Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Communications - Media Economics, Media Management

Gfk-Fernsehforschung - repräsentativ für deutsches TV-Verhalten?

Title: Gfk-Fernsehforschung - repräsentativ für deutsches TV-Verhalten?

Seminar Paper , 2005 , 16 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Bachelor of Arts Silvia Stillert (Author)

Communications - Media Economics, Media Management
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Morgens, halb neun in Deutschland. Fernsehsender, Programmplaner und Werbungstreibende sind gespannt. Denn zu dieser Zeit übermittelt die GfK-Fernsehforschung die TV-Einschaltquoten des Vortags.
Jeden Tag liefert eines der größten Marktforschungsunternehmen weltweit ihren Auftraggebern die auf dem Fernsehmarkt einheitlich anerkannte Währung: Die „Quote“. Die Daten geben Auskunft darüber, wer in Deutschland wann was wie lange gesehen hat. Schließlich müssen die Akteure auf dem Markt für Programm und Werbung sich an dem TV-Verhalten der deutschen Bevölkerung orientieren, um ihre Angebote zielgruppengerecht und erfolgreich auf dem Markt platzieren zu können. ‚Kommt das TV-Format an? War es ein Flop?’ ebenso wie ‚Wo platziere ich meine Werbung am besten, um meine Zielgruppe zu erreichen?’ sind die Fragen, die in den täglich aktuellen Daten Beantwortung finden.
Zur Ermittlung der Daten wird ein Forschungspanel eingesetzt, das ein verkleinertes Abbild deutschen TV-Verhaltens darstellen soll. Doch wie repräsentativ sind die aus der Stichprobe gewonnenen Zahlen der GfK-Fernsehforschung tatsächlich? Dieser Frage wird die nachstehende Arbeit auf den Grund gehen.
Dazu wird im 2.Kapitel die GfK-Fernsehforschung kurz beschrieben. Ein geschichtlicher Rückblick wird erörtern, seit wann sie die Daten ermittelt und ob sich die Nutzungszwecke der Anwender verändert haben. Dieser Überblick über das Wesen der Gfk bietet die Grundlage für Kapitel 3, indem auf die Methode der Fernsehforschung eingegangen wird. Wie ist das Forschungspanel konzipiert? Welche Haushalte werden in die Stichprobe aufgenommen und wie werden sie gepflegt? Welche Messtechnik wird verwandt? Die Frage nach der Repräsentativität wird sich hier kristallisieren. Im 4.Kapitel wird die Arbeit sich näher mit den Ergebnissen der Fernsehforschung beschäftigen. Auf welche Weise werden die erhobenen Daten ausgewertet? Wie valide sind die Ergebnisse und wie geht man in der Praxis eigentlich tatsächlich mit den Daten um? Bilden sie die Grundlage allen Handelns auf dem Fernsehmarkt? Kapitel 5 wird die Ergebnisse der Arbeit zusammenfassen und ein Fazit für die Fragestellung ziehen.
Ziel ist es, die GfK-Fernsehforschung unter dem Aspekt zu untersuchen, wie repräsentativ die Messung ist und überhaupt sein kann; ob sie dem Anspruch, deutsches TV-Verhalten valide zu messen, tatsächlich gerecht wird. Getreu dem Motto ‚Und täglich grüßt die „Fernseh-Einschaltquote“…’ - Hält sie, was sie verspricht

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINFÜHRUNG

2. WAS IST DIE GFK-FERNSEHFORSCHUNG?

2.1. Geschichte der Fernsehzuschauerforschung in Deutschland

2.2. Dienstleistungen der GfK-Fernsehforschung

2.3. Die AGF als Auftraggeber

3. METHODIK DER GFK-FERNSEHFORSCHUNG

3.1. Konzeption des Panels

3.2. Panelbetrieb

3.3. Das Sinus-Milieu-Modell

3.4. Messtechnik

4. ERGEBNISSE DER GFK-FERNSEHFORSCHUNG

4.1. Auswertung der Daten

4.2. Reliabilität und Validität der Ergebnisse

4.3. Verwendung in der Praxis

5. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Arbeitsweise und methodische Fundierung der GfK-Fernsehforschung, um die zentrale Frage zu beantworten, wie repräsentativ die erhobenen Daten tatsächlich für das Fernsehverhalten der deutschen Bevölkerung sind.

  • Historische Entwicklung der Fernsehzuschauerforschung in Deutschland
  • Aufbau und Konzeption des Forschungspanels sowie Auswahlverfahren der Haushalte
  • Einsatz des Sinus-Milieu-Modells zur Zielgruppenanalyse
  • Technische Umsetzung der Messung durch das GfK-Meter
  • Methoden der Qualitätssicherung durch Reliabilitäts- und Validitätsprüfungen

Auszug aus dem Buch

3.1. Konzeption des Panels

Das System der GfK-Fernsehforschung braucht allem voran eine gute methodische Grundlage. Schließlich soll ein verkleinertes Abbild einer definierten Grundgesamtheit entstehen. Die definierte Grundgesamtheit besteht aus allen privaten Haushalten mit min. einem TV-Gerät in Deutschland, deren Haupteinkommensbezieher die deutsche Staatsangehörigkeit oder die eines EU-Staates besitzt. Erfasst werden alle Personen ab drei Jahren.

Für die Konzeption des Panels orientiert sich die GfK an der deutschen Werbeträgeruntersuchung ‚MA Elektronische Medien’ der AG.MA, die einmal im Jahr veröffentlicht wird. Daraus werden neben soziodemographischen Merkmalen auch für das Fernsehverhalten relevante Merkmale entnommen, z.B. die Ausstattung mit TV-Geräten. Für Auskünfte über die Empfangssituation führt die AGF zwei Mal im Jahr eine eigene TV-Trend-Untersuchung durch.

Seit Januar 2001 zählt die Stichprobe 5.640 Haushalte und 13.000 Personen. Aufgrund der verschiedenen Empfangspotentiale in den einzelnen Bundesländern kommt es zu einer regionalen disproportionalen Verteilung. Um auch für kleinere Bundesländer signifikante Aussagen machen zu können, müssen diese entsprechend mit einem höheren Anteil in der Stichprobe vertreten sein. Dabei wurden 220 Haushalte als Mindestfallzahl für jedes Bundesland festgesetzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINFÜHRUNG: Die Einleitung skizziert die Bedeutung der täglichen TV-Einschaltquoten für den Markt und stellt die Forschungsfrage nach der Repräsentativität dieser Daten.

2. WAS IST DIE GFK-FERNSEHFORSCHUNG?: Dieses Kapitel bietet einen geschichtlichen Abriss der Fernsehzuschauerforschung in Deutschland sowie eine Darstellung der Dienstleistungen und der Rolle der AGF als Auftraggeber.

3. METHODIK DER GFK-FERNSEHFORSCHUNG: Hier werden die methodischen Grundlagen erläutert, angefangen bei der Panelkonzeption und dem Panelbetrieb über das Sinus-Milieu-Modell bis hin zur verwendeten Messtechnik.

4. ERGEBNISSE DER GFK-FERNSEHFORSCHUNG: Dieser Teil befasst sich mit der Auswertung der Daten, der Überprüfung der Reliabilität und Validität der Ergebnisse sowie der praktischen Anwendung in der Branche.

5. FAZIT: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und reflektiert kritisch die Frage der Repräsentativität der GfK-Fernsehforschung.

Schlüsselwörter

GfK-Fernsehforschung, TV-Einschaltquote, Fernsehzuschauerforschung, Forschungspanel, Repräsentativität, AGF, Sinus-Milieu-Modell, Mediaplanung, TV-Verhalten, Programmplanung, Messtechnik, Zielgruppenanalyse, Reliabilität, Validität, Marktplanung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert die GfK-Fernsehforschung und untersucht, inwieweit die erhobenen Einschaltquoten ein repräsentatives Abbild des tatsächlichen Fernsehverhaltens in Deutschland darstellen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der methodischen Konzeption des Forschungspanels, der technischen Messung, dem Einsatz des Sinus-Milieu-Modells zur Segmentierung sowie den Verfahren zur Qualitätssicherung.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es, zu hinterfragen, ob die Messung durch die GfK den Anspruch an Repräsentativität erfüllen kann und wie die Akteure am Markt mit diesen Daten umgehen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung und Analyse der methodischen Vorgehensweise der GfK, gestützt auf Fachliteratur und Dokumentationen der AGF.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Beschreibung der Panel-Methodik, der technischen Datenermittlung, der Datenauswertung und der Prüfung von Zuverlässigkeit und Validität.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Repräsentativität, Fernsehforschung, GfK, Panel, Einschaltquote, Zielgruppen, Sinus-Milieus, Validität und Medienplanung.

Wie werden die Sinus-Milieus in der Forschung genutzt?

Sie dienen der differenzierten Zielgruppenbildung, indem sie Menschen nicht nur nach demografischen Daten, sondern nach Werten, Lebensstilen und Einstellungen gruppieren.

Wie stellt die GfK die Genauigkeit der Messungen sicher?

Dies erfolgt durch regelmäßige Reliabilitätskontrollen (ICC) und Validitätsüberprüfungen (ECC), bei denen die Messdaten mit externen Telefonbefragungen abgeglichen werden.

Warum wird die Repräsentativität kritisch hinterfragt?

Da es sich um eine stichprobenbasierte Messung handelt, die auf manuellen An- und Abmeldungen basiert und nicht-privates TV-Verhalten ausklammert, gibt es inhärente Grenzen der Genauigkeit.

Excerpt out of 16 pages  - scroll top

Details

Title
Gfk-Fernsehforschung - repräsentativ für deutsches TV-Verhalten?
College
Free University of Berlin  (Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft)
Course
Proseminar Einführung in die Medienökonomie: Rundfunk in Berlin-Brandenburg
Grade
2,0
Author
Bachelor of Arts Silvia Stillert (Author)
Publication Year
2005
Pages
16
Catalog Number
V45795
ISBN (eBook)
9783638431385
ISBN (Book)
9783638902441
Language
German
Tags
Gfk-Fernsehforschung TV-Verhalten Proseminar Einführung Medienökonomie Rundfunk Berlin-Brandenburg
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bachelor of Arts Silvia Stillert (Author), 2005, Gfk-Fernsehforschung - repräsentativ für deutsches TV-Verhalten?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/45795
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  16  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint