Burnout bei Lehrkräften. Welche Präventionsmaßnahmen können die Belastung bei Lehrern mindern?


Bachelorarbeit, 2018
53 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhalt

Abstract

Abkurzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1 Einleitung

2 Burnout bei Lehrkraften
2.1 Begriff „Burnout“ - ein Klarungsversuch
2.2 Epidemiologie
2.3 Symptomatik von Burnout
2.4 Ursachen/ Erklarungsansatze
2.5 Abgrenzung zu Stress und Depression
2.6 Lehrkraft
2.7 Prevention
2.8 Pflegeschule: Bildungszentrum fur Gesundheitsberufe

3 Arbeitssituation und Arbeitszufriedenheit von Lehrkraften
3.1 Das Berufsbild „Lehrer“
3.1.1 Pflegepadagogik in Deutschland
3.1.2 Anforderungen an die soziale Rolle „Lehrer“
3.2 Belastungspotentiale bei Lehrkraften

4 Belastungsbezogene Praventionsansatze bei Burnout von Lehrkraften am Beispiel eines Bildungszentrums fur Gesundheitsberufe
4.1 verhaltnisorientierte Praventionsansatze
4.2 verhaltensorientierte Praventionsansatze

5 Fazit

6 Literaturverzeichnis

Anhang A: Kategorisierung von Burnoutsymptomen nach Burisch (2006)

Anhang B: Tatigkeitsbeschreibung eines Lehrers am Bildungszentrum fur Gesundheitsberufe

Erklarung zur Erstellung der Einzelarbeit

Abkurzungsverzeichnis

Abbildung in dieer Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Burnout (Z73) AU-Tage pro 100 Versichertenjahre (BPtK, 2012, S.5; Titel ubernommen)

Abbildung 2: Burnout (Z73), Anpassungsstorungen und Depressionen: AU-Tage/100 Versichertenjahre (BPtK, 2012, S.8; Titel ubernommen)

Abbildung 3: Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewaltigung, AU- Tage je 1.000 AOK-Mitglieder nach haufigsten Berufsgruppen, 2010 (Wissenschaftliches Institut der AOK, 2011, S.3; Titel ubernommen)

Abbildung 4: Klassifizierung der Burnoutsymptomatik in Oberkategorien nach Burisch (Grafik eigene Erstellung, Inhalt aus Burisch, 2006, S. 26, 27)

Abbildung 5: Modell der Einflussfaktoren zur Burnoutgenese nach Chernis 1980 (Grafik aus Burisch, 2006, S.66)

Abbildung 6: Organigramm des Bildungszentrums fur Gesundheitsberufe

Abbildung 7: Erwartungen an Lehrer (Grafik in Anlehnung an Barth, 1997, S.92)

Abbildung 8: Unterscheidung der vier Bewaltigungsmuster (Grafik aus Schaarschmidt, 2006, S. 24)

Abbildung 9: Kurzcharakterisierung der vier Muster (Grafik aus Schaarschmidt, 2006, S 29)

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Klassifikation von PraventionsmaBnahmen (Inhalt, Struktur und Titel ubernommen aus Leppin, 2014, S.37)

Tabelle 2: Das Triadische Spezifikationsmodell der Krankheitspravention (Inhalt gekurzt, Struktur & Titel aus Franzkowiak, 2001, S. 441)

Tabelle 3: Differenzierung von Verhaltens- und Verhaltnispravention (Inhalt aus Leppin, 2014, S. 40)

Tabelle 4:Ubersicht uber mogliche Erwartungen und den dazugehorigen Lehrerrollen (Inhalt gekurzt, Struktur aus Barth, 1997, S. 94)

Tabelle 5: Stressmanangementmethoden (Struktur und Inhalt aus Rudow, 2013, S.255)

Abstract

Ziel der Arbeit ist es, dass Burnout-Syndrom bei Lehrkraften zu beschreiben. Dabei wird der Zusammenhang zwischen Stress, Depression und Burnout beleuchtet. Es findet eine ausfuhrliche Diskussion zur Begriffsklarung, Verlaufsformen und Symptomen von Burnout statt. Eine epidemiologische Analyse vervollstandigt die Analyse.

Welche Faktoren von Lehrkraften als Belastung empfunden werden, stellt die Potsdamer Lehrerstudie von Schaarschmidt vor. Pflegepadagogen sind in Deutschland eine ,,Sub- spezies". Daher wird der Beruf des Pflegelehrers (Zugang, Ausbildung, Arbeitsort) detail- lierter betrachtet. Ausgehend von diesen Belastungsfaktoren werden verhaltens- und ver- haltnispraventive Ma&nahmen fur Pflegelehrkrafte am Beispiel eines Bildungszentrums fur Gesundheitsberufe antizipiert.

Am Beispiel der Pflegepadagogen bestatigen sich die zuvor getroffenen Hypothesen, dass sowohl gesellschaftlich-strukturelle, als auch personliche Faktoren wie beispielswei- se Widerstandsressourcen einen Einfluss auf das Ausbilden eines Burnout- Syndroms haben. Es handelt sich daher bei Burnout urn ein multifaktorielles Gesehen, das durch die fruhere Berufsexpertise als Pflegekraft verstarkt wird. Es sind daher zum Schutz der Pfle- gelehrer tiefgreifende preventive MaBnahmen abzuleiten.

1 Einleitung

Lehrer - ein beneidenswerter Beruf: Wochenlange Ferien, Krisensicher und ein Job der am fruhen Nachmittag bereits beendet scheint. So konnte man denken, denn auch Politi- kerwie beispielsweise Gerhard Schroder (damaliger Niedersachsischer Ministerprasident) proklamierte 1995 einer Schulerzeitung gegenuber: „lhr wisst doch ganz genau, was das furfaule Sacke sind“ (Der Spiegel, 25/1995, S. 19). Der Lehrer ein Halbtagjobber?

Dem gegenuber zeigen Lehrer sehr oft Stress und Uberforderung an. Tageszeitungen berichten von Burnoutepedemien bei Lehrern und steigenden Fehlzeiten- bei haufigeren Fruhpensionierungen.

Diese Arbeit widmet sich der Situation von Lehrern, speziell von Pflegelehrern und den damit verbundenen Belastungspotentialen. Dabei werden die Begriffe Lehrer, Lehrkraft und Padagoge synonymhaft verwendet. Das der Lehrerberuf sehr stressbelastet ist, ist gut nachvollziehbar. Junge dynamische Menschen, groBe Klassen und der Lehrer als Einzelkampfer vor ihnen. Burnout als Ergebnis einer standigen Dauerbelastung. Diese Arbeit geht der Frage nach: „Welche PraventionsmaBnahmen konnen Belastungen von Lehrkraften mindern?“

Zunachst soil die Situation von Burnout -bei Lehrkraften -im zweiten Kapitel beschrieben werden. Dazu wird ein Uberblick uber die wichtigsten Theorien zur Burnoutgenese gege- ben und die Symptomatik des Burnoutsyndromes dargestellt. Es erfolgt eine Abgrenzung zu den Begriffen Stress und Depression. Neben epidemiologischen Befunden, werden verschiedene Praventionsansatze charakterisiert.

Im Anschluss werden die Arbeitssituation und die Arbeitszufriedenheit von Lehrkraften im dritten Kapitel dargestellt. Dazu wird zunachst das Berufsbild des Lehrers vorgestellt. Ein Vergleich zwischen Lehrern an allgemeinbildenden Schulen und einer Lehrkraft an einer Pflegeschule angestrebt und letztlich die Belastungspotentiale gemaB der Potsdamer Lehrerstudie von Schaarschmidt vorgestellt.

Im vierten Kapitel erfolgt die Ubertragung in die Praxis. Anhand der Ursachenanalyse zu moglichen Belastungsfaktoren erfolgt nun exemplarisch fur das Bildungszentrum fur Ge- sundheitsberufe die Ableitung von geeigneten Praventionsansatzen.

AbschlieBend erfolgt eine kritische Reflexion der Ergebnisse. Die Ergebnisdiskussion soil praktische Hilfestellung sein, urn die Ergebnisse leichter in der Praxis zu implementieren.

Zur Gewahrleistung des Leseflusses wird, bei Bezeichnungen fur bestimmte Personen- gruppen nur ein Genus verwendet. Selbstverstandlich sind hierbei immer Personen bei- derlei Geschlechts gemeint.

2 Burnout bei Lehrkraften

lm nachfolgenden Abschnitt wird das Phanomen Burnout aus verschiedenen Perspekti- ven betrachtet. Es wird ein Begriffsklarungsansatz angestrebt, um die wesentlichen Ele- mente und Erscheinungsformen des Burnout-Syndroms zu erlautern. Es erfolgt eine Ab- grenzung zu den Begriffen Stress und Depression. Dabei werden der aktuelle For- schungsstand, wie auch epidemiologische Kennzahlen, beleuchtet.

2.1 Begriff „Burnout“ - ein Klarungsversuch

Burnout ist haufig ein Alltagsbegriff. Der Suchbegriff „Burnout“ erzeugt in einer Internet- suchmaschine 15.800.000 Ergebnisse in 0,44 Sekunden. Das Burnout-Syndrom wird auch als Volkskrankheit des 21. Jahrhunderts bezeichnet (Hillert & Marwitz, 2006, S. 338). Gepragt wurde der Begriff Burnout (deutsch: ausbrennen od. durchbrennen) erst- mals vom Psychoanalytiker Herbert J. Freudenberger im Jahr 1974 (Burisch, 2006, S.6). Freudenberger beschreibt, dass nicht alle Menschen gleicherma&en gefahrdet seien aus- zubrennen. Auszubrennen beschreibt er als „sich entleeren. Die eigenen korperlichen und seelischen Reserven erschopfen. Sich selbst bei dem Versuch zu zerstoren, unter Aufbie- tung aller Krafte unrealistische Erwartungen zu verwirklichen" (Freudenberger & Richel- son, 1980, S. 38). Freudenberger sieht die Ursache fur die Entstehung von Burnout in den personlichen Verhaltnissen und Perspektiven des Individuums begrundet. Diese Hypothe- se grundet auf den personlichen Erfahrungen seines beruflichen Kontextes, als Psycho­analytiker. Freudenberger beobachtete, „dass grade Personen aus helfenden Berufen (Lehrer, Krankenpflegepersonal, Sozialarbeiter etc.), die sich anfanglich sehr in ihrem Beruf engagieren, Gefuhle von Resignation und Leere, Erschopfungszustande und ande- re psychische und physische Storungen" aufwiesen (van Dick, 2011, S. 68). Er sieht einen Zusammenhang zwischen den Anforderungen, die das Individuum an sich selbst stellt und der Realitat (Freudenberger & Richelson, 1980, S. 33). „Lehrer stehen vor uberfullten und renitenten Klassen und vor Studenten, die vom Lernen nichts halten", so Freuden­berger (1980, S.33). Dabei kommt es zu einem Burnout auslosenden Moment. Menschen, die vom Burnout betroffen sind, sind „im Zustand der Ermudung, der Frustration; sie wird hervorgerufen, wenn sich der Betroffene auf [_] eine Lebensweise Oder eine Beziehung einlasst, die den erwarteten Lohn nicht bringt" (Freudenberger & Richelson, 1980, S. 34). Damit beschreibt Freudenberger einen personlichkeitsbezogenen Ansatz zur Genese von Burnout.

Im zeitlich Kontext von Freudenberger fuhrte auch die Sozialpsychologin Christina Maslach, an der kalifornischen Universitat Berkley, Beobachtungsstudien zum Phanomen Burnout durch. Maslach wird die erste empirische Arbeit (1976) zugeschrieben (Burisch, 2006, S. 51). Forschungsschwerpunkte waren die Bewaltigungsstrategien von Menschen, die emotional belasteten Situationen ausgesetzt waren. Maslach nutzte den qualitativen Forschungsansatz und befragte Personen (vorrangig Arzte, Pflegepersonal, Lehrer) zu den moglichen Bewaltigungsstrategien. Anhand der erhobenen Forschungsdaten entwi- ckelte sie ein standardisiertes Messinstrument zur Erfassung von Burnout, das Maslach Burnout Inventory (MBI). Das MBI enthalt in der Endfassung drei Skalen mit 22 Items zu den Bereichen „Emotionale Erschopfung", „Depersonalisierung“ und ,,personliche Leis- tungsfahigkeit" (Hillert & Marwitz, 2006, S. 100 - 104). Das MBI ist allgemein anerkannt und findet berufsgruppenubergreifend Anwendung. Maslach beschrieb das Phanomen Burnout wie folgt:

Burnout ist ein Syndrom emotionaler Erschopfung, Depersonalisation und personlicher LeistungseinbuBen, das bei Individuen auftreten kann, die in ir- gendeiner Art mit Menschen arbeiten. Es ist eine Reaktion auf die chronische emotionale Belastung, sich andauernd mit Menschen zu beschaftigen, beson- ders, wenn diese in Not sind Oder Probleme haben (Maslach zit. nach Burisch, 2006, S.17).

Bei diesem Versuch einer Begriffsbestimmung, liegt der Fokus ahnlich wie bei Freuden- berger, auf Personengruppen die mit und am Menschen arbeiten, also den klassischen professionellen Helferberufen (Burisch, 2006, S.17). Anders als Freudenberger sah Maslach den auslosenden Moment nicht im Individuum, sondern im Setting von Arbeit und Beruf. Maslach beschreibt in ihrer Publikation „Die Wahrheit uber Burnout" (2001) sechs Faktoren, die derGenese des Burnouts zutraglich sind. Diese sind:

- „Arbeitsuberlastung
- Mangel an Kontrolle
- Ungenugende Belohnungen
- Zusammenbruch des Gemeinschaftsgefuhls
- Mangelnde Gerechtigkeit (fairness)
- Wertekonflikte" (Maslach & Leiter, 1997, S. 38 zit. nach Burisch, 2006, S.53).

Damit erkennt Maslach an, dass sich Burnout auf alle Berufsgruppen und Settings an- wenden lasst (Burisch, 2006, S 52).

In der Literatur lasst sich keine einheitliche Oder gar operational Definition von Burnout finden. Es „existieren vielmehr verschiedene Ansatze, [dieses] Konzept [...] begrifflich zu fassen" (Bickhoff, 2004, S. 72). So gibt es Definitionen, die sich auf den Zustand, also der Beschreibung anhand von Symptomen Oder auf den Prozess von Burnout beziehen (Ja­cob, 2006; Kaser & Wasch, 2009). Die Begriffserklarungsversuche sind subjektiv und hangen vom beruflichen Kontext des jeweiligen Burnoutforschers ab.

Wenn Burnout Ausma&e einer „Volkskrankheit“ (Hillert & Marwitz, 2006) annimmt, so sollte diese auch in der „lnternational Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems" (ICD) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu finden sein. In der aktuellen deutschsprachigen Version der ICD (ICD-10-GM 2018) wird Burnout als „Z“- Diagnose erwahnt. Im Abschnitt Z werden Faktoren benannt, „die den Gesundheitszu- stand beeinflussen und zur Inanspruchnahme des Gesundheitswesens fuhren" (ICD 10). Unter dem Schlussel Z73.0 ist hinterlegt:

Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewaltigung, insbe- sondere Akzentuierung von Personlichkeitszugen, Ausgebranntsein [Burn­out], Einschrankung von Aktivitaten durch Behinderung, Korperliche Oder psy- chische Belastung [...], Mangel an Entspannung Oder Freizeit, Sozialer Rol- lenkonflikt, anderenorts nicht klassifiziert, Stress [...], Unzulangliche soziale Fahigkeiten [und der] Zustand dertotalen Erschopfung (ICD 10).

Burnout wird jedoch nicht als eigenstandiges Krankheitsbild (Behandlungsdiagnose) er- fasst, sondern nur als Zusatzdiagnose. Somit ist eine trennscharfe Begriffsklarung uber den Ansatz ICD 10 nicht moglich. Burisch spricht bei Burnout von einer ,,randunscharfen Menge" (2006, S. 15) und schlagt nachfolgende Begriffsklarung nach Schafeli & Enzmann vor, die fur diese Arbeit gelten soil:

Burnout ist ein dauerhafter, negativer, arbeitsbezogener Seelenzustand »normaler« Individuen. Er ist in erster Linie von Erschopfung gekennzeich- net, begleitet von Unruhe und Anspannung (distress), einem Gefuhl verringer- ter Effektivitat, gesunkener Motivation und der Entwicklung disfunktionaler Einstellungen und Verhaltensweisen bei der Arbeit. Diese psychische Verfas- sung entwickelt sich nach und nach, kann dem betroffenen Menschen aber lange unbemerkt bleiben. Sie resultiert aus einer Fehlpassung von Intentionen und Berufsrealitat. Burnout erhalt sich wegen ungunstiger Bewaltigungsstrate- gien, die mit dem Syndrom zusammenhangen, oft selbst aufrecht. (Schaufeli & Enzmann,1998, S. 36 zit. nach Burisch, 2006, S. 19)

Zusammenfassend und fur die vorliegende Arbeit geltend ist festzustellen, dass es ver- schiedene Ansatze zur Begriffsklarung in der Literatur gibt. Alle Ansatze beschreiben Burnout als ein mehrdimensionales, komplexes Syndrom, das sich in einer Vielzahl von Symptomen auBern kann. Burnout ist ein prozessartiger, dynamischer Prozess. Haufig, aber nicht ausschlie&lich, ist Burnout in psychosozialen und padagogischen Berufen zu finden.

2.2 Epidemiologie

Valide epidemiologische Daten zum Burnout sind nicht eruierbar. Wie bereits vorstehend beschrieben, existiert keine trennscharfe definitorische Beschreibung des Begriffs Burn­out. Dies wird auch in der unzureichenden Einordnung in die Internationale Klassifikation der Krankheiten (ICD10) deutlich. Burnout ist keine Behandlungsdiagnose, dies macht es unmoglich valide epidemiologische Daten zu erheben. Unter dem Diagnosecode Z73.0 wird Burnout im ICD 10, neben anderen „Probleme[n] in Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewaltigung" (ICD10) beschrieben.

Die Bundespsychotherapeutenkammer hat in Zusammenarbeit mit den nachfolgend ge- nannten gesetzlichen Krankenkassen (GKV) die Arbeitsunfahigkeit (AU) seit dem Kalen- derjahr 2004, bezuglich der ICD Diagnose Z73.0 ausgewertet. Dabei wurde auf die Daten der Allgemeine Ortskrankenkasse (AOK), der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK), der Techniker Krankenkasse (TK) sowie auf Daten der Betriebskrankenkassen (BKK) zuruckgegriffen. v

Es wurde festgestellt, dass die Zahl der Arbeitsunfahigkeitstage in Bezug auf die ICD- Codierung Z73.0 von 2004 (0,67 AU-Tage pro 100 Versichertenjahre) zu 2011 (9,1 AU- Tage pro 100 Versichertenjahre) urn das vierzehnfache gestiegen ist (BPtK, 2012, S.5). Dies ist in Abbildung 1 deutlich zu erkennen. Die Anzahl der Arbeitsunfahigkeitsfalle hat sich im gleichen Zeitraum verachtfacht (BPtK, 2012, S.6). Die Bundespsychotherapeuten­kammer weist darauf hin, dass die erhobenen Daten fur 65 bis 72 % aller gesetzlich Kran- kenversicherten reprasentativ sind (2012, S.6).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Burnout (Z73) AU-Tage pro 100 Versichertenjahre (BPtK, 2012, S.5; Titel ubernommen)

Deutlich wird auch der Zusammenhang zwischen Burnout und psychischen Erkrankun- gen. Haufige Grunde fur Arbeitsunfahigkeitsbescheinigungen sind Depressionen und An- passungsstorungen (BPtK, 2012, S.8). „Wahrend im Jahr 2011 auf 100 Versicherte 9,1 Tage Krankschreibung aufgrund von Burnout entfielen, waren es 73 Tage aufgrund von Depressionen und 39 Tage aufgrund von Anpassungsstorungen und Belastungsreaktio- nen“ (BPtK, 2012, S.8). Der Vergleich ist in Abbildung 2 dargestellt. Zu ahnlichen Ergeb- nissen kommt auch die Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1). Diese Studie wurde von 2008 bis 2011 durch das Robert Koch Institut durchgefuhrt. Ins- gesamt nahmen 8152 Personen im Alter von 18 bis 79 Jahren teil (Hapke, Maske, Scheidt-Nave, Bode, Schlack & Busch, 2013, S.752). Fast jede zweite Person (45,9%) mit Burnout-Diagnose zeigt eine Depression Oder Schlafstorungen (Hapke et al., 2013, S. 752). Hapke et al. kommen zu der Uberzeugung, dass „Menschen mit einer starken Be- lastung durch chronischen Stress [...]“ haufiger vom Burnout betroffen sind (2013, S. 752).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Burnout (Z73), Anpassungsstorungen und Depressionen: AU-Tage/100 Ver- sichertenjahre (BPtK, 2012, S.8; Titel ubernommen)

Dem Wissenschaftlichen Institut der AOK (WldO) zufolge, sind Frauen doppelt so haufig von Burnout betroffen als Manner (2011, S.1). 101,9 Krankheitstage je 1000 AOK- Versicherte verzeichnete die Detailanalyse fur weibliche Burnoutbetroffene. Manner sind 49,7 Tage je 1000 AOK-Versicherte arbeitsunfahig. Sozialpadagogen fuhren die Statistik mit 233,3 Krankheitstagen je 1000 AOK-Versicherte an (Wissenschaftliches Institut der AOK, 2011, S.2). In der Analyse des Wissenschaftlichen Institutes der AOK wurde diffe- renziert zwischen Fachschul-, Berufsschul-, und Werklehrern sowie den Sozialpadago­gen. Die Gruppe der Fachschul-, Berufsschul-, und Werklehrer weist 138,9 Krankheitsta-ge je 1000 AOK-Versicherte auf und ist somit wesentlich geringer vom Burnout betroffen (Wissenschaftliches Institut der AOK, 2011, S.3). Dieser Sachverhalt ist in Abbildung 3 dargestellt.

Abbildung in dieer Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewaltigung, AU-Tage je 1.000 AOK-Mitglieder nach haufigsten Berufsgruppen, 2010 (WissenschaftlichesInstitut der AOK, 2011, S.3; Titel ubernommen)

Ein weiterer Indikator fur die Belastung im Lehrerberuf ist die Rate der Fruhpensionierung. Das Statistische Bundesamt gibt an, dass im Jahr 2015 27900 verbeamtete Lehrer pensi- oniertwurden (2016, S.1). Damit befanden sich Anfang des Jahres 2016 386700 Lehrer in Pension, gegenuber dem Vorjahr ist ein Anstieg von 5% zu verzeichnen (Statistisches Bundesamt, 2016, S.1). Eine weitere Differenzierung, zu Ursachen der Pensionierung, ist nicht moglich.

Somit bleibt zusammenfassend festzustellen, dass die epidemiologische Befundlage zum Burnout im Allgemeinen und zu Burnout bei Lehrern im Speziellen sehr widerspruchlich ist. Eine valide berufsgruppenspezifische Auswertung fur Lehrer, ist bei den beschriebe- nen Problemen nicht moglich. Die eruierten Daten sind wenig belastbar, spiegeln aber die kontroverse Diskussion zum Thema Burnout.

2.3 Symptomatik von Burnout

Burnout ist ein komplexes Phanomen. Dies wird zum einen an der sehr schwierigen Be- griffsbestimmung erkennbar als auch an den schier unzahligen Symptomen die eine sehr groBe Vielschichtigkeit aufweisen. Aufgrund dieser Sachlage existieren verschiedene Mo- delle Oder Klassifikationen zur Symptomatik von Burnout. Im Nachfolgenden soil die Klas- sifikation nach Burisch (2006) erfolgen. Dieser bildetwie in Abbildung 4 dargestellt, sieben Oberkategorien in denen sich die Vielschichtigkeit des Burnouts wiederspiegelt. In An- hang A sind exemplarisch Symptome den Oberkategorien zugeordnet. Es ist wichtig hin- zuweisen, dass die Symptome nicht gleichzeitig auftreten mussen und keinen Anspruch auf Vollstandigkeit erheben (Burisch, 2006, S.27). Hervorzuheben ist der prozesshafte Charakter der sich bei den Burnoutsymptome erkennen lasst. Jedoch gibt es keine Rei- henfolge der Symptomkomplexe. Burisch weist darauf hin, dass das Auftreten der Symp­tome vom Individuum und den Umweltfaktoren (Setting) abhangig ist (2006, S. 27).

Zusammenfassend und fur die vorliegende Arbeit geltend ist festzustellen, dass es ver­schiedene Ansatze zur Symptomkategorisierung in der Literatur gibt. Alle Ansatze be- schreiben Burnout als ein mehrdimensionales, komplexes Syndrom, das sich in einer Vielzahl von Symptomen auBern kann, die nach Burisch in sieben Oberkategorien zu- sammen zufassen sind.

Abbildung in dieer Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Klassifizierung der Burnoutsymptomatik in Oberkategorien nach Burisch (Grafik eigene Erstellung, Inhalt aus Burisch, 2006, S. 26, 27)

2.4 Ursachen/ Erklarungsansatze

Es besteht kein Konsens uber die Genese von Burnout in der Literatur (Hedderich, 2012, S. 28). Insgesamt haben sich drei Ansatze herauskristallisiert: der arbeits- und organisati- onsbezogene Ansatz, der soziologisch-sozialwissenschaftliche Ansatz und der individu- enzentrierte Ansatz (Hedderich, 2012, S. 28). Welche nachfolgend kurz dargestellt wer- den.

Freudenberger, als ein Vertreter des individuenzentrieren Ansatzes sieht die Person- lichkeit einesjeden Menschen als zentralen Faktor an (Vgl. Kapitel 2.1). Motive der Unter- stutzung und des Helfens unterstutzen nach Hedderich diesen personenbezogenen An­satz, der jedoch einseitig und nicht objektiv ist (Hedderich, 2012, S.28). Faktoren die zur Entstehung von Burnout beitragen konnen sind zum Beispiel ein hohes personliches En­gagement, ubertrieben hohe Zielanspruche Oder auch eine emotionale Labilitat. Demogra- fische Einflussfaktoren wie Alter, Geschlecht und Familienstand sind in der Genese von Burnout unklar (Korner, 2003, zit. nach Hedderich, 2012, S. 30).

Der Arbeits- und organisationsbezogene Ansatz bezieht sich auf Determinanten im Arbeitsleben, also auch auf strukturelle Rahmenbedingungen. Nahezu alle Autoren sehen Stress als ein Schlusselproblem an. Das Stressmodell nach Lazarus gilt als allgemeingul- tig (Burisch, 2006, S. 76, Hedderich, 2012, S.30). Burisch merkt jedoch kritisch an, dass der Stressbegriff fur jegliche als negativempfundene Belastung verwendet wurde (2006, S.76).

Maslach und Leiter sehen die Genese fur Burnout definitiv in den strukturellen Gegeben- heiten des Unternehmens (Maslach & Leiter, 1997, zit. nach Burisch, 2006, S. 53). Sie identifizieren sechs Faktoren die ursachlich bei der Entstehung von Burnout sind:

- „Arbeitsuberlastung
- Mangel an Kontrolle
- Ungenugende Belohnungen
- Zusammenbruch des Gemeinschaftsgefuhls
- Mangelnde Gerechtigkeit (fairness)
- Wertkonflikte" (Maslach & Leiter, 1997, S. 38, zit. nach Burisch, 2006, S. 53).

Burisch kritisiert diese sechs genannten Faktoren, da sie vollstandig den Menschen als Einflussfaktorvernachlassigen (2006, S.54).

Beim Soziologisch-sozialwissenschaftlichen Ansatz liegt der Fokus auf der Gesell- schaft. Hedderich nennt zum Beispiel „gestiegene Erwartungen an die Flexibility und Mo­bility der Mitarbeiter, zunehmende gesellschaftliche Vereinsamung, Isolation und Anony­mity sowie geanderte Kommunikationsformen" als Faktoren die fur die Burnoutgenese relevant sind (2012, S.31). Insgesamt spiegelt sich auch in diesem Ansatz das Stressmo- dell nach Lazarus wieder. Cherniss veroffentlichte 1980 ein in Abbildung 5 dargestelltes Modell, welches die Einflussfaktoren zur Burnoutgenese berucksichtigt. Er nennt dabei nachfolgende acht Einflussfaktoren:

- ,,Qualitat des Einfuhrungsprozesses,
- quantitative Arbeitsbelastung,
- intellektuelle Anregung,
- Einseitigkeit des Klientenkontakts,
- AusmaB burokratischer Kontrolle,
- Eindeutigkeit der Arbeitsziele,
- Fuhrung,
- Verhaltnis zu Kollegen" (Cherniss, 1980, zit. nach Burisch, 2006, S. 65).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 5: Modell der Einflussfaktoren zur Burnoutgenese nach Chernis 1980 (Grafik aus Burisch, 2006, S. 66)

Interessanterweise verwies Cherniss zu diesem Zeitpunkt noch darauf, dass es auf „die Interaktion zwischen Person und Umwelt und die resultierende »Passung«“ ankommen wurde (Cherniss, 1980, zit. nach Burisch 2006, S. 65). Siebzehn Jahre spater hat sich der Standpunkt gewandelt. Cherniss schrieb, in Bezug auf den Arbeits- und organisationsbe- zogenen Ansatz - welchen Maslach und Leiter 1997 (deutsche Ubersetzung 2001); in ihrem Buch „Die Wahrheit uber Burnout" vertreten - ,,Die Autoren zeigen uberzeugend auf, dass die Ursachen - und die Losungen - in erster Linie in der Organisation zu finden sind, nicht im Individuum." (Burisch 2006, S. 53).

Zusammenfassend kann dargestellt werden, dass es verschiedene Erklarungsansatze gibt. Diese sind je nach Forschungsperspektive unterschiedlich ausgerichtet und zeigen durchaus Gemeinsamkeiten auf. Eine kategorische Unterscheidung fallt schwer.

2.5 Abgrenzung zu Stress und Depression

Der Begriff Burnout wird vielfach assoziiert mit Stress und Depression. Zweifellos besteht eine Schnittmenge zwischen den Begriffen. Deshalb ist es unerlasslich die Begriffe scharf voneinander abzugrenzen. Eine tiefanalytische Begriffsscharfe fur die Begriffe Stress und Depressionen ist im Rahmen dieser Arbeit nicht herzustellen. Es sollen deshalb die wich- tigsten Ansatze zur thematischen Abgrenzung der Begriffe Stress und Depression aufge- zeigt werden.

In den 1950-Jahren wurde der Stressbegriff durch Hans Selye gepragt. Selye differen- ziert „Stress als Reaktion" und ..Stress als Belastung" (Hiller & Marwitz, 2006, S. 129). Im Alltag wird diese Unterscheidung nicht getroffen, es findet vielmehr eine Vermischung der beiden Faktoren statt. Psychologisch betrachtet wird Stress durch einen Stimulus ausge- lost, welcher dann eine Reaktion zur Folge hat. Typische Stimuli, die auch als Stressoren bezeichnet werden, konnen Larm Oder Zeitdruck sein. Die Reaktion auf diesen Stimulus ist die biologische Konsequenz und stellt die Adaption des Korpers an den Stimulus dar. Diese Adaption Oder die Verarbeitung der Stressoren findet individuell statt. Das Ergebnis ist eine subjektive Bewertung eines Stressors und die damit einhergehende korperliche Reaktion (Hillert & Marwitz, 2006, S. 130).

Die wohl bedeutendste Theorie zur subjektiven Bewertung und Verarbeitung von Stresso­ren stellte der amerikanische Stressforscher Richard Lazarus auf. Kernaussage seines Stressmodells ist die Interaktion zwischen dem Betroffenen (Individuum) und der Umwelt (Stressoren), welche grundsatzlich die subjektive Bewertung der Stressoren und somit das Erleben von Stress bestimmt. Lazarus beschreibt wie wichtig kognitive Bewertungs- prozesse und vorhandene Bewaltigungsressourcen fur diesen Prozess sind. Denn erst eine Diskrepanz zwischen Bewertung des Stressors und fehlender Bewaltigungsres- source bringt Stress fur das Individuum.

Eng an das Stressmodell nach Lazarus angelehnt entwickelten Kyriacou und Sutcliffe 1978 ein Modell des Lehrerstresses. Kernelement dieses Modelles ist die „subjektive Empfindung des Lehrers" und die damit subjektive Bewertung von Stressoren (van Dick, 2006, S.36).

Der Zusammenhang zwischen Burnout und Stress begrenzt sich auf das Auftreten von Stressoren. In den unterschiedlichen Ansatzen der Begriffsbestimmung von Burnout wird jedoch deutlich, dass es sich um eine berufliche Be- Oder Uberlastung handeln sollte, welche vom Individuum als Stress empfunden wird (Hillert & Marwitz, 2006, S. 130; van Dick, 2006; S.71).

Somit ist zusammenfassend festzustellen, dass der Begriff Stress eng im Zusammenhang mit Burnout (in Bezug auf berufliche Stressoren) steht. Stress wird subjektiv wahrgenom- men und durch das Individuum bewertet. Stress wird durch die Wahrnehmung und Bewer- tung durch das Individuum erzeugt und nicht durch die Situation selbst. Eine verallgemei- nernde negative Bewertung von Stress ist daher nicht moglich. Im Gegensatz wird Burn­out immer negativ bewertet (van Dick, 2006; S.39, 71).

Ahnlich wie Stress wird auch der Begriff Depression eng mit Burnout verknupft. Scher- mann (2015, S.15) vertritt die Aussage, dass viele Burnoutbetroffene die „Bezeichnung Burnout wahlen, um eine Depression zu verschleiern". Depression ist als Diagnose in der ICD 10 klassifiziert. Unter dem Diagnoseschlussel F32 - Depressive Episode ist folgende Beschreibung hinterlegt:

Bei den typischen leichten (F32.0), mittelgradigen (F32.1) Oder schweren (F32.2 und F32.3) Episoden leidet der betroffene Patient unter einer gedruck- ten Stimmung und einerVerminderung von Antrieb und Aktivitat. Die Fahigkeit zu Freude, das Interesse und die Konzentration sind vermindert. Ausgepragte Mudigkeit kann nach jeder kleinsten Anstrengung auftreten. Der Schlaf ist meist gestort, der Appetit vermindert. Selbstwertgefuhl und Selbstvertrauen sind fast immer beeintrachtigt. Sogar bei der leichten Form kommen Schuld- gefuhle Oder Gedanken uber eigene Wertlosigkeit vor. Die gedruckte Stim­mung verandert sich von Tag zu Tag wenig, reagiert nicht auf Lebensumstan- de und kann von so genannten "somatischen" Symptomen begleitet werden, wie Interessenverlust Oder Verlust der Freude, Fruherwachen, Morgentief, deutliche psychomotorische Hemmung, Agitiertheit, Appetitverlust, Gewichts- verlust und Libidoverlust. Abhangig von Anzahl und Schwere der Symptome ist eine depressive Episode als leicht, mittelgradig Oder schwer zu bezeich- nen. (ICD 10)

Die Beschreibung der Depression gemafc ICD 10 zeigt deutliche Symptomubereinstim- mungen mit Burnout. Aber es werden auch Symptome genannt die deutlich uber das Burnout hinausgehen (Schermann, 2015, S. 15). Auch hier muss deutlich die unterschied- liche Genese herausgearbeitet werden.

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Details

Titel
Burnout bei Lehrkräften. Welche Präventionsmaßnahmen können die Belastung bei Lehrern mindern?
Hochschule
Fachhochschule Münster
Note
1,7
Autor
Jahr
2018
Seiten
53
Katalognummer
V455776
ISBN (eBook)
9783668891883
ISBN (Buch)
9783668891890
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Burnout, Lehrer, Belastung, Coping, Strategien, Prävention
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Martin Wieser (Autor), 2018, Burnout bei Lehrkräften. Welche Präventionsmaßnahmen können die Belastung bei Lehrern mindern?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/455776

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