Weltweit werden 26 Millionen Konsumenten geschätzt, davon mindestens 1,5 Millionen in den USA. Dort verbreitete sich Crystal Meth seit Beginn der Neunzigerjahre sehr schnell und wird als „Droge der Trailerparks“, der sozialen Verelendung angesehen. Eine hollywoodgerechte Aufbereitung der Droge erfolgt in Filmen wie „Spun“ oder der wiederholt mit dem Emmy ausgezeichneten Fernsehserie „Breaking Bad“.
Doch um was für eine Droge handelt es sich? Was macht sie so gefährlich?
Im Rahmen dieser Ausarbeitung wird die Substanz Methamphetamin hinsichtlich ihrer Beschaffenheit, Geschichte sowie Auswirkungen auf den menschlichen Organismus beleuchtet, sowie abschließend auf dessen Entzug und die damit einhergehenden Probleme eingegangen.
Inhaltsverzeichnis
1. Relevanz
1.1 Was ist N-Methylamphetamin?
1.2 Wirkungsweise
1.3 Konsumformen
2. Die Geschichte des Methamphetamin
3. Auswirkungen des Konsums
3.1 Erwünschte und positive Effekte
3.2 Somatische und psychische Symptome der Intoxikation
3.2.1 Psychische Symptome
3.2.2 Somatische Symptome
4. Entzug
6. Fazit
5. Literaturverzeichnis
Häufig gestellte Fragen
Was ist N-Methylamphetamin (Crystal Meth)?
Es ist eine synthetische, stark stimulierende Droge aus der Gruppe der Amphetamine, die ein extrem hohes Abhängigkeitspotenzial besitzt.
Wie wirkt Crystal Meth im Körper?
Die Droge setzt große Mengen an Botenstoffen wie Dopamin und Adrenalin frei, was zu Euphorie, erhöhter Wachsamkeit und einem unterdrückten Hunger- und Durstgefühl führt.
Welche psychischen Symptome treten bei einer Intoxikation auf?
Häufige Symptome sind Paranoia, Halluzinationen, extreme Aggressivität und Schlafstörungen.
Welche körperlichen (somatischen) Folgen hat der Konsum?
Langzeitfolgen sind extremer Gewichtsverlust, Zahnausfall ("Meth-Mouth"), Hautentzündungen sowie Schädigungen von Herz und Gehirn.
Warum wird Crystal Meth oft als "Droge der sozialen Verelendung" bezeichnet?
Aufgrund der schnellen Abhängigkeit und der massiven körperlichen sowie psychischen Zerstörung führt der Konsum oft zum raschen sozialen Abstieg der Betroffenen.
Wie verläuft der Entzug von Methamphetamin?
Der Entzug ist oft langwierig und von starken Depressionen, Antriebslosigkeit und einem massiven Verlangen nach der Droge (Craving) geprägt.
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- Timo Vorwald (Autor), 2015, Crystal Meth. N-Methylamphetamin. Wirkungsweise, geschichtliche Hintergründe und Gefahren, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/455810