Interne Instrumente und Maßnahmen von PR bei Events, Messen und Kongressen


Seminararbeit, 2016
23 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition PR

3 Einordnung der internen PR in den Marketing-Mix

4 Definition Instrumente

5 Externe Instrumente
5.1 Definition
5.2 Maßnahmen

6 Interne Instrumente
6.1 Definition
6.2 Zielgruppe
6.3 Kriterien zur Festlegung

7 Statistik

8 Maßnahmen interner PR
8.1 Unterteilung der Maßnahmen nach Kontaktart
8.2 Maßnahmen in der Praxis der EMK-Branche
8.3 Vorund Nachteile

9 Tagung zur internen Kommunikation

10 Aufgaben und Ziele der internen PR

11 PR via Events oder Events mithilfe von PR
11.1 Event-Marketing
11.2 Marketing Events
11.3 Beispiel: Betriebsfest

Literatur- und Quellenverzeichnis

Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

Abbildung 1: Marketing-Mix

Abbildung 2: Unterteilung Öffentlichkeitsarbeit

Abbildung 3: Ausrichtung der Personalpolitik

Abbildung 4: Screenshot aus dem Film (00:17 Minuten)

Abbildung 5: Screenshot aus dem Film (02:51 Minuten)

Tabelle 1: schriftliche interne PR-Maßnahmen

Tabelle 3: persönliche interne PR-Maßnahmen

Tabelle 3: elektronische interne PR-Maßnahmen

1 Einleitung

Im Verlauf dieser wissenschaftlichen Arbeit wird die Aufgabenstellung „Interne Instrumente und Maßnahmen von PR bei Events, Messen und Kongressen“ erörtert.

Im Zuge dessen wird zunächst in das Thema eingeführt, einige grundlegende Dinge werden definiert. Im Anschluss werden Instrumente und Maßnahmen themenbezogen aufgezeigt. Die interne PR wird anhand eines Beispiels genauer erläutert.

2 Definition PR

Die Öffentlichkeitsarbeit, ein Synonym für PR – Public Relations, ist für die Beziehung zwischen der Organisation bzw. dem Unternehmen und der jeweiligen Anspruchsbzw. Zielgruppe verantwortlich. Mithilfe von Maßnahmen, welche im weiteren Verlauf der vorliegenden Arbeit genauer untersucht werden, soll das Unternehmen über die eigenen Aktivitäten und Bereiche informieren und Botschaften zu den Dialoggruppen transportieren. Verständnis der Zielgruppe wird gewonnen. Vertrauen wird aufgebaut, gestärkt und gepflegt.1

Kommunikationsprozesse in der Öffentlichkeit zwischen der Organisation und der Bezugsgruppe sollen geplant und gesteuert werden. Interessen der Anspruchsgruppe sollen offen und kompetent vertreten werden.2

Die PR ist von der Werbung zu unterscheiden. Die PR hat das Ziel eines positiven Imageaufbaus und die Steigerung des Bekanntheitsgrades. Das Unternehmen wird als Ganzes betrachtet und steht als dieses im Vordergrund.3

Die Werbung hingegen ist eine absatzorientierte Maßnahme und betreibt Marketing für das jeweilige abzusetzende Produkt. Die Öffentlichkeitsarbeit richtet sich an alle Stakeholder des Unternehmens und nicht, im Gegensatz zu der Werbung, primär an bestimmte Zielgruppen.4

3 Einordnung der internen PR in den Marketing-Mix

Die Unternehmen richten ihre Aktivitäten am Markt aus. Zur Realisierung der Marketingstrategien werden Marketinginstrumente eingesetzt. Die Gesamtheit der Marketinginstrumente lässt sich durch den Begriff des Marketingmix definieren. Die Ausprägungen des instrumentellen Spektrums dessen sind die Produktpolitik, Preispolitik, sowie die Distributionspolitik und die Kommunikationspolitik.5 Auf letztere wird im Folgenden genauer eingegangen.

Die Kommunikationspolitik unterteilt sich nach Vahs und Schäfer-Kunz6 zum einen in die Verkaufsförderung, welche Maßnahmen bezüglich des Absatzweges umfasst, zum anderen in die Werbung. Diese ist das wichtigste Instrument der Kommunikationspolitik. Hier werden Entscheidungen über beispielsweise das Werbebudget, die Werbemittel und die Werbeträger getroffen. Des Weiteren gehören zur Kommunikationspolitik Messen, sowie Product-Placement und Direct-Marketing, welche in Abbildung 1 mit ,,weitere Kommunikationsinstrumente‘‘ zusammen gefasst sind. Messen ermöglichen eine direkte Ansprache der Kunden, sowie den direkten Konkurrenzvergleich. Beim Product-Placement wird ein Markenartikel gezielt integriert um eine große Reichweite zu bewirken.

Das Direct-Marketing zielt auf den persönlichen Kontakt mit den ausgewählten Zielgruppen ab.7

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Marketing-Mix8

Die Öffentlichkeitsarbeit lässt sich unter anderem in die interne und externe PR unterteilen. In der vorliegenden Arbeit wird genauer auf die interne PR eingegangen.

Weitere Unterteilung kann in direkte bzw. indirekte Kommunikation, sowie einseitige und zweiseitige Kommunikation stattfinden, siehe Abbildung 2.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Unterteilung Öffentlichkeitsarbeit9

Die direkte Kommunikation ist eine Kommunikationsebene, bei der unmittelbarer Kontakt entsteht, während bei der indirekten Kommunikation Botschaften mittels Medien an ihre Zielgruppen gelangen.

Die einseitige Kommunikation vermittelt eine Botschaft an die gewünschte Zielgruppe. Ein Sender sendet eine Nachricht, ein Empfänger erhält sie reagiert darauf jedoch nicht. Bei der zweiseitigen Kommunikation hingegen bekommt der Empfänger die Nachricht und interpretiert diese. Dann wird er zum Sender und übermittelt eine Nachricht an den vorherigen Absender.10

4 Definition Instrumente

Instrumente sind Werkezuge, die zur Erreichung von im Vorfeld gesteckten Zielen verwendet werden. Mithilfe der Instrumente sollen Informationen zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort platziert werden. Botschaften werden an die Bezugsgruppen vermittelt.11

In der vorliegenden Arbeit werden Instrumente für Kommunikationsprozesse eingesetzt. Diese können beispielsweise in der Kontaktart unterschieden werden, worauf später genauer eingegangen wird.12

5 Externe Instrumente

Um eine Abgrenzung zwischen externen und internen Instrumenten vornehmen zu können, werden erstere nur kurz angeschnitten.

5.1 Definition

Externe Instrumente werden benutzt, um außenstehende Zielgruppen anzusprechen. Darunter fallen Firmen, mit denen eine Organisation zusammenarbeitet, also Kunden sowie Lieferanten aber auch andere Kooperationspartner. Ziel dessen ist es ein möglichst gutes Verhältnis zu externen Stakeholdern zu pflegen. Das Unternehmen soll einen hohen Bekanntheitsgrad erhalten. Ein positives Image des Unternehmens soll in der Öffentlichkeit geschaffen werden.13

5.2 Maßnahmen

Die Maßnahmen der externen Kommunikation können Printmedien sein wie beispielsweise ein Plakat oder ein Flyer. Ausstellungen oder Veranstaltungen wie Tag der offenen Tür sind ebenfalls Maßnahmen, die sich an externe Zielgruppen richten. Hierunter fallen ebenfalls Maßnahmen, wie die Pressekonferenz, eine Reportage oder ein Interview.

6 Interne Instrumente

Ein viel zitierter Satz der PR lautet ,,Public Relations begins at home‘‘. Dies soll im Folgenden genauer erläutert werden.

6.1 Definition

,,Public Relations begins at home‘‘ lässt darauf schließen, dass die Öffentlichkeitsarbeit zunächst in den eigenen Reihen betrieben werden soll, sprich im eigenen Team. Die interne PR richtet sich also an das Innere eines Unternehmens. Die Kommunikation innerhalb der Organisation soll kontrolliert werden. Die interne PR richtet sich an Unternehmensangehörige, nicht aber an die breite Öffentlichkeit. Ein Dialog zwischen der Unternehmensleitung und den Mitarbeitern soll geführt werden.14

Unternehmensangehörige repräsentieren das Unternehmen nach außen, weswegen es bei der PR sehr wichtig ist, dass die eigenen Mitarbeiter sich mit dem Unternehmen identifizieren und es vertreten können.

6.2 Zielgruppe

Die Zielgruppen der internen PR lassen sich in 4 Gruppen unterteilen: die primäre Zielgruppe sind die eigenen Mitarbeiter, die sekundären Zielgruppen sind die potenziellen Mitarbeiter sowie ehemalige Mitarbeiter und sonstige Dazugehörige.

Zu den eigenen Mitarbeitern zählen die Geschäftsführung, sowie Manager und Führungskräfte wie beispielsweise Abteilungsleiter. Diese stellen für die Untergeordneten eine Vorbildfunktion dar. Sie sind meistens der erste Ansprechpartner bei Problemen. Gleichermaßen zählen Außenund Innendienstler, sowie Teilund Vollzeitbeschäftigte dazu. In der Event Branche beziehen sich viele Unternehmen, je nach Projekt, sogenannte Freelancer, welche ebenfalls Teil der Zielgruppe der internen PR sind. Berater sind außerdem Teil dessen, da auch bei Ihnen das Ziel sie am Unternehmen zu halten vorhanden ist. Berater sind in einigen Fällen Bezugspersonen für Mitarbeiter, da sie eine andere Sichtweise auf das Unternehmen haben.

Die zweite Zielgruppe, die potenziellen Mitarbeiter, setzt sich aus Praktikanten, Werkstudenten, dualen Studenten, Auszubildenden oder anderen zukünftigen Mitarbeitern zusammen. Diese sind nicht die primäre Zielgruppe, sollten aber dennoch bei der PR nicht außer Acht gelassen werden. Bei der Bewerbung bei einem Unternehmen ist es nicht nur das Ziel, dass die Arbeit Spaß macht, sondern ebenfalls, dass ein tolles Team vorhanden ist, mit dem die Arbeit gemeinsam erledigt werden kann. Wird als Arbeitnehmer jedoch festgestellt, dass die bereits dort arbeitenden Mitarbeiter unzufrieden sind, wird Misstrauen erweckt. Bei den Praktikanten, Werkstudenten, dualen Studenten oder Auszubildenden sollte darauf geachtet werden, dass diese meist deutlich unter dem Altersdurchschnitt der festangestellten liegt. Die PR-Instrumente sollten daher für möglichst viele Altersgruppen ansprechend sein.

Die Gruppe der ehemaligen Mitarbeiter, ebenfalls eine sekundäre Zielgruppe, spiegelt sich durch Pensionisten und sonstige ehemalige Mitarbeiter durch beispielweise Kündigung wieder. Diese sollen mit einem guten Gefühl das Unternehmen verlassen. Sie sollen sich, auch im Nachhinein betrachtet, glücklich gewesen sein. Pensionisten können ihre positiv gesammelten Erfahrungen weitertragen. Mitarbeiter, die aus anderen Gründen das Unternehmen verlassen haben und möglicherweise zur Konkurrenz wechseln, sollen kein schlechtes Bild des Unternehmens und eventuell bei Kunden verbreiten. Hierbei ist besonders auf das Instrument der Mund-zu-Mund Propaganda zu achten.

Zu den sonstigen Dazugehörigen zählen Aktionäre und sonstige Investoren, sowie Angehörige der Mitarbeiter. Erstere haben eine sehr wichtige und unverzichtbare Position im Unternehmen, da sie meist beim Aufbau des Unternehmens geholfen haben, je nach Firma unterstützen sie diese auch danach noch massiv. Sollte beispie lsweise die Gewinnausschüttung auf Dauer niedrig ausfallen, so könnte diesem auf den Grund gegangen werden. Die interne PR sorgt dafür, die Unzufriedenheit der Mitarbeiter als potenziellen Grund des ausbleibenden Gewinns ausschließen zu können. Bei den Angehörigen der Mitarbeiter bzw. generell beim Umfeld der Mitarbeiter ist ebenfalls auf die Mund-zuMund Propaganda zu verweisen.

Bei den letzten beiden Zielgruppen wurde das Instrument der Mund-zu-Mund Propaganda erwähnt, weswegen dies kurz näher erläutert werden soll.

6.3 Kriterien zur Festlegung

Die zuständige PR-Abteilung sollte die internen Instrumente, die sie benutzt, durchdacht wählen. Um dies erfolgreich durchzuführen gibt es einige Kriterien, die bei der Auswahl helfen könnten. Wichtig ist hierbei zu beachten, dass immer situationsabhängig gehandelt werden muss.15

Das wichtigste ist, dass keines der Instrumente im Gegensatz zu der Corporate Identity (CI) stehen sollte. Die CI soll dafür kurz näher erläutert werden.

Die Corporate Identity ist laut Vahs und Schäfer-Kunz die Unternehmensidentität. Die Unternehmenspersönlichkeit wird durch die CI wiedergespiegelt. Das Image des Unternehmens wird gegenüber den Mitarbeitern intern und der Öffentlichkeit gegenüber extern vermittelt. Die CI wird durch drei Komponenten vermittelt. Das Corporate Design ist das Erscheinungsbild des Unternehmens. Hier werden Entscheidungen über das Logo, das Farbschema und Gestaltung von Produkt bzw. deren Verpackung getroffen. Das Corporate Behaviour beschreibt das Verhalten des Unternehmens bzw. die Unternehmenskultur. Der Führungsstil, der Umgang mit Misserfolgen und Entscheidungen treffen fallen hierunter. Die Corporate Communication ist die interne und externe Kommunikation des Unternehmens, die mithilfe von unterschiedlichen Instrumenten und Maßnahmen, welche im weiteren Verlauf noch näher thematisiert werden, durchgeführt wird.16

[...]


1 Vgl: Bruhn, 2010, S.372

2 Vgl: Grupe, 2011, S.2

3 Vgl: Meffert, Burmann, & Kirchgeorg, Marketing, 2012, S.689

4 Vgl: Vahs & Schäfer-Kunz, 2015, S.753

5 Vgl: Homburg & Krohmer, 2006, S.6

6 Vgl: Vahs & Schäfer-Kunz, 2015, S.751

7 Vgl: Vahs & Schäfer-Kunz, 2015, S.752

8 Vgl: Vahs & Schäfer-Kunz, 2015, S.749

9 Vgl: Bruhn, 2010, S.370

10 Vgl: Bruhn, 2010, S.369

11 Vgl: Frank & Schulze

12 Vgl: Grupe, 2011, S.180

13 Vgl: Hettenkofer

14 Vgl: Grupe, 2011, S.207

15 Vgl: Franck, 2008, S.194

16 Vgl: Vahs & Schäfer-Kunz, 2015, S.27 f.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Interne Instrumente und Maßnahmen von PR bei Events, Messen und Kongressen
Hochschule
Internationale Berufsakademie der F+U Unternehmensgruppe Darmstadt
Note
2,0
Autor
Jahr
2016
Seiten
23
Katalognummer
V458806
ISBN (eBook)
9783668897564
ISBN (Buch)
9783668897571
Sprache
Deutsch
Schlagworte
interne, instrumente, maßnahmen, events, messen, kongressen
Arbeit zitieren
Karolin Jung (Autor), 2016, Interne Instrumente und Maßnahmen von PR bei Events, Messen und Kongressen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/458806

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