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Einzelförderung einer Schülerin im 3. Schuljahr im Rahmen spezieller Fördermöglichkeiten im Mathematikunterricht einer Grundschule

Title: Einzelförderung einer Schülerin im 3. Schuljahr im Rahmen spezieller Fördermöglichkeiten im Mathematikunterricht einer Grundschule

Examination Thesis , 2001 , 188 Pages , Grade: 3

Autor:in: Anne Zeller (Author)

Didactics - Mathematics
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Summary Excerpt Details

Ich nahm vom Wintersemester 2000/ 2001 bis einschließlich des Sommersemesters 2001 an einem Projekt „Rechenschwäche“ einer Grundschule in Salzgitter teil. Da das Projekt diesen Namen trug, werde ich auch in meiner Ausarbeitung auf die Rechenschwäche zu sprechen kommen, auch wenn in meiner Themenstellung darauf nicht weiter Bezug genommen wurde.

Die grundsätzliche Bedeutung des Rechnens ist gerade in unserer hochtechnisierten Gesellschaft offensichtlich. Es ist keine berufliche Tätigkeit mehr denkbar, die ohne Grundrechenarten auskommt. Aber auch im nichtberuflichen Bereich wird das „Individuum“ ständig mit Aufgaben konfrontiert, die Rechenkenntnisse unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades erfordern (z. B. Überprüfung von Rechnungen, Berechnungen von Reiserouten, „Reicht das Einkaufsgeld?“ oder „Wie viel Rabatt bekomme ich auf den Preis für die Hose?“). Welche Folgen kann es also haben, wenn ein Kind die elementaren Rechenaufgaben nicht beherrscht?
„Lernschwierigkeiten im Mathematikunterricht der Grundschule sind seit vielen Jahrzehnten bekannt, ebenso wie die Probleme, welche die betroffenen Schüler in ihren Schulbiographien haben. Die Grundschulmathematik ist ein wichtiger Leistungsbereich, der wesentlich die weitere schulische Karriere eines Schülers bestimmt. Schwächen und Schwierigkeiten im ersten und zweiten Schuljahr geben sich nicht von selbst, im Gegenteil: Ohne eine gezielte Förderung wird die Schere zwischen den schulischen Anforderungen und dem individuellen Können immer weiter auseinander gehen.“

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Mathematisches Denken

1.1 Ausgangslage

1.2 Neuropsychologische Voraussetzungen für mathematisches Denken

1.2.1 Die Bedeutung des räumlichen Vorstellungsvermögens für die Entwicklung mathematischen Denkens

1.2.2 Die Bedeutung der visuellen Wahrnehmung für die Entwicklung mathematischen Denkens

1.3 Allgemeine Fähigkeiten im Zusammenhang mit mathematischem Denken

Gedächtnis

Sprache und Sprachverständnis

2. Mathematisches Denken und mögliche Störungen

2.1 Ausgangslage

2.2 Neuropsychologische Störungen

2.2.1 Teilleistungsschwächen im Bereich mathematischen Denkens

2.2.2 Störungen auf der Ebene des Raumes

2.2.3 Störungen auf der Ebene des visuellen Vorstellungsvermögens

2.3 Defizite allgemeiner Fähigkeiten mathematischen Denkens

Störungen auf der Ebene der Gedächtnisleistung

Störungen auf der Ebene der Sprache und des Sprachverständnisses

3. Rechenschwäche

3.1 Ausgangslage

3.2 Erklärungsansätze für eine Rechenschwäche

3.2.1 Ursachen für eine Rechenschwäche im organischen und psychischen oder sozialen Bereich des Schülers

3.2.2 Ursachen für eine Rechenschwäche im didaktischen Bereich

3.3 Präventionen zur Vermeidung einer Rechenschwäche durch das Umfeld des Kindes

3.3.1 Präventionen einer psychogen bedingten Rechenschwäche durch die Eltern

3.3.2 Präventionen einer psychogen bedingten Rechenschwäche durch die Schule

4. Förderung

4.1 Allgemeines

4.2 Die Rechentherapie

4.3 Der Förderunterricht

4.4 Inhaltsübergreifende Fördermöglichkeiten

4.4 Mathematikbezogene Fördermöglichkeiten

4.4.1 Fördermaterialien und didaktisch-methodische Begründungen

4.4.2 Üben, üben, üben

4.5 Anhang zu Kapitel 4.4.1

Foto 1: Einerwürfelchen, Zehnerstangen und Hunderterplatten

Foto 2: Die dreistellige Stellenwerttafel: Hunderter - Zehner - Einer

Anhang 1

Anhang 2

Anhang 3

Anhang 4

5. Diagnostische Verfahren zur Lernstandsbestimmung

5.1 Fixpunkte zur Ermittlung der Lernausgangslage

5.2 Früherkennung

5.3 Förderdiagnostik

5.3.1 Arithmetikprofil

5.3.2 Fehleranalyse

5.3.3 Christina

5.4 Förderkonzept

5.5 Anhang zu Kapitel 5.3.1

6. Einzelförderung einer Schülerin im 3. Schuljahr

6.1 Wie es zu der Einzelförderung kam

6.2 Mengenerfahrungen am Hunderterfeld und Zahlzerlegung

6.2.1 Analyse

6.2.2 Ergebnis

6.2.3 Anhang zu Kapitel 6.2

Anhang 2

Anhang 3

6.3 Halbieren

6.3.1 Analyse

6.3.2 Durchgeführte Förderung

6.3.3 Ergebnis

6.3.4 Anhang zu Kapitel 6.3

Anhang 2

6.4 Stellenwerte

6.4.1 Analyse

6.4.2 Ergebnis

6.4.3 Anhang zu Kapitel 6.4

Anhang 2

6.5 Subtraktion

6.5.1 Analyse

6.5.2 Durchgeführte Förderung

6.5.3 Ergebnis

6.5.4 Anhang zu Kapitel 6.5

Anhang 2

Anhang 3

Anhang 4

Anhang 5

Anhang 8

Anhang 10

Anhang 11

6.6 Geometrie

6.6.1 Die Arbeit mit dem Tangram – Heft

6.6.2 Anhang zu Kapitel 6.6

Anhang 1

Anhang 2

Anhang 3

Anhang 4

Anhang 5

Anhang 6

Anhang 7

Anhang 8

Anhang 9

Anhang 10

Schlussbetrachtung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Ursachen und Erscheinungsformen von Rechenschwäche zu analysieren und ein praxisorientiertes Förderkonzept zu entwickeln, welches Schülern mit Schwierigkeiten im Mathematikunterricht gezielt unterstützt. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie durch individuell angepasste Fördermaßnahmen – unter besonderer Berücksichtigung der Einzelförderung – Lernblockaden abgebaut und mathematische Kompetenzen erfolgreich gefestigt werden können.

  • Grundlagen neuropsychologischer Voraussetzungen mathematischen Denkens.
  • Differenzierung zwischen Rechenschwäche und allgemeiner Lernstörung.
  • Analyse didaktischer Ursachen und Präventionsmöglichkeiten in der Schule.
  • Praktische Anwendung von Förderdiagnostik und Einzelförderung.
  • Integration von Geometrie und handlungsorientierten Lehrmaterialien.

Auszug aus dem Buch

Die Bedeutung der visuellen Wahrnehmung für die Entwicklung mathematischen Denkens

Beginnen werde ich mit der visuomotorischen Koordination. Damit ist das kontinuierliche Zusammenspiel von Auge und Hand gemeint. Dieses Zusammenspiel beginnt als Entwicklungsprozess: Die taktile Wahrnehmung ist am frühesten funktionsfähig. Im Anschluss daran erfolgt das Sehen, zunächst zufällig, dann gezielt. Als erstes ist es also die Hand oder der Mund, der Informationen über die Umwelt in Erfahrung bringt, die Augen richten sich dann auf das, was ertastet wurde. In der weiteren neurologischen Reifung übernimmt schließlich das Auge die Führung und die Hände folgen ihm, es kommt zur Koordination von Auge und Hand.

Für das mathematische Denken bedeutet die Koordination von Auge und Hand die Grundlage für die visuelle Wahrnehmung und damit die Grundlage zum Erfassen und Begreifen mathematischer Prozesse. Um eine Menge zu erfassen muss das Kind zuvor die Gegenstände in der Hand gehabt und bewegt haben. Über dieses Handeln erwirbt es allmählich eine Vorstellung von dem, was es tut. Nur mit Hilfe eines inneren Vorstellungsbildes kann es später z.B. Rechenaufgaben im Kopf lösen. Die Auge-Hand-Koordination ist somit relevant für die Vorstufen mathematischen Tuns: das Ordnen, das Zuordnen, das Zählen, das Erfahren von Formen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Mathematisches Denken: Dieses Kapitel erläutert die kognitiven und neuropsychologischen Voraussetzungen, die ein Kind benötigt, um erfolgreich mathematische Zusammenhänge zu verstehen und zu verarbeiten.

2. Mathematisches Denken und mögliche Störungen: Hier werden verschiedene Formen von Teilleistungsschwächen und Wahrnehmungsstörungen thematisiert, die das Erlernen mathematischer Grundfertigkeiten beeinträchtigen können.

3. Rechenschwäche: Dieses Kapitel definiert das Phänomen der Rechenschwäche, diskutiert ihre Ursachen aus psychologischer, sozialer und didaktischer Perspektive und beleuchtet Ansätze der Prävention.

4. Förderung: Die Autorin beschreibt allgemeine und spezifische Interventionsmöglichkeiten, wobei der Fokus auf dem Unterschied zwischen therapeutischer Hilfe und unterrichtsbegleitender Förderung liegt.

5. Diagnostische Verfahren zur Lernstandsbestimmung: Hier wird der Prozess der Lernausgangslage durch informelle Tests, Fehleranalysen und qualitative Beobachtungen detailliert dargestellt.

6. Einzelförderung einer Schülerin im 3. Schuljahr: Der praktische Hauptteil dokumentiert die konkrete Förderarbeit mit einer Schülerin, inklusive der angewandten Methoden, der Materialverwendung und der Reflexion der Ergebnisse.

Schlüsselwörter

Rechenschwäche, Dyskalkulie, Mathematikdidaktik, Förderung, Lernstörungen, Diagnose, Fehleranalyse, Arithmetik, Geometrie, visuelle Wahrnehmung, Zahlenraum, Lernausgangslage, Invarianz, Handlungsorientierung, Stellenwertsystem.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den theoretischen Grundlagen und praktischen Ansätzen zur Unterstützung von Schülern, die Schwierigkeiten beim Erlernen mathematischer Kompetenzen aufweisen, mit einem Fokus auf die Einzelförderung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die neuropsychologischen Voraussetzungen, die Identifizierung von Störungsbildern, diagnostische Verfahren zur Lernstandserhebung sowie didaktische Förderkonzepte.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Ursachen von Rechenschwäche auf den Grund zu gehen und durch gezielte, materialgestützte Fördermaßnahmen die Lernentwicklung eines spezifischen Förderkindes zu unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin kombiniert Literaturanalyse, empirische Beobachtung und eine detaillierte Fallstudie (Einzelförderung), um Strategien zur Überwindung von Rechenschwierigkeiten zu evaluieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, diagnostische Ansätze (z.B. Fehleranalyse) und die praktische Umsetzung der Förderung (z.B. Arbeit mit Hundertertafel, Rechenkartei, Tangram).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Rechenschwäche, Förderung, Diagnose, Fehleranalyse und handlungsorientiertes Lernen.

Warum spielt die Geometrie in dieser Arbeit eine Rolle?

Geometrie dient als motivierendes Element und bietet Schülern mit arithmetischen Schwierigkeiten eine symbolfreie, handlungsorientierte Möglichkeit, Erfolgserlebnisse zu generieren und räumliche Vorstellungen zu schulen.

Welche Bedeutung hat das "Blitzrechentraining" für die Förderung?

Es dient der Automatisierung von Basiskompetenzen, um das Arbeitsgedächtnis zu entlasten und das Verständnis mathematischer Operationen durch wiederholtes, strukturiertes Üben zu festigen.

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Details

Title
Einzelförderung einer Schülerin im 3. Schuljahr im Rahmen spezieller Fördermöglichkeiten im Mathematikunterricht einer Grundschule
College
University of Hildesheim  (Institut für Mathematik und Angewandte Informatik)
Grade
3
Author
Anne Zeller (Author)
Publication Year
2001
Pages
188
Catalog Number
V4568
ISBN (eBook)
9783638128063
Language
German
Tags
Mathematik Förderung Einzelförderung Rechenschwäche Dyskalkulie Grundschule Mathematisches Denken und mögliche Störungen Diagnostische Verfahren zur Lernstandsbestimmung Förderdiagnostik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anne Zeller (Author), 2001, Einzelförderung einer Schülerin im 3. Schuljahr im Rahmen spezieller Fördermöglichkeiten im Mathematikunterricht einer Grundschule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/4568
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