Der weltweite Arbeitsmarkt ist ständigen Veränderungen unterworfen. Der demographische Wandel, neue gesellschaftliche Werte und die Globalisierung haben dabei den Kampf um qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erheblich verschärft.
Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen bei der Suche nach geeigneten Bewerbern ihrerseits aufrüsten. Doch wie genau lässt sich das Talent Management im Wettstreit um die besten Mitarbeiter verbessern? Welche Rolle spielen die neuen Medien? Dieser Frage geht Vanessa Happe in ihrer Publikation nach.
Dazu beschreibt sie, welche Werte der neuen Arbeitnehmergeneration wichtig sind und was sie von einem potenziellen Arbeitgeber erwartet. Außerdem zeigt sie, wie Unternehmen die sozialen Medien für ihre Talentakquise nutzen können. Denn Happe macht deutlich, wie wichtig das E-Recruiting inzwischen ist.
Aus dem Inhalt:
- Digitalisierung;
- Generation Y;
- Generation Z;
- War of Talents;
- Recruiting;
- Mitarbeiterbindung
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Ausgangslage
1.2 Problemstellung und Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Umfeld und Trends als Hintergrund von Talent Management
2.1 Demografischer Wandel
2.2 Gesellschaftlicher Wertewandel
2.3 Globalisierung
2.4 Zwischenfazit
3 Talent Management und Generationstypologie
3.1 Talent Management
3.2 Generationstypologie
3.3 Zwischenfazit
4 Kernbereiche des Talentmanagements
4.1 Talent Management Kreislauf
4.2 Gewinnung von Talenten
4.3 Identifikation von Talenten
4.4 Entwicklung von Talenten
4.5 Einsatz und Bindung von Talenten
4.6 Abgang und Kontakterhaltung
4.7 Zwischenfazit
5 Das Internet als Merkmal der Talentakquise
5.1 Personalbeschaffung
5.1.1 Interne Personalbeschaffung
5.1.2 Externe Personalbeschaffung
5.2 Von der klassischen Stellenanzeige zum Social Media
5.3 E-Recruiting
5.4 Bewerberansprache
5.4.1 Active Sourcing
5.4.2 Unternehmenseigene Website
5.4.3 Virtuelle Karrieremessen
5.4.4 Social Media Plattformen
5.4.4.1 LinkedIn
5.4.4.2 XING
5.4.4.3 Vergleich der beiden Netzwerke
5.5 Chancen und Risiken
5.6 Rechtliche Herausforderungen
5.7 Zwischenfazit
6 Schlussbetrachtung
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit analysiert die Herausforderungen des Talent Managements und des E-Recruitings vor dem Hintergrund globaler Trends wie dem demografischen Wandel und der Digitalisierung, um innovative Wege der Talentakquise aufzuzeigen.
- Demografischer Wandel und Fachkräftemangel als Treiber des Talent Managements
- Generationstypologie und ihre Auswirkungen auf Erwartungen an den Arbeitgeber
- Kernprozesse im Talent Management (Gewinnung, Identifikation, Entwicklung, Bindung)
- Transformation der Personalbeschaffung durch E-Recruiting und soziale Medien
- Vergleich von Business-Netzwerken wie XING und LinkedIn
Auszug aus dem Buch
3.1 Talent Management
Im etymologischen Sinn stammt der Begriff Talent aus dem griechischen Wort „tálanton“ und bedeutet übersetzt das Gewogene. Das optimistische Menschenbild setzt voraus, dass jeder einzelne Talent hat. Für den Begriff existieren verschiedenartige Definitionen. Grundsätzlich wird dieser Ausdruck in Zusammenhang mit den Synonymen A-Player, Potential, Top-Performer oder Hochleistungsträger eingesetzt.
Talente sind Mitarbeiter, welche eine hohe Befähigung für das Wahrnehmen komplexer Aufgaben zeigen und sich zu einem High Potential entwickeln können.
Der konventionelle und der integrierte Ansatz zeigen unterschiedliche Auffassungen von der Identifikation eines Talents. Die zuerst genannte Methode bezieht sich auf eine minimale Anzahl der Mitarbeiter, sogenannte A-Performer, die als Talente bezeichnet werden. Angesprochen werden diejenigen, die den zweifachen Gewinn und Einsatz bringen, wie der Durchschnittsmitarbeiter. Damit werden sie ebenfalls als High-Potential oder High-Performer bezeichnet. Der integrierte Ansatz auf der anderen Seite betrifft die gesamte Belegschaft. Der einzelne Mitarbeiter hat sein individuelles Potenzial.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Arbeit ein, definiert die Ausgangslage sowie die Problemstellung und erläutert den Aufbau der Arbeit.
2 Umfeld und Trends als Hintergrund von Talent Management: Hier werden externe Einflüsse wie der demografische Wandel, gesellschaftlicher Wertewandel und Globalisierung analysiert, die den modernen Arbeitsmarkt und die Personalabteilung maßgeblich beeinflussen.
3 Talent Management und Generationstypologie: Das Kapitel definiert Talent und Talent Management und untersucht die verschiedenen Generationen sowie deren spezifische Werte und Erwartungen an die Arbeitswelt.
4 Kernbereiche des Talentmanagements: Anhand des Talent-Management-Kreislaufs werden die Phasen der Gewinnung, Identifikation, Entwicklung, Bindung und des Abgangs von Talenten sowie die dazugehörigen Instrumente und Methoden erläutert.
5 Das Internet als Merkmal der Talentakquise: Dieses Kapitel analysiert den Einfluss des Internets auf die Personalbeschaffung, beleuchtet E-Recruiting, moderne Bewerberansprache, Social Media sowie die damit verbundenen Chancen und rechtlichen Herausforderungen.
6 Schlussbetrachtung: Das letzte Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse über innovative Talentmanagementmethoden und die veränderten Anforderungen an die Personalbeschaffung zusammen.
Schlüsselwörter
Talent Management, E-Recruiting, Demografischer Wandel, Fachkräftemangel, Generation Y, Generation Z, Social Media, Active Sourcing, Personalbeschaffung, Employer Branding, Personalmarketing, LinkedIn, XING, Talent-Pool, Potenzialmessung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundlegend?
Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen im Kontext des demografischen Wandels und der fortschreitenden Digitalisierung erfolgreich Talente finden, entwickeln und an sich binden können.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Themen umfassen Talent Management, Personalbeschaffung, demografische Trends, Generationenunterschiede sowie der Einfluss von Internet und sozialen Netzwerken auf das Recruiting.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Ziel ist es, die Kernelemente des Talent Managements zu verdeutlichen und aufzuzeigen, mit welchen modernen Methoden Unternehmen angesichts veränderter Rahmenbedingungen die besten Kandidaten finden können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse, um den aktuellen Stand der Forschung zu Talentmanagement, Generationen und Recruiting-Methoden zusammenzufassen und kritisch zu bewerten.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden das Umfeld von Talent Management (Trends), die Definition und Bedeutung von Talenten über Generationen hinweg, der Talent-Management-Kreislauf sowie innovative E-Recruiting-Strategien detailliert analysiert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Schlagworte sind Talent Management, E-Recruiting, Fachkräftemangel, Social Recruiting, Active Sourcing und Generationentypologie.
Warum ist das "Drei-Faktoren-Modell" für das Talent Management relevant?
Es bietet einen systematischen Ansatz, um Talente anhand von Performance, Potenzial und Kompetenz zu bewerten, unabhängig von der bloßen bisherigen Leistung.
Wie unterscheidet sich der Ansatz von XING zu LinkedIn?
XING ist primär auf den deutschsprachigen Raum fokussiert, während LinkedIn international ausgerichtet ist, was die Wahl der Plattform abhängig von der gewünschten Reichweite des Unternehmens macht.
Welche Bedeutung kommt dem Talent-Pool zu?
Ein Talent-Pool dient als strategische Datenbank, um potenzielle Talente für vakante Stellen zu speichern und bei Bedarf auf sie zurückgreifen zu können.
- Arbeit zitieren
- Vanessa Happe (Autor:in), 2019, Talent Management und E-Recruiting. Innovative Methoden für die Talentakquise, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/457959