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Problematische Klauseln der VOB/B bei Wegfall der Privilegierung gemäß § 310 I 3 BGB

Titel: Problematische Klauseln der VOB/B bei Wegfall der Privilegierung gemäß § 310 I 3 BGB

Ausarbeitung , 2015 , 34 Seiten

Autor:in: Martin Neumann (Autor:in)

Jura - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Ausarbeitung beschäftigt sich mit der Fragestellung, welche Klauseln der VOB-B einer AGB-Inhaltskontrolle standhalten beziehungsweise welche Klauseln unwirksam sind, wenn die Privilegierung des § 310 I 3 BGB nicht greift.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I Einleitung

II Verwender ist Auftraggeber

1 § 1 Nr. 3 VOB/B – wirksam –

2 § 1 Nr. 4 VOB/B – wirksam

3 § 2 Nr. 5 S. 1 VOB/B – wirksam –

4 § 2 Nr. 6 VOB/B – unwirksam –

5 § 2 Nr. 7 I VOB/B – unwirksam –

6 § 2 Nr. 8 VOB/B – unwirksam –

7 § 2 Nr. 10 VOB/B – wirksam –

8 § 3 Nr. 3 S. 2 VOB/B – wirksam –

9 § 4 Nr. 1 II, III VOB/B – wirksam –

10 § 4 Nr. 1 IV S. 1 VOB/B – wirksam –

11 § 4 Nr. 3 VOB/B – unwirksam –

12 § 4 Nr. 6 VOB/B – unwirksam –

13 § 4 Nr. 7 VOB/B – wirksam –

14 § 4 Nr. 8 I 1-3 VOB/B – wirksam –

15 § 4 Nr. 8 II VOB/B – unwirksam –

16 § 4 Nr. 10 VOB/B – wirksam –

17 § 5 Nr. 3 VOB/B – wirksam –

18 § 6 Nr. 1 VOB/B – wirksam –

19 § 6 Nr. 2 VOB/B – wirksam –

20 § 6 Nr. 6 VOB/B – unwirksam –

21 § 6 NR. 7 VOB/B – wirksam –

22 § 8 Nr. 2 VOB/B – wirksam –

23 § 8 Nr. 3 VOB/B – wirksam –

24 § 10 Nr. 2 II VOB/B – unwirksam –

24 § 13 Nr. 1, 2, 3 VOB/B – wirksam –

25 § 13 Nr. 5 I VOB/B – wirksam/unwirksam –

26 § 13 Nr. 5 II VOB/B – wirksam –

27 § 14 VOB/B – wirksam –

28 § 15 Nr. 3 S. 1- 4 VOB/B – wirksam –

29 § 16 Nr. 1 III VOB/B – unwirksam –

30 § 16 Nr. 3 I 1 VOB/B – unwirksam –

31 § 16 Nr. 3 II, III VOB/B – unwirksam –

32 § 16 Nr. 3 IV VOB/B – unwirksam –

33 § 16 Nr. 3 V VOB/B – unwirksam –

34 § 16 Nr. 5 III VOB/B – unwirksam –

35 § 16 Nr. 6 VOB/B – unwirksam –

36 § 17 Nr. 8 II 2 VOB/B – unwirksam –

37 § 18 Nr. 1 VOB/B – wirksam/unwirksam –

38 § 18 Nr. 4 VOB/B – unwirksam –

39 § 18 Nr. 5 VOB/B – unwirksam –

III Verwender ist Auftragnehmer

1 § 1 Nr. 1 S. 2 VOB/B – unwirksam –

2 § 1 Nr. 2 VOB/B – unwirksam –

3 § 2 Nr. 1 VOB/B – wirksam –

4 § 2 Nr. 4 VOB/B – wirksam –

5 § 2 Nr. 9 VOB/B – wirksam –

6 § 3 Nr. 1, 2 VOB/B – wirksam –

7 § 4 Nr. 1 I VOB/B – wirksam –

8 § 4 Nr. 3, 4 VOB/B – unwirksam/wirksam –

9 § 4 Nr. 5 VOB/B – unwirksam –

10 § 4 Nr. 7 S. 3 VOB/B – unwirksam –

11 § 4 Nr. 8 I S. 3 VOB/B – unwirksam –

12 § 5 Nr. 1 VOB/B – wirksam –

13 § 5 Nr. 2 VOB/B – unwirksam/wirksam –

14 § 5 Nr. 3 VOB/B – wirksam/unwirksam –

15 § 5 Nr. 4 VOB/B – unwirksam –

16 § 6 Nr. 6 VOB/B – unwirksam –

17 § 6 Nr.7 VOB/B – wirksam –

18 § 7 VOB/B – unwirksam/wirksam –

19 § 8 Nr. 1 II VOB/B – wirksam –

20 § 8 Nr. 2 II VOB/B – wirksam –

21 § 8 Nr. 3 VOB/B – unwirksam –

22 § 9 Nr. 1 VOB/B – wirksam –

23 § 10 Nr. 2 I 2 VOB/B – unwirksam –

24 § 11 Nr. 4 VOB/B – unwirksam/wirksam –

25 § 12 Nr. 1 VOB/B – wirksam –

26 § 12 Nr. 2 VOB/B – unwirksam/wirksam –

27 § 12 Nr. 3 VOB/B – wirksam –

28 § 12 Nr. 5 I VOB/B – unwirksam –

29 § 12 Nr. 5 II VOB/B – unwirksam –

30 § 12 Nr. 5 III VOB/B – unwirksam –

31 § 13 Nr. 1 VOB/B – wirksam –

32 § 13 Nr. 2 VOB/B – wirksam –

33 § 13 Nr. 4 VOB/B – unwirksam –

34 § 13 Nr. 5 I 2, 3 VOB/B – unwirksam –

35 § 13 Nr. 5 II VOB/B – unwirksam –

36 § 13 Nr. 6 VOB/B – unwirksam –

37 § 13 Nr. 7 I – IV VOB/B – unwirksam –

38 § 15 Nr. 3 S. 5 VOB/B – unwirksam –

39 § 16 Nr. 1 VOB/B – unwirksam –

40 § 16 Nr. 3 I VOB/B – unwirksam/wirksam –

41 § 16 Nr. 4 VOB/B – unwirksam –

42 § 16 Nr. 5 III, IV VOB/B – unwirksam –

43 § 17 Nr. 8 II VOB/B – unwirksam –

44 § 18 Nr. 1 VOB/B – unwirksam/wirksam –

45 § 18 Nr. 4 VOB/B – unwirksam –

IV neutrale Klauseln

1 § 1 Nr. 1 S. 1 VOB/B – wirksam –

2 § 2 Nr. 2 VOB/B – wirksam –

3 § 8 Nr. 1 I VOB/B – wirksam –

4 § 11 Nr. 1- 3 VOB/B – wirksam –

5 § 13 Nr. 7 V VOB/B – unwirksam –

6 § 18 Nr. 2 I S. 3 VOB/B – wirksam –

V Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Wirksamkeit einzelner Klauseln der VOB/B vor dem Hintergrund der seit 2009 entfallenen Privilegierung gegenüber Verbrauchern. Das primäre Ziel ist die Analyse, ob diese Klauseln einer isolierten Inhaltskontrolle nach den §§ 307 ff. BGB standhalten oder ob sie den Vertragspartner unangemessen benachteiligen und somit als unwirksam einzustufen sind.

  • Analyse der Inhaltskontrolle von VOB/B-Klauseln bei Verbraucherverträgen
  • Unterscheidung der Klauselproblematik je nach Verwender (Auftraggeber oder Auftragnehmer)
  • Bewertung von Klauseln bezüglich Vergütung, Mängelhaftung und Kündigungsrechten
  • Einordnung neutraler Klauseln in das bestehende BGB-Rechtssystem

Auszug aus dem Buch

1 § 1 Nr. 3 VOB/B – wirksam –

In § 1 Nr. 3 VOB/B ist geregelt, dass der Auftraggeber ohne Einverständnis des Auftragnehmers einen wirksam geschlossenen Bauvertrag abändern darf, was zu einer einseitigen Belastung des Auftragnehmers führen kann.

Problematisch ist vor allem die Abweichung vom Konsensualprinzip des BGB. Außerdem kann der Auftraggeber dem –nehmer einseitig Mehrleistungen aufdrängen, ohne dass dieser womöglich die Kapazitäten dafür hat. Es werden dem Auftraggeber keine Grenzen für Änderungswünsche gesetzt. Auch könnte man einen Verstoß gegen §§ 307 II Nr. 2, 308 Nr. 4 BGB sehen, weil eine Zumutbarkeitsklausel fehlt.

Zwar interpretiert man diese nach allgemeiner Ansicht in § 1 Nr. 3 VOB/B hinein. Diese Auslegung verstößt aber gegen § 305c II BGB, wonach Zweifel bei der Auslegung zu Lasten des Verwenders gehen.

Damit liegt zweifellos eine erhebliche Belastung des Auftragnehmers vor. Gem. § 307 I 1 BGB müsste sie aber auch unangemessen sein. Dabei ist zu beachten, dass die planerische und gestalterische Freiheit des Auftraggebers erhalten bleiben muss, v.a. weil kaum eine verbindliche Planung von Anfang an möglich ist.

Zusammenfassung der Kapitel

I Einleitung: Diese Einleitung erläutert den rechtlichen Kontext des Wegfalls der VOB/B-Privilegierung gegenüber Verbrauchern ab dem 01.01.2009 und beschreibt die Methodik der isolierten Inhaltskontrolle.

II Verwender ist Auftraggeber: Dieses Kapitel analysiert zahlreiche Klauseln aus der Sicht des Auftragnehmers, der sich gegenüber einem auftraggeberseitig gestellten VOB/B-Vertrag behaupten muss.

III Verwender ist Auftragnehmer: Hier werden die problematischen Klauseln untersucht, wenn der Auftragnehmer diese als Verwender in den Vertrag einbringt.

IV neutrale Klauseln: In diesem Kapitel werden Klauseln betrachtet, die aufgrund ihrer Übereinstimmung mit dem BGB-Rechtsgedanken unabhängig vom Verwender als unproblematisch und wirksam eingestuft werden.

V Schluss: Diese Zusammenfassung stellt fest, dass eine Vielzahl der untersuchten VOB/B-Klauseln einer isolierten Inhaltskontrolle nicht standhalten.

Schlüsselwörter

VOB/B, Inhaltskontrolle, Verbrauchervertrag, Bauvertrag, BGB, § 307 BGB, Unwirksamkeit, Klauselprüfung, Auftragnehmer, Auftraggeber, Mängelhaftung, Kündigungsrecht, AGB-Recht, Transparenzgebot, Baurecht

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Wirksamkeit von Klauseln der VOB/B, nachdem diese gegenüber Verbrauchern seit 2009 nicht mehr privilegiert sind und somit einer strengen Inhaltskontrolle nach den §§ 307 ff. BGB unterliegen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind die Rechtsprüfung von VOB/B-Bestimmungen im Bereich der Vergütung, Haftung, Mängelansprüche sowie der Kündigungsrechte bei Bauverträgen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die systematische Klärung, welche Klauseln der VOB/B bei einer Verwendung gegenüber Verbrauchern (und teilweise gegenüber Unternehmern) einer isolierten Inhaltskontrolle standhalten und welche wegen unangemessener Benachteiligung unwirksam sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die juristische Methodenlehre, insbesondere die Auslegung von AGB gemäß den §§ 305c, 307 ff. BGB unter Berücksichtigung der einschlägigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die einzelnen VOB/B-Klauseln kategorisiert und besprochen, unterteilt nach den Abschnitten "Verwender ist Auftraggeber", "Verwender ist Auftragnehmer" sowie "neutrale Klauseln".

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

VOB/B, Inhaltskontrolle, Verbraucherschutz, Bauvertragsrecht, AGB-Recht, Unangemessene Benachteiligung und Wirksamkeit.

Warum ist die Anzeigepflicht bei "auftragslos" erbrachten Leistungen (§ 2 Nr. 8 VOB/B) laut Autor problematisch?

Der Autor sieht darin einen erheblichen Eingriff in die Grundgedanken des Bereicherungsrechts und der Geschäftsführung ohne Auftrag (GoA), da das Unterlassen der Anzeige zum Verlust aller Ansprüche führt, was als unangemessene Benachteiligung gewertet wird.

Wie bewertet der Autor das Schriftformgebot bei der Bedenkenmitteilung (§ 4 Nr. 3 VOB/B)?

Das Schriftformgebot wird als problematisch und unwirksam bewertet, da es bei einer AGB-Kontrolle nicht gerechtfertigt ist, dem Auftragnehmer die Haftungsfreistellung nur wegen eines fehlenden schriftlichen Dokuments zu verweigern.

Ende der Leseprobe aus 34 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Problematische Klauseln der VOB/B bei Wegfall der Privilegierung gemäß § 310 I 3 BGB
Autor
Martin Neumann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
34
Katalognummer
V458937
ISBN (eBook)
9783668900943
ISBN (Buch)
9783668900950
Sprache
Deutsch
Schlagworte
problematische klauseln vob/b wegfall privilegierung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Martin Neumann (Autor:in), 2015, Problematische Klauseln der VOB/B bei Wegfall der Privilegierung gemäß § 310 I 3 BGB, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/458937
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Leseprobe aus  34  Seiten
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