Unterweisung eines Auszubildenden, der sich im zweiten Ausbildungsjahr zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel befindet. Das Unterweisungsthema ist unter § 3 Abs. 1 der Verordnung über die Berufsausbildung zum Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel einzuordnen und erfasst konkret die Position Nr. 6.3 a): "Zahlungsvorgänge im Zusammenwirken mit Kreditinstituten, Lieferanten und Kunden bearbeiten".
Die Arbeit enthält eine Darstellung der Lernziele und einen tabellarischen Unterweisungsablauf. Im Anhang finden sich eine Auflistung der Bestandteile einer Quittung, sowie ein kommentierter Quittungsbeleg.
Inhaltsverzeichnis der Unterweisung
1. INHALTSVERZEICHNIS
2. LERNSITUATIONSBESCHREIBUNG
2.1. THEMA
2.2. AUSBILDUNGSBERUF & -JAHR, VORKENNTNISSE
3. STRUKTURIERUNG DER LERNZIELE
3.1. GROBLERNZIEL
3.2. FEINLERNZIELE
3.2.1. erstes Teillernziel
3.2.2. zweites Teillernziel
3.3. LERNBEREICHE
4. DIDAKTISCHER AUFBAU/ABLAUF DER UNTERWEISUNG
5. LERNERFOLGSKONTROLLE UND FOLGEMAßNAHMEN
Zielsetzung und Themenbereiche
Das Hauptziel dieser Unterweisung ist es, dem Auszubildenden die theoretischen Kenntnisse sowie die praktischen Fertigkeiten zu vermitteln, die für das korrekte Ausstellen einer Quittung im Rahmen des betrieblichen Zahlungsverkehrs erforderlich sind. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie der Auszubildende sicher befähigt werden kann, eine Quittung fehlerfrei unter Berücksichtigung aller notwendigen Bestandteile auszustellen.
- Grundlagen des Zahlungsverkehrs und der Kreditbearbeitung
- Struktur und rechtlich relevante Bestandteile einer Quittung
- Methodik des fehlerfreien Ausfüllens von Quittungsformularen
- Didaktische Vermittlung von kognitiven und psychomotorischen Lernzielen
- Qualitätssicherung durch Lernerfolgskontrolle und Fehleranalyse
Auszug aus dem Buch
3. Strukturierung der Lernziele
3.1. Groblernziel
Das Groblernziel ist die Nr. 6.3 des Ausbildungsrahmenplanes: Zahlungsverkehr und Kredite Hier der Punkt: a) Zahlungsvorgänge im Zusammenwirken mit Kreditinstituten, Lieferanten und Kunden bearbeiten
3.2. Feinlernziele
Das Feinlernziel der Unterweisung ist das fehlerfrei Ausfüllen einer Quittung anhand eines Kassenbons oder Rechnung. Ferner sollen die Bestandteile einer Quittung genannt werden können. Unterteilt wird die Unterweisung in folgende zwei Teillernziele.
3.2.1. erstes Teillernziel
Nach Vermittlung des Lernstoffes, soll der Auszubildende die Bestandteile der Quittung nennen können. Aus dem Gedächtnis raus sollte der Auszubildende diese Frage beantworten können.
Das erste Teillernziel ist erreicht, wenn der Auszubildende mindestens 6 von 8 Bestandteilen nennen kann.
Zusammenfassung der Kapitel
2. LERNSITUATIONSBESCHREIBUNG: Dieses Kapitel definiert den Rahmen der Unterweisung, benennt das Thema "Ausstellen einer Quittung" und ordnet es in den Ausbildungsrahmenplan für Kaufleute im Groß- und Außenhandel ein.
3. STRUKTURIERUNG DER LERNZIELE: Hier werden das Groblernziel sowie die zwei spezifischen Teillernziele festgelegt und die kognitiven, psychomotorischen sowie affektiven Lernbereiche differenziert.
4. DIDAKTISCHER AUFBAU/ABLAUF DER UNTERWEISUNG: In tabellarischer Form wird der methodische Ablauf der Unterweisung inklusive Zeitplanung, Medieneinsatz und methodischer Hinweise detailliert dargestellt.
5. LERNERFOLGSKONTROLLE UND FOLGEMAßNAHMEN: Dieses Kapitel beschreibt das Verfahren zur Überprüfung des Lernerfolgs durch mündliche Abfragen und praktisches Ausfüllen von Belegen sowie den Umgang mit Fehlern.
Schlüsselwörter
Quittung, Zahlungsverkehr, Ausbildungsrahmenplan, Groblernziel, Feinlernziel, Lernerfolgskontrolle, kaufmännische Ausbildung, Fehleranalyse, Rechnungswesen, Ausbildungsunterweisung, Belegwesen, Lehrvortrag, Mehrwertsteuer, Quittungsblock
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Strukturierung einer praktischen Unterweisung für Auszubildende zum Thema "Ausstellen einer Quittung" im Groß- und Außenhandel.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder sind der betriebliche Zahlungsverkehr, die korrekte formale Gestaltung von Zahlungsbelegen und die pädagogische Vermittlung dieser Fähigkeiten.
Was ist das primäre Ziel der Unterweisung?
Das primäre Ziel ist es, dass der Auszubildende am Ende der Einheit selbstständig und fehlerfrei eine Quittung anhand eines Kassenbons oder einer Rechnung ausstellen kann.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine didaktisch strukturierte Unterweisungsmethodik angewandt, die den Lehrvortrag, das Lehrgespräch und den Problemfall methodisch kombiniert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Lernzielen, den didaktischen Ablaufplan und die Konzepte zur Lernerfolgskontrolle.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Quittung, Zahlungsverkehr, Lernziele, Fehleranalyse und Ausbildungsunterweisung.
Wie viele Bestandteile einer Quittung muss der Auszubildende benennen können?
Das erste Teillernziel gilt als erreicht, wenn der Auszubildende mindestens 6 von insgesamt 8 definierten Bestandteilen einer Quittung korrekt benennen kann.
Welche Funktion hat der Ausbilder beim praktischen Üben?
Der Ausbilder übernimmt eine unterstützende, beratende und erzieherische Funktion, um das Können des Auszubildenden zu festigen und durch konstruktive Kritik zu fördern.
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- Markus Boße (Author), 2005, Ausstellen einer Quittung (Unterweisung Groß- und Außenhandelskaufmann / -frau), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/45793