Burnout im Pflegeberuf


Hausarbeit, 2017
21 Seiten, Note: 1,9
J. M. (Autor)

Leseprobe

Inhalt

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition Burnout

3. Symptome Burnout
3.1 Phasen nach Burisch
3.2 Messung von Burnout mit MBI

4. Ursachen von Burnout in Pflegeberufen
4.1 Stress
4.2 Auswirkungen von Akutstress
4.3 Auswirkungen von chronischem Stress

5. Prevention
5.1 Prevention im Krankenhaus
5.2 Selbstfursorge

6. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Das Stationstelefon klingelt pausenlos. Eine Sekretarin, welche den Horer abnehmen und damit dieses penetrante Gerausch unterbrechen konnte, gibt es nicht. Diese Stelle ist, nach dem Ausscheiden der Kollegin, nicht wieder besetzt worden. Eine Krankenschwester unterbricht den Verbandswechsel, um den der Patient sie heute bereits ein drittes Mai gebeten hat und geht an das schnurlose Telefon, welches sich in ihrer rechten Kitteltasche befindet. Am anderen Ende spricht hektisch ein Arzt, welcher einen schwerverletzten Patienten fur die nachste halbe Stunde ankundigt. Beim Auflegen bemerkt die Schwester den musternden Blick der Hygienefachkraft, welche vorwurfsvoll mit der Desinfektionsmittelflasche wackelt und sie zur Benutzung auffordert. Der angefangene Verbandswechsel wird schnell, nebenher erledigt. Im Stationsflur begegnet ihr eine hilfsbedurftige alte Damen, die sichtlich ihre Orientierung verloren hat und fragt die Schwester nach einem Glas Wasser. Ware eine Servicemitarbeiterin zur Stelle, konnte sie diese einfache Aufgabe delegieren. Doch diese hatte sich kurzfristig fur drei Wochen krankgemeldet. Schnell in die Kuche, ein Glas Wasser organisiert und zuruck zur Patientin, von der sie sich nicht einmal mehr den Namen merken konnte. Durch einen lauten Knall erschrocken, rennt sie zum Flur zuruck, die betagte Frau ist gesturzt und schreit nach ihrer Mutter. Der angekundigte neue Patient wird eingeliefert und mit ihm kommen die drei geplanten Zugange fur heute. Wieder klingelt das Telefon, ihre ablosende Kollegin meldet sich krank. Ein Arzt kommt vorbei und fragt nach den Laborwerten vom Vortag. Auch mochte er, dass die Kollegin ihm sofort bei einer wichtigen Punktion assistiert.

So und ahnlich spielen sich jeden Tag, teilweise halbstundlich, Szenen fur eine Pflegekraft ab. Hatte doch bereits die Krankenpflegerin Agnes Karll (1868-1927) im 19. Jahrhundert fur bessere Arbeitsbedingungen fur Pflegerinnen gekampft und auch durchgesetzt. Es ist ein sozialer, zukunftssicherer und erfullender Beruf mit einer anerkannten Ausbildung und Aufstiegsmoglichkeiten. Jeder Tag ist anders und es gibt sehr verschiedene und abwechslungsreiche Tatigkeitsbereiche, in denen Heifer eigenstandig Oder im Team einer sinnvollen Arbeit nachgehen. Aber warum erkranken Pflegende am Burnout? Und was kann die Fuhrungsebene an Prevention leisten? In dieser Arbeit werden Ursachen fur die Entstehung dieses Syndroms und die Symptome bei Erkrankten erlautert. Damit jede Pflegekraft weiB, wie ihr aktuelles Burnoutrisiko aussieht, erklare ich das Maslach Burn-out Inventory, ein Fragebogen zur Risikoermittlung. Da Stress bei der Entstehung eine Rolle spielt, werde ich die Folgen von akutem und chronischem Stress fur unseren Organismus beleuchten. Burnout ist ein weit verbreitetes

Syndrom mit stetig zunehmender Anzahl von Erkrankten in der Pflegebranche, welches extreme Auswirkungen auf finanzieller und menschlicher Seite hat. Da vorbeugen besser ist als heilen, zeige ich Praventionsmoglichkeiten fur die Fuhrungsebene und fur jeden einzelnen selbst auf. Das abschlie&ende Fazit ist eine kurze Zusammenfassung aus den Erkenntnissen und der aktuellen Umsetzung im Gesundheitswesen.

2. Definition Burnout

Wenn es urn den Versuch geht, dass Burn-out-Syndrom zu definieren, fallen meistens die Namen Herbert Freudenberger (1926-1999) und Christina Maslach. Der New Yor­ker Psychologe und die Psychologieprofessorin aus Kalifornien forschten seit den 1970er Jahren an dieser Storung der psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz, welche haufig bei helfenden Berufsgruppen zu finden war. Freudenberger, welcher in einer sogenannten „Free Clinic" arbeitete, wo Menschen ohne Krankenversicherung kostenlos behandelt werden, konnte dort verschiedene Beobachtungen machen. Er bemerkte bei vielen der Mitarbeiter und zweimal bei sich selbst einen Veranderungsprozess und beschrieb dieses typische Geschehen 1974 als Burnout. Die Merkmale des Prozesses sind durch Energieverlust am Arbeitsplatz, Widerwille gegenuber Klienten Oder Patienten und Verlust von Effektivitat bei der Arbeit gekennzeichnet (vgl. Burisch 2003, S. 90). Tatsachlich beschreibt Kurt Lewin (1890-1947) bereits in den 20er Jahren ein Phanomen, welches ein halbes Jahrhundert spater als Burnout betitelt wird. Er benennt es als einen Zustand der „psychischen Ubersattigung", der langsam aus einem Gefuhl der unbeschrankten Arbeitsfreude entsteht und nichts mit Faulenzerei Oder Langeweile zu tun hat. Es entwickelt sich ein negativer Aufforderungscharakter, welcher von der Arbeit wegtreibt. Die betroffenen Personen bemerken einen regelrechten Ekel gegen die Ar­beit, welcher sie sonst so gerne nachgingen. Der Wille, der Arbeit weiter nachzugehen, ist nicht ausreichend, wenn das Gefuhl des „Auf der Stelle Tretens" die Macht ubernommen hat (vgl. Burisch 2003, S. 85).

Der Professor Matthias Burisch, welcher seit Jahrzehnten zu dem Thema Burnout lehrt und dieses genauestens erforscht hat, erklart das Burnout-Syndrom psychologisch-metaphorisch als eine Autobatterie, welche nicht mehr richtig nachgeladen wird und trotzdem voile Energie freisetzen muss. Das Ziel wird nicht erreicht (vgl. Burisch 2003, S. 6). Offiziell anerkannt ist die Krankheit nicht, sie stellt lediglich eine Zustandsbeschreibung mit verschieden Entstehungsweisen und unterschiedlichen Erscheinungsformen dar. Auch nach den Klassifikationen der WHO erhalt das Burnout-Syndrom keine einheitliche Definition. Es wird nur am Rande, bei Faktoren, welche den Zustand der Gesundheit beeinflussen, als „Ausgebranntsein, Zustand der totalen Erschopfung" erwahnt. Des weiteren beschreibt das „Klinische Worterbuch" Personen, welche unter einem Burnout leiden als emotional erschopft, mit verringerter Leistungsfahigkeit und einer erhohten Erwartungshaltung Menschen gegenuber, an denen sie ihre Arbeit verrichten. Dieser Zustand ist leider nicht nur vorubergehend und als ein Stimmungstief zu bezeichnen, sondern eine schwere Erkrankung, welche uber Jahre hinweg entsteht und jede Person ereilen kann. Es sind nicht nur die sensiblen Menschen unter uns betroffen, auch und gerade erkranken Manager und Selbstandige (vgl. Linneweh et al. 2010, S. 15). Urban weiB (2009, S. 27), dass das Syndrom fur einen zunehmenden Erschopfungszustand durch dauerhafte berufliche Belastungen steht und sich spater auch negativ auf das gesamte Privatleben ausweiten kann. Es kommt zu einem Ausbrennen am Arbeitsplatz mit chronischer Mudigkeit. Betroffen sind Berufsgruppen, wel­che fur lange Zeit mit viel Motivation, starker Begeisterung und jeglichem Engagement nicht die Anstrengung und Erwartungen ausgezahlt bekommen, welche sie sich erhofft haben. Zum Beispiel beschaftigt sich ein Mitarbeiter im Gesundheitswesen oft mehrere Stunden am Tag mit Dokumentationen und unterschiedlicher, nicht bestandiger Burokratie, anstatt sich den Patienten und deren Belange zu widmen. Besonders haufig ist das Auftreten in helfenden Berufen mit starker Arbeitsbelastung, wie bei Pflegeberufen, Lehrern Oder Sozialarbeitern. Es kommt vermehrt zur Arbeitsunfahigkeit der Personen, welche diesen schwierigen Rahmenbedingungen ausgesetzt sind. Krankschreibungen Oder sogar der verfruhte Renteneintritt sind schwerwiegende Folgen (vgl. Kypta 2006, S. 39).

AbschlieBend einig ist sich die Expertenwelt noch nicht, wie sie ein Burnout beschreiben. Die verschiedenen psychischen Gegebenheiten jedes Betroffenen und die unterschiedlichsten Voraussetzungen wie sich Menschen durch ihre Umwelt stressen las­sen, sind sehr weitreichend. Der Burnout-Prozess beginnt schleichend, ist bei jedem Individuum anders und variiert ebenso heftig wie die Umwelt (vgl. Seidel 2011, S. 13).

3. Symptome Burnout

Es ist nicht allzu leicht ein Burnout zu erkennen. Nahezu die Anzahl von weit uber einhundert verschiedenen Krankheitssymptomen deutet darauf hin, dass es selbst Experten und Facharzten schwer fallt, eine exakte Diagnose zu stellen (vgl. Seidel 2011, S. 14). Mehrere Fachautoren sind der Meinung, dass Erschopfung, Depersonalisierung und eine verringerte Leistungszufriedenheit auftreten mussen, damit man klar die Dia­gnose Burnout stellen kann. Pragnant ist die Erkenntnis, dass es sich bei der Erschopfung um einen lang aufgestauten Anstrengungszustand handelt, welcher zu lange ubergangen, bagatellisiert und verharmlost wurde. Die betroffenen Personen zeigen neben der korperlichen Mudigkeit und emotionaler Erschopfung zudem eine grundlegende Veranderung ihrer Personlichkeit mit standiger Unzufriedenheit ihrer erbrachten Leistungen. Eine Abgrenzung der Burnout-Erschopfung zu Stress ist somit nicht leicht. Gabriele Kypta nimmt die Burnout-Erschopfung als das Ende der Stresskette wahr (Kypta 2006, S. 38). Stetiger, uber das normale und ertragliche MaB hinausgehender Stress fuhrt zur Erschopfung und letztendlich zum Burnout. Die Betroffenen zeigen Angstlichkeit, konnen sich ihre Zukunft nicht mehr planen. Sie sind geplagt von Nervositat und innerer Unruhe. Die empfundene Mudigkeit zieht sich durch den ganzen Tag, teilweise mit Kopfschmerzen Oder Migraneanfallen gekoppelt. Die Erkrankten leiden haufig an kardiovaskularen Beschwerden, Herzrhythmusstorungen und beklagen Libidomangel. Zum Schluss besteht eine ganzheitliche Erschopfung mit physischen, geistigen und sozialen EinbuBen. Nicht jede Person, welche unter permanentem Stress Arbeiten verrichten und hohe Anforderungen erfullen muss, ereilt das Burnout. Es entsteht jedoch sehr sicher, wenn man chronische Uberforderung versucht mit eigenen psychophysischen Ressourcen zu deckeln und trotz der Erkenntnis darum, nicht in der Lage ist, sich von dieser frustrierenden Arbeit abzugrenzen. Erstaunlicherweise sind auch Personen betroffen, welche chronisch unterfordert sind. Eine stupide, routinierte Arbeit ohne hohen Anspruch ist ebenfalls sehr forderlich, ein Burnout zu entwickeln. Diese Form des Ausbrennens bezeichnet man als „Bore-out“ (engl. to bore: langweilen). Die schwer ertragliche Langeweile macht bei langem Bestehen vergleichbar krank (vgl. Linneweh et al. 2010, S. 16). Fast ausnahmslos findet man die Symptome des Burnout-Syndroms bei Berufsgruppen, welche anderen Menschen emotionale Zuwendung geben. Sollte diese Leistung von der anderen Seite nicht erwidert werden, ist es naturlich nicht erlaubt, die gegebene Zuwendung zu unterlassen. Das entstehende Symptombild ist sehr vielschichtig, kann jedoch auch erschreckend einheitlich verlaufen. Burisch spricht von sieben Phasen (vgl. Burisch 2003, S. 16).

3.1 Phasen nach Burisch

1. Warnsymptome der Anfangsphase: Meist besteht hier ein auffallendes Uberengagement fur den Beruf, da er zum Lebensinhalt geworden ist. Die Heifer brennen fur ihr Ziel, ehe sie ausbrennen. Wenn ein Gleichgewicht zwischen positivem und negativem Feedback besteht, kann der Erkrankte unter Umstanden jahrelang brennen. Warnsym­ptome konnen von Hyperaktivitat, freiwilligen Uberstunden und von einem zunehmenden Gefuhl der Unentbehrlichkeit gepragt sein. Durch das Empfinden, kaum Zeit zu haben, schwinden die privaten Freundschaften, die sozialen Kontakte beschranken sich auf die Klienten. Chronische Mudigkeit und ein anhaltender Energiemangel sind die Folgen.
2. Reduziertes Engagement: Die positiven Gefuhle gegenuber Patienten gehen verloren und es entsteht eine Distanz zu ihnen. Auch das kollegiale Verhaltnis wird in Mitleidenschaft gezogen, es herrscht Desinteresse und Kontaktlosigkeit. Lustlosigkeit macht sich breit. Der Betroffene erscheint kuhl, ohne jegliches Mitgefuhl fur andere. Es fallt ihm zunehmend schwerer anderen zuzuhoren Oder ihn zu verstehen. Desillusionierung und eine negative Einstellung zum Arbeitsplatz sind bezeichnend. In der Folge kommt es haufig zu Fluchtphantasien. Vermehrte Fehlzeiten und eine Verlagerung aller Interessen auf die eigene Freizeit sind erkennbar. Im privaten Bereich kann es zu Problemen mit dem Partner und den eigenen Kindern fuhren.
3. Emotionale Reaktionen, Schuldzuweisung: Depression mit Schuldgefuhlen und verminderter Selbstachtung sind hier erkennbar. Unkontrollierbare Stimmungsschwankungen, verloren gegangener Humor und Nervositat pragen diese Phase. Der Betroffe­ne ist kaum noch belastbar, wirkt verbittert und neigt zum Weinen. Er beschreibt sich selbst als abgestumpft und empfindet eine innere Leere. In schlimmen Fallen werden Selbstmordgedanken geauBert. Ohne es selbst zu merken, werden sie aggressiv, zynisch, spater misstrauisch und gereizt. Sie haben oft Auseinandersetzungen mit ande­ren.
4. Abbau: Die kognitive Leistungsfahigkeit schwindet, komplexe Aufgaben werden gar nicht Oder nur ungenau und unorganisiert bearbeitet. Die Produktivitat und Flexibility sinkt drastisch. Kommt es im Betrieb zu Veranderungen, so werden diese vehement abgelehnt und schlecht geredet. Der Betroffene leidet unter Konzentrationsschwache mit rigidem SchwarzweiBdenken.
5. Verflachung: Diese Phase betrifft das emotionale, das soziale und das geistige Leben. Die Gefuhle sind abgeflacht und abgestumpft. Gleichgultigkeit und kaum personliche Anteilnahme an anderen sind erkennbar. Sollte es Gesprache um die Arbeit geben, so werden diese gemieden Oder mit Desinteresse gefuhrt. Auffallend ist die Suche nach interessanten, neuen Kontakten, wobei alte Hobbys aufgegeben werden. Es kann vorkommen, dass die erkrankte Person nur noch mit sich selbst beschaftigt ist und sich einsam fuhlt.
6. Psychosomatische Reaktionen: In dieser Phase kommt es zu korperlichen Erscheinungsformen, wie Schlafstorungen, Herzklopfen, Atembeschwerden, Tachykardie, Kopfund Ruckenschmerzen. Das Korpergewicht kann durch veranderte Essgewohnheiten variieren. Es kommt zu Ubelkeit, Verdauungsstorungen, bis hin zu Magen-DarmGeschwuren. Der Erkrankte erhoht seinen Kaffeekonsum, raucht mehr Oder kommt seinem Verlangen nach groBeren Mengen Alkohol nach. Es ist nicht selten, dass er zudem auch zu harteren Drogen greift.
7. Verzweiflung: Dieses Stadium ist der letzte Teil in der von Burischs beschriebener Entwicklung. Zum Schluss fallt der Mensch durch seine auBerst negative Einstellung zum Leben auf. Die anderen nehmen seine Hoffnungslosigkeit wahr. Er selbst empfindet nur noch Sinnlosigkeit in seinen Handlungen. Es kommt zur existentiellen Verzweif­lung, bis hin zum Freitod (vgl. Burisch 2003, S. 19).

Es sind nicht immer alle Symptome vertreten und die Reihenfolge kann variieren, da innere und auBere Veranderungen den Prozess auch stoppen konnen. Fakt ist jedoch, dass eine idealistische Uberhohung der Arbeit, insbesondere beim Umgang mit ande­ren Menschen auf Dauer der eigenen Gesundheit schadet. Die Heifer werden selbst zum Patienten und es folgt der emotionale, kognitive Ruckzug von Klienten, spater aber auch von Kollegen und privaten Bekanntschaften. Wo der Betroffene fruher freiwillig mehr geleistet und gegeben hat, mochte er nur noch nehmen, erhohte Anspruche bei der Arbeit werden geltend gemacht. Selbstdistanzierungen entstehen gerade bei den helfenden Berufen. Zum Selbstschutz sprechen Krankenschwestern Oder aber auch Arzte von Patienten nur noch als Zimmernummer mit der entsprechenden Dia­gnose. Sozialarbeiter geben den Patienten teilweise selbst die Schuld fur ihre Probleme. Die ihnen anvertrauten Personen werden lediglich beaufsichtigt und verwahrt, ein personlicher Kontakt wird vermieden Oder stark reduziert (vgl. Burisch 2003, S. 20).

Urn sein personliches Burnout-Risiko zu ermitteln, gibt es bislang nur zwei gut uberprufte Instrumente. Das Maslach Burn-out Inventory (MBI) und das Tedium Measure (vgl. Burisch 2003, S. 26).

3.2 MBI Maslach Burn-out Inventory nach Maslach & Jackson

Die Sozialpsychologin Christina Maslach und der Stressforscher Cary Cherniss untersuchten gemeinsam in den 1980er Jahren das Burn-out-Syndrom nach wissenschaftlichen Kriterien. Neben der Messbarkeit eines Burnout war es beiden ein Anliegen, moglichst viele Informationen uber Herkunft und Verbreitung der Erkrankung zu erhalten und den Zusammenhang mit anderen Belastungsfaktoren zu erkennen. Sie befragten unterschiedliche Mitarbeiter von Heilberufen und veroffentlichten 1981 den bekannten Fragebogen MBI, das Maslach Burn-out Inventory.

[...]

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Burnout im Pflegeberuf
Note
1,9
Autor
Jahr
2017
Seiten
21
Katalognummer
V458964
ISBN (eBook)
9783668882225
ISBN (Buch)
9783668882232
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Burnout, Pflege, Beruf, Krankenpflege
Arbeit zitieren
J. M. (Autor), 2017, Burnout im Pflegeberuf, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/458964

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Burnout im Pflegeberuf


Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden