Der Trend in der Hotellerie geht zu immer individuelleren und gestalterisch ausgefalleneren Hotels, nämlich den sogenannten Designhotels. Die Tatsache, dass die meisten Hotelgäste heute wesentlich mehr Reiseerfahrungen gesammelt haben als noch vor einigen Jahrzehnten, lässt auch ihre Ansprüche an Hotels steigen. Sie erwarten nicht nur mehr gute Serviceleistungen, sondern auch ein stilvolles Ambiente und sehnen sich vor allem nach einem einzigartigen Erlebnis, wenn sie ein Hotel besuchen.
Sogenannte Budget-Designhotels setzen auf optisch ansprechende Designs, sind dabei aber auch noch günstig. Wie genau es ihnen gelingt, die Preise so viel niedriger zu halten als Luxus- Designhotels und welche Parallelen und Unterschiede beide Konzepte aufweisen, soll im Verlauf dieser Hausarbeit geklärt werden.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Luxus-Designhotels
2.1. Das Konzept von Luxus-Designhotels
2.2. Anfänge und Entwicklung von Luxus-Designhotels
3. Budget-Designhotels
3.1. Das Konzept von Budget-Designhotels
3.2. Der Erfolg von Budget-Designhotels
3.3. Die Hotelkette 'Motel One' als Beispiel
4. Gegenüberstellung von Luxus- und Budget-Designhotels
5. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Hypothese, ob Budget-Designhotels die traditionellen, hochpreisigen Luxus-Designhotels langfristig vom Markt verdrängen könnten. Im Zentrum steht dabei die Analyse der Konzepte beider Hotelformen, ihrer Zielgruppen sowie die Frage, inwiefern eine Kombination aus attraktivem Design und günstigen Preisen das klassische Verständnis von Luxus-Designhotels herausfordert.
- Entwicklung des touristischen Reiseverhaltens
- Konzeptionelle Analyse von Luxus-Designhotels
- Strategische Erfolgsfaktoren von Budget-Designhotels
- Fallbeispiel: Expansionsstrategie der Hotelkette 'Motel One'
- Vergleichende Gegenüberstellung von Preissegmenten und Designansprüchen
Auszug aus dem Buch
2.1. Das Konzept von Luxus-Designhotels
Das Ziel von Luxus-Designhotels ist die Betonung ihrer jeweiligen Einzigartigkeit. Durch eine harmonisch aufeinander abgestimmte Einrichtung mit extravaganten Details soll eine klare Abgrenzung zu standardisierten Hotels kreiert werden. Das Design ist daher das Herzstück eines jeden Luxus-Designhotels und schlägt sich in seinen physischen Gegebenheiten nieder, also in seinen Farbkombinationen, Einrichtungsgegenständen und Technologien. Aber auch der Servicegedanke spielt in das Designkonzept mit hinein. Die Kombination aus dem stilvollen Ambiente und ausgezeichnetem Service soll sich nach Möglichkeit positiv auf die Emotionen der Hotelgäste auswirken und eine neuartige und erlebniszentrierte Hotelerfahrung schaffen.
Das Designkonzept eines Luxus-Designhotels kann zum Beispiel an ein bestimmtes Thema, an einen berühmten Künstler oder Architekten oder die Stadt, in der sich das Hotel befindet, angelehnt sein. Immer wechselnde Inspirationsquellen tragen zu einem erhöhten Individualitätsfaktor bei. Sogar die einzelnen Hotelzimmer eines Luxus-Designhotels können unterschiedlich gestaltet worden sein, sodass ein Hotelgast auch noch nach mehreren Besuchen von ein und demselben Hotel nach wie vor überrascht wird.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Arbeit führt in den Trend steigender Reiseintensität ein und leitet daraus den wachsenden Wunsch nach individuellen, designorientierten Hotelerlebnissen bei gleichzeitigem Preisbewusstsein ab.
2. Luxus-Designhotels: Dieses Kapitel erläutert die Ursprünge der Designhotellerie und definiert Luxus-Designhotels als Unterkünfte, deren Kern die Einzigartigkeit, die emotionale Bindung des Gastes und ein hoher Individualitätsgrad bilden.
3. Budget-Designhotels: Das Kapitel beschreibt das „No-frills“-Konzept, bei dem Kosten durch Verzicht auf nicht essenzielle Extras minimiert und gleichzeitig ansprechendes Design und ein hohes Maß an Standardisierung geboten werden.
4. Gegenüberstellung von Luxus- und Budget-Designhotels: Hier werden die Gemeinsamkeiten, wie der Fokus auf Design und Servicequalität, den fundamentalen preislichen und strategischen Unterschieden gegenübergestellt.
5. Fazit: Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass Budget-Designhotels die Luxus-Designhotels aufgrund der unterschiedlichen Zielgruppen und Erwartungshaltungen in naher Zukunft nicht ersetzen werden.
Schlüsselwörter
Designhotels, Budget-Designhotels, Hotellerie, Reiseverhalten, Luxus-Designhotels, Motel One, Markenidentität, Standardisierung, Individualität, Hotelkonzept, No-frills-Strategie, Kundenzufriedenheit, Preis-Leistungs-Verhältnis, Tourismuswirtschaft, Hotelmanagement.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen exklusiven, hochpreisigen Luxus-Designhotels und dem modernen Trend zu kostengünstigen Budget-Designhotels.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die thematischen Schwerpunkte liegen auf der Historie von Designhotels, dem „No-frills“-Konzept, der Standardisierung in der Hotellerie und dem Einfluss von Design auf das Reiseverhalten.
Was ist die zentrale Forschungsfrage?
Die Forschungsfrage lautet: „Design zum kleinen Preis – Können Budget-Designhotels hochpreisige Luxus-Designhotels in Zukunft ersetzen?“
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Die Autorin verwendet eine deskriptive und vergleichende Analyse auf Basis aktueller Fachliteratur, Branchenstudien und eines konkreten Fallbeispiels.
Was bildet den Inhalt des Hauptteils?
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Konzeptbetrachtung beider Hotelarten, gefolgt von einer Gegenüberstellung der strategischen Unterschiede.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind Designorientierung, Kostenreduktion, Standardisierung, Einzigartigkeit und Kundenbindung.
Warum ist das Design bei 'Motel One' ein Erfolgsfaktor?
Durch stets wiederkehrende, hochwertige Designelemente in zentralen Lagen schafft die Kette einen hohen Wiedererkennungswert und Sicherheit, bei gleichzeitig niedrigen Preisen.
Welche Rolle spielt die Standardisierung für Budget-Designhotels?
Die Standardisierung ist essentiell für die Kostenreduktion bei der Eröffnung und im Betrieb und garantiert dem Gast ein gleichbleibendes, kalkulierbares Qualitätsniveau.
- Quote paper
- Jenny Jacobs (Author), 2017, Design zum kleinen Preis. Können Budget-Designhotels hochpreisige Luxus-Designhotels in Zukunft ersetzen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/458638