Zeit- und Selbstmanagement. Welchen Zusammenhang gibt es?


Hausarbeit, 2018
12 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit

2 Theoretische Grundlagen
2.1 Definition Selbstmanagement
2.2 Definition Zeitmanagement

3 Abgleich und Feststellung des Zusammenhanges von Zeit- und Selbstmanagement
3.1 SMART- Regel
3.2 Elementare Methoden des Zeitmanagements
3.2.1 Pareto- Prinzip
3.2.2 Eisenhower- Modell
3.3 Abgleich

4 Zusammenfassung und kritische Reflexion

Literaturverzeichnis III

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

Ehrgeizige Ziele, Prioritäten richtig setzen, Work-Life-Balance und gut organisiert sein sind nur einige Ausdrücke die in der heutigen Zeit mit dem Zeit- und dem Selbstmanagement oft in Verbindung gebracht werden.

Die Autoren Weisweiler, Dirscherl und Braumandl sind der Meinung das Selbst- und Zeitmanagementfähigkeiten in der heutigen Gesellschaft von hoher Bedeutung und ein wichtiger Bestandteil im Profil eines Menschen sind, um im Alltag als auch im Berufsleben zu bestehen.1

Die Begriffe Zeitmanagement und Selbstmanagement tauchen in verschiedenen Quellen immer wieder in Kombination miteinander auf. Diese interessante Feststellung gilt es in diesem Assignment anhand folgender Problemstellung zu klären: Wie findet man den Zusammenhang zwischen Zeit- und Selbstmanagement heraus?

1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit

Ziel dieser Arbeit ist, den Zusammenhang aus Zeit- und Selbstmanagement herauszufinden. Der erste Teil der Arbeit befasst sich mit den theoretischen Grundlagen von Selbstmanagement und Zeitmanagement. Im darauf folgenden Konzeptteil wird auf die SMART- Regel, das Pareto- Prinzip und dem Eisenhower- Modell genauer eingegangen. Aus diesen elementaren Methoden als auch den Definitionen des ersten Teils dieser Arbeit wird abschließend die Feststellung des Zusammenhanges erläutert. Das Assignment schließt mit einer Zusammenfassung ab.

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Definition Selbstmanagement

Der Begriff Selbstmanagement behandelt die Fertigkeiten der Bereiche der Psychologie, der persönlichen Führung und dem Management, um eigene Ziele herauszuarbeiten und diese konkret und zielführend umzusetzen. Es befähigt Menschen, die eigene berufliche und private Entwicklung zu gestalten. Jeder Mensch hat in seinem Leben verschiedene Rollen zu erfüllen. Als Beispiele hierfür sind die Rollen im Privatleben (Familienvater), im Beruf (Angestellter im Einkauf) oder im Hobby- und Freizeitbereich (Fußballverein) zu nennen. In diesen Rollen müssen wir Menschen täglich eine Vielzahl von Entscheidungen treffen.2

Betrachtet man unser Leben und stellt sich dieses als ein Haus vor, so steht es auf 5 unterschiedlichen Säulen. Es handelt sich um die folgenden Lebensbereiche: Aufgabe (Familienvater oder Angestellter), Beziehungen (zu Partner und Familie), Körper (Gesundheit), Sinn (Glaube) und Ausgleich (Hobby). Anhand des Beispiels des Hauses bedeutet Selbstmanagement die Ordnung im Haus zu halten und sich um die 5 Lebensbereiche zu kümmern. Jedoch ist es schwierig bis unmöglich alle Lebensbereiche gleich gut im Griff zu haben. Je nach Lebensphase (zum Beispiel Kind oder Rentenalter) stehen für uns Menschen andere Prioritäten und Bedürfnisse im Fokus. Die Stabilität der verschiedenen Lebensbereiche spielt eine große Rolle. Verliert man zum Beispiel seine Arbeit, hat aber familiären Rückhalt oder Freunde, welche zu einem stehen, kann man diese schwierige Situation überstehen und sich gestärkt einer neuen Arbeitssuche widmen.3

2.2 Definition Zeitmanagement

Zeitmanagement umfasst die Fähigkeit seine Zeit sinnvoll nach eigenen Vorstellungen oder Vorstellungen Dritter (z.B. Kunden oder Vorgesetzten) einzuteilen. Dies sollte in Übereinstimmung mit der Zielsetzung erfolgen. Das Zeitmanagement soll helfen, Pläne und Ziele zu realisieren. Dabei ist es wichtig seine Prioritäten korrekt zu setzen und die wertvolle Resource Zeit gut einzuteilen.4

In unserer Gesellschaft bedeutet Zeitmanagement außerdem, sich gut organisieren zu können. Die Flexibilität im heutigen Berufsleben führt dazu, dass sich die Mitarbeiter selbst strukturieren müssen. Aber auch im Privatleben gilt es, zeitbezogene Aktivitäten (z.B. Freizeitgestaltung mit der Familie oder Aufgaben im Haushalt) zu planen. Einen guten Zeitmanager zeichnet es aus, eine Work- Life- Balance zu finden bzw. zu entwickeln, dies bedeutet sein Arbeits- und Privatleben in einem zeitlichen Kontext gut zu gestalten. 5

Zeit ist kostbar und nur begrenzt verfügbar. Deshalb ist es wichtig auf Zeitdiebe, welche störend auf das Erreichen der Ziele wirken, einzugehen. Zeitdiebe können innerlich oder äußerlich sein. Die Inneren überwiegen den Äußeren. Beispiele für innere Zeitdiebe, sind unter anderem Müdigkeit, Hunger, falsche Ziele und fehlende Motivation. Als äußere Zeitdiebe sind zum Beispiel das Handy oder ein hoher Geräuschpegel zu nennen. Diese Zeitdiebe sollten soweit es möglich ist abgestellt werden, um seine Zeit effektiv und effizient zu nutzen.6

3 Abgleich und Feststellung des Zusammenhanges von Zeit- und Selbstmanagement

3.1 SMART- Regel

Wie schon in der Definition für das Selbstmanagement erwähnt, ist das klare Definieren von Zielen ein wichtiger Schritt für ein gutes Selbstmanagement. Ein Ziel sollte immer realistisch sein. Als Hilfestellung für das Formulieren von Zielen kann man die SMART- Regel anwenden. Laut Baus handelt es sich um folgenden 5 Elemente: Ziele sollten spezifisch (konkret abgegrenzt sein), messbar (feststellen, ob und wie ein Ziel erreicht werden kann), ausführbar (ist es erreichbar), relevant (passt es zu den primär gesetzten Zielen) und terminiert (Zeitpunkt für Umsetzung) sein.7

3.2 Elementare Methoden des Zeitmanagement

Es gibt eine Vielzahl verschiedener Methoden, um seine Zeit effizienter zu nutzen und dadurch seinen Zielen näher zu kommen. Als Beispiele hierfür sind unter anderem das Pareto- Prinzip und das Eisenhower- Modell zu nennen, auf welche nun genauer eingegangen wird.

3.2.1 Pareto- Prinzip

Das Pareto- Prinzip (benannt nach Vilfredo Federico Pareto) geht auf das 20. Jahrhundert zurück. Pareto fand heraus, dass 20 Prozent der italienischen Bevölkerung 80 Prozent des Volksvermögens besitzen.8

Das Prinzip wird auch oft als 80/20- Regel bezeichnet. Auf unser Arbeitsleben angewendet bedeutet das, dass wir Menschen in 20 Prozent der Zeit 80 Prozent vom Ergebnis erzielen können. Hingegen benötigen wir 80 Prozent unserer Zeit um die verbleibenden 20 Prozent der Ergebnisse zu erreichen.9 Als Beispiel kann man folgendes nennen: 20 Prozent eines Kundenstammes erzielen 80 Prozent des Umsatzes.

[...]


1 vgl. Weisweiler, Dirscherl, Braumandl, 2013, S. 4

2 vgl. Klare, 2015, abgerufen am 02.05.2018

3 vgl. Baus, 2015, S. 19-21

4 vgl. Baus, 2015, S. 5-6

5 vgl. Weisweiler, Dirscherl, Braumandl, 2013, S. 13

6 vgl. May, 2015, S. 72-73

7 vgl. Baus, 2015, S. 37-38

8 vgl. Hermenau, o. J. , S. 19

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten

Details

Titel
Zeit- und Selbstmanagement. Welchen Zusammenhang gibt es?
Hochschule
AKAD University, ehem. AKAD Fachhochschule Stuttgart
Note
1,3
Autor
Jahr
2018
Seiten
12
Katalognummer
V456902
ISBN (eBook)
9783668884427
ISBN (Buch)
9783668884434
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Selbstmanagement, Zeitmanagement, Zusammenhang, Pareto, Eisenhower
Arbeit zitieren
Patrick Renner (Autor), 2018, Zeit- und Selbstmanagement. Welchen Zusammenhang gibt es?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/456902

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