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Sharing Economy. Die Ökonomie des Teilens

Titel: Sharing Economy. Die Ökonomie des Teilens

Hausarbeit , 2015 , 23 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Patrick Odenhausen (Autor:in)

VWL - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Gedanke Güter gemeinsam zu nutzen ist keine neue Idee, sondern existiert schon seit geraumer Zeit. Innerhalb der letzten Jahre nahm das Interesse an der Sharing Economy deutlich zu.

Die Erwähnung der Sharing Economy in der Zeitschrift TIME im Jahr 2011 gilt als Auslöser für das öffentliche sowie wirtschaftliche Interesse an diesem Thema. Die TIME bezeichnet die Sharing Economy als eine von zehn Ideen, welche die Welt verändern können. Spätestens im Jahr 2013 erlangte die Sharing Economy weltweit großes wirtschaftliches Interesse. In diesem Jahr wählte die CeBIT, die weltweit größte Messe für Informationstechnologie, das Leitmotiv „Shareconomy“. Zudem machte die weltweit bekannte Zeitschrift „The Economist“ die Sharing Economy zu einem ihrer Top – Themen.

Neben den wirtschaftlichen Aspekten stellen Nachhaltigkeitspotenziale auch einen wichtigen Teil der Sharing Economy dar und verdeutlichen die Relevanz dieses Themas. Der gemeinschaftliche Konsum soll zu einer intensiveren Nutzung von Gütern führen und somit zu einer geringeren Produktion, weniger Abfall und zu einer Schonung von Ressourcen beitragen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1.1. RELEVANZ

1.2. ZIELSETZUNG UND AUFBAU DER ARBEIT

2. THEORETISCHE GRUNDLAGEN

2.1. DEFINITION DER SHARING ECONOMY

2.2. DIE DREI GRUNDLEGENDEN GESCHÄFTSMODELLE DER SHARING ECONOMY

2.3. VERSCHIEDENE NUTZUNGSSTRATEGIEN

2.3.1. Eigentumsbasiert

2.3.2. Eigentumsersetzend

2.4. VERSCHIEDENE AUSPRÄGUNGEN DES GEMEINSCHAFTLICHEN KONSUMS

3. ANALYSE DER SHARING ECONOMY

3.1. VERTRAUEN ALS GRUNDLAGE DER ÖKONOMIE DES TEILENS

3.2. VOR – UND NACHTEILE DES GEMEINSCHAFTLICHEN KONSUMS

3.2.1. Vorteile

3.2.2. Nachteile

3.3. RESSOURCENSCHONUNG – KRITISCHE BETRACHTUNG

4. ZUSAMMENFASSUNG UND FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die aktuelle Bedeutung der Sharing Economy sowie deren Zukunftspotenziale unter kritischer Berücksichtigung der damit verbundenen ökonomischen und ökologischen Herausforderungen.

  • Grundlegende Begriffsbestimmung und historische Einordnung der Sharing Economy
  • Analyse digitaler Geschäftsmodelle und Nutzungsstrategien (Eigentum vs. Nutzung)
  • Vertrauen als essenzielle Währung in virtuellen Tauschmärkten
  • Kritische Reflexion der Nachhaltigkeitspotenziale und Rebound-Effekte

Auszug aus dem Buch

3.1. Vertrauen als Grundlage der Ökonomie des Teilens

Mit der zunehmenden Verbreitung digitaler Geschäftsmodelle spielt auch das Vertrauen der Nutzer untereinander eine immer entscheidendere Rolle. In der Sharing Economy gilt das Vorhandensein eines grundsätzlichen Vertrauens als Bedingung für den gemeinschaftlichen Konsum. Nur wenn dieses grundsätzliche Vertrauen vorhanden ist, sind Nutzer bereit ihr Eigentum anderen zur Verfügung zu stellen. Insbesondere in P2P – Märkten stellt fehlendes Vertrauen unter den Mitgliedern oft ein Problem dar. Die Mitglieder kennen einander nicht persönlich, sondern nur virtuell. Zudem spielt der Wert des zu verleihenden Gutes eine große Rolle. Je höher das Objekt finanziell bewertet ist, desto höher ist die Angst vor eventuellen Beschädigungen. Eine Studie von FlightCar kam zu dem Ergebnis, dass 80% der befragten Personen den Service aufgrund von fehlendem Vertrauen nicht ausprobieren würden. Eines der wichtigsten Vertrauensfaktoren innerhalb eines Netzwerkes ist die erworbene Reputation des jeweiligen Nutzers. Online Plattformen benötigen also ein Reputationssystem für Ihre Nutzer, um Vertrauen untereinander zu schaffen und somit einen Ersatz für persönlichen Kontakt zu erschaffen. Die Reputation kann durch verschiedenen Formen erfolgen (siehe Tabelle 1 auf der nächsten Seite):

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Dieses Kapitel erläutert die zunehmende Relevanz der Sharing Economy durch das steigende öffentliche Interesse und skizziert den Aufbau der Untersuchung.

2. THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Hier werden der Begriff der Sharing Economy definiert sowie die grundlegenden Geschäftsmodelle (B2C, P2P, C2B) und Nutzungsstrategien differenziert betrachtet.

3. ANALYSE DER SHARING ECONOMY: Dieser Teil untersucht die zentrale Bedeutung von Vertrauen in Online-Plattformen, diskutiert die Vor- und Nachteile des Modells und hinterfragt kritisch das Versprechen der Ressourcenschonung.

4. ZUSAMMENFASSUNG UND FAZIT: Das Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und bewertet das Zukunftspotenzial der Sharing Economy im gesellschaftlichen und ökologischen Kontext.

Schlüsselwörter

Sharing Economy, Gemeinschaftlicher Konsum, Teilen, Nutzen statt Besitzen, P2P, Geschäftsmodelle, Vertrauen, Reputation, Ressourcenschonung, Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Rebound-Effekt, Tauschplattformen, Konsumverhalten, Eigentum

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Phänomen der Sharing Economy, bei der Güter nicht mehr primär erworben, sondern gemeinschaftlich genutzt werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den Kernbereichen gehören die Definition der Sharing Economy, die Funktionsweise digitaler Geschäftsmodelle, die Rolle von Vertrauen sowie eine kritische ökologische Bewertung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Bedeutung der Sharing Economy für die Gegenwart und Zukunft aufzuzeigen und dabei sowohl Potenziale als auch strukturelle Hürden zu identifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literatur- und Konzeptanalyse bestehender Modelle der Ökonomie des Teilens.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung theoretischer Grundlagen und eine vertiefende Analyse der Vertrauensbildung und ökologischer Nachhaltigkeitseffekte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Zentrale Begriffe sind Sharing Economy, Nutzen statt Besitzen, Vertrauen, Reputation, P2P-Modelle und Nachhaltigkeit.

Warum ist Vertrauen laut der Arbeit so wichtig?

Da in der Sharing Economy oft Fremde miteinander interagieren, ist Vertrauen die Basis, um das Risiko einer Beschädigung oder eines Missbrauchs des geteilten Eigentums zu minimieren.

Was besagt die Kritik an der Ressourcenschonung in der Arbeit?

Die Arbeit weist darauf hin, dass durch sogenannte Rebound-Effekte der versprochene ökologische Nutzen gemindert werden kann, wenn durch die Sharing-Modelle ein additiver Konsum entsteht.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Sharing Economy. Die Ökonomie des Teilens
Hochschule
Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin
Note
1,3
Autor
Patrick Odenhausen (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
23
Katalognummer
V458670
ISBN (eBook)
9783668902695
ISBN (Buch)
9783668902701
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sharing Economy Sharing Economy Teilen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Patrick Odenhausen (Autor:in), 2015, Sharing Economy. Die Ökonomie des Teilens, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/458670
Blick ins Buch
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