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Das Kind mit seiner Puppe. Die Beziehung zwischen jungen Frauen und ihren Kindern

Titre: Das Kind mit seiner Puppe. Die Beziehung zwischen jungen Frauen und ihren Kindern

Mémoire (de fin d'études) , 2004 , 114 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Judith Rösing (Auteur)

Travail Social
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die vorliegende Arbeit behandelt die Beziehung zwischen jungen Müttern und ihren Kindern, einem bisher wenig beleuchteten Bereich innerhalb der Jugendhilfe. Die jungen Frauen gehen in einem Alter, in dem sie sorglos leben und Zukunftspläne schmieden, mit ihrer Entscheidung für ein Kind eine Verpflichtung für viele Jahre ein. Dieser Entschluss bringt viele Schwierigkeiten und Anforderungen mit sich, die sich auch auf die Entwicklung der Beziehung zwischen der Mutter und ihrem Kind auswirken. Die Voraussetzungen zum Aufbau und Erhalt einer einfühlsamen und haltgebenden Beziehung stehen in Abhängigkeit zu der psychischen Verfassung der Frau. Diese wird wiederum beeinflusst durch deren soziale und ökonomische Verhältnisse. Die in dieser Arbeit beleuchteten jungen Mütter stammen aus belasteten Herkunftsfamilien, in denen sie selbst bereits ungünstigen Beziehungsstrukturen ausgesetzt waren. Ich berücksichtige ausschließlich die Biographien und Lebensumstände von Teenagermüttern, die im Kontakt mit professionellen Betreuungsinstitutionen stehen, die also Adressatinnen der Sozialen Arbeit sind.

Zuerst gebe ich zum einen allgemeine Hintergrundinformationen zur Situation junger Schwangerer in Deutschland, zum anderen zu den Aufgaben der Jugendphase, in der sich diese Mädchen befinden. Zudem stelle ich charakteristische Merkmale der Herkunftsfamilie beziehungsweise ihres sozialen Umfeldes dar und gehe auf Erklärungsansätze zur Entstehung der Schwangerschaften sowie auf Schwierigkeiten und Probleme des Lebensalltags nach der Entbindung ein. Danach steht die Entwicklung der Beziehung zwischen einer Mutter und ihrem Kind im Fokus. Im dritten Kapitel beleuchte ich konkret die Beziehungsnetze einer jungen Mutter und ihres Kindes und deren Bedeutung für die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes. Anschließend gebe ich zunächst einen Überblick über mögliche Unterstützungsleistungen für jugendliche Schwangere beziehungsweise Mütter und ihre Kinder und mache Vorschläge zur Stärkung der Mutter-Kind-Beziehung. Im Verlauf der Arbeit werde ich den Begriff der "guten Mutter" aus weiteren Blickwinkeln betrachten, um ihn im Fazit abschließend zu diskutieren.

Bekommt eine Teenagerin ein Kind, unterliegt sie noch weit höherem Druck, als Mädchen und Mütter generell schon ausgesetzt sind. Im Allgemeinen wird jungen Müttern ihre Rolle als Mutter nicht zugestanden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Leben in Widersprüchen: Junge Mütter

1.1 Im Schatten der Aufmerksamkeit: Kinderwunsch und frühe Mutterschaft

1.2 Weibliche Adoleszenz

1.3 Familiäre und soziale Hintergründe bei früher Schwangerschaft

1.4 Entscheidungsfindungsprozesse

1.5 Der Alltag mit dem Kind

2 Die Beziehung zwischen Mutter und Kind

2.1 Die Bedeutung der Mutter-Kind-Beziehung

2.1.1 Vier Formen der Bindungsqualität

2.1.2 Transmission von Bindungsverhalten über die Generationen

2.2 Die Mutter-Tochter-Beziehung und ihre Auswirkungen auf frühe Mutterschaft

3 Aspekte der Mutterschaft in der Adoleszenz

3.1 Die Mütter – Zwischen Anspruch und Wirklichkeit

3.2 Die Väter und Partner – Randfiguren?

3.3 Die Großeltern – Wie die Mutter so die Tochter?

3.4 Die Kinder – Auf der Suche nach Geborgenheit

4 Ausblick für die Soziale Arbeit

4.1 Unterstützungsangebote für schwangere Teenagerinnen und junge Mütter mit Kind

4.1.1 Beratungsstellen und Ämter

4.1.2 Ambulante und stationäre Betreuung

4.2 Was stärkt die junge Mutter und ihr Kind?

4.2.1 Doppelorientierung vs. finanzielle Unabhängigkeit und Autonomie

4.2.2 Raum für sich: Bewusste Freizeitgestaltung

4.2.3 Professionelle Kinderbetreuung

4.2.4 Erziehungsbeteiligung der Väter und der Herkunftsfamilie

4.2.5 Kooperation und Vernetzung mit anderen Stellen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Beziehungsstrukturen zwischen jungen Müttern und ihren Kindern, wobei der Schwerpunkt auf den spezifischen Herausforderungen von Teenagermüttern in professionellen Betreuungskontexten liegt. Ziel ist es, die Auswirkungen der biographischen Vorbelastungen und der adoleszenten Lebensphase auf die Mutter-Kind-Beziehung zu analysieren und Unterstützungsbedarfe für die Soziale Arbeit abzuleiten.

  • Entstehungsbedingungen und Motive früher Schwangerschaften
  • Psychologische Grundlagen der Mutter-Kind-Bindung
  • Konfliktbereiche: Identitätsfindung versus Mutterrolle
  • Rolle der Herkunftsfamilie und Väter
  • Strukturen und Ziele der professionellen Betreuungsangebote

Auszug aus dem Buch

Die Mütter – Zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Eine adoleszente Mutter hat enorm hohe Anforderungen zu erfüllen. Neben der Entwicklung der Persönlichkeit, der Findung ihrer Rolle, der Aufarbeitung der eigenen Geschichte und Schulbesuch bzw. der Ausübung eines Berufs muss sie sich um die Versorgung und Erziehung eines Kindes kümmern und unter Umständen um die Organisation eines Haushaltes. Die Erziehung eines Kindes bzw. die Beziehung zu ihm gestaltet sich aufgrund dieser hohen Ansprüche an die Mutter in Verbindung mit den eigenen belastenden Erfahrungen und den Anforderungen der Adoleszenz komplizierter als für ältere Mütter in einem gefestigten sozialen Kontext. Die Angst vor Nähe und vor neuen enttäuschenden Bindungen macht es der Frau zusätzlich schwer, eine stabile Beziehung zu ihrem Kind zu entwickeln.

Zusammenfassung der Kapitel

Leben in Widersprüchen: Junge Mütter: Beleuchtung der Lebenssituation und der heterogenen Hintergründe von Teenagermüttern sowie deren Motive und Wege in die frühe Mutterschaft.

Die Beziehung zwischen Mutter und Kind: Darstellung der entwicklungspsychologischen Grundlagen der Bindung und der Transmission von Bindungsmustern über Generationen hinweg.

Aspekte der Mutterschaft in der Adoleszenz: Analyse der Beziehungsnetze zwischen Müttern, Vätern, Großeltern und den Kindern sowie der daraus resultierenden Entwicklungsrisiken für die Kinder.

Ausblick für die Soziale Arbeit: Überblick über Unterstützungsleistungen, Betreuungskonzepte und Notwendigkeiten zur Stärkung der Mutter-Kind-Beziehung unter professioneller Begleitung.

Schlüsselwörter

Junge Mütter, Adoleszenz, Mutter-Kind-Beziehung, Bindungstheorie, Jugendhilfe, Mutterschaft, psychosoziale Belastung, Erziehungskompetenz, soziale Isolation, Identitätsfindung, Familienverhältnisse, Betreuungseinrichtung, Teenagerschwangerschaft, Bindungsstörung, Lebensplanung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Beziehungsgestaltung zwischen jungen, adoleszenten Müttern und ihren Kindern innerhalb der Jugendhilfe.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentral sind die Lebenssituation junger Mütter, die Psychologie der Bindung, die Rolle des sozialen Umfelds sowie konkrete Interventionsmöglichkeiten der Sozialen Arbeit.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Es soll aufgezeigt werden, welche Probleme junge Mütter haben und wie sich diese auf das Verhältnis zum Kind auswirken, um darauf basierend Empfehlungen für professionelle Hilfsangebote zu geben.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturrecherche und die theoretische Auseinandersetzung mit bindungstheoretischen sowie sozialpädagogischen Ansätzen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Lebensrealität junger Frauen, die Mutter-Kind-Interaktion, das familiäre Umfeld und schließt mit einem Ausblick auf stationäre sowie ambulante Unterstützungsmaßnahmen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich das Werk charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Jugendhilfe, Bindung, Adoleszenz, Teenagermütter, Erziehungskompetenz und psychosoziale Unterstützung.

Wie prägt die eigene Kindheit der Mutter das Verhalten zum Kind?

Oftmals wiederholen sich durch das Prinzip der intergenerationalen Transmission unbewusste Beziehungs- und Konfliktmuster der Herkunftsfamilie, was die Stabilisierung einer sicheren Bindung erschwert.

Warum ist die Abgrenzung zur eigenen Mutter oft so schwierig?

Die geringen Altersabstände und häufig fehlende Distanz führen oft zu "matriarchalen Familienverknäuelungen" und Konkurrenz um die Rolle der Mutter, was die Selbständigkeit der jungen Frau behindert.

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Résumé des informations

Titre
Das Kind mit seiner Puppe. Die Beziehung zwischen jungen Frauen und ihren Kindern
Université
University of Applied Sciences North Rhine-Westphalia Münster
Note
1,7
Auteur
Judith Rösing (Auteur)
Année de publication
2004
Pages
114
N° de catalogue
V456108
ISBN (ebook)
9783668894112
ISBN (Livre)
9783668894129
Langue
allemand
mots-clé
Bindungsqualität - Adoleszenz - frühe Mutterschaft
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Judith Rösing (Auteur), 2004, Das Kind mit seiner Puppe. Die Beziehung zwischen jungen Frauen und ihren Kindern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/456108
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Extrait de  114  pages
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