität und Wirklichkeitsnähe der Aufnahmen“ abnimmt.3031

DasFilmdokumentstellt die Filmgattung mit dem höchsten Grad an historischer Authentizität dar. Es ist zeitgenössisch oder zeitnah entstanden, zeichnet sich durch eine Gleichzeitigkeit zwischen Ereignis und Aufnahme aus und darf nicht nachträglich verfälscht werden.32Gleichwohl lässt sich eine Realitätsverzerrung nicht gänzlich ausschließen, sei es durch die Art der Kameraführung oder dadurch, dass sich die Personen vor der Kamera verstellen. Beispiele für Filmdokumente sind „Wochenschauen, […] zeitgenössische Dokumentationen, […] gefilmte Interviews“.33

DerDokumentarfilmist darauf angelegt, die geschehene Wirklichkeit – aus der jeweils gültigen Forschungssicht und unter bestimmten thematischen Schwerpunkten – unverfälscht abzubilden. Hierzu werden Filmdokumente mit kompositorischen und/oder darstellerischen Elementen kombiniert. Die so rekonstruierte Geschichte kann nach MEYERS aufgeteilt werden in unmittelbare Dokumentationen – wie in Nachrichtensendungen zu sehen – und

[...]


1MEYERS, Peter: Film im Geschichtsunterricht. In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 52 (2001), S. 246-259, hier: S. 247.

2SAUER, Michael: Filme. In: Ders.: Geschichte unterrichten. Eine Einführung in die Didaktik und Methodik. Seelze-Velber 72008, S. 218-231, hier: S. 218.

3Nähere Ausführungen dazu unter Kapitel 2. Forschungsstand.

4NÄPEL, Oliver: Medienbildung im Geschichtsunterricht II: Geschichte und Film. 2013, online via: https://www.lmz-bw.de/medienbildung-geschichtsunterricht-2.html (Letzter Aufruf: 15.01.2018).

5Der besseren Lesbarkeit halber ist mit der männlichen Form „Schüler“ immer auch die weibliche Form gemeint. Ebenso verhält es sich mit sämtlichen anderen geschlechterspezifischen Ausdrucksformen.

6Exemplarisch seien Quellen, Bilder, Urkunden, Karten, greifbare Gegenstände, etc. genannt.

7MINISTERIUM FÜR BILDUNG, WISSENSCHAFT UND KULTUR MECKLENBURG-VORPOMMERN: Rahmenplan für Regionale Schule, Verbundene Haupt- und Realschule, Hauptschule, Realschule, Integrierte Gesamtschule. Geschichte der Jahrgangsstufen 7-10 in Mecklenburg-Vorpommern, 2002, S. 15f.

8VON BORRIES, Bodo: Geschichte im Fernsehen – und Geschichtsfernsehen in der Schule. In: Geschichtsdidaktik 8 (1983), S. 221-238, hier: S. 221.

9Hiermit sind sowohl die Möglichkeiten zum Abspielen und Projizieren im Sinne von DVD-Playern, Laptops, leistungsfähigen Beamern als auch die Verfügbarkeit des Mediums Film im Sinne von DVDs, Onlinelizenzen, etc. gemeint. Ferner sind durch Filmbearbeitungsprogramme, Szenenanwahl, Standbildern, Fernbedienung zahlreiche Möglichkeiten zur technisch-didaktischen Aufbereitung gegeben.

10Zu erreichen via: https://www.mpfs.de/studien/ (Letzter Aufruf: 15.01.2018)

11Vgl. SOMMER, Andreas: Geschichtsbilder und Spielfilme. Eine qualitative Studie zur Kohärenz zwischen Geschichtsbild und historischem Spielfilm bei Geschichtsstudierenden. Berlin 2010.

12Vgl. KÜHBERGER, Christoph: Geschichte denken. Zum Umgang mit Geschichte und Vergangenheit von Schüler/innen der Sekundarstufe I am Beispiel „Spielfilm“. Empirische Befunde – diagnostische Tools – methodische Hinweise. Innsbruck 32013.

13WEHEN, Britta Almut: „Heute gucken wir einen Film“. Eine Studie zum Einsatz von historischen Spielfilmen im Geschichtsunterricht. Oldenburg 2012, S. 12.

14SCHNEIDER, Gerhard: Filme. In: Ders.; PANDEL, Hans Jürgen (Hrsg.): Handbuch Medien im Geschichtsunterricht. Schwalbach 42007, S. 365-386, hier: S. 366.

15Rahmenplan, S. 5.

16Vgl. KERBER, Ulf: Medientheoretische und medienpädagogische Grundlagen einer „Historischen Medienkompetenz“. In: DEMANTOWSKY, Marko; PALLASKE, Christoph (Hrsg.): Geschichte lernen im digitalen Wandel. Berlin 2015, S. 105-132, hier: S. 105.

17OSWALT, Vadim: Neue Medien als Herausforderungen an den Geschichtsunterricht. In: Informationen für den Geschichts- und Gemeinschaftskundelehrer 66 (2003), S. 23-32, hier: S. 27.

18Exemplarisch seien Gestik, Mimik, Ausdruck, Aussehen genannt.

19WEHEN, S. 31.

20SCHNEIDER, S. 371.

21An dieser Stelle sei verwiesen auf: NÄPEL, Oliver: Historisches Lernen durch ‚Dokutainment’? – Ein geschichtsdidaktischer Aufriss Chancen und Grenzen einer neuen Ästhetik populärer Geschichtsdokumentationen analysiert am Beispiel der Sendereihen Guido Knopps. In: Zeitschrift für Geschichtsdidaktik 2 (2003), S. 213-244.

22Aus jüngerer Zeit seien genannt: Gladiator (2000), Troja (2004), 300 (2006), Flags of Our Fathers (2006), Letters from Iwo Jima (2006), Operation Walküre (2008), Inglourious Basterds (2009).

23Aus deutscher Produktion sind beispielhaft erwähnt: Der Untergang (2004), Sophie Scholl – Die letzten Tage (2005), Das Leben der Anderen (2006), Dresden (2006), Die Flucht (2007), Der Baader-Meinhof-Komplex (2008), Das weiße Band (2009).

24Mögliche Lösungsansätze sind in Kapitel 3.3 Einsatzfelder aufgeführt.

25SCHNEIDER, S. 367.

26ZWÖLFER, Norbert: Filmische Quellen und Darstellungen. In: GÜNTHER-ARNDT, Hilke (Hrsg.): Geschichtsdidaktik. Praxishandbuch für die Sekundarstufe I und II. Berlin 2003, S. 125-136, hier: S. 128.

27SCHNEIDER, S. 368.

28MEYERS, S. 248.

29SAUER, S. 218f.

30ROHLFES, Joachim: Geschichte und ihre Didaktik. Göttingen 32005, S. 339.

31Zu Authentizität siehe auch: FISCHER, Thomas; SCHUHBAUER, Thomas: Geschichte in Film und Fernsehen: Theorie – Praxis – Berufsfelder. Stuttgart 2016, S. 73f.

32Während das Schneiden des Materials als Teil der Originalquelle verstanden wird, gehören Techniken, die den ursprünglichen Sinn der Quelle verfälschen – beispielsweise eingefügte Musik oder sinnverändernde Schnitte – nicht dazu.

33SCHNEIDER, S. 525.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Eignen sich Zeichentrickfilme für den Geschichtsunterricht der Sekundarstufe I? Diskussion anhand von "Asterix und die Wikinger" und "Drachenzähmen leicht gemacht"
Hochschule
Universität Rostock
Note
2,2
Jahr
2015
Seiten
21
Katalognummer
V455596
ISBN (eBook)
9783668872417
ISBN (Buch)
9783668872424
Sprache
Deutsch
Schlagworte
eignen, zeichentrickfilme, geschichtsunterricht, sekundarstufe, diskussion, asterix, wikinger, drachenzähmen
Arbeit zitieren
Anonym, 2015, Eignen sich Zeichentrickfilme für den Geschichtsunterricht der Sekundarstufe I? Diskussion anhand von "Asterix und die Wikinger" und "Drachenzähmen leicht gemacht", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/455596

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Eignen sich Zeichentrickfilme für den Geschichtsunterricht der Sekundarstufe I? Diskussion anhand von "Asterix und die Wikinger" und "Drachenzähmen leicht gemacht"



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden