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Evaluation in der sozialen Arbeit

Título: Evaluation in der sozialen Arbeit

Trabajo de Investigación , 2016 , 13 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Sandra Schulz (Autor)

Trabajo social
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Das Wort "Evaluation" ist mittlerweile zu einer fast selbstverständlichen Vokabel geworden. Umso wichtiger ist es, dass sich Fachkräfte beziehungsweise Akteure auf dem Gebiet der Sozialen Arbeit den Formen sowie den inhaltlichen Schwerpunkten zur Evaluation bewusst sind. Das Wissen zu Verfahren, Nutzen, aber auch Risiken bei Evaluationen ist hierbei zwingend notwendig. Um diese Notwendigkeit zu akzentuieren, wird dieses Thema in der vorliegenden Hausarbeit unter anderem mit dem Buch "Evaluation in der Sozialen Arbeit" von Joachim Merchel näher beleuchtet.

In vielen Alltagssituationen der Sozialen Arbeit verspricht eine gut durchgeführte Evaluation Einschätzungen und wertvolle Informationen, mit deren Hilfe Fachkräfte fachliche Fragen diskutieren sowie ihre Arbeit legitimieren und zielgerichtet weiterentwickeln können. Mögliche Anwendungsbeispiele in diesem Zusammenhang wären denkbar im Bereich der Erzieherinnen, die in einer Kindertageseinrichtung womöglich Zweifel daran hegen, inwiefern ihre Bemühungen zur Profilierung des Bildungscharakters der Einrichtung bei den Eltern ankommen. Auch wäre ein gutes Beispiel der Evaluation bei den Sozialarbeitern im Jugendamt anzufinden, die möglicherweise wissen wollen, ob ihre verstärkten Bemühungen zur Beteiligung der Kinder und Jugendlichen an der Hilfeplanung Erfolge zeigen.

In diesem Kontext erwähnenswert ist die Tatsache, dass Evaluation allerdings nicht allein als "Evaluationsforschung" anzusehen ist. Lange Zeit wurde mit Evaluation lediglich ein Forschungsprozess assoziiert, bei dem Sozialwissenschaftler die Realisierung umfassender sozial-politischer Programme erforschen. Jedoch hat sich im Laufe der Zeit der Wirkungskreis von Evaluation erweitert und die Evaluation hat sich immer stärker in den Alltag Sozialer Arbeit integriert. Sie ist nicht mehr auf die bloße "Evaluationsforschung" begrenzt, sondern hat sich auf Formen der systematischen Bewertung und Überprüfung von alltagsbezogenen Handlungsweisen ausgeweitet und sich infolgedessen thematisch verbreitert. Die Evaluation hat sich über die Erforschung hinaus als ein methodischer Ansatz zur zielgerichteten Überprüfung und Weiterentwicklung herausgebildet. Ähnlich wie die Qualitätsentwicklung, welche verbreitet als "Schwester der Evaluation" bezeichnet wird, ist die Evaluation fast zu einer Selbstverständlichkeit in der Sozialen Arbeit geworden. Dementsprechend wird künftig von den Akteuren in der Sozialen Arbeit vermehrt Evaluationskompetenz benötigt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Evaluation - Formen und inhaltliche Schwerpunkte

2.1 Differenzierung nach Zwecken einer Evaluation

2.2 Differenzierung nach Arten einer Evaluation

2.3 Inhaltliche Schwerpunkte einer Evaluation

3. Die Notwendigkeit der Evaluation in der Sozialen Arbeit

3.1 Hintergründe für das zunehmende Interesse an Evaluation

3.2 Evaluation und Professionalität in der Sozialen Arbeit

4. Was ist eine "gute Evaluation"? - Fazit

5. Exkurs - Gruppengespräche als geeignetes Evaluationsinstrument?

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, die Bedeutung, Formen und methodischen Grundlagen der Evaluation im Kontext der Sozialen Arbeit aufzuzeigen. Dabei wird untersucht, inwieweit Evaluation als Instrument zur Qualitätssicherung und Professionalisierung des fachlichen Handelns fungieren kann und welche methodischen Herangehensweisen, wie etwa das Gruppengespräch, hierbei sinnvoll eingesetzt werden können.

  • Grundlegende Definition und Formen der Evaluation (summativ vs. formativ)
  • Differenzierung von Evaluationsarten (intern vs. extern, Selbst- vs. Fremdevaluation)
  • Inhaltliche Schwerpunkte der Evaluation (Struktur-, Prozess- und Ergebnisevaluation)
  • Notwendigkeit und Legitimation von Evaluation in der Sozialen Arbeit
  • Verknüpfung von Evaluation mit professionellem, methodisch angeleitetem Handeln
  • Eignung von Gruppengesprächen als qualitatives Evaluationsinstrument

Auszug aus dem Buch

2.1 Differenzierung nach Zwecken einer Evaluation

In der Evaluationsmethodologie unterscheidet man zwischen der summativen und der der formativen Evaluation.

Bei der summativen Evaluation geht es um die Einschätzung zu Verlauf, Ergebnissen und Wirkungen eines Programms. Sie richtet sich in der Regel auf nachfolgend genannte Sachverhalte, die aus dem Blickwinkel am Ende einer Maßnahme oder eines Programms untersucht werden: Angemessenheit der strukturellen Bedingungen des Programms, Übereinstimmung des geplanten Verlaufs mit dem tatsächlichen Verlauf und Bewertung der einzelnen Prozesselemente im Hinblick auf sachliche Kriterien und die Zufriedenheit der beteiligten Personen, Organisation und Organisationsumfeld, Effekte des Programms im Hinblick auf die Adressaten, Aufwand-Nutzen-Verhältnis. Ziel der summativen Evaluation ist es, Erfahrungen der Beteiligten systematisch zu erfassen und dadurch eine datenbasierte Auswertung zu ermöglichen. Die summative Evaluation erfolgt häufig direkt im Anschluss an ein Programm, kann oder sollte jedoch darüber hinaus zu Zwecken der Nachhaltigkeit auch zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Problematisch könnte hierbei allerdings der zeitliche Abstand der Nachfolge-Evaluation zum Programmende sein, da, je später die Nachfolge-Evaluation erfolgt, eine plausible Darstellung des Zusammenhangs zwischen Programm und Effekten zu einem späteren Zeitpunkt erschwert wird (Merchel, 2010). Der summativen Evaluation gegenüber steht die formative Evaluation. Sie dient der Rückmeldung innerhalb des Programmverlaufs. Der Schwerpunkt liegt in diesem Fall auf dem Prozess und den Zwischenergebnissen, die mit einzelnen Phasen des Prozessverlaufs verbunden sind. Die unmittelbar und mittelbar am Programm beteiligten Personen sollten über den Programmverlauf und über Zwischenergebnisse stets Rückmeldung erhalten, um die Akteure bei ihrem Bemühen um eine kontinuierliche Verbesserung oder Veränderung des Handlungsgeschehens zu unterstützen. Im Vordergrund steht hier im Gegensatz zur summativen Evaluation somit eine prozessbezogene Programmsteuerung, die den Veränderungsprozess begleitet und durch ein eventuelles Eingreifen in den Programmverlauf ein Korrigieren erlaubt (Merchel, 2010).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Bedeutung von Evaluation in der Sozialen Arbeit ein und begründet die Relevanz einer methodischen Auseinandersetzung mit dem Thema.

2. Evaluation - Formen und inhaltliche Schwerpunkte: Hier werden zentrale Differenzierungsmöglichkeiten der Evaluation nach Zwecken, Arten und inhaltlichen Schwerpunkten erläutert.

3. Die Notwendigkeit der Evaluation in der Sozialen Arbeit: Das Kapitel beleuchtet die Hintergründe des steigenden Evaluationsbedarfs und verknüpft Evaluation mit den Anforderungen an professionelles Handeln.

4. Was ist eine "gute Evaluation"? - Fazit: Auf Basis gängiger Standards und Qualitätskriterien wird diskutiert, welche Merkmale eine gelungene Evaluation kennzeichnen.

5. Exkurs - Gruppengespräche als geeignetes Evaluationsinstrument?: Dieser Abschnitt prüft die Eignung von Gruppengesprächen als Instrument zur reflexiven Evaluation in der Praxis.

Schlüsselwörter

Evaluation, Soziale Arbeit, summative Evaluation, formative Evaluation, Selbstevaluation, Fremdevaluation, Qualitätssicherung, Professionalisierung, Konzeptevaluation, Strukturevaluation, Prozessevaluation, Ergebnisevaluation, Gruppengespräch, Reflexion, Qualitätskriterien

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung und Anwendung von Evaluation innerhalb der Sozialen Arbeit als Instrument zur Qualitätssicherung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretischen Formen der Evaluation, die Notwendigkeit für die Praxis, die Verknüpfung mit professionellem Handeln sowie spezifische Erhebungsmethoden.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, Fachkräften ein Verständnis für die Notwendigkeit, die methodische Vielfalt und die Anwendungsmöglichkeiten von Evaluation zu vermitteln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der Aufarbeitung einschlägiger Fachliteratur zum Thema Evaluation in der Sozialen Arbeit.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Differenzierung von Evaluationsformen, die Untersuchung der Notwendigkeit von Evaluation sowie eine Diskussion über Gütekriterien und Methoden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Evaluation, Qualitätssicherung, Professionalität, Selbstevaluation und Methodenreflexion geprägt.

Wie unterscheidet sich summative von der formativen Evaluation?

Die summative Evaluation bewertet ein Programm am Ende hinsichtlich seiner Ergebnisse, während die formative Evaluation den Prozess begleitend unterstützt und optimiert.

Warum sind Gruppengespräche als Evaluationsinstrument geeignet?

Sie ermöglichen eine zeitnahe Reflexion direkt vor Ort, beziehen die Beteiligten aktiv mit ein und fördern durch die Aufzeichnung und das gemeinsame Anhören Lernprozesse.

Final del extracto de 13 páginas  - subir

Detalles

Título
Evaluation in der sozialen Arbeit
Universidad
University of Erfurt
Calificación
1,3
Autor
Sandra Schulz (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
13
No. de catálogo
V458194
ISBN (Ebook)
9783668881556
ISBN (Libro)
9783668881563
Idioma
Alemán
Etiqueta
evaluation arbeit
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sandra Schulz (Autor), 2016, Evaluation in der sozialen Arbeit, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/458194
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