Iwan Aiwasowskis Gemälde "Die Seeschlacht bei Navarino". Eine glaubwürdige historische Quelle?


Essay, 2019
11 Seiten, Note: 1

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Inhaltsverzeichnis

Einführung

Der Maler und das Meer

Die Seeschlacht bei Navarino (1848, Öl auf Leinwand, 222 x 334 cm)

Das ungewollte Gefecht

Würdigung als Quelle

Abbildungen

Literaturverzeichnis

Einführung

Die Seeschlacht bei Navarino von Iwan Aiwasowski ist ein historisches Gemälde, das wahrscheinlich im nicht öffentlich zugänglichen Ingenieur-Institut der Kriegsmarine (ВМИИ) von St.Petersburg hängt. Das Werk wurde selten auf Ausstellungen gezeigt und kaum kommentiert. Die Seeschlacht selber konnte dank der guten Quellenlage ausführlich rekonstruiert werden. Die Auswertungen von Berichten, Log- und Tagebüchern mündeten in einige Monografien und wissenschaftliche Aufsätze über das historische Ereignis selbst, die Gründe die dazu führten, sowie die Folgen.

Bei aller Redlichkeit des Künstlers ist es schwierig, ein Ereignis so abzubilden „wie es wirklich war“. Die Seeschlacht von Navarino dauerte mehrere Stunden und die Entscheidung für eine Momentaufnahme ist immer auch eine Entscheidung gegen mögliche andere Momentaufnahmen. Manche Künstler gehen dieser Wahl aus dem Weg, in dem sie mehrere Momentaufnahmen auf der Leinwand festhalten. Dies erhöht die Dramatik, wirkt aber nicht immer überzeugend.

Historische Gemälde zu jener Zeit wurden häufig von staatlichen Stellen in Auftrag gegeben und erhielten damit eine politische Funktion. Dies war auch bei der Seeschlacht von Navarino der Fall.

Aiwasowski, das möchte ich gleich vorwegnehmen, hat diese Aufgabe gut gelöst. Mein Urteil stütze ich sowohl auf die gute schriftliche Quellenlage zur Schlacht, als auch auf die Biografie des Künstlers. Vorbehaltlich einiger ästhetischen Freiheiten malte Aiwasowski das Ereignis so, „wie es hätte sein können“.

Wo ich russische Quellen paraphrasiere, werde ich diese nicht übersetzen. Das eine russische Zitat wurde von mir übersetzt. Für die Transliteration von russischen Namen und Ortsbezeichnungen halte ich mich an die Empfehlungen des Dudens. Die in der Arbeit verwendeten Abbildungen verletzen keine Bildrechte.

Der Maler und das Meer

Iwan Aiwasowski ist gerade mal elf Jahre alt, als eine Allianz von britischen, französischen und russischen Kriegsschiffen an der Westküste des Peloponnes am 20. Oktober 18271 innerhalb weniger Stunden eine türkisch-ägyptische Flotte vernichtet. Der junge Iwan geht im heimatlichen Feodosija an der Ostküste der Krim auf die Grundschule der armenischen Diaspora. Dort entdeckt der Bürgermeister des Ortes und spätere Gouverneur der Halbinsel, die damals Taurien hiess, das malerische Talent des Jungen und fördert ihn gezielt. Kurz nach seinem sechszehnten Geburtstag wird Aiwasowski in die 2500 km entfernte Hauptstadt geschickt. An der noch jungen imperialen Akademie der Künste in St.Petersburg beginnt ein schneller und steiler Aufstieg, zuerst in Russland, danach in ganz Europa. Erste Bilder werden von der Zarenfamilie noch während seiner Akademiezeit für die Eremitage erworben. Nikolai I ist begeistert über die maritime Thematik und protegiert den jungen Armenier während seiner gesamten Regentschaft.2 Auf See soll Nikolai I ihm zugerufen haben: „Айвазовский! Я царь земли, а ты царь моря!“ (Aiwasowski! Ich bin der Zar des Landes, du bist der Zar des Meeres!).3 Aiwasowski reist als Vierunzwanzigjähriger nach Italien, trifft dort Nikolai Gogol, malt, stellt aus und wird Papst Gregor XVI vorgestellt, der gleich eines während der Reise entstandenes Werk erwirbt.4 Wenig später trifft Aiwasowski in Istanbul Sultan Abdul Medschid ein erstes Mal. Er bereist die Schwarzmeerküste, das Mittelmeer, später ganz Europa. In London lernt er William Turner kennen, in Paris erhält er den Orden der Fremdenlegion, zu Hause wird er gewürdigt von Fjodor Dostojewski. Er besucht Ägypten, ist 1869 zur Eröffnung des Suezkanals eingeladen und malt die Niagarafälle. Noch während seiner Akademiezeit wird er ein erstes Mal auf ein Flottenmanöver eingeladen. Der Künstler macht Bekanntschaft mit Flottenkommandanten der russischen Kriegsmarine und wird in deren Generalstab beordert.5

Aiwasowski malt das Meer, das Wetter, den Himmel und die Küste. Er malt Fregatten, Kanonen, Seeschlachten und Schiffbrüchige inmitten von bedrohlichen Wellen. Aiwasowski wird 83 Jahre alt und stellt in diesem langen Leben nach eigenen Angaben ungefähr 6000 Bilder her.6

Die Seeschlacht bei Navarino (1848, Öl auf Leinwand, 222 x 334 cm)

Die Bucht von Navarino ist fast komplett in Rauch und Feuer eingehüllt. Nur am linken Hintergrund kommt ein Felsen zum Vorschein. Einer Reihe von Linienschiffen der Osmanen (rechts, mit roter Halbmond-Flagge) steht die russische Flotte links gegenüber, ebenfalls in Linie aufgereiht und gut erkennbar am Andreaskreuz in den Flaggen. Weisser Rauch dominiert den Hintergrund der russischen Linie, Feuer die rechte, osmanische Seite. Am rechten und linken Bildrand sind zwei weitere Segler-Linien zu sehen, allerdings ist nicht erkennbar, zu welcher Flotte sie gehören.7

Die Segel sind eingeholt, die Anker unten. Bis auf eine Ausnahme wenden sich die Schiffe der beiden Geschwader mit dem Heck zum Betrachter. Dem im Vordergrund vor Anker liegenden Zweidecker der osmanischen Flotte wurden bereits Groß-und Kreuzmast abgeschossen. Der eine Mast, zwei getötete Matrosen tragend, schwimmt vor dem Bug in der Bucht. Der zweite Mast hängt noch in der Takelage. Vier Rettungsbote mit türkischen oder ägyptischen Besatzungsmitgliedern, erkennbar an den weissen Kopfbedeckungen, umranden das dem Untergang geweihte Schiff. Auf dem einzigen verbliebenen Masten hält ein Mann im Ausguck die Stellung, feuert verzweifelt in Richtung eines russischen Linienschiffes, dessen Kanonen augenscheinlich den Schaden am osmanischen Linienschiff angerichtet haben. Matrosen und Kadetten halten sich an Seilen fest, fallen oder springen über Bord. Die Lage ist aussichtslos, nicht nur für das Linienschiff im Vordergrund. Die Feuerbrunst hinter der osmanischen Linie zeigt dem Betrachter klar, wer die Schlacht für sich entscheiden wird.

Aiwasowski legt grossen Wert auf Detailtreue. Mit feinen Pinselstrichen zeichnet er nicht nur einzelne Taue und Elemente der Takelage. Das Leid und die Verzweiflung der verletzten und schiffbrüchigen osmanischen Besatzung kommen auf der Leinwand ebenso realistisch zur Geltung. Es ist ein Inferno, das der Künstler einundzwanzig Jahre nach der Schlacht festgehalten hat.

Kommentare von Aiwasowski zum Werk und zur Schlacht sind nicht überliefert. Für Nikolai Barsamow besteht aber kein Zweifel, dass es sich beim russischen Zweidecker im Vordergrund um die Asow handeln muss, dem Flaggschiff des zaristischen Geschwaders.8 In Navarino dienten auf der Asow auch die jungen, damals unbekannten Offiziere Pawel Nachimow, Wladimir Kornilow und Wladimir Istomin, welche alle knapp dreissig Jahre später bei Kämpfen um die Festung Malakoff südöstlich von Sewastopol ums Leben kamen und deshalb bis heute zu den Säulenheiligen der russischen Kriegsmarine zählen (zusammen mit dem Kapitän der Asow, Admiral Lasarew).9 Wann genau Aiwasowski diese Offiziere kennenlernte, ist nicht überliefert. Gesichert ist, dass er sie im Jahre 1839 zu Fronteinsätzen an die östliche Schwarzmeerküste begleitete10. Schon aus diesem Grund war es naheliegend, die Asow in den Vordergrund des Geschehens zu platzieren.

Eingangs wurde erwähnt, dass eine Allianz von britischen, französischen und russischen Kriegsschiffen die osmanische Flotte vernichtete. Bei Aiwasowski sehen wir aber weder französische noch britische Schiffe. Was ist an jenem 20. Oktober 1827 in der Bucht von Navarino passiert und wie kam es dazu?

Das ungewollte Gefecht

Verkürzt formuliert handelte es sich um eine alliierte Hafenblockade, die ausser Kontrolle geriet. Seit Jahren schon stellten griechische Freischärler die Zugehörigkeit zum osmanischen Reich mit Aufständen an verschiedenen Orten in Frage. Auf dem Peloponnes brachen 1821 alle Dämme, als lokale Aufständische und türkische Siedler sich gegenseitig massakrierten. Als Reaktion darauf liess der Sultan in Istanbul das Oberhaupt der griechisch-orthodoxen Kirche hinrichten. Damit erhielt die griechische Freiheitsbewegung einen Märtyrer und radikalisierte sich zusehends.11 Für das orthodoxe Zarenreich war die Situation schwierig: „Despite the outpouring of emotion among the Russian leadership, St Petersburg confronted an awkward dilemma, torn between its position as champion of Orthodoxy, and its commitment to the balance of power on the continent.“12 Zar Nikolai I, der seinem Bruder Alexander I 1825 auf den Thron folgte, erteilte in den ersten Jahren seiner langen und äussert repressiven Regentschaft eine klare Absage an nicht koordinierte Strafaktionen gegen die türkischen Unterdrücker der griechischen Rebellen. Zum gemeinsamen Nenner der Alliierten wurde die Forderung einer begrenzten Autonomie für einzelne Gebiete mit einer griechisch-orthodoxen Bevölkerungsmehrheit.13 Um den diplomatischen Druck auf den Sultan und dessen Statthalter auf dem Peloponnes, Ali Pascha, zu erhöhen, entschlossen sich Frankreich, Großbritannien und Russland zur Entsendung einer gemeinsamen Kriegsflotte (28 Schiffe, 1308 Kanonen, 11000 Mann Besatzung14 ) in das Ionische Meer.

In der geschützten Bucht von Navarino befanden sich bei Eintreffen der alliierten Flotte 66 türkisch-ägyptische Kriegsschiffe mit einer Besatzung von gegen die zwanzigtausend Mann, flankiert von einer imposanten Artilleriefestung beim Eingang des natürlichen Tiefseehafens sowie beweglichen Artilleriebatterien auf den Hügeln.15 Unmittelbares Ziel der Alliierten war, die türkisch-ägyptische Flotte am Auslaufen zu hindern, um dadurch einen Waffenstillstand mit den griechischen Rebellen durchsetzen zu können. Windstille brachte die Zeitplanung durcheinander, Abstimmungsprobleme zwischen den Alliierten und Verständigungsprobleme mit den Osmanen sorgten für Stress auf allen Seiten. Als sich ein ägyptisches Brandboot führerlos der britischen Fregatte Dartmouth näherte, löste dies eine Kettenreaktion aus, in deren Verlauf die zahlenmässig weit überlegene osmanische Flotte komplett vernichtet wurde. Nicht wenige Schiffe der osmanischen Flotte wurden gegen Ende der Schlacht von den eigenen Mannschaften in Brand gesteckt.16

Wladimir Andrienko, der die Seeschlacht mithilfe umfangreichen Quellenmaterials detailliert nachgezeichnet hat, sieht die Gründe für die vernichtende Niederlage in taktischen Fehlern (die Einfahrt der Alliierten in die Bucht hätte unbedingt verhindert werden müssen), in der besseren Bewaffnung und höheren Disziplin und Professionalität der alliierten Seestreitmacht. Der Blutzoll war gewaltig aber ungleich verteilt. Während die Verluste der Alliierten sich in Grenzen hielten, verloren über 6000 ägyptische und türkische Seemänner ihr Leben in einer Schlacht, die niemand wollte.17 Die osmanische Flotte war besiegt, der Sultan antwortete mit einer Seeblockade des Bosporus, die kurze Zeit später in den russisch-türkischen Krieg von 1828-1829 mündete. Jener Konflikt endete mit dem Vertrag von Adrianopel, der den Russen erhebliche Gebietsgewinne und den Griechen die Unabhängigkeit brachte.18

Die Faktenlage scheint klar. Aiwasowski malte eine Seeschlacht, die tatsächlich stattfand, klare Sieger und Verlierer zur Folge hatte und historisch bedeutsam war. Allerdings gibt es einige Nuancen, auf die in der Folge eingegangen wird.

Würdigung als Quelle

Wir wissen nicht, ob Aiwasowski die Bucht von Navarino jemals besuchte. Für ein fast komplett in Rauch gehülltes Werk wäre eine Skizze vor Ort aber auch nicht notwendig gewesen. Zudem war Aiwazowski ein Künstler, der in den meisten Fällen aus dem Gedächtnis und in vertrauter Umgebung (drinnen, nicht draussen) malte und wenig mit Skizzen arbeitete.19

Künstlerische Freiheiten manifestieren sich nur in der Felsenfront im linken Hintergrund, die eher zur heimatlichen Krim passt.20 Die Komposition mit den schiffbrüchigen und verletzten Seemännern im Vordergrund ist ein zwar häufiges, aber immer leicht variiertes Motiv bei Aiwasowski.21 Aus der Perspektive des Betrachters sieht es bei näherem Hinschauen nicht danach aus, dass die Asow den osmanischen Zweidecker im Vordergrund beschiesst. Eher zeigt die Momentaufnahme ein Gefecht zwischen der Asow und dem Linienschiff dahinter. In dem Aiwasowski den stark beschädigten türkischen Zweidecker alleine in der Vordergrund stellt, erhöht er die Dramatik.

Darüber hinaus kannte der Künstler die Thematik gut. Wie schon erwähnt nahm er immer wieder an Manövern der russischen Kriegsmarine teil, im Sommer 1839 sogar an „heißen“ Einsätzen entlang der östlichen Schwarzmeerküste.

Aufgrund der Identität des Auftraggebers kann man es dem Künstler nachsehen, dass auf dem Gemälde weder französische und noch britische Kriegsschiffe zu sehen sind. Es galt, den russischen Triumph über die Osmanen bildlich festzuhalten.

Interessant ist der Aspekt, dass dieser Künstler, der wie kein anderer in jener Zeit die russische Flotte mit seinen Werken heroisierte, auch beste Verbindungen zum osmanischen Hof unterhielt.22 Trotz der vielen Konflikte mit dem Zarenreich und ungeachtet der Tatsache, dass Aiwasowski die armenische Diaspora im osmanischen Reich finanziell unterstützte, wurde er am Hof des Sultans mehrmals ausgezeichnet.23

Aiwasowski ist übrigens nicht der einzige Künstler, der die Seeschlacht von Navarino auf der Leinwand festhielt. Es gab sogar einen Augenzeugen: George Philip Reinagle war an Bord der Brigg Mosquito, als das Gefecht begann.24 Eine kurz nach der Schlacht veröffentlichte Lithographie mit drei beflaggten Linienschiffen stellt den alliierten Charakter der Seeschlacht in den Vordergrund. Eine solche Anordnung wäre allerdings höchsten bei einer Flottenparade denkbar, niemals in einem Gefecht. Aiwasowski ist mit seiner Linienaufstellung einiges näher am tatsächlichen Geschehen, auch wenn er selber nicht dabei war.25

Die Seeschlacht von Navarino war historisch bedeutsam, weil sie den Griechen (die an der Schlacht nicht teilnahmen) letztlich die Unabhängigkeit bescherte. Das Interesse von Nikolai I an einer bildlichen Festhaltung der Schlacht wirft keine Fragen auf. Aiwasowski war sich über die politische Funktion des Gemäldes bewusst. Trotzdem hat er sich einige künstlerische Freiheiten bewahrt, die aber den Ausgang des Ereignisses nicht in Frage stellten. Mit diesen Einschränkungen schuf Aiwasowski eine historische Quelle, die glaubwürdig ist.

Beschämend ist einzig, dass dieses Gemälde heute wahrscheinlich in einem überhitzen Gang einer Marineschule in St.Petersburg unter Ausschluss der Öffentlichkeit langsam vor sich hin modert.26

Einen Lichtblick gibt es: Anscheinend hat der Künstler zwei Kopien des Bildes angefertigt. Anlässlich eines Flottenbesuches 1896 schenkte die russische Marine der Kadettenschule von Toulon die Seeschlacht bei Navarino von Iwan Aiwasowski.27

Abbildungen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Ruhestätte der vier Admiräle in der Krypta der Wladimir-Kathedrale von Sewastopol.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2: Bucht von Navarino aus dem Blinkwinkel der Festung (Pylos).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 3: Vergleich der Komposition von Schiffbrüchigen bei Aiwasowski in den Schlachten von Navarino (1827, links) und Tschesme (1770, rechts), beide von 1848.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 4: Plan der Blockade der Bucht von Navarino vom Vortag der Schlacht. Im inneren Halbkreis die alliierten Flotten (Andrienko 2002, S. 121).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb 5: Lithographie von George Philip Reinagle (1828) mit drei Linienschiffen der Alliierten.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Literaturverzeichnis

Ekins, Charles. The Naval Battles of Great Britain: From the Accession of the Illustrious House of Hanover to the Throne to the Battle of Navarin. London. 1828. Zitiert: Ekins 1828.

Fedden, Robin. The Battle of Navarino, 1827. In: History Today. London. 1. November 1961. Zitiert: Fedden 1961.

Frary, Lucien J. Russia and the Making of Modern Greek Identity, 1821-1844. Oxford. 2015. Zitiert: Frary 2015.

Андриенко, Владимр. До и после Наварина. Военно-историческая библиотека. Санкт-Петербург. 2002. Zitiert: Andrienko 2002.

Барсамов, Николай. Иван Константинович Айвазовский. 1817-1900. Москва. 1962. Zitiert: Barsamow 1962.

Барсамов, Николай. Иван Константинович Айвазовский. Симферополь. 1953. Zitiert: Barsamow 1953.

Голдовский Григорий. Иван Константинович Айвазовский: К 200-летию со дня рождения. Санкт-Петербург. 2016. Zitiert: Goldowski 2016.

Кудряшов, Константин. Адмирал русской живописи. Почему Иван Айвазовский выбросил турецкие ордена? 29.7.2017. http://www.aif.ru/culture/person/admiral_russkoy_zhivopisi_pochemu_ivan_ayvazovskiy_vybrosil_tureckie_ordena [Stand: 4.12.2018]. Zitiert: Kudriaschow 2017.

Саргсян, Минас; Барашьян, Ерванд (перевод с армянского). Жизнь великого мариниста. Портрет мастера, Москва. 2010. Zitiert: Sargsjan 2010.

[...]


1 8. Oktober nach dem damals in Russland geltenden Julianischen Kalender

2 Vgl. Goldowski 2016, S. 193f

3 Sargsjan 2010, S. 96.

4 Vgl. Sargsjan 2010, S. 48f. Das Gemälde „Chaos“ befindet sich heute auf der Klosterinsel San Lazzaro degli Armeni bei Venedig.

5 Vgl. Goldowski 2016, S. 193-199.

6 Ebda. S.7.

7 Einige Quellen nennen 1846 als Entstehungsjahr. 1848 scheint deshalb glaubwürdiger, weil Aiwasowski in einem Brief drei Schlachtenbilder erwähnt, die er im Winter 47/48 für Nikolai I fertigstellen wolle, bevor er sich anderen Themen widmen könne (vgl. Sargsjan 2010, S. 88). Drei Schlachtenbilder, darunter die Seeschlacht bei Navarino, erscheinen dann auch in einem Register der Werke von Aiwasowski für das Jahr 1848 (vgl. Barsamow, 1953, S. 234f).

8 Vgl. Barsamow 1962, S. 71.

9 Die vier Admirale liegen in der Krypta der Wladimir-Kathedrale von Sewastopol begraben: Abb. 1.

10 Vgl. Sargsjan 2010, S. 36f.

11 Vgl. Frary 2015, S. 31.

12 Ebda. S. 19.

13 Ebda. S. 35ff.

14 Andrienko 2002, S. 120.

15 Ebda. S. 125. Vgl. Abb. 2.

16 Vgl. Fedden 1961, S. 788-790. Vgl. auch Abb. 4: Die Position der Dartmouth wurde von mir markiert.

17 Vgl. Andronienko 2002, S. 166ff.

18 Frary 2015, S. 43

19 Vgl. Sargsjan 2010, S. 290f.

20 Vgl. Abb. 2.

21 Vgl. Abb. 3.

22 Vgl. Goldowski 2016, S. 197-199.

23 Vgl. Sargsjan 2010, S. 73f. Erschüttert über die Hamidenpogrome der Jahre 1894-96 warf er die Orden dann allerdings ins Schwarze Meer (Kudriaschow 2017).

24 Vgl. Ekins 1828, S. 342.

25 Vgl. Abb. 4.

26 Trotz mehreren schriftlichen und mündlichen Eingaben wurden mir und meinen russischen Mitarbeitern der Zugang zum Institut verweigert, was ungewöhnlich ist. Wir schliessen nicht aus, dass das Bild ganz woanders hängt.

27 Barsamow 1962, S. 71f.

11 von 11 Seiten

Details

Titel
Iwan Aiwasowskis Gemälde "Die Seeschlacht bei Navarino". Eine glaubwürdige historische Quelle?
Hochschule
Universität Zürich  (Historisches Seminar)
Veranstaltung
MAS Applied History
Note
1
Autor
Jahr
2019
Seiten
11
Katalognummer
V457521
ISBN (Buch)
9783346007193
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Navarino, Aiwasowski, Aivazovsky, Ayvazovsky, Kunst, historische gemälde, marinist, schlachtenmalerei
Arbeit zitieren
Walter Denz (Autor), 2019, Iwan Aiwasowskis Gemälde "Die Seeschlacht bei Navarino". Eine glaubwürdige historische Quelle?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/457521

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