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Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Kindergarten und Grundschule

Title: Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Kindergarten und Grundschule

Term Paper , 2017 , 14 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Robin Kern (Author)

Pedagogy - Nursery Pedagogy, Early Childhood Education
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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie Kinder im Kindergarten bestmöglich auf einen erfolgreichen Start in die Grundschule vorbereiten werden können. Im ersten Teil der Arbeit wird aufgezeigt - vor allem anhand der Rahmenkonzepte -, welche Erwartungen beim Übergang vom Kindergarten in die Grundschule existieren, einerseits aus Sicht der Kindergärten und andererseits aus Sicht der Schulen. Es werden vor allem zwei Programme betrachtet, die sich in den letzten Jahren mit der Zusammenarbeit zwischen Kindertagesstätten und Grundschulen befasst haben und die durch den Auf- und Ausbau von Kooperationen versucht haben, die Bedingungen für einen gelingenden Übergang zu verbessern. Nach einem Vergleich dieser beiden Programme werden weitere Möglichkeiten aufgezeigt, den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule zu verbessern.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Bildungserwartungen beim Eintritt in die Grundschule

2.1 Aus der Sicht des Kindergartens

2.2 Aus der Sicht der Grundschule

3 Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Kindergarten und Grundschule an zwei verschiedenen Beispielen

3.1 Das Programm ponte

3.2 Das Programm TransKiGs

3.3 Vergleich der Programme

4 Zusammenfassung

5 Reflexionen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie der Übergang von Kindern vom Kindergarten in die Grundschule durch eine gezielte Kooperation zwischen den beiden Institutionen erfolgreich gestaltet und inhaltlich sowie methodisch optimiert werden kann.

  • Bildungserwartungen beim Schuleintritt aus der Sicht von Kindergarten und Grundschule
  • Analyse und Vergleich der Modellprogramme "ponte" und "TransKiGs"
  • Bedeutung der Verzahnung von Bildungsverständnissen beider Einrichtungen
  • Notwendigkeit der Professionalisierung und formalen Anhebung der Erzieherausbildung
  • Entwicklung gemeinsamer Kooperationsstrukturen und langfristiger Strategien

Auszug aus dem Buch

3.1 Das Programm ponte

Das Programm „ponte. Kindergärten und Grundschulen auf neuen Wegen“ hat bis 2008 vier Jahre lang 74 Kindergärten und Grundschulen aus den Ländern Brandenburg, Berlin, Sachsen und Rheinland-Pfalz begleitet, die Kooperationen eingegangen sind und mithilfe des Programms den Kontakt von Erzieher/inne/n und Grundschullehrer/inne/n institutionalisiert haben. Hierbei wurden Lerntandems von Kindergärten und Grundschulen gebildet, in denen intensive Gespräche über ihre Bildungs- und Erziehungsvorstellungen und über ihre pädagogischen Konzepte stattgefunden haben. Diese Gespräche führten dann zur Planung, Gestaltung und Reflexion regelmäßiger gemeinsamer Projekte.

Absicht des Programms war es, Kindergärten und Grundschulen dabei zu unterstützen, sich selbst zu hervorragenden Bildungseinrichtungen für Kinder weiterzuentwickeln, wobei der Kern des Programms eine Initiierung oder Verstärkung des Dialogs zwischen örtlich benachbarten Institutionen war. Die Arbeit der so entstandenen Tandems wurde durch Moderator/inn/en initiiert und begleitet.

Die Vorstellung, dass eine Zusammenarbeit sich auf einige Kennenlernaktionen und die Situation des Übergangs beschränken könne, sollte überwunden werden. Es sollte vielmehr darum gehen, einen professionellen und fachlichen Dialog zwischen den Einrichtungen herzustellen, der über solche Bemühungen hinausgeht. Weiter sollte die Erwartung der Übergabe von „schulfähigen“ Kindern vom Kindergarten an die Grundschule dahingehend verändert werden, dass die Grundschulen lernen, die Lernprozesse der frühen Kindheit aufzugreifen und fortzusetzen. (vgl. Ramseger et al., 2008)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Übergangs vom Kindergarten zur Grundschule ein und skizziert die Betrachtung der Programme ponte und TransKiGs als Lösungsansatz.

2 Bildungserwartungen beim Eintritt in die Grundschule: Das Kapitel beleuchtet die unterschiedlichen Sichtweisen und Erwartungen von pädagogischen Fachkräften in Kindergärten sowie Lehrkräften an Grundschulen hinsichtlich der Schulfähigkeit.

3 Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Kindergarten und Grundschule an zwei verschiedenen Beispielen: Hier werden die Programme ponte und TransKiGs detailliert vorgestellt und hinsichtlich ihrer Ansätze zur Kooperationsgestaltung verglichen.

4 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung resümiert, dass eine Kooperation auf Augenhöhe unerlässlich ist, um einen reibungslosen Übergang für Kinder zu gewährleisten.

5 Reflexionen: Der Autor plädiert für eine verpflichtende, institutionalisierte Kooperation und die stärkere Berücksichtigung sozial-emotionaler Bildung neben kognitiven Anforderungen.

Schlüsselwörter

Übergang, Kooperation, Kindergarten, Grundschule, Schulfähigkeit, Bildungsverständnis, Tandems, ponte, TransKiGs, Frühpädagogik, Bildungsinstitutionen, Professionalisierung, Bildungsauftrag, Übergangsgestaltung, Elementarbereich

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Modularbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, wie der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule durch eine engere Kooperation beider Institutionen erfolgreich und kindgerecht gestaltet werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die unterschiedlichen Bildungserwartungen an den Schuleintritt, die Analyse der Modellprojekte ponte und TransKiGs sowie die notwendige Professionalisierung der pädagogischen Zusammenarbeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, dass eine erfolgreiche Gestaltung des Übergangs nur durch einen professionellen Dialog und eine inhaltliche Verzahnung der Bildungskonzepte von Kindergarten und Grundschule erreicht werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender Rahmenkonzepte und die Auswertung von Erfahrungen und Ergebnissen der beiden Modellprogramme ponte und TransKiGs.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die unterschiedlichen Perspektiven von Kita und Grundschule sowie die konkrete Umsetzung und Ergebnisse der Programme ponte und TransKiGs als Kooperationsmodelle.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Übergang, Kooperation, Schulfähigkeit, Bildungsinstitutionen und die genannten Programme ponte und TransKiGs geprägt.

Worin unterscheiden sich die Programme ponte und TransKiGs laut der Arbeit?

Während ponte den Fokus auf Tandems zwischen je einer Einrichtung legte und durch Moderation begleitet wurde, weitete TransKiGs die Tandems zu Netzwerken aus und integrierte zusätzliche Formate wie Fachforen und intensivere Begleitdokumentationen.

Welche Hürden identifiziert der Autor für zukünftige Kooperationen?

Der Autor benennt strukturelle Unterschiede, die Notwendigkeit einer formalen Anhebung der Erzieherausbildung auf Hochschulniveau sowie das Fehlen einer verpflichtenden Verankerung solcher Kooperationen in den Bildungsplänen.

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Details

Title
Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Kindergarten und Grundschule
College
Free University of Berlin  (Dahlem School of Education)
Course
Pädagogik des Schulanfangs
Grade
1,0
Author
Robin Kern (Author)
Publication Year
2017
Pages
14
Catalog Number
V456240
ISBN (eBook)
9783668869851
ISBN (Book)
9783668869868
Language
German
Tags
möglichkeiten zusammenarbeit kindergarten grundschule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Robin Kern (Author), 2017, Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Kindergarten und Grundschule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/456240
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