Diese Arbeit enthält ein fertiges und umsetzbares Trainingskonzept für angehende FreizeitpädagogInnen (alternativ auch für andere pädagogische Berufe), sowie die inhaltliche Erklärung der Trainingsinhalte. Gegenstand des Trainings ist die Transaktionsanalyse.
In Kapitel 1 geht es um die Transaktionsanalyse im allgemeinen – Entstehung, Grundanschauung, Merkmale als auch Einsatzgebiete. Dieses Kapitel dient dem Verständnis, insbesondere betreffend der Einflüsse und Grundideen.
Kapitel 2 behandelt die Ich-Zustände. Was diese sind, wie sie zu unterscheiden sind, wie sie entstehen und wie dieses Wissen angewandt werden kann.
Das dritte Kapitel ist den Transaktionen gewidmet – was eine Transaktion ist, welche Arten von Transaktionen es gibt und wie diese zu analysieren sind.
Kapitel 4 umfasst das Kernthema meines Konzepts und der Trainerarbeit – Strokes, Einheiten der Anerkennung. Was Strokes sind, wieso diese so wichtig sind insbesondere für Kinder und was passieren kann wenn sie ausbleiben.
Die Kapitel 5 und 6 sind knapp gehalten und bleiben im Überblick. Hier setze ich mich mit der Grundposition, den Lebensskripten und den inneren Antreibern auseinander.
Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- Einleitung
- 1. Über die Transaktionsanalyse
- 1.1. Das Leben des Eric Berne und die Entwicklung der Transaktionsanalyse
- 1.2. Die Grundanschauung der Transaktionsanalyse
- 1.3. Grundbegriffe der Transaktionsanalyse
- 1.4. Die Anwendungsgebiete der Transaktionsanalyse
- 1.5. Trainingskonzept
- 2. ICH- Zustände
- 2.1. Was ist ein ICH-Zustand?
- 2.2. Welche Ich-Zustände gibt es
- 2.3. Strukturmodell
- 2.4. Wie die ICH-Zustände sich entwickeln
- 2.5. Warum dieses Wissen für Freizeitpädagoginnen wichtig ist
- 3. Transaktionen
- 3.1. Was sind Transaktionen
- 3.2. Welche Arten von Transaktionen es gibt
- 4. Strokes
- 4.1. Definition
- 4.2. Welche Arten von Strokes gibt es
- 4.3. Entwicklung
- 4.4. Warum Strokes so wichtig sind (anhand der Maslowschen Bedürfnisspyramide)
- 4.5. Was bei Stroke Entzug passiert
- 4.6. Eine Geschichte aus der Praxis
- 5. Lebensskript und Grundpositionen
- 5.1. Lebenskripten
- 5.2. Grundpositionen
- 6. Innere Antreiber
- 7. Resümee des Trainings
- 8. Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Trainerarbeit zielt darauf ab, angehenden Freizeitpädagoginnen ein grundlegendes Verständnis der Transaktionsanalyse zu vermitteln. Sie soll ihnen helfen, die Theorie in der Praxis anzuwenden und die psycho-soziale Entwicklung von Kindern besser zu verstehen.
- Das Leben und Werk des Begründers der Transaktionsanalyse, Eric Berne
- Die Grundprinzipien und Anwendungsbereiche der Transaktionsanalyse
- Die Bedeutung von ICH-Zuständen und deren Anwendung in der Freizeitpädagogik
- Die Analyse und Interpretation von Transaktionen in zwischenmenschlichen Interaktionen
- Die Rolle von Strokes (Anerkennungs-Einheiten) in der Entwicklung von Kindern
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel behandelt die Entstehung und Entwicklung der Transaktionsanalyse, beleuchtet die Grundprinzipien und zeigt Anwendungsgebiete auf. Im zweiten Kapitel werden die ICH-Zustände erläutert, wobei die Entstehung und Bedeutung dieser Zustände im Kontext der Freizeitpädagogik im Vordergrund stehen. Kapitel drei widmet sich der Analyse von Transaktionen, den verschiedenen Arten und deren Bedeutung für die Kommunikation. Kapitel vier fokussiert auf Strokes, deren Wichtigkeit und Auswirkungen auf die Entwicklung von Kindern. Das fünfte Kapitel bietet einen kurzen Überblick über Lebensskripte und Grundpositionen.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter der Trainerarbeit sind Transaktionsanalyse, ICH-Zustände, Transaktionen, Strokes, Lebensskript, Grundpositionen, Freizeitpädagogik, Kinderentwicklung, zwischenmenschliche Interaktion.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Transaktionsanalyse (TA)?
Ein psychologisches Verfahren, das von Eric Berne entwickelt wurde, um Kommunikation und Persönlichkeitsstrukturen durch die Analyse von „Transaktionen“ zu verstehen.
Was sind die drei Ich-Zustände?
Die TA unterscheidet zwischen dem Eltern-Ich, dem Erwachsenen-Ich und dem Kindheits-Ich, aus denen heraus Menschen agieren.
Was versteht man unter „Strokes“?
Strokes sind Einheiten der Anerkennung oder Zuwendung. Sie sind essenziell für die gesunde psychische Entwicklung, besonders bei Kindern.
Warum ist dieses Wissen für Freizeitpädagogen wichtig?
Es hilft ihnen, Konflikte in Kindergruppen besser zu verstehen, die eigene Kommunikation zu reflektieren und die Bedürfnisse der Kinder gezielter zu erfüllen.
Was ist ein „Lebensskript“?
Ein in der Kindheit entworfener unbewusster Lebensplan, der durch die TA bewusst gemacht und positiv verändert werden kann.
Welche Rolle spielen „innere Antreiber“?
Antreiber wie „Sei perfekt!“ oder „Mach es allen recht!“ beeinflussen unser Verhalten unter Stress und werden im Training thematisiert.
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- Roman Haas (Author), 2018, Transaktionsanalytisches Training für angehende FreizeitpädagogInnen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/455689