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Der Online-Vertrieb und seine Bedeutung für den Filialvertrieb. Strategische Empfehlungen zur Erhöhung der Wettbewerbsstärke

Title: Der Online-Vertrieb und seine Bedeutung für den Filialvertrieb. Strategische Empfehlungen zur Erhöhung der Wettbewerbsstärke

Bachelor Thesis , 2017 , 103 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Jakob Popp (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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Ziel dieser Arbeit ist es durch die ausführliche Analyse des Filialvertriebes und des Onlinevertriebes von Banken, strategische Handlungsempfehlungen für die weitere Entwicklung aufzustellen. Bei der Analyse wird auf das Five Forces Modell von Porter zurückgegriffen. Durch die Analyse der Konkurrenzsituation zwischen den beiden Vertriebskanälen werden anschließend klare Aussagen zur Verbesserung der Wettbewerbsstärke getroffen. Die abschließenden Handlungsempfehlungen sollen Institutsunabhängig nutzbar sein, sodass diese Arbeit als Unterstützung beim Fortschritt der Digitalisierung in Banken dient.

In Zeiten der Digitalisierung und von der Industrie 4.0 bleibt auch die Dienstleistungsbranche nicht verschont von dem Wandel, den die Digitalisierung mit sich bringt. Vergleichen kann man diese Entwicklung mit der des stationären Einzelhandels. Dieser hatte in den letzten 10 Jahren immer mehr zu kämpfen mit Online-Konkurrenten wie Amazon oder Ebay. Betrachtet man den Umsatz im Einzelhandel ab dem Jahr 2000 so ist nur noch ein moderates, teilweise sogar ein leicht negatives Wachstum erkennbar. Kein Vergleich hierzu sind die Wachstumsraten im E-Commerce in Deutschland. Dieser Trend, immer mehr online zu erledigen, macht nicht beim Einzelhandel halt. Auch im Bankenbereich drängen FinTechs in den Markt und liefern sich mit den etablierten Filialbanken einen immer größer werdenden Konkurrenzkampf. Aus diesem Grund müssen sich auch Banken die Frage stellen, wie Sie Ihren Kunden bestmöglich erreichen. Lediglich am Filialvertrieb festzuhalten würde bedeuten, dass mit großem Kostenaufwand Kunden umworben werden müssten. Eine Konzentration auf den Online-Vertrieb wiederum würde zwar unter Umständen kostensparender sein, allerdings geht eine für viele Kunden unabdingbare Anlaufstelle verloren. Es gilt sich mit der Problematik der richtigen Vorgehensweise auseinander zu setzen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1.1. Problemstellung

1.2. Zielsetzung

1.3. Aufbau der Arbeit

2. THEORETISCHE GRUNDLAGEN ZUM THEMA VERTRIEB

2.1. Definition Vertrieb

2.2. Definition der Theorie zur Konkurrenzanalyse

2.2.1. Bestehender Wettbewerb

2.2.2. Neue Wettbewerber

2.2.3. Substitution

2.2.4. Zulieferer

2.2.5. Kunden

3. AUFSTELLUNG DER HERAUSFORDERUNGEN AN DEN FILIALVERTRIEB

3.1. Strukturwandel im Marktumfeld

3.2. Steigender Margen- und Effizienzdruck

3.3. Zusammenfassung der Herausforderungen

4. KRITISCHE WÜRDIGUNG DER KONKURRENZSITUATION ZWISCHEN FILIAL- UND ONLINEVERTRIEB

4.1. Überprüfung der Anforderungen

4.1.1. Fokus auf Kernkompetenzen

4.1.2. Einfluss der Digitalisierung

4.2. Bewertung der Ergebnisse in Bezug auf die Wettbewerbsstärke

4.2.1. Fokus auf die Kernkompetenzen

4.2.2. Einfluss der Digitalisierung

4.3. Ableitung strategische Handlungsempfehlungen

5. SCHLUSSBETRACHTUNG

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert die Herausforderungen des Filialvertriebs im Bankensektor durch den wachsenden Online-Vertrieb und leitet daraus strategische Empfehlungen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit ab. Dabei wird das Five-Forces-Modell von Michael E. Porter genutzt, um die Konkurrenzsituation zwischen den Vertriebskanälen kritisch zu würdigen und Optimierungspotenziale für Banken zu identifizieren.

  • Analyse der Five Forces im Kontext des Bankvertriebs
  • Strukturwandel und Effizienzdruck im Filialgeschäft
  • Rolle der Digitalisierung als Wettbewerbsfaktor
  • Strategien zur Kooperation zwischen Filiale und Online-Kanälen
  • Steigerung der Kundenzentrierung und Beratungsqualität

Auszug aus dem Buch

2.2. Definition der Theorie zur Konkurrenzanalyse

„The nature and degree of competition in an industry hinge on five forces: the threat of new entrants, the bargaining power of customers, the bargaining power of suppliers, the threat of substitute products or services (where applicable), and the jockeying among current contestants. To establish a strategic agenda for dealing with these contending currents and to grow despite them, a company must understand how they work in its industry and how they affect the company in its particular situation.”

Mit diesen Worten begann Michael E. Porter seinen Artikel im Harvard Business Review, in welchem er erstmals sein Modell der „Five Forces“ vorstellte. Grundlage für die fünfdimensionale Betrachtung des Unternehmensumfeldes ist der Fakt, dass man zur Formulierung einer eigenen Strategie auch immer den Wettbewerb betrachten muss. Allerdings wäre es eine Fehleinschätzung, Wettbewerb als rein negativen, bremsenden Faktor auf den Unternehmenserfolg und damit verbunden das langfristige Wachstum, anzusehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Dieses Kapitel führt in die Problematik des steigenden Wettbewerbsdrucks durch Online-Anbieter ein und definiert das Ziel, strategische Empfehlungen für Banken abzuleiten.

2. THEORETISCHE GRUNDLAGEN ZUM THEMA VERTRIEB: Hier werden grundlegende Begriffe des Vertriebs definiert und das Five-Forces-Modell von Porter als theoretischer Rahmen für die Konkurrenzanalyse vorgestellt.

3. AUFSTELLUNG DER HERAUSFORDERUNGEN AN DEN FILIALVERTRIEB: Das Kapitel untersucht den Strukturwandel im Bankenmarkt, den Margendruck sowie die Notwendigkeit der Konsolidierung und Modernisierung des Filialnetzes.

4. KRITISCHE WÜRDIGUNG DER KONKURRENZSITUATION ZWISCHEN FILIAL- UND ONLINEVERTRIEB: Es erfolgt eine detaillierte Analyse der Konkurrenzfaktoren unter Anwendung des Porter-Modells, wobei insbesondere der Fokus auf Kernkompetenzen und die Auswirkungen der Digitalisierung geprüft werden.

5. SCHLUSSBETRACHTUNG: Das Fazit fasst die Notwendigkeit einer kooperativen Multikanal-Strategie zusammen, bei der Filialen als beratungsintensive Standorte und der Online-Vertrieb als effizienter Kanal ineinandergreifen.

Schlüsselwörter

Filialvertrieb, Online-Vertrieb, Digitalisierung, Five Forces, Bankensektor, Wettbewerbsstärke, Strategie, Kundenzentrierung, Kernkompetenzen, Wertschöpfungskette, FinTechs, Kosteneffizienz, Cross-Selling, Beratungsqualität, Strukturwandel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Bachelorarbeit behandelt die strategischen Herausforderungen, denen sich traditionelle Filialbanken durch den aufkommenden Online-Vertrieb sowie neue Wettbewerber stellen müssen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Fokus stehen die Konkurrenzanalyse mittels des Five-Forces-Modells, die Auswirkungen der Digitalisierung auf Bankprozesse und die Frage, wie Filialen ihre Existenzberechtigung durch Spezialisierung und Servicequalität sichern können.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, strategische Handlungsempfehlungen zu entwickeln, die Banken dabei unterstützen, ihre Wettbewerbsstärke durch eine effiziente Verzahnung von Filial- und Online-Vertrieb zu erhöhen.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse sowie einer Untersuchung der Konkurrenzsituation unter Anwendung des „Five Forces“-Modells von Michael E. Porter.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert den Strukturwandel des Bankensektors, die Kostenbelastung des Filialnetzes und bewertet, wie Banken durch Prozessoptimierung und Fokus auf Kernkompetenzen gegen Online-Konkurrenten bestehen können.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Schlagworte sind Filialvertrieb, Digitalisierung, Wettbewerbsstärke, Kundenzentrierung und Wertschöpfungskette.

Warum ist das "Five Forces"-Modell für Banken relevant?

Das Modell hilft, die Marktdynamik zu verstehen, indem es nicht nur direkte Konkurrenten betrachtet, sondern auch die Bedrohung durch neue Wettbewerber (Disruptoren), die Macht von Kunden und Zulieferern sowie Substitutionsprodukte.

Welche Rolle spielen FinTechs für die untersuchten Filialbanken?

FinTechs fungieren oft als spezialisierte Wettbewerber oder Disruptoren, die Teile der klassischen Wertschöpfungskette übernehmen und damit den Druck auf die Erträge und die Effizienz der traditionellen Institute massiv erhöhen.

Was ist laut Autor die wichtigste Empfehlung für Filialbanken?

Die Empfehlung lautet, den Filialvertrieb nicht aufzugeben, sondern in eine kooperative Strategie mit dem Online-Kanal zu integrieren, wobei Filialen sich auf komplexe, beratungsintensive Finanzprodukte konzentrieren sollten.

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Details

Title
Der Online-Vertrieb und seine Bedeutung für den Filialvertrieb. Strategische Empfehlungen zur Erhöhung der Wettbewerbsstärke
College
University of Cooperative Education Mosbach
Grade
2,3
Author
Jakob Popp (Author)
Publication Year
2017
Pages
103
Catalog Number
V459023
ISBN (eBook)
9783668903784
ISBN (Book)
9783668903791
Language
German
Tags
Filialvertrieb Vertrieb Online-Vertrieb Wettbewerbsstärke Konkurrenzanalyse Wettbewerb Substitution Strukturwandel Digitalisierung Margendruck Effizienzdruck Porter Wertschöpfungskette Bank Five Forces Retailbanking Onlinebanking Disruption Innovation Aggregation externe Disruptoren Kaufprozess IT-Kapazitäten Preissensibilität Bank-Wertschöpfungskette Kundenzentrierung Industrie 4.0 Dienstleistungsbranche FinTech Konkurrenz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jakob Popp (Author), 2017, Der Online-Vertrieb und seine Bedeutung für den Filialvertrieb. Strategische Empfehlungen zur Erhöhung der Wettbewerbsstärke, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/459023
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