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Reflexion des Therapeuten bei der McKenzie Methode

Die mechanische Diagnose und Therapie (MDT) an Wirbelsäule und Extremitäten

Titel: Reflexion des Therapeuten bei der McKenzie Methode

Hausarbeit , 2018 , 16 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Nils Ehrenborg (Autor:in)

Gesundheit - Physiotherapie, Ergotherapie
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der folgenden Hausarbeit wird die therapeutische Reflexion bearbeitet. In diesem Zusammenhang sollen die Durchführung und Möglichkeiten der Reflexion und Selbstreflexion bei der McKenzie Methode beleuchtet werden. Durch eigene therapeutische Erfahrungen mit der mechanischen Diagnose und Therapie (MDT) nach McKenzie wurde festgestellt, dass im Rahmen der McKenzie Methode der Ablauf von Reflexion gefördert wird.

Zu Beginn wird der Begriff Reflexion genauer erklärt und dessen Bedeutung anhand von Lern- und Denkmodellen verdeutlicht. Da die Reflexion als bewusster Prozess im Clinical Reasoning (CR) verstanden wird, ist es wichtig, zusätzlich auf den Ablauf des CRs in der Therapie einzugehen und zu zeigen, wann und warum die Reflexion stattfindet. Im Anschluss wird ein Einblick in den Ablauf der McKenzie Methode bei der Befundung und der Therapie gegeben. Dies soll anhand eines Lendenwirbelsäulen (LWS) - Befundformulars aus der McKenzie Methode gezeigt werden. Im Fokus steht, wie der Therapeut im Rahmen der Untersuchung agiert, um zu einer schlüssigen therapeutischen Diagnose zu gelangen.

Das Ziel der Arbeit ist darzustellen, dass die aus eigener Erfahrung resultierende, Wahrnehmung des positiven Einflusses der McKenzie Methode auf den reflektiven Prozess begründet werden kann. Dies soll durch das Aufzeigen der Herangehensweise der McKenzie Methode und die genauere Erklärung der therapeutischen Reflexion verständlich dargestellt werden. Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird in der vorliegenden Hausarbeit die gewohnte männliche Sprachform bei personenbezogenen Substantiven und Pronomen verwendet. Dies impliziert jedoch keine Benachteiligung des weiblichen Geschlechts, sondern soll im Sinne der sprachlichen Vereinfachung als geschlechtsneutral zu verstehen sein.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Reflexion des Therapeuten

3. Therapeutische Reflexion bei der McKenzie Methode

3.1 McKenzie Methode

3.2 Möglichkeiten der therapeutischen Reflexion

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle der therapeutischen Reflexion und Selbstreflexion im klinischen Alltag, insbesondere im Kontext der Mechanischen Diagnose und Therapie (MDT) nach McKenzie. Ziel ist es aufzuzeigen, dass die strukturierte Vorgehensweise der McKenzie Methode als Unterstützung für den reflektiven Prozess (Clinical Reasoning) fungiert und somit die therapeutische Entscheidungsfindung sowohl für Berufsanfänger als auch für erfahrene Therapeuten optimieren kann.

  • Bedeutung von Reflexion und Clinical Reasoning in der Therapie
  • Struktur und Ablauf der McKenzie Methode (MDT)
  • Verknüpfung von Befundschema und reflektivem Denken
  • Förderung der diagnostischen Sicherheit durch strukturierte Prozesse
  • Die aktive Rolle des Patienten im therapeutischen Reflexionsprozess

Auszug aus dem Buch

Therapeutische Reflexion bei der McKenzie Methode

Bevor die therapeutische Reflexion im Rahmen der McKenzie Methode dargestellt wird, ist zu klären was unter der McKenzie Methode verstanden wird und wie Diagnose und Therapie ablaufen.

Die McKenzie Methode beschreibt die Mechanische Diagnose und Therapie (MDT) an Wirbelsäule und Extremitäten und wurde vom neuseeländischen Physiotherapeuten Robin McKenzie 1956 entwickelt (Vgl. McKenzie, 2013, S. 11). Anders als häufig angenommen, geht es nicht nur um spezielle Übungen und Manöver, sondern um die Aufklärung des Patienten. Des Weiteren ist es wichtig, dem Patienten die selbständige Verantwortung für sein Therapiemanagement zu vermitteln (Vgl. McKenzie & Dr May, 2003a, S. V). McKenzie schreibt zu Beginn seines Buches, dass das zentrale Thema der McKenzie Methode, also den Patienten sich um sich selbst kümmern zu lassen, klar wissenschaftlich belegt ist (Vgl. McKenzie & Dr May, 2003a, S. VI). Der Verband Physikalische Therapie (VPT ) schreibt in seinem Magazin vom Mai 2017: „McKenzie- Mechanische Diagnose und Therapie (MDT) betont die Eigenaktivität des Patienten, die bereits in den Untersuchungsprozess einbezogen werden. Das zeichnet die Methode aus.“ (Supp & Genucchi, 2017, S. 15). Der VPT verdeutlicht nochmal die Bedeutung der Aufklärung des Patienten in die Therapie.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung definiert das Ziel der Arbeit, die therapeutische Reflexion im Rahmen der McKenzie Methode zu beleuchten und deren positiven Einfluss auf den klinischen Entscheidungsprozess darzustellen.

Reflexion des Therapeuten: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Reflexion und des Clinical Reasoning als bewusste Denkprozesse zur Sicherung einer qualitativ hochwertigen Patientenbehandlung.

Therapeutische Reflexion bei der McKenzie Methode: Dieser Abschnitt analysiert das Befundschema der McKenzie Methode und zeigt auf, wie dessen klare Struktur den Therapeuten zur permanenten Reflexion während der Anamnese und Untersuchung anregt.

McKenzie Methode: Hier werden die Grundlagen der Mechanischen Diagnose und Therapie (MDT) sowie die zentrale Rolle der Patientenaufklärung und Eigenverantwortung dargelegt.

Möglichkeiten der therapeutischen Reflexion: Dieses Kapitel verknüpft die fünf Schritte des Clinical Reasoning mit dem Befundablauf nach McKenzie und erörtert, wie die Kommunikation mit dem Patienten den reflektiven Prozess des Therapeuten unterstützt.

Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die McKenzie Methode eine wertvolle Struktur zur Förderung reflektiver Eigenschaften bietet, betont jedoch auch die Notwendigkeit der stetigen Schulung dieser Fähigkeit.

Schlüsselwörter

Therapeutische Reflexion, McKenzie Methode, Clinical Reasoning, Mechanische Diagnose und Therapie, MDT, Physiotherapie, Selbstreflexion, Befundung, Patientenaufklärung, Therapeutische Diagnose, Reflexive Praxis, Lendenwirbelsäule, Metakognition, Clinical Decision Making, Behandlungsprozess

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Konzept der therapeutischen Reflexion und untersucht, wie die strukturierte Anwendung der McKenzie Methode Physiotherapeuten dabei unterstützen kann, ihren diagnostischen Prozess und ihre therapeutischen Entscheidungen systematisch zu reflektieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die theoretischen Grundlagen des Clinical Reasoning, die spezifische Mechanische Diagnose und Therapie (MDT) nach McKenzie sowie die Bedeutung von Reflexion und Metakognition im therapeutischen Alltag.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist aufzuzeigen, dass die strukturierte Befundung nach McKenzie als Unterstützung für den reflektiven Prozess fungiert und Therapeuten hilft, ihre klinischen Entscheidungen fundierter zu treffen und sich kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Arbeit verwendet?

Die Hausarbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender Konzepte zu Clinical Reasoning (Dewey, Schön, Hengeveld) und verknüpft diese theoretischen Modelle mit dem praktischen Befundschema der McKenzie Methode.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Definition der Reflexion in der Therapie, die Vorstellung der McKenzie Methode sowie eine detaillierte Analyse, wie der Befundablauf nach McKenzie die Reflexion des Therapeuten während der Behandlung fördert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Therapeutische Reflexion, Clinical Reasoning, McKenzie Methode, MDT, Befundung und Metakognition charakterisiert.

Welche Rolle spielt das LWS-Befundformular für die Reflexion?

Das Befundformular dient als klare Strukturvorgabe, die den Therapeuten zwingt, Informationen systematisch zu sammeln, Hypothesen zu bilden und diese permanent am Verlauf der Behandlung zu prüfen, was den reflektiven Prozess in der Praxis erst ermöglicht.

Inwiefern beeinflusst die Kommunikation mit dem Patienten den Reflexionsprozess?

Der Patient fungiert als aktiver Partner, dessen Rückmeldungen zum Verlauf der Symptomatik dem Therapeuten wichtige Impulse geben, um die eigene Hypothese zu bestätigen, zu widerlegen oder das therapeutische Management zielgerichtet anzupassen.

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Details

Titel
Reflexion des Therapeuten bei der McKenzie Methode
Untertitel
Die mechanische Diagnose und Therapie (MDT) an Wirbelsäule und Extremitäten
Hochschule
DIPLOMA Fachhochschule Nordhessen; Zentrale
Note
1,0
Autor
Nils Ehrenborg (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
16
Katalognummer
V459061
ISBN (eBook)
9783668910478
ISBN (Buch)
9783668910485
Sprache
Deutsch
Schlagworte
McKenzie Reflexion Selbstreflektion
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nils Ehrenborg (Autor:in), 2018, Reflexion des Therapeuten bei der McKenzie Methode, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/459061
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Leseprobe aus  16  Seiten
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