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Basel II - Auswirkungen auf Unternehmen und Einrichtungen der Sozialwirtschaft

Title: Basel II - Auswirkungen auf Unternehmen und Einrichtungen der Sozialwirtschaft

Term Paper , 2005 , 27 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Daniel Schmidt (Author)

Business economics - General
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Basel II: Dieser Terminus, mit dem eine zukünftig veränderte Systematik der Beurteilung von Unternehmen im Rahmen der Prüfung ihrer Kreditwürdigkeit durch die Banken verbunden ist, sorgt seit einiger Zeit auch in Unternehmen und Einrichtungen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft für Unruhe.

Neben der Einführung in die Begriffe Basel II und Rating, ist das primäre Ziel des Autors dieser Hausarbeit, der Leserin/dem Leser die Auswirkungen der Neuen Baseler Eigenkapitalübereinkunft sowie den sich daraus ergebenden Handlungsbedarf für die Unternehmen und Einrichtungen der Sozialwirtschaft näher darzustellen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Basel II – Was hat sich verändert?

2.1. Allgemeines und Historie

2.2. Gründe für die Einführung von Basel II

2.3. Die drei Säulen von Basel II

3. Rating

3.1. Definition und Hintergrund

3.2. Arten des Ratings

3.2.1. Internes Rating

3.2.2. Externes Rating

3.2.3. Zusammenfassung

4. Auswirkungen von Basel II auf Unternehmen und Einrichtungen der Sozialwirtschaft

4.1. Besonderheiten und grundsätzliche Probleme der Sozialwirtschaft im Überblick

4.2. Defizite sozialwirtschaftlicher Unternehmen und Einrichtungen im Hinblick auf Basel II

4.3. Unmittelbare Auswirkungen im Überblick

4.4. Das Ratingsystem der Bank für Sozialwirtschaft

5. Die AWO-Suchthilfe – Ein Praxisbeispiel

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der Neuen Baseler Eigenkapitalübereinkunft (Basel II) auf Unternehmen und Einrichtungen der Sozialwirtschaft. Ziel ist es, den Handlungsbedarf für diese Branche darzustellen und aufzuzeigen, wie sich die gestiegenen Anforderungen an Bonitätsprüfung und Rating auf die Finanzierung sozialwirtschaftlicher Träger auswirken.

  • Grundlagen von Basel II und das Drei-Säulen-Konzept
  • Systematik und Anwendung von internen sowie externen Ratings
  • Herausforderungen für sozialwirtschaftliche Einrichtungen durch Basel II
  • Betriebswirtschaftliche Defizite und Transparenzanforderungen
  • Praxisbeispiel: Umgang der AWO-Suchthilfe mit den neuen Anforderungen

Auszug aus dem Buch

4.4. Das Ratingsystem der Bank für Sozialwirtschaft, Köln

Wie bereits vielfach aufgezeigt nimmt die Sozialwirtschaft aufgrund ihrer speziellen Finanzierungsstruktur (vgl. 4.1.) sowie der größtenteils marktuntypischen, durch das Versicherungsprinzip geprägten Angebots- und Nachfrageregulierung eine Sonderstellung in der deutschen Marktwirtschaft ein. Demzufolge sind die für das Rating sonstiger gewerblicher Unternehmen festgelegten Ratingfaktoren für die Bewertung einer sozialwirtschaftlichen Einrichtung nur bedingt anwendbar; branchenspezifische Regelungen des Non-Profit-Sektors – wie zum Beispiel die oftmals fehlende Gewinnerzielungsabsicht oder die Personalressource „Ehrenamt“ – werden in den internen Ratingsystemen der meisten Kreditinstitute nicht berücksichtigt. Diese Lücke wurde von einigen Kreditinstituten, deren Kundenportfolio überwiegend aus sozialwirtschaftlichen Unternehmen besteht, erkannt. Solche Banken, wie zum Beispiel die BfS, entwickelten maßgeschneiderte Ratingverfahren für den sozialwirtschaftlichen Bereich. Durch die von Basel II grundsätzlich gegebene Möglichkeit, bankinterne Ratingverfahren von den Aufsichtsbehörden anerkennen zu lassen, wurde der Weg hierfür geebnet.

Der Ratingansatz der BfS wurde seit dem Jahr 2000 in Zusammenarbeit mit einer namhaften Wirtschaftsprüfungsgesellschaft entwickelt (Bank für Sozialwirtschaft 2002, 32). Vom Grundaufbau unterscheidet er sich nicht von anderen Ratingansätzen. Auch bei diesem Rating werden die Jahresabschlüsse und Berichte der Wirtschaftsprüfer analysiert, eine Reihe von Informationen zur aktuellen Situation des Unternehmens abgefragt und Planungsinstrumente begutachtet. Zudem erfolgt eine Bewertung der Managementqualitäten sowie der allgemeinen und branchenspezifischen Marktbedingungen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik von Basel II und die Zielsetzung der Arbeit bezüglich der Auswirkungen auf die Sozialwirtschaft.

2. Basel II – Was hat sich verändert?: Darstellung der Entstehungsgeschichte, der Gründe für die Einführung und der Erläuterung des Drei-Säulen-Modells von Basel II.

3. Rating: Definition und Erläuterung der internen sowie externen Ratingverfahren im Kontext der neuen Kreditwürdigkeitsprüfung.

4. Auswirkungen von Basel II auf Unternehmen und Einrichtungen der Sozialwirtschaft: Analyse der spezifischen Problemlagen und Defizite im sozialwirtschaftlichen Sektor sowie Vorstellung branchenspezifischer Lösungsansätze.

5. Die AWO-Suchthilfe – Ein Praxisbeispiel: Beleuchtung der Thesen anhand eines realen Trägers hinsichtlich dessen Vorbereitung und betriebswirtschaftlicher Reife.

6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Auswirkungen und Ausblick auf die notwendige Anpassung von Banken und Unternehmen.

Schlüsselwörter

Basel II, Rating, Sozialwirtschaft, Eigenkapitalunterlegung, Bonitätsprüfung, IRB-Ansatz, Bank für Sozialwirtschaft, Betriebswirtschaft, Risikomanagement, Finanzierung, Transparenz, Kreditwürdigkeit, Managementqualitäten, AWO-Suchthilfe, Marktbereinigung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen der Neuen Baseler Eigenkapitalübereinkunft (Basel II) auf den Sektor der Sozialwirtschaft in Deutschland.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentral sind die Themenbereiche Bankenaufsicht, Ratingverfahren, betriebswirtschaftliche Anforderungen in der Sozialwirtschaft und die Konsequenzen für die Kreditfinanzierung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, der Leserschaft die Konsequenzen von Basel II näherzubringen und den sich daraus ergebenden Handlungsbedarf für sozialwirtschaftliche Einrichtungen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie die kritische Beleuchtung eines Praxisbeispiels (AWO-Suchthilfe) mittels Experteninformationen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Grundlagen von Basel II, die Systematik des Ratings, spezifische Defizite der Sozialwirtschaft und die Auswirkungen auf Finanzierungsstrukturen analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Basel II, Rating, Sozialwirtschaft, Kreditwürdigkeit, Risikomanagement und Finanzierung definiert.

Wie unterscheidet sich das Rating der Bank für Sozialwirtschaft von anderen Ansätzen?

Es berücksichtigt branchenspezifische Besonderheiten wie die fehlende Gewinnerzielungsabsicht oder die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements, die in Standardmodellen oft ignoriert werden.

Warum wird Basel II in der Arbeit auch als Chance gewertet?

Es bietet den Anlass, interne Managementstrukturen zu modernisieren, das betriebswirtschaftliche Wissen zu vertiefen und die Unternehmen transparenter und zukunftsfähiger aufzustellen.

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Details

Title
Basel II - Auswirkungen auf Unternehmen und Einrichtungen der Sozialwirtschaft
College
Fachhochschule Koblenz - Standort RheinAhrCampus Remagen
Course
Sozialwirtschaft
Grade
1,7
Author
Daniel Schmidt (Author)
Publication Year
2005
Pages
27
Catalog Number
V45678
ISBN (eBook)
9783638430364
ISBN (Book)
9783656058069
Language
German
Tags
Basel Auswirkungen Unternehmen Einrichtungen Sozialwirtschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Schmidt (Author), 2005, Basel II - Auswirkungen auf Unternehmen und Einrichtungen der Sozialwirtschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/45678
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