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Passivierung im Englischen

Title: Passivierung im Englischen

Term Paper , 2005 , 16 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Sabine Teichrieb (Author)

English Language and Literature Studies - Linguistics
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Bei der „Passivierung“ handelt es sich um die Bildung des Passivs – im Englischen auch „Passive Voice“ genannt. Das Passiv steht dem Aktiv gegenüber. Passive Verbformen enthalten eine Zeitform des Verbs „to be“ und ein Past Participle.
In Wörterbüchern wird das Passiv folgendermaßen definiert:
„Passiv [das; lateinisch]
Passivum Leideform
ein Genus verbi, durch das das grammatische Subjekt des Verbums als Empfänger oder Erleider der durch das Verbum bezeichneten Handlung hingestellt wird.“

Um das Thema „Passivierung“ nicht vom Kontext losgelöst zu betrachten, ist es notwendig, das Passiv an sich, im Vergleich zum Aktiv und mit all seinen Besonderheiten zu erläutern. Hierzu möchte ich in dieser Arbeit zunächst allgemeine Erläuterungen zur englischen Passivbildung abgeben, anschließend die Darstellung in „A Comprehensive Grammar of the English Language“ beschreiben und zum Vergleich die Darstellung des deutschen Passivs in der „Grammatik der deutschen Sprache“ darlegen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Allgemeine Erläuterungen zur Passivbildung im Englischen

2.1 Passive Verbformen

2.2 Hilfsverben mit Passiv-Konstruktionen

2.3 Transitive und intransitive Verben

2.4 Verben, denen zwei Objekte folgen

2.5 Zwei- und Drei-Wort-Verben

3. Darstellung der Passivierung und der Eigenarten des Passivs im Englischen in A Comprehensive Grammar of the English Language

3.1 Syntaktische Analyse des Passivs

3.2 Passivierung auf zwei Ebenen

3.3 Ausnahmen und Besonderheiten

4. Darstellung der Passivierung und der Eigenarten des Passivs im Deutschen in der „Grammatik der deutschen Sprache“

4.1 Vorgangs- und Zustandspassiv

4.2 Funktionen

4.3 Besonderheiten

4.4 Passiversatzformen

5. Schluss

6. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die grammatikalischen Strukturen der Passivbildung im Englischen und Deutschen. Dabei wird analysiert, wie sich das Passiv vom Aktiv unterscheidet, welche syntaktischen Bedingungen für seine Bildung notwendig sind und wie diese in renommierten Standardgrammatiken beider Sprachen dargestellt werden.

  • Strukturelle Grundlagen der Passivbildung im Englischen
  • Vergleichende Analyse zwischen englischem und deutschem Passiv
  • Darstellung in linguistischen Standardwerken (Quirk et al., Bertelsmann)
  • Besonderheiten wie präpositionale Verben und Passiversatzformen
  • Semantische Funktionen und Gebrauchskontexte

Auszug aus dem Buch

2.3 Transitive und intransitive Verben

Verben, die die Stellung eines Objekts einnehmen können – transitive Verben also – können eine Passivform haben. Man kann daher anstelle eines aktiven Satzes, auch einen passiven verwenden, z.B.:

• “They destroyed the building. Û The building was destroyed.

• The news surprised me. Û I was surprised by the news.”

Verben, die dagegen nicht die Stellung eines Objekts annehmen können, werden als intransitive Verben bezeichnet. Hier kann auch kein Passiv gebildet werden. Beispiele für intransitive Verben sind: „to sleep“ und „to disappear“.

• „I slept for nearly ten hours last night.

• The ship slowly disappeared from view”

Diese Sätze haben beispielsweise keine Entsprechung im Passiv.

Es existieren jedoch auch Verben, die sowohl transitiv als auch intransitiv sein können.

Der Satz:

• „Are they meeting him at the station?“ beinhaltet hier das transitive Verb “to meet”. Ergo kann das Passiv dieses Satzes gebildet werden:

Û“Is he being met at the airport?“

Das gleiche Verb kann jedoch auch intransitiv sein, wie in:

• „When shall we meet?“

Hier kann kein Passiv gebildet werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Definition des Passivs als „Leideform“ und Einordnung in den Kontext der Gegenüberstellung von Aktiv und Passiv in der englischen und deutschen Sprache.

2. Allgemeine Erläuterungen zur Passivbildung im Englischen: Detaillierte Darstellung der englischen Passivformen unter Berücksichtigung von Zeitformen, Hilfsverben, Objekttypen und mehrteiligen Verben.

3. Darstellung der Passivierung und der Eigenarten des Passivs im Englischen in A Comprehensive Grammar of the English Language: Wissenschaftliche Analyse auf Basis von Quirks Grammatik, inklusive Satzstrukturen, „Voice“-Definition und der Klassifizierung von Passivgraden.

4. Darstellung der Passivierung und der Eigenarten des Passivs im Deutschen in der „Grammatik der deutschen Sprache“: Gegenüberstellung von Vorgangs- und Zustandspassiv sowie Erläuterung von Funktionen, Besonderheiten und Möglichkeiten des Passiversatzes.

5. Schluss: Resümee über die Erkenntnisse, dass das Passiv keine einfache Umkehrung des Aktivs darstellt und deutliche Parallelen sowie Unterschiede zwischen den beiden Sprachen aufweist.

6. Literatur: Auflistung der verwendeten Quellen und linguistischen Fachliteratur.

Schlüsselwörter

Passiv, Aktiv, Passive Voice, Englische Grammatik, Deutsche Grammatik, Syntaktische Analyse, Vorgangspassiv, Zustandspassiv, Transitive Verben, Intransitive Verben, Passiversatzformen, Sprachwissenschaft, Quirk, Genera Verbi, Sprachvergleich.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Bildung, Funktion und die Besonderheiten des Passivs in der englischen und deutschen Sprache auf Grundlage linguistischer Fachliteratur.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die syntaktischen Strukturen von Aktiv- und Passivsätzen, der Gebrauch von Hilfsverben sowie die Grenzen der Passivierbarkeit bei verschiedenen Verbtypen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist ein fundierter Vergleich der Passivbildung im Englischen und Deutschen, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der linguistischen Beschreibung und Anwendung aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive Arbeit, die auf einer Literaturanalyse ausgewählter Standardgrammatiken (insbesondere Quirk et al. und die Bertelsmann-Grammatik) basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Ausarbeitung der englischen Passivformen sowie eine vergleichende Analyse der Darstellung in den gewählten deutschen und englischen Referenzwerken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Passiv, Aktiv, syntaktische Analyse, transitive/intransitive Verben, Passiversatzformen und Sprachvergleich.

Gibt es einen Unterschied zwischen „werden“-Passiv und „sein“-Passiv im Deutschen?

Ja, das „werden“-Passiv beschreibt einen laufenden Vorgang, während das „sein“-Passiv auf das resultative Ende eines Vorgangs (Zustand) fokussiert.

Warum können manche Sätze im Englischen nicht passiviert werden?

Dies ist häufig bei intransitiven Verben, Zustandsverben oder spezifischen Konstruktionen wie Reflexivpronomen der Fall, da diese semantisch oder strukturell keine direkte Objekt-Subjekt-Umkehrung zulassen.

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Details

Title
Passivierung im Englischen
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg
Course
Schreibung, Lautung, Grammatik und Wörterbuch
Grade
1,7
Author
Sabine Teichrieb (Author)
Publication Year
2005
Pages
16
Catalog Number
V45699
ISBN (eBook)
9783638430555
Language
German
Tags
Passivierung Englischen Schreibung Lautung Grammatik Wörterbuch
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sabine Teichrieb (Author), 2005, Passivierung im Englischen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/45699
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