Die Diskreditierung der katholischen Kirche durch die nationalsozialistische Presse

Sittlichkeitsprozesse


Akademische Arbeit, 2017
30 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

-1.) Einleitung

-2.) Der ,,Kirchenkampf“ in den Anfängen

-3.) Die Diskreditierung der Kirche durch die Nationalsozialisten
-3.1) Vorstellung der Zeitungsartikel
-3.1.1) Aufbau und Inhalt
-3.1.2) Vokabular
-3.1.3) Die deutsche Presse unter nationalsozialistischer Kontrolle
-3.2) Sittenverfall als propagandistisches Mittel §174, §175, §176

-4.) Fazit

Quellenverzeichnis

Literaturverzeichnis

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1.) Einleitung

Das Bestreben der Nationalsozialisten, vor allem nach Adolf Hitlers Machtergreifung im Jahr 1933 alle denkbaren Bereiche des gesellschaftlichen Lebens mit einer einzigen Ideologie zu prägen, scheint zunächst primär die politische Ebene zu betreffen.1 Adolf Hitler war sich der Tatsache jedoch bewusst, dass die Kirche zu einem gefährlichen Gegner seiner politischen Ziele werden konnte und einen immensen Einfluss auf die Meinungsbildung eines Großteils der deutschen Bevölkerung hatte.2 Denn zum Zeitpunkt der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler waren lediglich 4% der Gesamtbevölkerung nichtoder andersgläubig.3 Somit bemühte sich insbesondere Hitler in aller Öffentlichkeit einen Standpunkt zu proklamieren, der vorgab, es sei das Hauptanliegen des Reichskanzlers, Politik zu betreiben, ohne dabei die Rolle der Kirchen anzutasten oder zu beeinflussen – und umgekehrt.4 Das Zitat:

,,Das wird mich nicht abhalten, mit Stumpf und Stil, mit all seinen Wurzeln und Fasern das Christentum in Deutschland auszurotten“5 ,

lässt auf seine bereits zu einem frühen Zeitpunkt existierende Vermutung schließen, dass es langfristig zu einer Konfrontation mit der Kirche kommen musste, allein schon aufgrund der vorhandenen Kluft, die bezüglich des ,,ethisch-moralischen Wertesystems“ 6 zwischen Staat und Kirche vorlag, als auch der zuvor in der Weimarer Republik festgelegten strikten Trennung zwischen den beiden „Parteien“.7

Die Forschung hat sich bereits vielseitig mit dem stetig wachsenden Konflikt zwischen Kirche und nationalsozialistischem Staat beschäftigt und insbesondere die Entwicklung dieses Konflikts in den Fokus gestellt.

Vor allem Autoren wie Leonore Siegele-Wenschkewitz8, Gerhart Binder9, Georg Denzler10, HeinzAlbert Raem11, als auch John Cornwell12 stellen in ihren Werken detailliert die unterschiedlichen Ereignisse dar, aufgrund derer das Spannungsverhältnis immer größer wurde. Insbesondere Binder und Denzler nehmen Bezug auf die Zeit vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten und thematisieren das Verhältnis von Kirche und Staat in der Weimarer Republik. Als entscheidend für den Beginn des ,,Kirchenkampfes“ betrachten vor allem Siegele-Wenschkewitz und Denzler das NSDAPParteiprogramm von 1930, in dem eine positive Haltung gegenüber der Kirche kundgetan wird, die jedoch, wie später ausführlicher dargestellt wird, nicht Hitlers wirklicher Gesinnung entsprach. Darauf aufbauend stellen besonders Binder, Cornwell und Raem den Abschluss des Reichskonkordats in den Mittelpunkt und thematisieren die daraus resultierende Missachtung dieses Vertrages seitens des nationalsozialistischen Staates, bis hin zu der Veröffentlichung der ,,Enzyklika“. Was jedoch den aus dem ,,Kirchenkampf“ resultierenden Versuch des Staates, der Kirche einen erheblichen Schaden zuzufügen, anbetrifft, so lässt sich in Hinblick auf die bisherige Forschung sagen, dass diesem Aspekt wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Zwar werden vereinzelt die unmittelbaren Folgen des ,,Kirchenkampfes“ bzw. die Reaktion des Regimes thematisiert, jedoch stammt ein Großteil der bereits eben genannten Literatur aus dem Bereich der 70-er Jahre, die, wenn auch detailliert und umfangreich, primär die relevanten Ereignisse im Verlauf darstellt. Die vorliegende Hausarbeit setzt sich zum Ziel, genau diese relevanten Ereignisse als Kontextinformationen in Kapitel zwei aufzuführen und anschließend auf die Frage einzugehen, inwiefern die katholische Kirche vom nationalsozialistischen Staat diskreditiert wurde. Allerdings werden in Kapitel drei nicht lediglich Ereignisse diskutiert, sondern auf einen Sachverhalt Bezug genommen, der vor allem kurz nach der Veröffentlichung der ,,Enzyklika“ für die katholische Kirche von Bedeutung war. Denn wie in Kapitel 3.1 genauer erläutert wird, wurden im Jahr 1937, somit also kurz nach der Veröffentlichung der ,,Enzyklika“, zahlreiche Gerichtsprozesse gegen Geistliche geführt und ebenfalls in großem Maße an die Öffentlichkeit getragen. Mit diesen Gerichtsprozessen hat sich vor allem Hans Günter Hockerts in seinem Werk ,,Sittlichkeitsprozesse gegen katholische Ordensangehörige und Priester 1936/1937. Eine Studie zur nationalsozialistischen Herrschaftstechnik und zum Kirchenkampf“ 13 beschäftigt und umfangreich herausgearbeitet, dass diese Prozesse hauptsächlich dazu dienten, die Kirche zu diskreditieren. Hockerts stellt zwar dar, dass die Gerichtsprozesse als ein bewusst eingesetztes propagandistisches Mittel des nationalsozialistischen Staates betrachtet werden können und erläutert ebenfalls umfangreich die Reaktionen der Kirche, allerdings wird kaum darauf eingegangen, wie genau diese Propaganda des Regimes ausgesehen hat und mit welchen Mitteln versucht wurde, sie durchzusetzen. Die vorliegende Hausarbeit hat die Intention, ebenfalls die soeben genannten Gerichtsprozesse genauer zu thematisieren. Allerdings soll hier der Fokus darauf liegen, die Berichterstattung über diese Prozesse anhand von Zeitungsartikeln in den Fokus zu stellen, um zu überprüfen, durch was sich diese Berichterstattung ausgezeichnet hat und inwiefern sie in Kombination mit den Inhalten der Artikel bzw. den Vorwürfen, die den Geistlichen dort gemacht werden, der Kirche schadet. Insgesamt wurden vier Zeitungsartikel aus der Tageszeitung ,,Briesetal-Bote“ ausgewählt. Diese werden in Kapitel 3.1 zunächst grob vorgestellt und anschließend vor allem bezüglich ihres verwendeten Vokabulars analysiert. Bewusst wurde sich hier für Zeitungsartikel als Quellen entschieden, da die Zeitung vor allem im 20. Jahrhundert als ,,Massenbeeinflussungsinstrument“ 14 betrachtet werden kann, das ermöglichte, ein breites Spektrum der Leserschaft zu erreichen und dementsprechend eine immense Wirkung zu verursachen, da ebenfalls eine große thematische Reichweite gegeben war.15 Es kann somit überprüft werden, mit welchen sprachlichen Mitteln und Inhalten gearbeitet wurde, um ein bestimmtes Bild der katholischen Kirche zu propagieren, das im Fokus dieser Hausarbeit steht. Bewusst wurde die Zeitung ,,Briesetal-Bote'' ausgewählt, da diese nicht zu den ,,[...] Creme de la Creme der deutschen Zeitungen […]“ 16 gezählt werden kann, sondern ein ,,Amtsbezirksanzeiger und Zeitung für Birkenwerder, Hohen-Neuendorf, Borgsdorf, Briese, […], Summt und Umgebung“ 17 war und somit zu den kleineren Zeitungen gehörte. Von entscheidender Bedeutung hierfür ist die Tatsache, dass der Staat selbst auf kleinste Nachrichtenagenturen erheblichen Einfluss ausübte und diese aufkaufte. So entstand beispielsweise im Dezember 1933 die Deutsche Nachrichtenbüro GmbH, da die Regierung die beiden Nachrichtenagenturen WTB und TU verstaatlichte und somit garantiert werden konnte, dass selbst kleinere Zeitungen unter der Kontrolle des Staates standen.18

Im Folgenden soll nun zunächst erläutert werden, welche Ereignisse genau den ,,Kirchenkampf“ prägten, um anschließend die Zeitungsartikel zu analysieren und zu prüfen, inwiefern versucht wurde, das öffentliche Ansehen der Kirche zum Einen durch stilistische Besonderheiten der Quellen, zum Anderen durch die dort gemachten Vorwürfe, zu schädigen.

2.) Der „Kirchenkampf“ in den Anfängen

Das Ziel dieses Kapitels ist, das Verhältnis zwischen Kirche und Staat in seiner Entwicklung zu skizzieren, um für die Analyse des Hauptteils den nötigen Kontext zu liefern.

Zunächst soll auf einen bedeutenden Punkt des NSDAP Parteiprogramms vom 24. Februar 1920 eingegangen werden, in dem die Haltung gegenüber der Kirche offenkundig formuliert wird. In Punkt 24 wird vor allem ein ,,positives Christentum“ 19 proklamiert und die ,,Freiheit aller religiösen Bekenntnisse im Staat“ 20 hervorgehoben.21 Zudem beinhaltet der Punkt des Parteiprogramms die Parole ,,Gemeinnutz vor Eigennutz“ 22 . Allein diese Phrasen scheinen eine positiv gesinnte Haltung der Partei gegenüber der Kirche wiederzugeben. Allerdings ist die hier verkündete Freiheit durch Beschränkungen gekennzeichnet, die ebenfalls in Punkt 24 kundgetan werden.23 Denn die ,,religiösen Bekenntnisse“ 24 sollten weder den Bestand des Staates gefährden, noch, was von viel größerer Bedeutung war, ,,[...] gegen das Sittlichkeitsund Moralgefühl der germanischen Rasse verstoßen“ 25. Der Inhalt des Artikels zeichnet sich offensichtlich durch eine gewisse Doppeldeutigkeit aus, aufgrund derer eine eindeutige Positionierung von Lesern gegenüber diesen Phrasen nahezu unmöglich war. Insbesondere für die Kirche galt, sich nach den für die NSDAP erfolgreichen Reichstagswahlen vom 14. September 1930, gegenüber dem Nationalsozialismus irgendwie zu positionieren bzw. eine eindeutige Gesinnung herauszubilden.26 Denn auf Grundlage von Wahlanalysen ließ sich feststellen, dass die NSDAP vor allem in katholischen Regionen einen erheblichen Zuspruch erfahren hatte und somit als ,,politische Potenz“ 27 für die Kirche an Bedeutung gewann.28 In Adolf Hitlers verfasstem Werk ,,Mein Kampf“ zeigte der Parteiführer zumindest sein Wohlwollen gegenüber der Kirche, indem er schreibt, dass die NSDAP im Katholizismus, als auch im Protestantismus ,,[...] gleich wertvolle Stützen für den Bestand unseres Volkes [sieht] […]“ 29 und die Partei lediglich politische Interessen verfolge, keine ,,religiöse[...] Reformation“ 30 anstrebe.31 Allerdings machte Adolf Hitler vor der Bekundung seiner antisemitischen Gesinnung keinen Halt, die er gleichzeitig mit der , ,[...] traditionelle[n] Judenfeindlichkeit der Kirche […]“ 32 auszudrücken versuchte, da er sich in gewissermaßen als das von Gott bestimmte Organ verstand, um sich ,,[...] des Juden [zu] erwehre[n] [...]“ 33. 34 Dass Hitler jedoch eher den ,,[...] Wolf im Schafspelz [...]“ 35 spielte, statt, wie er stets vorgab, persönliche religiöse Interessen zu haben, zeigt sich vor allem an der Divergenz zwischen öffentlichen und privaten Äußerungen über Religion und Kirche.36 Denn gegenüber Hermann Rauschning37 hob er Anfang der dreißiger Jahre hervor, dass es seiner Auffassung nach nicht möglich sei, gleichzeitig Christ und Deutscher zu sein und ,,Eine deutsche Kirche, ein deutsches Christentum [ … ] “ 38 ein ,,Krampf“ 39 sei.40 Somit lässt sich feststellen, dass sich diese Äußerungen zwar zunächst nicht in praktischen Handlungen widerspiegelten, dies jedoch darauf zurückzuführen ist, dass die scheinbar positive Haltung gegenüber der Kirche aus dem Grund aufrechterhalten wurde, um einen Nutzen für den Staat nicht zu verlieren.41 Denn die Christen wurden nach wie vor benötigt, um den Staat unter Hitler zu stärken und zu festigen.42 Die intensivere Auseinandersetzung seitens der Kirche mit der nationalsozialistischen Ideologie begann erst ab 1931, da zuvor kein Grund erkannt wurde, in der Führung Hitlers eine Bedrohung gegenüber der Religion zu sehen.43 Allerdings gelang es selbst mit sogenannten von katholischen Bischöfen aufgesetzten ,,Hirtenbriefen“, in denen beispielsweise 1931 die ,,oberrheinische Kirchenprovinz“ 44 vor der Unvereinbarkeit des Nationalsozialismus mit dem Katholizismus warnte45, nicht mehr, gegenüber der nationalsozialistischen Ideologie Bedenken zu veröffentlichen.46 Es ließ sich jedoch eine allgemeine Tendenz feststellen, dass die Kirche nun ihre kritische Haltung gegenüber dem Nationalsozialismus durch Predigten und Presseartikel vermehrt publik machen wollte, um so die eigene Abwehrhaltung gegenüber des Regimes offensiv zu verdeutlichen.47 Dies äußerte sich nicht nur aufgrund von zahlreichen den Nationalsozialismus ablehnenden bischöflichen Schreiben, sondern ebenfalls durch publizierte Bücher wie beispielsweise ,,Hitler und Rom“ von dem katholischen Reichstagsabgeordneten Karl Trossmann oder dem von Erfolg gekrönten Essay ,,Hitler und das Christentum“, verfasst von dem katholischen Autor Alfons Wild, der die Weltanschauung Hitlers primär als auf Gewalt fußend charakterisierte.48 Für die weiteren Geschehnisse ist insbesondere Hitlers Verhältnis zum Vatikan kurz zu erläutern. Bereits in der Weimarer Verfassung von 1919 wurde festgelegt, dass Kirche und Staat zwei separate Instanzen darstellen, die strikt voneinander getrennt werden sollen. Da diese strikte Trennung jedoch immer wieder zu Problemen führte, wurde Kardinal Pacelli, der 1920 als Nuntius der Weimarer Republik agierte49, beauftragt, aufgrund der soeben angesprochenen Probleme, Verhandlungen in die Wege zu leiten.50 In den Jahren 1924, 1929 und 1932 gelang es ihm, das bayerische, das preußische, als auch das badische Konkordat dies jedoch im Auftrag des Vatikans zu terminieren. Dies galt es ebenfalls für die Regierung unter Hitler zu verwirklichen, denn während der Amtszeit Brünings und Papens wurde immer deutlicher, dass eine ,, [...] Zentralgewalt des Reiches […]“ 51 intensiviert werden sollte und daher ein festgelegtes Reichskonkordat unvermeidbar schien.52 Denn als Kardinal Pacelli 1930 aufgrund von Krankheit Pius' XI. das Amt als Kardinalstaatssekretär antrat, hatte er ebenfalls Berührungspunkte mit der nationalsozialistischen Ideologie in Deutschland. Einerseits wurde der Rassismus, der von Hitler und der NSDAP proklamiert wurde, abgelehnt, allerdings wurde diese Angst vielmehr vor der Furcht vorm Kommunismus bedroht, der vor allem im sogenannten ,,Roten Dreieck“ 53 als besorgniserregend angesehen wurde.54 Der Abschluss des Reichskonkordats am 20. Juli 1933 brachte somit für beide Seiten einen Nutzen. Denn der Vatikan strebte eine Absicherung an, um sich vor allem ,,[...] gegen kirchenfeindliche Anordnungen und Maßnahmen im Reich […]“ 55 zu schützen und im Falle einer Verletzung des Vertrages rechtlich eingreifen zu können.56 Die in dem Vertrag unter anderem festgelegten Punkte betrafen beispielsweise ,,[...] die Freiheit des Bekenntnisses und der öffentlichen Ausübung der katholischen Religion“ 57 , ,,Die Beibehaltung und Neueinrichtung katholischer Bekenntnisschulen [...]“ 58 , als auch die Gewährleistung von ,,[...] Eigentum und andere[n] Rechten der […] Stiftungen und Verbände der katholischen Kirche an ihrem Vermögen [...]“ 59. Hitler hingegen begriff die Unterzeichnung des Vertrages als seine Chance, die Vereinbarungen mit dem Vatikan so zu interpretieren, wie es dem Regime am nützlichsten war.

[...]


1 Vgl. Gesche, Katja: Kultur als Instrument der Außenpolitik totalitärer Staaten. Das Deutsche AuslandInstitut 1933-1945, Köln 2006, S. 27.

2 Vgl. Cornwell, John: Pius XII. Der Papst, der geschwiegen hat, München 1999, S. 136.

3 Vgl. Hürten, Heinz: Der Aufstieg des Nationalsozialismus und die katholische Kirche, in: Die katholische Kirche im Dritten Reich. Eine Einführung, hrsg. Von Christoph Kösters/Mark Edward Ruff, Freiburg 2011, S. 24-34, S. 24.

4 Vgl. Cornwell, Pius XII., S. 136.

5 Rauschning, Hermann: Gespräche mit Hitler, Zürich 1940, S. 50.

6 Denzler, Georg: Die Kirchen im Dritten Reich. Christen und Nazis Hand in Hand?, Bd.1: Darstellung, Frankfurt am Main 1984, S. 109.

7 Vgl. Binder, Gerhart: Irrtum und Widerstand. Die deutschen Katholiken in der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus, München 1968, S. 145.

8 Siegele-Wenschkewitz, Leonore: Nationalsozialismus und Kirche. Religionspolitik von Partei und Staat bis 1935, Düsseldorf 1972 (=Tübinger Schriften zur Sozialund Zeitgeschichte 5).

9 Binder, Irrtum, München 1968.

10 Denzler, Kirchen, Frankfurt am Main 1984.

11 Raem, Heinz-Albert: Pius XI. und der Nationalsozialismus. Die Enzyklika ''Mit brennnender Sorge'' vom 14. März 1937, Paderborn 1979 (=Beiträge zur Katholizismusforschung: Reihe B, Abhandlungen).

12 Cornwell, Pius XII., München 1999.

13 Hockerts, Hans Günter: Sittlichkeitsprozesse gegen katholische Ordensangehörige und Priester 1936/1937. Eine Studie zur nationalsozialistischen Herrschaftstechnik und zum Kirchenkampf, Mainz 1971 (=Veröffentlichungen der Kommission für Zeitgeschichte 6).

14 Dussel, Konrad: Deutsche Tagespresse im 19. und 20. Jahrhundert, Berlin 2011 (=Einführungen Kommunikationswissenschaft 1), S. 159.

15 Vgl. ebd., S. 1.

16 Ebd., S. 168.

17 Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz: Briesetal-Bote. http://zefys.staatsbibliothekberlin.de/list/title/zdb/28409322/?no_cache=1 (eingesehen am: 29.09.2017).

18 Vgl. Dussel, Tagespresse, S.168.

19 Denzler, Kirchen, S. 12.

20 Ebd.

21 Vgl. Wenschkewitz, Nationalsozialismus, S. 14; ebenso Vgl. Zipfel, Friedrich: Kirchenkampf in Deutschland 1933-1945. Religionsverfolgung und Selbstbehauptung der Kirchen in der nationalsozialistischen Zeit, Berlin 1965 (=Veröffentlichungen der Historischen Kommission 11), S. 1.; ebenso Vgl. Denzler, Kirchen, S. 12.

22 Denzler, Kirchen, S. 12.

23 Vgl. Wenschkewitz, Nationalsozialismus, S. 14; ebenso Vgl. Binder, Irrtum, S. 72.

24 Wenschkewitz, Nationalsozialismus, S. 14.

25 Vgl. Wenschkewitz, Nationalsozialismus, S. 13; ebenso Vgl. Zipfel, Kirchenkampf, S. 1.

26 Vgl. Wenschkewitz, Nationalsozialismus, S. 13; ebenso Vgl. Schnabel, Thomas: Das Wahlverhalten der Katholiken in Württemberg 1928-1933, in: Rottenburger Jahrbuch für Kirchengeschichte 4, 1983, S. 103-114, S. 107; ebenso Vgl. Binder, Irrtum, S.71.

27 Wenschkewitz, Nationalsozialismus, S. 13.

28 Vgl. Wenschkewitz, Nationalsozialismus, S. 13.; ebenso Vgl. Schnabel, Wahlverhalten, S. 108; ebenso Vgl. Cornwell, Pius XII., S. 139.

29 Denzler, Kirchen, S. 12.

30 Ebd.

31 Vgl. Denzler, Kirchen, S. 12f.; ebenso Vgl. Zipfel, Kirchenkampf, S. 2.

32 Denzler, Kirchen, S. 13.

33 Ebd.

34 Vgl. ebd.

35 Ebd., S. 15.

36 Vgl. Zipfel, Kirchenkampf, S. 2f.

37 Hentig, Hans Wolfram von (2003): Rauschning, Hermann. https://www.deutschebiographie.de/search?name=Rauschning%2C+Hermann (eingesehen am: 02.10.2017).

38 Denzler, Kirchen, S. 14.

39 Ebd.

40 Vgl. Denzler, Kirchen, S. 14.; ebenso Vgl. Cornwell, Pius XII., S. 136.

41 Vgl. Zipfel, Kirchenkampf, S. 3.

42 Vgl. Denzler, Kirchen, S. 15.

43 Vgl. Zipfel, Kirchenkampf, S. 4f.

44 Schnabel, Wahlverhalten, S. 107.

45 Vgl. ebd.

46 Vgl. Zipfel, Kirchenkampf, S. 5.; ebenso Vgl. Cornwell, Pius XII., S. 139.

47 Vgl. Cornwell, Papst, S. 139.

48 Vgl. ebd., S. 141f.

49 Vgl. Binder, Irrtum, S. 145.

50 Vgl. ebd.

51 Ebd.

52 Vgl. ebd.

53 Sowjetrussland, Mexiko und Spanien (ab 1933).

54 Vgl. Cornwell, Pius XII., S. 144.

55 Raem, Pius XI., S. 13.

56 Vgl. ebd.

57 Staatliche Akten über die Reichskonkordatsverhandlungen 1933, hrsg. von Alfons Kupper, Mainz 1969 (=Veröffentlichungen der Kommission für Zeitgeschichte 2), S. 385 (Artikel 1).

58 Ebd., S. 397 (Artikel 23).

59 Ebd., S. 394 (Artikel 17).

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten

Details

Titel
Die Diskreditierung der katholischen Kirche durch die nationalsozialistische Presse
Untertitel
Sittlichkeitsprozesse
Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen
Note
1,7
Autor
Jahr
2017
Seiten
30
Katalognummer
V457340
ISBN (eBook)
9783668873766
ISBN (Buch)
9783668873773
Sprache
Deutsch
Schlagworte
diskreditierung, kirche, presse, sittlichkeitsprozesse
Arbeit zitieren
Marieke Ozimek (Autor), 2017, Die Diskreditierung der katholischen Kirche durch die nationalsozialistische Presse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/457340

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