Michel Foucaults Konzeption der Biomacht. Sexualitätsdispositiv und Rassismus in der modernen Normalisierungsgesellschaft


Hausarbeit, 2013

25 Seiten, Note: 1,0

Lucius Müller (Autor)


Leseprobe

Inhaltsübersicht

1. Einleitung

2. Schaffenskontext zu Foucaults Entwicklung des Biomacht-Begriffs

3. Die Bedeutung der Souveränitätsmacht und ihr Wirkungsbereich
3.1 Foucaults Ausführungen zum klassischen Recht der „patria potestas“
3.2 Die Transformation der Machtstrukturen im 18. Jahrhundert

4. Die Bedeutung der Biomacht und ihr Wirkungsbereich
4.1 Die Disziplinarmacht als Pol der Biomacht
4.2 Der Gesamtkörper als Pol der Biomacht

5. Die Biomacht als übergeordneter Mechanismus und neuer Herrschaftstypus
5.1 Das Sexualdispositiv als Ankerpunkt der Biomacht
5.2 Die vier paradigmatischen Komplexe des Sexualdispositivs
5.3 Der Rassismus als Element der modernen Biopolitik

6. Fazit

7. Quellenund Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Der von Michel Foucault geprägte Terminus „Biomacht“ (franz. „biopouvoir“), der je nach Bedeutungsschwerpunkt manchmal auch als „Biopolitik“ deklariert wird, wurde von vielen verschiedenen Denkern in den 80erund 90er-Jahren aufgegriffen und hat auch heute seine Aktualität nicht eingebüßt. Was die Verwendung und Weiterentwicklung des BiomachtBegriffs angeht, sind unter anderem besonders die Positionen von Gilles Deleuze und Giorgio Agamben hervorzuheben, da diese sehr deutlich aufzeigen, wie weit der Interpretationsspielraum für diesen Begriff in unterschiedliche Richtungen ausgereizt werden kann.

Der französische Philosoph Deleuze vertritt die Auffassung, dass die verschiedenen Paradigmen der Macht klar voneinander getrennt betrachtet werden sollen.1 Deleuze stellte sich gegen die Vorstellung der sogenannten Biopoltik mit dem Argument, dass das Leben keiner Rechtfertigung bedarf, welches er wie folgt formuliert: „Das Leben rechtfertigt, es braucht nicht gerechtfertigt zu werden.“2 Im Gegensatz dazu vertritt der italienische Denker Agamben, die Ansicht, dass die Biopolitik mit der souveränen Macht aufs räumliche und zeitlich verstrickt wäre. Diese Verschmelzung ist, gemäß Agamben, formal in der Beziehung von Ausnahmezustand und Regel zu verstehen, was ihn zu der Schlussfolgerung bringt, dass ein Ausnahmezustand in der westlichen Demokratie zur Norm geworden sei. So formulierte er ganz in diesem Sinne: „Das Lager und nicht der Staat, das biopolitische Paradigma des Abendlandes.“3

In der vorliegenden Hausarbeit werden wir uns mit dem Leitgedanken der „Biomacht“ auseinandersetzen, indem wir herauszuarbeiten versuchen, was genau Michel Foucault, der Schöpfer dieses Terminus, darunter verstanden haben könnte. Unsere Leitfrage hierbei ist zum eine, wie sich die historische Entwicklung hin zur Biomacht laut Foucault zugetragen hat. Zum anderen liegt unser Augenmerk auf der Frage, welche Signifikanz das Sexualitätsdispositiv und der moderne Rassismus für die Funktionalität einer Biopolitik haben.

Um diesen Fragen nachzugehen, werden wir uns mit Schriften Foucaults zu dieser Thematik auseinandersetzten, wobei die Inhalte seines Werks „Sexualität und Wahrheit“ (franz. „Histoire de la sexualité“) einen besonders großen Raum einnehmen werden. Des Weiteren werden für unserer Betrachtung berücksichtigt: „Der Wille zum Wissen“, „Der Mut zur Wahrheit“, „In Verteidigung der Gesellschaft“, „Leben machen und sterben lassen. Die Geburt des Rassismus“ und „Überwachen und Strafen“.

Für die Erschließung unserer Fragestellung sollen zunächst die wichtigsten Punkte im Kontext von Foucaults wissenschaftlichem Schaffen dargelegt werden, insofern sie sich von dessen Konzeption der Biomacht beziehen. Im darauffolgenden Kapitel soll auf die Bedeutung der Souveränitätsmacht und deren Wirkungsspektrum eingegangen werden, das dies gemäß Foucaults Ausführungen den historischen Vorläufer der Biomacht darstellt. Hierbei gehen wir als erstes auf Foucaults Aussagen zur sogenannten „patria potestas“ ein, ehe wir uns anschließend dem Wandel innerhalb der Machtstrukturen zuwenden, wie er sich laut Foucault ab dem 18. Jahrhundert vollzogen hat.

Im anschließenden Kapitel beleuchten wir den Begriff der Biomacht näher und widmen uns ihrem Wirkungsbereich, der wie wir herauszuarbeiten versuchen den der Souveränitätsmacht bei Weitem überschreitet. Hierbei liegt unser Fokus auf der Disziplinarmacht und dem Gesamtkörper, da die beiden Elemente gemäß Foucault die Pole der Biomacht darstellen.

Das daran thematisch anknüpfende Kapitel wird von uns für die Analyse der Biomacht als übergeordneter Machtmechanismus und neuer Herrschaftstypus verwendet. Im Zuge dessen setzen wir drei Schwerpunkte. Als Erstes soll das Sexualdispositiv, als Ankerpunkt der Biomacht untersucht werden, in seiner Ausprägung und Funktionsweise innerhalb der Gesellschaft. Als Zweites werden wir die vier paradigmatischen Komplexe eingehen, die Foucault dem Sexualdispositiv zuordnet, ehe wir als dritten und letzten Punkt das Element des Rassismus im Rahmen der modernen Biopolitik beleuchten.

2. Schaffenskontext zu Foucaults Entwicklung des Biomacht-Begriffs

Im Jahre 1970 wurde Foucault für die Besetzung des Lehrstuhls für die „Geschichte der Denksysteme“ am Collège de France beauftragt, den er bis zu seinem Tode 1984 innehatte.4 Foucault engagierte sich in dieser Zeit unter anderem in hohem Maße für die Rechte von Gefangenen. Eng mit diesem Engagement verbunden erschien 1975 sein Buch „Überwachen und Strafen. Die Geburt des Gefängnisses“ (franz. „Surveiller et punir. La naissance de la prison“), in welchem er die neuzeitliche Entwicklung von Machtausübung und Disziplinarpraktiken analysierte.5

Im darauffolgenden Jahr publizierte Foucault den ersten Band seines Werkes „Sexualität und Wahrheit“, welcher von ihm unter dem Titel „Der Wille zum Wissen“ (franz. „La volonté de savoir“) veröffentlicht wurde. In einer Vorlesung desselben Jahres zu den den Inhalten des veröffentlichten Bandes führt er erstmals seinen zentralen Begriff der „Biomacht“ vor einem akademischen Publikum ein.6

Im Jahre 1983 erschienen dann der zweite und dritte Band des Werkes, diese trugen als Titel „Der Gebrauch der Lüste“ (franz. „L’usage des plaisirs“) und „Die Sorge um sich“ (franz. „Le souci de soi“). In diesen zwei Bänden untersuchte er, wie die klassische griechische Philosophie, und das damit verbundene Gedankengut, das Sexualverhalten auf moralische Weise geprägt hat. Der vierte und letzte nahezu fertiggestellte Band von Foucaults Werk, der von ihm den Titel „Die Geständnisse des Fleisches“ (franz. „Les aveux de la chair“) erhalten hat, wurde aufgrund seines geäußerten letzten Willens postmortal nicht zur Veröffentlichung freigegeben.7

Innerhalb seines Schaffens lag Foucaults Forschungsinteresse zum einen darauf, wie Wissen generiert werden kann und auf welche Weise es an Bedeutung gewinnt. Zum anderen aber auch darauf, wie es einem Staat oder einer höheren Instanz ermöglicht, wird genügend Macht auszuüben, um Subjekte nach ihrem Willen zu konstituieren und zu disziplinieren. Sein Gedankengut gewann jedoch vor allem auch dadurch ein hohes Maß an Bekanntheit, dass er zahlreiche neue Begriffe in den politischen Diskurs seiner Zeit einführte. So unter anderen den Begriff der „Biomacht“, der „Gouvernementalität“ und des „Dispositivs“. Zudem präzisierte er auch eine Reihe von Termini in ihrer Verwendung, wie beispielsweise den Begriff der „Macht“ oder auch des „Wissens“.8

Allgemein richteten sich Foucaults Untersuchungen vor allem auf das Themengebiet der subjektiven Wahrheitsfindung sowie auf den Bereich der Geschichte der Gegenwart und die spezifische Ethnologie der abendländischen Kultur. Besonderes großes Interesse hegte Foucault zudem für die historische Konzeption des Wahnsinns-Begriffs.9 Er beschäftigte sich hierzu besonders intensiv mit den verschiedenen Praktiken, welche von der Gesellschaft als Reaktion auf sogenannten „Wahnsinn“ an den Tag gelegt wurden, so beispielsweise die Praktik der Exklusion vom sozialen Leben in Gefängnissen und Psychiatrien. Seine Psychiatriekritik äußerte Foucault unter anderem in seiner öffentlichen Vorlesung, „Die Macht der Psychiatrie“ von 1973, wobei er die Institution der Psychiatrie dezidiert als „Dispositiv der Macht“ auffasste.10 Er befasste sich in diesem Zusammenhang auch mit der Fähigkeit des Selbstent-wurfs von Individuen und den verschiedenen Möglichkeiten politischer Intervention. Nicht zuletzt beschäftige sich Foucault auch ganz wesentlich mit der Instrumentalisierung von Sexualität und dem gesellschaftlichen Umgang mit dem Sexualitätsbegriff,11 was sich thematisch auch im Band „Gebrauch der Lüste“ detailliert wiederfindet.12

In seiner Schrift „Der Wille zum Wissen“, welche für die vorliegende Arbeit von zentraler Bedeutung ist, nimmt Foucault eine analytische und historische Abgrenzung von unterschiedlichen Machtmechanismen vor. Zu diesem Zwecke wird von ihm eine Gegenüberstellung zwischen der Souveränitätsmacht und der Biomacht getätigt.13 Aus diesem Grunde soll in Folgendem zunächst beleuchten werden, was die Souveränitätsmacht nach Foucaults Verständnis bedeutet, als „die Macht sterben zu lassen“14 und welche Funktion sie in der Gesellschaft einnimmt. Im Anschluss daran widmen wir uns der Frage, wie die Souveränitätsmacht, gemäß Foucault, innerhalb einer biopolitischen Regierung die Machtverhältnisse in sich aufzunehmen vermag, als „die Macht leben zu machen“.15

3. Die Bedeutung der Souveränitätsmacht und ihr Wirkungsbereich

3.1 Foucaults Ausführungen zum klassischen Recht der „patria potestas“

Zu Beginn seiner Analyse stellt Foucault eine klare Definition der Souveränitätsmacht auf, hierzu beginnt er zunächst den Begriff der „patria potestas“ zu beleuchten. Der Terminus „patria potestas“ stammt aus der römischen Antike und stand für die theoretisch uneingeschränkte Verfügungsgewalt, d.h. die Rechte („potesta“), des Vaters („pater“), über seine Familie und deren Eigentum. Darunter fielen zur damaligen Zeit sowohl verheiratete Söhne, wie auch deren Frauen und Kindern, Adoptivkinder, Sklaven, Vieh, Wertgegenstände und sonstiges Hab und Gut. Dem Familienoberhaupt wurde das Recht gewährt, über das Leben seiner Familie, wie auch der Sklaven zu richten.16

Zur Zeit der römischen Antike hatte der Souverän jedoch nur das Recht auf „Gegenwehr“, wie Foucault in seiner Abhandlung ausführt. Dies bedeutete, dass der Souverän auf dieses Recht nur unter bestimmten Bedienungen zugreifen konnte. Diese Bedingungen waren daran festgemacht, dass er dann nur Entscheidungsgewalt zugesprochen bekam, wenn er oder eines seiner Territorien angegriffen würde. Lediglich in diesem Falle stand es dem Souverän zu, über Leben und Tod zu entscheiden. Des Weiteren stand es ihm frei, für die Verteidigung seiner Territorien, seine Untertanen in den Krieg schicken, wodurch er diese auf indirekte Weise dem Tod aussetzen konnte.17

Wie Foucault in seinen Untersuchungen darlegt, änderte sich dieses Rechte im Laufe der Geschichte. Die Macht folgte zuvor einem einfachen Prinzip, und zwar dem des „Herrschers und Beherrschten“. Dies Prinzip war Foucaults Einschätzung bis zum 18. Jahrhundert weitverbreitet und geläufig. Der Herrscher hatte damals die Befugnis, über das Leben oder den Tod seiner Untertanen judizieren zu können. Diese freie Entscheidungsgewalt, die der Souverän zwischen Leben und Tod ausüben konnte, war für Foucault in dieser Phase der Menschheitsgeschichte das Hauptelement der Macht. Besagtes Recht des Souveräns wird auch als „das Recht des Schwertes“ bezeichnet.18

Der Herrscher offenbart die Macht über das Leben seiner Untertanen durch die Entscheidungsgewalt über ihren Tod, denn er konnte ihren Tod verlangen. Dieses sogenannte Recht ist nach Foucault „in Wirklichkeit das Recht, sterben zu machen und Leben zu lassen .19 Sonach ergab sich daraus die Konsequenz für den Beherrschten, dass sein Recht draus bestand, weder lebendig noch tot zu sein. Der Beherrschte gibt, durch seine Haltung dem Souverän gegenüber, seine Einwilligung dazu, dass der Souverän seine Macht durch das Instrument des Todes legitimieren kann. Foucault schreibt dazu: dass „die Wirkung der Macht […] von dem Moment an aus(ge)übt (werden kann), in dem der Souverän töten kann.“20

Dadurch hatte der Souverän schon ab dem Moment der Geburt seines Untertanen die Macht zu entscheiden, ob dieser Leben darf oder sterben muss. Am Ende des obigen Zitates führt Foucault nicht umsonst das Wort „kann“ ein. Dadurch wird impliziert, dass der Untertan diese Macht nicht infrage stellt und sie stillschweigend akzeptiert. Diese Akzeptanz durch den Untertan ist das ausschlaggebende Element, welches dazu führt, dass dem Souverän die Erlaubnis gegeben wird, diese Macht zu vollbringen und sie auch zu verlangen.21

Das so existierende Recht ist ein asymmetrisches Recht, das einzig alleine über die Macht des Tötens bekundet wird. Die Machtposition, welcher sich der Souverän durch die Möglichkeit des „Töten“ bemächtigt, wird von Foucault als „Abschöpfungsinstanz“ klassifiziert. Besagte Form der Instanz strebt die körperliche Ausbeutung des Subjekts an. Somit erlangt der „Ausbeutungsmechanismus“ die Macht, einen Zugriff auf die Dinge, auf die Zeiten, auf den Körper und schlussendlich auf das Leben im Ganzen an sich zu reißen. Erst durch diesen Zugriff gelingt es dem Souverän, sich selbst dem Vorrecht über das Leben seiner Untergebenen zu bemächtigen, und dieses gegebenenfalls auszulöschen, falls es ihm von Nutzen ist.22

3.2 Transformation der Machtstrukturen im 18. Jahrhundert

Gemäß Foucaults Ausführungen in „der Wille zum Wissen“ veränderte sich diese althergebrachte Form der Macht im 18. Jahrhundert. In dieser Transformation der Machtstrukturen sah er das Ende des „klassischen Zeitalters“ begründet.23 Das Merkmal des Abschöpfungsprinzips ist nicht mehr das einzige Element, das von der Macht verwendet wird. Stattdessen dieses Prinzip wird laut Foucault in zunehmendem Maße ein Element unter vielen. So erachtet er den springenden Punkt dieser Transformation darin, dass die Machtstrukturen immer komplexer werden. Es kommen seiner Ansicht nach einige weitere Elemente hinzu, welche die neue Macht definieren, diese sind: Kontrolle, Überwachung, Steigerung und Organisation von Arbeitseffektivität.24

Der Machtmechanismus entspricht durch diese Entwicklungen nicht mehr der offensichtlichen Unterdrückung, sondern er folgt fortan den sogenannten „positiven Imperativen“.25 Die unterworfenen Subjekte sollen bei diesem neuen Machtmechanismus nicht wie früher nur noch ausgebeutet werden, sondern man verfolgt nun bewusst die Strategie die Subjekte zielorientiert zu fördern. Dies bedeutet wiederum, dass die neue Machtform darauf ausbaut, dass die Untertanen nicht mehr geschwächt werden sollen, sondern vielmehr zum Nutzen des Souveräns gestärkt und organisiert werden sollen. Die Macht kann somit „Kräfte hervorbringen, wachsen zu lassen und zu ordnen, anstatt sie zu hemmen, zu beugen oder zu vernichten.“26

Das alte Recht über Leben und Tod ist in der neuen Machtentwicklung nur noch „zur banalen Kehrseite des Rechts […] auf die Sicherung, Erhaltung oder Entwicklung des Lebens“ geworden.27 Die Macht über Leben und Tod wird somit nicht mehr als primär angesehen, sondern tritt nun hinter der neuen Biomacht d.h. der Lebenserhaltung zurück. Dies bedeutet laut Foucault aber nicht, dass der Souverän keine Entscheidungsmacht mehr über „Leben und Tod“ habe. Diese Macht findet in den neuen Mechanismen immer noch ihre Berechtigung. Dies hat zur Folge, dass fortan getötet wird, um zu leben. Foucault charakterisiert den draus resultierenden Zustand dementsprechend folgendermaßen: „Die Massaker sind Vital geworden.“28

[...]


1 Vgl. Gilles Deleuze: „Notes sur les sociétés de contrôle“, in: Pourparlers, Paris 1990.

2 Martin Stingelin: Biopolitik und Rassismus, Frankfurt am Main 2003, S. 22

3 Giorgio Agamben: Homo Sacer. Die souveräne Macht und das nackte Leben, Frankfurt 2012, S. 16.

4 Vgl. Rainer Zaiser: Literaturtheorie und sciences humaines. Frankreichs Beitrag zur Methodik der Literaturwissenschaft, Berlin 2008, S. 204

5 Vgl. Heinz Duthel: Kapitalismus Ohne jede Bodenhaftung. »Kapital, Gewählte und Hofnarren.«, Norderstedt 2014, S. 259.

6 Vgl. Volker Schürmann: Menschliche Körper in Bewegung. Philosophische Modelle und Konzepte der Sportwissenschaft, Frankfurt am Main 2001, S. 62

7 Vgl. Claus Dahlmanns: Die Geschichte des modernen Subjekts. Michel Foucault und Norbert Elias im Vergleich, Münster 2008, S. 115.

8 Vgl. Brigitte Bargetz, Gundula Ludwig u.a: Gouvernementalität und Geschlecht. Politische Theorie im Anschluss an Michel Foucault, Frankfurt am Main 2015, S.44-45.

9 Vgl. Francisco Ortega: Michel Foucault. Rekonstruktion der Freundschaft, Paderborn 1997, S. 38

10 Vgl. Markus Hedrich: Medizinische Gewalt. Elektrotherapie, elektrischer Stuhl und psychiatrische 'Elektroschocktherapie' in den USA, 1890-1950, Bielefeld 2014, S.45-46.

11 Vgl. Cornelia Ott: Die Spur der Lüste. Sexualität, Geschlecht und Macht, Berlin 2013, S. 179.

12 Vgl. Erhard Köllner: Homosexualität als anthropologische Herausforderung. Konzeption einer homosexuellen Anthropologie, Bad Heilbrunn 2001, S 212-214.

13 Vgl. Hahn, Torsten: Fluchtlinien des Politischen : das Ende des Staates bei Alfred Döblin. K: Böhlau Verlag Köln Weimar, 2003, S. 64-65.

14 Michel Foucault: Sexualität und Wahrheit. Der Wille zum Wissen, 1986 Frankfurt am Main, S, 132.

15 Ebd.

16 Vgl. Stefanie Graefe: Autonomie am Lebensende?. Biopolitik, Ökonomisierung und die Debatte um Sterbehilfe, Frankfurt am Main 2007, S. 23

17 Vgl. Anja Trebbin: Michel Foucaults Weg in die Antike zur Bedeutung der Selbsttechniken für den Widerstand gegen die moderne Macht, Berlin 2006, S. 26-31.

18 Vgl. Daniel Loick: Kritik der Souveränität, Frankfurt am Main 2012, S. 204-206.

19 Michel Foucault: Sexualität und Wahrheit. Der Wille zum Wissen, 1986 Frankfurt am Main, S, 132.

20 Michel Foucault: Leben machen und sterben lassen. Die Geburt des Rassismus. In: Bio-Macht, Duisburg 1992, S. 28.

21 Vgl. Michel Foucault: In Verteidigung der Gesellschaft. Vorlesungen am Collège de France 1975-76 aus Internetquelle daher unnummeriert vgl. http://www.uni-muenster.de/PeaCon/global-texte/gbio/g-bio-n/foucault-vorlesung-17-3-76.htm, Stand 20.09.2015. Vgl. Yilmaz Duman: Zur Frage der Macht im Werk Michel Foucaults unter besonderer Berücksichtigung der Ethnologie der europäischen Kultur, Wien 2003, S. 109-113.

22 Vgl. Michel Foucault, Der Wille zum Wissen, S. 132.

23 Ebd.

24 Ebd.

25 Vgl. Yilmaz Duman: Zur Frage der Macht im Werk Michel Foucaults ,Wien 2003, S. 253-260.

26 Michel Foucault, Der Wille zum Wissen, S. 132.

27 Ebd.

28 Ebd.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Michel Foucaults Konzeption der Biomacht. Sexualitätsdispositiv und Rassismus in der modernen Normalisierungsgesellschaft
Hochschule
Universität Konstanz
Note
1,0
Autor
Jahr
2013
Seiten
25
Katalognummer
V458076
ISBN (eBook)
9783668893382
ISBN (Buch)
9783668893399
Sprache
Deutsch
Schlagworte
michel, foucaults, konzeption, biomacht, sexualitätsdispositiv, rassismus, normalisierungsgesellschaft
Arbeit zitieren
Lucius Müller (Autor), 2013, Michel Foucaults Konzeption der Biomacht. Sexualitätsdispositiv und Rassismus in der modernen Normalisierungsgesellschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/458076

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