Zum Jahreskreis der christlichen Feste. Grundlagen, Aufbau, Bedeutung für die Arbeit in der Schule


Examensarbeit, 2004

104 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Zur allgemeinen Bedeutung von Festen und Feiern
2.1 Unterschiede zwischen Fest und Feier
2.1.1 Definition Fest
2.1.2 Abgrenzung von Fest und Feier
2.2 Bedeutung von Festen für den Menschen
2.3 Anlässe für ein Fest
2.4 Zur Kulturgeschichte des Festes
2.5 Feste aus kirchlicher Sicht

3 Der Jahreskreis der christlichen Feste
3.1 Definition
3.2 Allgemeines zum Kirchenjahr
3.3 Christen müssen feiern
3.4 Entstehung des christlichen Jahreskreislaufs
3.4.1 Der Sonntag
3.4.2 Die übrigen Wochentage
3.4.3 Die weiteren kirchliche Feiertage
3.5 Die Gliederung des Kirchenjahres
3.5.1 Die besonderen Festzeiten
3.5.1.1 Der Osterfestkreis
3.5.1.2 Der Weihnachtsfestkreis
3.5.2 Die Zeit im Jahreskreis
3.5.3 Weitere Feste
3.5.3.1 Marienfeste
3.5.3.2 Feste der Heiligen und Märtyrer
3.5.3.3 Feste der Gemeinde
3.5.3.4 Kirchliche Feste am Lebensweg des Einzelnen
3.6 Die Berechnung des Kirchenjahres
3.7 Darstellungen des Kirchenjahres
3.8 Die Farben des Kirchenjahres
3.9 Brauchtum im Kirchenjahr
3.10 Das Leben der Gemeinde im Kirchenjahr

4 Das Weihnachtsfest und sein Brauchtum
4.1 Die Zeit des Advents
4.1.1 Entstehung und Bedeutung
4.1.2 Verschiedene Adventsbräuche
4.2 Entstehung und Bedeutung des Weihnachtsfestes
4.3 Die Weihnachtsfeiertage
4.3.1 Der Heilige Abend
4.3.2 Der erste Weihnachtsfeiertag
4.3.3 Der zweite Weihnachtsfeiertag
4.4 Die Weihnachtsbräuche
4.4.1 Die Weihnachtskrippe
4.4.2 Der Weihnachtsbaum
4.4.3 Die Weihnachtsmessen
4.4.4 Der Weihnachtsmann
4.4.5 Das Christkind
4.4.6 Die Bescherung
4.4.7 Die Weihnachtslieder
4.4.8 Das Weihnachtsessen
4.4.9 Das Weihnachtsgebäck
4.4.10 Der Weihnachtsmarkt

5 Feste feiern in der Grundschule
5.1 Zur Geschichte von Festen und Feiern in der Schule
5.2 Erfahrungs- und Lernchancen durch Feste
5.2.1 Aus religionspädagogischer biblischer und kirchlicher Sicht
5.2.2 Aus anthropologischer Sicht
5.2.3 Aus pädagogischer Sicht
5.3 Anlässe für Feste in der Schule
5.4 Vorbereitung und Durchführung von Festen
5.5 Thema „kirchliche Feste“ im Religionsunterricht
5.5.1 Der Lehrplanbezug von „kirchlichen Festen“ im Religionsunterricht
5.5.2 Warum die kirchlichen Feste für den Einsatz in der Schule gut geeignet und auch wichtig sind
5.5.3 Erschwerte Ausgangssituation
5.5.4 Praktische Anregungen

6 Schlusswort

Literaturverzeichnis

Internetquellen

Eidesstattliche Erklärung

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Das Kirchenjahr 1

Abbildung 2: Das Kirchenjahr 2

Abbildung 3: Das Kirchenjahr 3

1 Einleitung

Man meint ein Jahr wäre nichts Besonderes, doch das stimmt nicht. Ein Jahr ist nicht einfach nur ein Wort oder etwas Langweiliges, denn ein Jahr ist so bunt wie unser Leben: Es reicht vom blühenden Apfelbaum über das saftige Grün unserer Sommerwiesen, das leuchtende Rot reifer Äpfel bis hin zum Grau und Weiß von Frost und Schnee. All dieses Pflanzen, Wachsen, Blühen, Vergehen, Absterben und Ernten kann man im Jahreslauf beobachten. All das vermittelt dem Menschen eine Gliederung und einen bestimmten Lebensrhythmus. Tage voller Mut und Verzweiflung kommen und gehen. Die Gezeiten der Natur geben uns den Takt an. Doch es gibt neben diesem Kreislauf, den die Natur im Laufe eines Jahres nimmt, noch weitere Jahreskreise, in denen wir leben und uns bewegen. Zu ihnen gehören das Kalenderjahr, das Schuljahr oder das Geschäftsjahr. Aber nicht nur sie, sondern auch die Kirche hat ihren spezifischen Kreislauf: den Jahreskreis der christlichen Feste. In ihm sind, wie der Name schon erahnen lässt, die gesamten kirchlichen Feste zusammengefasst und sortiert worden. Die Gläubigen feiern in den Festen des christlichen Jahreskreislaufs das Handeln Gottes für die Menschen. Dieser Jahrskreis kann uns deshalb eine Hilfe sein, die bedeutsamsten Inhalte des christlichen Glaubens regelmäßig und in angemessener, festlicher Form zu erleben. Das wiederum ist von enormer Wichtigkeit, da die Inhalte dieses Jahreskreises den meisten Christen leider nicht mehr so intensiv bewusst sind wie früher - obwohl sie den kirchlichen Festen viele arbeitsfreie Tage und Ferien verdanken. Lediglich die Hauptfeste wie Ostern und Weihnachten und die Zeit der Vorbereitung darauf bestimmen doch ziemlich stark das Erleben.

Und gerade weil sich viele Leute aus dem Leben der Kirche verabschieden und die Festinhalte verloren gehen, sollte in der Schule, insbesondere im Religionsunterricht, auf die Feste des Kirchenjahres eingegangen, die biblischen Bezüge deutlich gemacht und über die zentralen Botschaften nachgedacht werden. Wenn zudem noch die Feste gemeinsam vorbereitet und gefeiert werden - eventuell in Zusammenhang mit einem Schulgottesdienst - werden ihre Inhalte ganzheitlich erfahrbar gemacht. So bietet der Religionsunterricht den Kindern, der zukünftigen Generation, eine Art alternative Erfahrungen von Ökumene, Liturgie und Spiritualität - ein grober Bezug zur Religion ist gesichert.

Das alles ist gut und schön, aber um einen Fortschritt im religiösen Leben des Einzelnen erreichen zu können, wäre zumindest eine genauere Kenntnis des Jahreskreislaufs der christlichen Feste von großer Wichtigkeit. Nur wer sich bemüht diese Kenntnis anzueignen geht über sein Schulwissen heraus und gelangt zu einem höheren Verständnis der Inhalte des christlichen Glaubens. Das wiederum führt zu einer freudigeren Anteilnahme am kirchlichen Leben, was in unserer Gesellschaft für viele Menschen wünschenswert ist.

Die vorliegende Arbeit setzt sich mit dem Jahreskreis der christlichen Feste auseinander. Sie versucht die historischen Hintergründe zur Entstehung, Entwicklung und Bedeutung der einzelnen kirchlichen Festen und des Jahreskreises der christlichen Feste zu verdeutlichen. Zudem wirft die Arbeit ein Licht auf die Thematik „kirchliche Feste im Religionsunterricht“, wobei unter anderem ein paar praktische Tipps für die Umsetzung der Besprechung kirchlicher Feste vermittelt werden.

Die Gliederung der Arbeit ist wie folgt:

Das zweite Kapitel gibt zum allgemeinen Verständnis zunächst einmal einen recht allgemeinen Überblick über Feste an sich.

Im dritten Kapitel geht es um den Jahreskreis der christlichen Feste. Dabei finden die Entstehung, der Aufbau, die Datumsberechnung der Feiertage, Darstellungsformen, Brauchtum u. v. m. Berücksichtigung. Zudem werden die verschiedenen Feste und Festzeiten voneinander abgegrenzt.

Gegenstand des vierten Kapitels ist das Weihnachtsfest und seine Vorbereitungszeit, dem Advent. Exemplarisch für die anderen Festtage wird hier das Weihnachtsfest tiefgründig durchleuchtet. Eine besondere Zuwendung findet die Entstehung des Festes mit seinen Bräuchen und deren Bedeutung sowie die einzelnen Weihnachtsfeiertage.

Das fünfte Kapitel befasst sich mit der Thematik „Feste feiern in der Grundschule“. Dazu wird zunächst auf die Geschichte und die Bedeutung der Feste in der Schule für ihre Beteiligten eingegangen. Weiterhin wird auf die verschiedenen Anlässe für Schulfeste und auf bestimmte Punkte, die man bei der Vorbereitung unbedingt berücksichtigen sollte, hingewiesen. Zusätzlich findet sich ein kleiner Einblick in die Besprechung der kirchlichen Feste im Religionsunterricht. Neben dem Lehrplanbezug und der erschwerten Ausgangssituation heute, wird der Aspekt, warum sich die Thematik der christlichen Feste so gut für den Religionsunterricht eignet, berücksichtigt. Zudem werden einige praktische Anregungen gegeben.

Im sechsten Kapitel werden schließlich die im Rahmen der Arbeit erworbenen Erkenntnisse ganz kurz zusammengefasst. Zum Abschluss wird eine persönliche Stellungnahme zum Erstellen der Arbeit gegeben.

2 Zur allgemeinen Bedeutung von Festen und Feiern

2.1 Unterschiede zwischen Fest und Feier

2.1.1 Definition Fest

Der Begriff „Fest“ stammt von dem lateinischen Wort „festum“ ab. Das bezeichnet einen für das Feiern vorgesehenen Zeitabschnitt und meint ursprünglich einen Zeitraum, der besonders vom Alltag hervorgehoben und unterschieden wird. Die Besonderheit des Festes und die Unterschiede zum Alltag entstehen alleine schon durch die hohe Emotionalität, wie z. B. Freude, Begeisterung und Anteilnahme, die Bestandteil eines solchen sind.[1]

Ein Fest ist der Ausdruck eines ursprünglichen Gemeinschaftsgefühls und unmittelbarer Lebensfreude. Es bezieht sich in der Regel auf ein freudiges Ereignis, das verschiedener Natur sein kann. Man unterscheidet zwischen verschiedenen Arten von Festen. Sie sind in dem Kapitel 2.3 dieser Arbeit nachzulesen. Doch gleich welcher Art ein Fest angehört, es wird nahezu immer in einer Gemeinschaft erlebt. Durch bestimmte Rituale wie beispielsweise ein Festessen wird eine solche Gemeinschaft in ihrem Zusammenhalt gestärkt.

Feste haben weiterhin einen repräsentativen bzw. demonstrativen Aspekt, der sie nach außen hin sichtbar macht. Das können u. a. Prozession, Tanz, Schauspiel oder Wettbewerb sein. Sie stehen immer unter einem thematischen Aspekt und haben einen begeisternden Charakter. Die Rituale, die Festen innewohnen, lassen bei den Menschen Bedürfnisse und Wünsche hervortreten. Diese sorgen dafür, dass der Mensch sich aus dem Alltag herauslöst und in einen sinnvollen „Seinszusammenhang“ versetzt wird.

Der Ablauf eines Festes ist niemals komplett durchgeplant, sondern er lässt immer noch Platz für spontane Ideen. Deshalb können Feste sowohl recht chaotisch (vgl. Karneval), aber auch sehr geordnet vonstatten gehen. Trotz ihrer Offenheit orientieren sich die meisten von ihnen seit der Barockzeit an bestimmten Regeln: Es gibt mindestens einen Gastgeber, mehrere Gäste und in der Regel ein individuelles Festprogramm. Im Rahmen eines solchen Programms werden die Gäste des Öfteren aufgefordert aktiv zu werden und unter dem Thema des Festes Spaß zu haben.

Durch das regelmäßige Auftreten eines Festes im Verlauf eines Jahres teilen sie dieses, und auf lange Sicht gesehen auch das Leben eines jeden Menschen, in kleinere Abschnitte ein. Auf diese Weise lassen sie den nur schwer erfassbaren Faktor Zeit sichtbar und überschaubar werden.[2]

2.1.2 Abgrenzung von Fest und Feier

Die beiden Bezeichnungen „Fest“ und „Feier“ werden sehr oft in ihrer Bedeutung gleichgesetzt und synonym verwendet. „Man soll die Feste feiern, wie sie fallen“, sagt man im Volksmund. Dieser unscheinbare, kleine Satz trägt dazu bei, die Unterschiede zwischen Fest und Feier zu verwischen. Natürlich sind die beiden Begriffe miteinander verwandt, aber sie sind in ihrer Bedeutung noch lange nicht identisch. Es handelt sich um zwei verschiedene Dinge.

Doch was genau ist denn nun eine Feier?

Das Wort „feiern“ stammt ebenfalls aus dem Lateinischen und zwar vonferiare“ (ursprünglich „fesiae“), was wörtlich übersetzt soviel wie „nicht arbeiten“ bedeutet. Das alleine hebt schon das Wesentliche einer Feier hervor. Arbeiten und Feiern schließen sich nämlich gegenseitig absolut aus und stehen in keinerlei Verbindung miteinander.[3]

Eine Feier nimmt dem Menschen den Leistungsdruck ab, der bei der Arbeit entsteht. Sie ist in der Regel von ihrem Veranstalter sehr würdevoll und zeremoniell ausgeschmückt.[4] Doch man feiert nicht einfach so. Um eine Feier zu veranstalten, benötigt man einen Leitgedanken oder einen Anlass. Solche basieren meist auf einem geschichtlichen Ereignis wie einem Geburts- und Todestag o. ä., und beeinflussen maßgeblich den Rahmen der Feier. Dieser Rahmen ist zudem ziemlich streng auf Raum, Zeit und Ablauf festgelegt.

Kennzeichnend für eine Feier ist des Weiteren ihr harmonischer, geschlossener und konzentrierter Charakter. Sie richtet sich auf eine nach innen gewandte, ruhige Teilnahme der Beteiligten aus und haben aufgrund ihres sakralen Charakters gar nichts mit Unterhaltung zu tun. Sie rufen zur Besinnung und sind daher eher mit einem Gottesdienst vergleichbar, der sammelt und bindet.

Feste und Feiern unterscheiden sich nicht in allen Punkten, sondern beide Typen besitzen durchaus auch Gemeinsamkeiten: Sowohl Fest als auch Feier bezeichnen eine Erscheinung des menschlichen Grundbedürfnisses dem Alltag zu entfliehen und geben Raum für soziales Lernen. Ebenso stellen beide Ereignisse in der Erinnerung des Menschen meistens ein freudiges Ereignis dar, an das man gerne zurückdenkt. Das hat nicht zuletzt damit zu tun, dass im Mittelpunkt nahezu immer die Freude und der Spaß stehen. Die Trauerfeier ist hier eine Ausnahme.[5]

In der Realität ist es so, dass trotz der Unterschiede nur selten reine Feste oder reine Feiern, sondern erfahrungsgemäß Mischungen aus beiden Formen auszumachen sind. Viele Feiern beanspruchen nämlich etwas Festliches und umgekehrt weisen auch die meisten Feste etwas Feierliches auf. Man muss nur daran denken, wie oft eine Kinderkommunion und andere Feiern mit einem festlichen Ausklang enden.

Aus diesen Gründen ist es wohl nicht weiter verwunderlich, dass kaum ein Mensch es vermag aus dem Stehgreif einen Unterschied zwischen Fest und Feier auszumachen und deshalb die beiden Begriffe synonym verwendet werden.

2.2 Bedeutung von Festen für den Menschen

Feste haben einen besonderen Stellenwert in unserem Leben. Wir Menschen brauchen sie, denn sie sind es, die es uns möglich machen, all unsere alltäglichen Probleme für eine bestimmte Zeit vergessen zu können und Kraft zu schöpfen. Nach einem solchen Ereignis startet man wieder frischer durch und alles scheint leichter zu funktionieren als zuvor. Sie helfen uns ferner, Ängste zu mindern und Krisen zu überwinden.

Man kann durchaus sagen, dass wir regelrecht auf Feste hinleben und unser Leben auf sie ausrichten. Schließlich sind sie es, die sich mittels ihres Charakters von all den anderen grauen, tristen Tagen abheben, die uns den Alltag erleichtern und auf die wir uns schon Wochen vorher freuen.[6] Demokrit hat schon um 400 v. Chr. festgestellt, dass „ein Leben ohne Feste wie ein langer Weg ohne Gasthäuser ist“.[7] Seine Aussage bringt die Bedeutung von Festen für den Menschen auf den Punkt. Denn zur damaligen Zeit war es nahezu undenkbar eine Reise zu unternehmen, auf deren Route kein Gasthaus lag. Genauso unvorstellbar ist uns ein Leben ohne irgendwelche Feste. Da sie immer in Gemeinschaften erlebt werden, die sich aus verschiedenen Altersgruppen und teilweise auch aus anderen sozialen Schichten zusammensetzen, wird das menschliche Zusammenleben durch ihre Hilfe intensiviert. Als Teilnehmer lernt man neue Leute kennen oder unterhält sich mit alten Bekannten, die man länger nicht mehr gesehen hat.[8]

Ein ganzes Jahr ist mit Festen durchzogen, die im Leben eines jeden Menschen vorkommen und es verschönern. Sie geben uns Anhaltspunkte im Verlauf des Jahreskreises und gliedern den ansonsten nur äußerst schwierig zu überschauenden Raum der Zeit. Dadurch dass sie das Jahr in viele kleine Zeiträume einteilen, können wir uns an den ganzen Festlichkeiten orientieren.

In unserer heutigen Medien- und Konsumgesellschaft haben wir das Problem, dass kirchliche Feste, wie z. B. Ostern oder Weihnachten, nicht mehr ihrem sinnlichen Charakter nachkommen können. Sie werden von den Einflüssen der Medien und den Angeboten der Geschäftswelt überrollt. Geschenke werden immer wichtiger und die eigentliche Bedeutung tritt immer mehr oder sogar ganz in den Hintergrund. Unsere Aufgabe ist es dieser Entwicklung ein Ende zu bereiten und ihr entgegenzuwirken.[9]

2.3 Anlässe für ein Fest

Anlässe für ein Fest sind in der Regel zu jeder Zeit gegeben. Sie lassen sich in bestimmte Bereiche gliedern. Etwaige können sowohl persönliche Feste (Geburtstag, Taufe, Eheschließung, etc.), Naturfeste (Neujahr, Frühlingsanfang, Sonnenwende, etc), heilsgeschichtliche Feste (Ostern, Weihnachten, Pfingsten, etc), als auch nationale Festtage (Tag der deutschen Einheit, Tag der Verfassungsgebung, etc.) sein. Unter all denen gibt es solche, die einmalig sind (Einweihungsfeier) und solche, die regelmäßig wiederkehren (Sommerfest/Laternenfest). Andere sind sogar auf ein bestimmtes Datum festgesetzt (Geburtstag/kirchliche Feiertage).[10]

Bei all den vielen Festlichkeiten heutzutage sollte man jedoch trotz ihrer unumstrittenen positiven Auswirkung unbedingt darauf achten, dass sie keine Überhand nehmen, denn dann besteht die Gefahr, dass die Besonderheit nicht mehr gegeben ist und ein Fest zur Selbstverständlichkeit wird. Außerdem bedarf es immer einer gewissen Bedachtheit, die Teilnehmer aus ihrem Privatleben herauszunehmen. Dies sollte nur zu wichtigen Anlässen erfolgen und nicht aus einer Laune heraus. Es muss also genau durchdacht sein, ob ein Fest an dieser Stelle des Jahres und aus diesem Grund sinnvoll ist. Ansonsten wird der Alltag mit Festen überflutet und sie verlieren ihren besonderen Charakter.

2.4 Zur Kulturgeschichte des Festes

Feste wurden schon immer gefeiert. Das war einfach so. In der Antike beispielsweise haben die Griechen und die Römer zu Ehren ihrer Götter Feste riesigen Ausmaßes arrangiert. Das in Kapitel 2.2 genannte Zitat von Demokrit stammt von vor ca. 2400 Jahren. Es macht deutlich, wie wichtig Festlichkeiten früher schon waren. Auch das Mittelalter zeichnete sich durch verschiedene Feste von sakralem, weltlichem und höfischem Charakter aus.

Die Oberschichten der damaligen Gesellschaft zeigten durch große Feste, die von immenser Verschwendung gekennzeichnet waren, ihren Reichtum nach außen. Auf diese Weise grenzten sie sich gegen die Unterschicht der Bevölkerung ab. Doch die unteren Schichten durften als Ausgleich zu der harten Arbeit an den großen Festen teilhaben. Und diese fanden nicht gerade selten statt. Um das immense Ausmaß dieser Feste zu verdeutlichen, soll das Beispiel der Hochzeit von Kaiser Leopold dem ersten mit Margaretha Theresia von Spanien genügen. Ihre Vermählung hat man ganze zwei Jahre lang zelebriert.[11]

Aber es hat nicht immer nur gute Zeiten für die Feste gegeben. Die Reformatoren haben nämlich später viele Festtage wegrationalisiert und nur noch die übrig gelassen, die fest in der Bibel verankert waren und so begründet werden konnten. Dementsprechend kam es zu Auflösungserscheinungen des Festes. Im Laufe der Industrialisierung schaffte man aus ertragssteigernden Gründen die örtlich gebundenen Festtage ab. Dieser Vorgang dauert bis heute weiter an. Immer noch werden Festtage gestrichen – vor allem kirchliche.[12]

Trotz allem hat sich das Verlangen nach Festen nicht verdrängen lassen. Für solche, die abgeschafft wurden, hat man andere, neue Gründe zum Feiern gefunden und die alten Feste durch neue wie beispielsweise durch Kindergarten-, Schul-, Laternen-, Sommerfeste, etc. ersetzt. Die Zukunft der Feste ist auch in jedem Fall gesichert, denn sie wird es immer geben. Schließlich können wir nicht ohne sie leben. Nur in ihrer heutigen Konstellation werden sie wohl nicht mehr lange erhalten sein. Die einen Feste werden gestrichen werden und andere neue kommen dazu. Diese werden das Leben unserer Nachkommen begleiten.

2.5 Feste aus kirchlicher Sicht

Die Kirche sieht das Fest als einen von Gott gemachten Tag an. Dies wird in der Bibel im Psalm 117, 24 deutlich betont.[13] Deshalb sind Festtage und Feste für die Christen ganz besondere Tage.

Im Verlaufe eines Jahres haben die einzelnen Religionen ihre eigenen Festtage festgelegt. An ihnen werden bedeutsame Ereignisse ihres Glaubens gefeiert. Durch jedes einzelne von ihnen bekommen diese Tage ihren eigenen, besonderen Charakter.

Bei Religionen handelt es sich wie auch bei dem Christentum um öffentliche Gemeinschaften. Deshalb betreffen ihre Festtage die gesamte Öffentlichkeit und nicht nur eine Auswahl an bestimmten Leuten. Ausnahmslos jeder, der möchte, kann an ihnen teilnehmen und ihre besondere Bedeutung erfahren.

Nach außen hin wird die Wichtigkeit der kirchlichen Feste durch prunkvolle Zeremonien wie Messen, Gottesdienste, Prozessionen usw. verdeutlicht.

„Als Handlungen haben Feste, unabhängig von ihrem konkreten Anlass, mehrere Bedeutungsschichten:

- Ausdruck der Zugehörigkeit zu einer religiösen Gemeinschaft
- Zustimmung zu den Wahrheiten und Zielen, die die Glaubensgemeinschaft vertritt
- Neue Vergewisserung der zentralen Aussagen wie auch der Hoffnungen der Glaubensgemeinschaft
- Ausdrücklicher Bezug auf die Transzendenz und den Stifter der Glaubensgemeinschaft“[14]

3 Der Jahreskreis der christlichen Feste

3.1 Definition

Die Kirche verteilt die wichtigen Ereignisse aus dem Leben Jesu auf ein Jahr - das Kirchenjahr. Mit der Bezeichnung „Jahreskreis der christlichen Feste“ ist nichts anderes gemeint. Man benutzt sie als Synonym. Wir können den Jahreskreis der christlichen Feste auch „Liturgisches Jahr" nennen, weil es durch die Liturgie der kirchlichen Feiern besonders geprägt ist.

Dieser besondere Jahreskreis ist die Art und Weise, wie die Christen ihres Erlösers gedenken und an seinem Leben teilhaben. Es handelt sich bei dem Jahreskreis der christlichen Feste gewissermaßen um die Vergegenwärtigung des durch Jesus Christus in die Welt gekommenen Heils.[15] Alles, was Gott durch Jesus Christus für die Menschen getan hat, wird uns im Verlaufe dieses Jahres vor Augen geführt. Im Kreislauf eines jeden Kirchenjahres entfaltet die Kirche das ganze Mysterium Christi: von der Menschwerdung und Geburt bis zur Himmelfahrt, zum Pfingsttag und zur Erwartung der seligen Hoffnung und der Ankunft des Herrn. Dieses Mysterium wird uns in Form von wichtigen Sonn- und Werktagen, besonderen Festen und Festzeiten, die sich in geschlossener Reihenfolge von Advent zu Advent wiederholen, vor Augen geführt.[16] In jeder sonntäglichen Messfeier kommt das Besondere des Kirchenjahres zum Vorschein - das Gedächtnis der Auferstehung des Herrn. Aus diesem Grunde stellt der Sonntag, der Herrentag, das Herzstück des gesamten Kirchenjahres dar.[17]

Ein Nachteil der Festlegung bestimmter Glaubensinhalte auf jährliche Feste kann darin gesehen werden, dass ihre durchgehende Bedeutung in den Hintergrund tritt. Aber das hängt wohl mehr davon ab, wie sie gefeiert werden, denn es hat sich auch gezeigt, dass die Vorgabe des Kirchenjahres die Berücksichtigung aktueller Glaubensfragen nicht verhindert.

Der Begriff „Kirchenjahr“ tauchte erstmals im Jahre 1589 bei Johannes Pomarius in der „Postille“ in Wittenberg auf und erinnert an das neuerliche Auseinanderfallen des Lebens in einen kirchlichen und einen bürgerlichen Bereich.[18]

3.2 Allgemeines zum Kirchenjahr

Wie der Rhythmus des Ein- und Ausatmens den Menschen am Leben hält und so wie ein Pendel das Uhrwerk am Laufen hält, so braucht der Mensch für seinen inneren Ausgleich einen steten Wechsel zwischen den Komponenten Hast und Ruhe, Alltag und Fest, Reden und Schweigen, Anspannung und Gelassenheit. In einem Leben ohne Höhepunkte, in dem alles nahezu eintönig ist, macht sich schnell Langeweile breit. Ohne markante Orientierungspunkte verlieren wir den Überblick über unser Leben. Die Feste des Kirchenjahres können für uns solche Orientierungspunkte verkörpern, die unser Leben interessanter gestalten. Sie geben uns die Abwechslung nach der wir suchen und schenken uns so unseren inneren Ausgleich.

Die Feste, die im Kirchenjahr gefeiert werden, bleiben stets die gleichen. Es bleibt jedem Einzelnen selbst überlassen, von Jahr zu Jahr immer mehr in das Heilsmysterium hineinzuwachsen und gleichsam die Feste im Kirchenjahr als Aufstieg zur Vollendung zu verstehen. In diese Heilsgeschichte ist die feiernde Gemeinde hineingestellt. Daraus schöpft sie Kraft und Zuversicht für die Zukunft.[19]

Das Kirchenjahr tritt dem bürgerlichen Jahr gegenüber, das am 1. Januar beginnt und am 31. Dezember endet. Denn im Gegensatz zu diesem fängt das Kirchenjahr schon ca. vier Wochen früher an, nämlich mit dem 1. Adventsonntag. Das hat seinen Grund darin, dass die Erlösungsgeschichte mit dem Warten auf den Messias beginnt, also mit dem Advent.[20] Naturjahr und bürgerliches Jahr unterscheiden sich jedoch nicht nur durch ihre äußere Form, sondern insbesondere durch die Inhalte und die innere Gestaltung. Das christliche Jahr umgibt sich nicht mit den öffentlichen und privaten Lebensereignissen, sondern es konzentriert sich auf die Gesamtheit der Ereignisse aus dem Leben Jesu, die für die Erlösung der Menschheit von Wichtigkeit sind. Der Erlösungsgedanke, durch den das Kirchenjahr bestimmt ist, findet in den liturgischen Feiern seinen Ausdruck. Ziel und Zweck ist es, die Erlösung der Menschen darzustellen. Neben dieser Aufgabe muss der Jahreskreis der christlichen Feste den Gläubigen eine Großzahl an Belehrungen, Unterweisungen, die unmittelbar von Gott kommen und mit den kirchlichen Tagen, Festen und Festzeiten verbunden sind, nahe bringen.[21]

Der Festkalender der Christen basiert auf Tagen, Wochen sowie Monaten und liegt somit dem gregorianischen bzw. noch julianischen Kalender zu Grunde. Er wird hauptsächlich von der Kette der Sonntage, die das ganze Jahr überzieht, bestimmt. Sie stellen die Grundbausteine des christlichen Festjahres dar. Dazu kommen die Hochfeste des Kirchenjahres, Weihnachten, Ostern und Pfingsten.

Das Kirchenjahr setzt sich aus zwei großen Festkreisen, dem Weihnachtsfestkreis, der sich mit der Ankunft des Herrn beschäftigt, dem Osterfestkreis, der Leiden, Tod und Auferstehung Jesu thematisiert, und der so genannten „Zeit im Jahreskreis“ zusammen. Im Vordergrund des Kirchenjahres steht ohne Zweifel Jesus Christus. Doch im Laufe der Zeit sind auch die Feste der vielen Heiligen sowie Maria zu einem festen Bestandteil dieses Kirchenjahres geworden. Inwieweit sie von den Christen gefeiert werden, ist regional verschieden.[22]

3.3 Christen müssen feiern

Warum feiern wir Christen überhaupt? Was gibt uns den Anlass dazu?

Nun ja, wir tun dies nicht einfach so, wir haben schon unsere Gründe dafür: Wir Menschen arbeiten tagein tagaus. Das hat auch durchaus seinen Sinn, doch erst durch das Feiern, das Nicht-Arbeiten, ist es uns leichter möglich über den wirklichen Sinn des Lebens und der Schöpfung nachzudenken. Doch zwischen Arbeiten und Feiern muss eine bestimmte Gewichtung bestehen. Als Anhaltspunkt für das richtige Verhältnis hat Gott es uns in der Schöpfungsgeschichte vorgemacht: Sechs Tage lang hat er gearbeitet und geschaffen und am siebten Tag hat er sich ausgeruht. Diesen Wochenrhythmus sollte der Mensch beibehalten.

Wie in dem Unterpunkt 2.1.2 der Arbeit bereits herausgestellt wurde, stammt das Wort „feiern“ von dem lateinischen Wort „feriare“ (übersetzt: nicht arbeiten) ab. Zusätzlich steht es aber auch mit dem lateinischen Wort „celebrare“ in Verbindung. Das bedeutet nichts anderes als „etwas feiern“. Nun stellt sich die Frage, was mit diesem „etwas“, was das Fundament jeglichen Feierns darstellt, gemeint sein könnte. Es könnte sich z. B. ganz einfach nur um die Freude über ein gewonnenes Spiel, die Liebe eines anderen Menschen, einen Geburtstag oder auch ganz einfach um die Freude am Leben handeln, die man als Anlass für eine Feier nimmt. Natürlich sind das nicht alle Anlässe. Man kann nämlich schlichtweg alles und aus jedem erdenklichen Grund feiern.

Nun ist es so, dass Christen sehr viele Feste im Jahr haben. Jedem einzelnen liegt ein bestimmter Anlass zugrunde. Aber alle haben einen grundlegenden Beweggrund gemeinsam. Der eigentliche Hauptgrund für die christlichen Feste ist, dass Gott den Menschen in Jesus Christus seine Liebe gegeben und ihnen Rettung und Heil in die Welt gebracht hat.[23] Ingesamt gesehen dienen die Feste und Feiern der Kirche dazu, der großen Taten Gottes zu gedenken. Es wird aber nicht einfach bloß von ihnen erzählt, sondern es wird den Christen die Möglichkeit gegeben, die Taten zu erfahren. Nur auf diese Weise lässt sich der Charakter der Großtaten Gottes weitervermitteln. Ein einfaches Beispiel hierfür wäre die Eucharistiefeier. Jesus selbst war es, der seinen Jüngern das Brotbrechen vorgemacht und ihnen dabei aufgetragen hat, dass sie dies zu seinem Gedächtnis immer wieder zelebrieren sollen. Die Eucharistie ist Bestandteil jeder Messe. Durch Worte und das symbolische Handeln des Brotbrechens am Altar wird immer wieder an Jesu Tod und Auferstehung erinnert. Alleine schon aufgrund dieser Aufzählungen müssen Christen feiern.[24]

Mittels kirchlicher Feiern geben die Christen ihren Glauben nach außen hin preis. Dieses Glaubenszeugnis geschieht alleine schon durch die Versammlung, aber natürlich auch durch die vielen Gebete und Gesänge. Im Verlaufe einer Liturgiefeier wird deutlich, dass die Gemeindemitglieder glauben, an wen sie glauben, was sie glauben und auch wie sie glauben. Das alles ist wichtig für den einzelnen Christen. So werden ihm die wichtigsten Bestandteile seines eigenen Glaubens und die Begründung für seinen Glauben immer wieder vor Augen geführt.[25]

3.4 Entstehung des christlichen Jahreskreislaufs

Nun wissen wir warum die Christen feiern, doch wie und wann sind all die Feste entstanden?

Das Kirchenjahr selbst „ist entstanden als Ausweitung der Osterfeier über das Jahr hin; deshalb feiern auch die Sonn- und Festtage im Grunde das Heilsereignis der Erlösung.“[26] In der frühen Kirche konzentrierte sich das Interesse auf die sonntägliche Zusammenkunft und die jährliche Osterfeier.

3.4.1 Der Sonntag

Die Sonntagsfeier ist sozusagen das älteste von Gott vorgegebene Fest. Laut der Bibel hat Gott ihn als Ruhetag zwischen den Arbeitstagen eingeführt. Wir brauchen nur an die Schöpfungsgeschichte aus dem Buch Genesis zu denken und wir erinnern uns daran, dass Gott selbst es war, der die Erde in sechs Tagen erschaffen hat und am siebten Tag ruhte. Ein anderes Beispiel aus der Bibel wäre das dritte Buch Mose. In diesem Buch diktiert der Herr dem Mose die Feiertage des Herrn. Dabei trägt er ihm auf, dass die Israeliten sechs Tage arbeiten sollen, aber am siebten Tag müssen sie alle ruhen. Denn der siebte Tag ist der Tag des Herrn.[27]

Nun handelt es sich bei dem Sonntag aber um den ersten Tag und nicht um den siebten Tag der Woche. Wie kommt es zu dieser Verschiebung? Im Christentum ist der Sonntag an die Stelle des Sabbats getreten. Das hat damit zu tun, dass zum einen Jesus Christus an einem Sonntag von den Toten auferstanden ist und zum anderen haben sich mehrere wichtige Glaubensereignisse am ersten Tag der Woche zugetragen: Der Auferstandene ist den Jüngern zweimal erschienen und der heilige Geist kam an diesem Wochentag auf sie herab. Es blieb den Aposteln eigentlich gar nichts anderes mehr übrig, als den Sonntag den restlichen Wochentagen gegenüber zu begünstigen.

Und so hat schon Paulus, so ist es in der Apostelgeschichte 20,7 nachzulesen[28], die Christen am ersten Tag der Woche zur Eucharistie versammelt. Seit dieser Zeit verbreitete sich die Feier des Sonntages. Im 2. und 3. Jahrhundert trat er im Römischen Reich in den Vordergrund. Spätestens ab 321 erhielt er eine außerordentliche Bedeutung, denn in diesem Jahr hat der römische Kaiser Konstantin den Sonntag als Tag des Herrn zum gesetzlichen Feiertag erhoben. In jeder sonntäglichen Messfeier gedenken die Christgläubigen des Leidens, der Auferstehung und der Herrlichkeit des Herrn Jesus Christus. Der Sonntag steht also im Zeichen der Auferstehung.[29]

3.4.2 Die übrigen Wochentage

Die Woche besteht aber nicht nur aus dem Sonntag, sondern aus sechs weiteren Tagen. Was hat es mit ihnen auf sich?

Dass die Woche sieben Tage hat, ist schon auf den ersten Seiten der Bibel nachzulesen. Durch das Judentum ist diese Gegebenheit und die Benennung der Tage nach den Ordnungszahlen, mit Ausnahme des Sabbats, auf die Christenheit übertragen worden. Im ersten Jahrhundert haben die Christen den Mittwoch und den Freitag, die Tage des Leidanfangs und Leidendes Christi, als Versammlungstage mit Lesungen, Gebet und Fasten begangen. Diese beiden Tage bildeten sich als so genannte Stationstage heraus, an denen in manchen Gebieten noch im 4. Jahrhundert Eucharistie gefeiert wurde. Sie sollten im Dienste des Herrn stehen und deshalb Versammlungstage der Christen sein.

Der Samstag bekam im christlichen Raum in den ersten Jahrhunderten keine religiöse Bedeutung zugemessen. Im vierten Jahrhundert jedoch begann man den Samstag als Fasttag zu sehen, schließlich handelte es sich um den Tag, der zwischen Tod und Auferstehung lag. Er zählte von nun an ebenfalls zu den Stationstagen.

Die restlichen Wochentage hatten keinerlei religiöse Bedeutung.[30]

3.4.3 Die weiteren kirchliche Feiertage

Doch in den ersten Jahrhunderten weitete sich die christliche Heilsgeschichte aus. Es entstanden zu den Hauptinhalten des christlichen Glaubens besondere Feste, wie Ostern, Weihnachten, Pfingsten, die entsprechend ihrer inneren Abfolge und im Blick auf frühere Feste anderer Religionen auf das Sonnen- bzw. unser Kalenderjahr verteilt wurden. Der Grundstein für das Kirchenjahr war gelegt. Noch im zweiten Jahrhundert ging die Entwicklung weiter und so wurde mit dem Auferstehungstag eine kurze Vorfeier verbunden. Das Gedächtnis an den Tod (Karfreitag) und an die Grabesruhe (Karsamstag) war an die Ostertage angeschlossen - das Triduum war entstanden. Epiphanie hat seinen Ursprung in der Mitte des 2. Jahrhunderts.[31] Im 3. und 4. Jh. wurde die Osterfeier um eine große Oktav auf fünfzig Tage - also bis Pfingsten - ausgeweitet und ihr eine Vorbereitungszeit - die Fastenzeit - von vierzig Tagen vorangestellt. So bildete sich der Osterfestkreis heraus.

[Einschub: Worterklärung Oktav:

Unter einer Oktav, was soviel heißt wie Zeitraum von acht Tagen (oder auch acht Wochen), versteht man die Zeit der Nachfeier eines Hochfestes oder die zeitliche Ausdehnung eines Hochfestes. So hat Ostern eine kleine Oktav, die eine Woche umfasst und eine große Oktav, die 50 Tage lang dauert. Das Weihnachtsfest hingegen hat nur eine kleine Oktav von acht Tagen.

Es waren die Juden, die die besondere Bedeutung ihrer wichtigen Feste durch eine Verlängerung von acht Tagen betonten. Diesen Brauch nahm unsere Kirche zum Vorbild. Ostern und Pfingsten wurden von nun an um eine Woche ausgedehnt. Im Orient feierte man sogar Epiphanie und die Kirchweih acht Tage lang. Die wirkliche Vermehrung der Oktaven setzte im Mittelalter unter dem Einfluss des Franziskanerordens ein. Heiligenoktaven waren um 1300 keine Seltenheit. Papst Pius V. hat die Feste mit Oktaven neu bestimmt. 1911 teilte Papst Pius X. sie in drei Klassen ein: privilegierte, gewöhnliche und einfache. Unter Papst Pius XII. wurden im Jahre 1955 alle bis dahin eingeführten Oktaven gestrichen. Eine Ausnahme machte er bei Weihnachten, Ostern und Pfingsten.[32] ]

Das Bekenntnis zu Christus führte schließlich zu einem weiteren Festkreis: Weihnachten. In Anlehnung an Ostern wurde auch dem Geburtsfest eine Vorbereitungszeit, der Advent, vorangesetzt. Ursprünglich handelte es sich dabei ebenfalls um eine Fastenzeit. Das wurde aber wieder abgeändert.

Die besonderen Festzeiten des christlichen Glaubens - Ostern, Weihnachten und Pfingsten - waren vollständig und füllten einen großen Teil des Jahres aus. Die restlichen 33 beziehungsweise 34 Wochen im Jahr wurden durch kein herausragendes Christusgeheimnis geprägt. Die Rede ist von der „Zeit im Jahreskreis“.

Die Großzahl an den übrigen Festen und Feiern, die es heute noch gibt, sind im Laufe der nächsten Jahrhunderte entstanden. Sie machen den wesentlichen Teil des Kirchenjahres aus. Seit dem 10. Jh. verstärkt sich die Tendenz zu historisierenden Christusfesten wie das der Verklärung Christi (1457), Namen Jesu (1721), Kostbares Blut (1849), Hl. Familie (1921). Neu ist seit der ersten Jahrtausendwende der Typ des "Ideenfestes": Trinitätsfest (10. Jh.), Fronleichnam (13.Jh.), Herz Jesu (17.Jh.), Christkönig (20.Jh.). Später kamen dann in der katholischen Kirche noch Feste der Marien- und Heiligenverehrung hinzu. Im Verlauf der protestantischen Bewegung wurden etliche Feiertage abgeschafft (vergleiche hierzu Punkt 2.4). Doch mit der Gegenreformation wurden entgegengesetzt wieder neue Feste eingeführt und es kam zur Feiertagsüberflutung. Da die katholischen deutschen Landen dadurch den evangelischen gegenüber wirtschaftlich unterlegen waren, musste dem entgegengewirkt werden und es wurden erneut Feiertage gestrichen oder zumindest auf einen Sonntag verlegt. Nach dieser Neuregelung sieht der Festkalender dem heutigen bereits sehr ähnlich.[33]

Der erste Beleg für eine geordnete Auflistung der gesamten Feste stammt von Filocalus, einem Papstsekretär, aus der Mitte des 4. Jahrhunderts. Seitdem sind bis heute noch eine Menge weiterer Feste hinzugekommen. Manchen von ihnen hat man in dieser Zeit auch noch zusätzliche Vor- und Nachfeiern zugefügt.[34] Seine heutige Gestalt hat der Jahreskreis der christlichen Feste jedenfalls erst seit 1969. Man hat ihn an die Liturgiereform, die durch das II. Vatikanische Konzil eingeleitet wurde, angelehnt.[35]

Seit etwa 600 spricht man insgesamt von dem „Kirchenjahr“. Es beginnt mit dem Advent vier Wochen vor Weihnachten und endet mit dem Samstag nach dem Christkönigssonntag. Im Mittelalter hatte das Kirchenjahr noch nicht wie heute einen festgelegten Anfang, sondern viele verschiedene Anfänge. Ostern, die Verkündigung und Weihnachten wurden damals alle als solche gesehen. Dass man den ersten Advent als Beginn des kirchlichen Jahres und den Samstag vor dem ersten Advent als Ende ansieht, hat sich erst in den letzten Jahren durchgesetzt.[36]

3.5 Die Gliederung des Kirchenjahres

Das Christentum ist durch seine Hauptfeste Ostern, Pfingsten und Weihnachten maßgeblich geprägt worden. Mit ihnen unterstreicht das Kirchenjahr den trinitarischen Gottesbegriff: Vater, Sohn, Heiliger Geist. Weihnachten ist das Fest der Liebe Gottes, Ostern das Fest des Sohnes Jesus Christus und Pfingsten das Fest des Heiligen Geistes. Diese drei Hauptfeste der Christen, insbesondere Ostern und Weihnachten, stellen neben den Sonntagen das Grundgerüst des Kirchenjahres dar,[37] denn dieses setzt sich aus den „geprägten Zeiten“, dem Weihnachts- und dem Osterfestkreis, und der „Zeit im Jahreskreis“ zusammen. Hinzu kommen einzelne Marienfeste , eine Vielzahl an Gedenktagen der Heilige n, die Feste der Gemeinde und natürlich auch die Feste des einzelnen Christen und der Familie. Die Marien- und Heiligenfeste legen sich wie ein Kranz um den Hauptbestandteil des Kirchenjahres, den Herrenfesten, die sich um das Leben Jesu drehen. Dadurch wird deren herausragende Bedeutung zusätzlich hervorgehoben. In erster Linie geht es in unserem Glauben schließlich um unseren Herrn Jesus Christus.[38] Aus diesem Grund wird sich im Folgenden auch hauptsächlich mit diesen beschäftigt.

Zunächst einmal zu den Festkreisen von Ostern und Weihnachten: Sie beschreiben keine chronologische Darstellung des Lebens Jesu, sondern sie verstehen sich als Vergegenwärtigung des Heilsgeschehens. Bevor nun auf jeden von ihnen einzeln eingegangen wird, werden zunächst einmal kurz ihre Gemeinsamkeiten herausgestellt. Den Aufbau betreffend unterscheiden sich die beiden in keiner Weise. Das ist darauf zurückzuführen, dass der Weihnachtsfestkreis der jüngere ist und dem Osterfestkreis nachgebildet wurde. Jeder dieser Festkreise hat ein Hauptfest, auf das alles in dem entsprechenden Festkreis hinstrebt: Weihnachten bzw. Ostern. Den Hochfesten geht eine unterschiedlich lange Vorbereitungszeit voraus, die vor allem zu einer geistigen Erneuerung der Gläubigen genutzt werden soll: Advents- bzw. Fastenzeit. Die sich anschließende Festzeit beinhaltet vorerst eine Oktav, die den Hauptfesten unmittelbar folgt. Die Weihnachtsoktav endet mit Neujahr, dem Hochfest der Gottesmutter, und die Osteroktav mit dem weißen Sonntag. Mitten in der Festzeit findet ein weiteres Fest statt: Epiphanie im Weihnachtsfestkreis und Christi Himmelfahrt im Osterfestkreis. Letztendlich enden die beiden Festkreise mit einem Schlussfest (Mariä Lichtmess bzw. Pfingsten).[39] Neben all den Gemeinsamkeiten gibt es auch den ein oder anderen Unterschied. So ist zum einen die Osterfestzeit länger und zum anderen richten sich beispielsweise weder Weihnachten noch Epiphanie wie Ostern und Pfingsten nach dem Mond, sondern sie haben ein festes Datum. Die beiden Feste entspringen im Übrigen auch nicht dem jüdischen Festkalender.[40]

3.5.1 Die besonderen Festzeiten

3.5.1.1 Der Osterfestkreis

Seit dem 2. Jahrhundert hat sich ein Sonntag ganz besonders von den anderen abgehoben - das Osterfest. Es handelt sich dabei um das Hauptfest unseres christlichen Glaubens. Im 3. und 4. Jahrhundert hat man diese Festfeier auf fünfzig Tage nach hinten ausgedehnt und ihr eine Vorbereitungszeit von vierzig Tagen vorgeschaltet. Die 50-tägige Osterzeit wird als Gegenpol zu der Fastenzeit gesehen. In diesen Tagen wird die Osterstimmung aufrechterhalten. Dazu trägt u. a. die ständige Wiederholung des „Alleluja“ bei, das unmittelbar einen Bezug zur Auferstehung herstellt. Auch das Triduum - Gründonnerstag, Karfreitag und Ostern - wird aufgrund des biblischen Leidensberichtes Jesu eingeführt. Diesen einzelnen Festtagen wird zwar ein Teilthema zugewiesen, sie werden aber als ein großes, zusammenhängendes Fest gefeiert.[41] Die Freudenzeit nach Ostern und der Osterfestkreis selbst enden am Pfingstsonntag.[42]

Das Osterfest ist das uns bekannteste und älteste christliche Fest. Es hat wesentliche Impulse zur Herausbildung des Kirchenjahres ausgesandt. Der Osterfestkreis stellt nicht zuletzt deshalb bis heute den ältesten Bestandteil und das wichtigste Gerüst des christlichen Jahreskreises dar. Denn ohne das Leiden, den Tod und die Auferstehung Christi, so sagt Paulus, wäre unser ganzer Glaube nichts wert (1 Kor 15,12-20).[43]

Der Ostertermin ist variabel. Er richtet sich nämlich nach dem ersten Vollmond im Frühling, der nur äußerst selten an ein und demselben Datum stattfindet. Auf diese Regelung hat man sich im Konzil von Nicäa 325 geeinigt. Dementsprechend fällt das Osterfest immer auf einen Termin zwischen dem 22. März und dem 25. April.[44] Den Festkreis selbst kann man jedoch auf einen genauen Zeitraum definieren. Er erstreckt sich nämlich immer von Aschermittwoch bis - wie oben schon gesagt - zum Pfingstsonntag. Manche nehmen es nicht so genau und rechnen den Pfingstmontag mit ein. Zwischen diesen Terminen liegen folgende Herrenfeste und Festzeiten, die damit Bestandteil des Osterfestkreises sind:

Aschermittwoch

Aschermittwoch gibt seit dem 6. Jahrhundert den Auftakt zur österlichen Fastenzeit. Es handelt sich dabei um den Mittwoch in der 7. Woche vor Ostern. Weil die Büßer in der alten Kirche an diesem Tag nach der Tradition mit Asche bestreut wurden, erhielt er den Namen Aschermittwoch. Seit dem 10. Jahrhundert lässt sich die Austeilung des Aschenkreuzes an diesem Tag nachweisen.[45] Heute bekommen die Gläubigen dieses Zeichen immer noch auf die Stirn gemalt. Die Asche des Kreuzes besteht aus geweihten und verbrannten Palmzweigen des Vorjahres. „Der biblische Gedanke bezieht sich auf Prediger 3,20; Ps 104,29; 103,14: Der Mensch ist Staub und kehrt zum Staube zurück.“[46] Deshalb steht das Aschenkreuz für die Vergänglichkeit allen irdischen Lebens.

[...]


[1] vgl. www.net-lexikon.de/Fest-Begriffserklaerung.html, Stand 11.12.03

[2] vgl. Bartl, Almuth/ Bartl, Manfred: Spiele, Feste, Feiern in der Schule. Anregungen für Grund- und Hauptschule. München: Prögel 1988, S.10

[3] vgl. www.net-lexikon.de/Fest-Begriffserklaerung.html, Stand 11.12.03

[4] vgl. Alberts, Wolfgang: Schulfeste und Schulfeiern. Theoriekonzepte und Praxisanalysen. Essen: Ludgerus Verlag Hubert Wingen GmbH + Co 1983, S. 22/23

[5] vgl. Bartl, Almuth/ Bartl, Manfred: Spiele, Feste, Feiern in der Schule. Anregungen für Grund- und Hauptschule. München: Prögel 1988, S. 10

[6] vgl. Bartl, Almuth/ Bartl, Manfred: Spiele, Feste, Feiern in der Schule. Anregungen für Grund- und Hauptschule. München: Prögel 1988, S. 11

[7] Zitat aus: Domenig, Hans: Nimm das Jahr als Fest. Betrachtungen zum Kirchenjahr. 5. Auflage. Lahr: Verlag Ernst Kaufmann und Friedrich Reinhardt, 1986, S. 3

[8] vgl. Riedl, Franz-Xaver/ Schweiggert, Alfons: Das große Feste- und Feierbuch. Für Schule, Pfarrgemeinde, Jugendgruppen, Vereine. Mit Kopiervorlagen. 2. Auflage. Donauwörth: Ludwig Auer Verlag 1991, S. 5

[9] vgl. Alberts, Wolfgang: Schulfeste und Schulfeiern. Theoriekonzepte und Praxisanalysen. Essen: Ludgerus Verlag Hubert Wingen GmbH + Co 1983, S. 43-52

[10] vgl. Schrey, Heinz-Horst: Fest ohne Ende – Überlegungen zum Probnlem der Festlichkeit. In: Feste. Erscheinungs- und Ausdrucksformen, Hintergründe, Rezeption. Hrsg. Beilharz, Richard/ Frank, Gerd Bd.7. Weinheim: Deutscher Studienverlag 1991, S. 26

[11] vgl. Franger, Gabi/ Kneipp, Hubert: Miteinander Leben und feiern. Ausländische und deutsche Kinder feiern Feste. 2. Auflage. Frankfurt: Dagyeli Verlag 1987, S. 130

[12] vgl. Domenig, Hans: Nimm das Jahr als Fest. Betrachtungen zum Kirchenjahr. 5. Auflage. Lahr: Verlag Ernst Kaufmann und Friedrich Reinhardt 1986, S. 3

[13] vgl. Alberts, Wolfgang : Schulfeste und Schulfeiern. Theoriekonzepte und Praxisanalysen. Essen: Ludgerus Verlag Hubert Wingen GmbH+ Co 1983, S. 7

[14] Zitat aus: Bieger, Eckhard: Das Kirchenjahr zum nachschlagen. 3. Auflage. Kevelaer: Butzon und Bercker 1995, S. 10/11

[15] vgl. Bieritz, Karl-Heinrich: Das Kirchenjahr. Feste, Gedenk- und Feiertage und Geschichte und Gegenwart. München: Beck 1998, S. 28

[16] vgl. Lang, Walter: Christusbegegnung im Kirchenjahr. In: Der Fels. Katholisches Wort in die Zeit. Band 29 (1998) Heft 11, S. 3-5

[17] vgl. Bieritz, Karl-Heinrich: Das Kirchenjahr. Feste, Gedenk- und Feiertage und Geschichte und Gegenwart. München: Beck, 1998, S. 28

[18] vgl. Bieritz, Karl-Heinrich: Das Kirchenjahr. Feste, Gedenk- und Feiertage und Geschichte und Gegenwart. München: Beck 1998, S. 28

[19] vgl. www.eo-bamberg.de/eob/opencms/glauben/festtage_im_kirchenjahr/index.html, Stand vom 01.03.04

[20] vgl. Kirchhoff, Hermann: Christliches Brauchtum. Von Advent bis Ostern. 2. Auflage. München: Kösel 1985, S. 16

[21] vgl. Merk, K., Jos.: Das katholische Kirchenjahr. Kirchliche Festlehre in geschichtlicher Darstellung. Wangen: Verlag Josef Würzer 1956, S. 1/2

[22] vgl. Merk, K., Jos.: Das katholische Kirchenjahr. Kirchliche Festlehre in geschichtlicher Darstellung. Wangen: Verlag Josef Würzer 1956, S. 2

[23] vgl. Harnoncourt, Philipp: Feiernde Gemeinde - erlebte Kirche. In: Feiernde Gemeinde. 12.-16. Sonntag im Jahreskreis. Hrsg. Ritt, Hubert. Stuttgart: Verlag Katholisches Bibelwerk 1987, S.6

[24] vgl. Harnoncourt, Philipp: Feiernde Gemeinde - erlebte Kirche. In: Feiernde Gemeinde. 12.-16. Sonntag im Jahreskreis. Hrsg. Ritt, Hubert. Stuttgart: Verlag Katholisches Bibelwerk 1987, S. 7-9

[25] vgl. Harnoncourt, Philipp: Feiernde Gemeinde - erlebte Kirche. In: Feiernde Gemeinde. 12.-16. Sonntag im Jahreskreis. Hrsg. Ritt, Hubert. Stuttgart: Verlag Katholisches Bibelwerk 1987, S. 9/10

[26] Zitat aus: Glocke, Thomas/ Thiele, Johannes: Mit Kindern durch das Kirchenjahr. Sinn und Bedeutung kirchlicher Feste. München: Pfeiffer 1982, S. 25

[27] vgl. Simm, Hans-Joachim: Feiern und Feste: ein Lesebuch. Frankfurt am Main: Insel-Verl. 1988, S. 9-12

[28] vgl. Die Bibel. Altes und Neues Testament. Einheitsübersetzung. Freiburg im Breisgau: Verlag Herder 1980, S. 1251

[29] vgl. Merk, K., Jos.: Das katholische Kirchenjahr. Kirchliche Festlehre in geschichtlicher Darstellung. Wangen: Verlag Josef Würzer 1956, S. 11-13

[30] vgl. Merk, K., Jos.: Das katholische Kirchenjahr. Kirchliche Festlehre in geschichtlicher Darstellung. Wangen: Verlag Josef Würzer 1956, S. 13-15

[31] vgl. Merk, K., Jos.: Das katholische Kirchenjahr. Kirchliche Festlehre in geschichtlicher Darstellung. Wangen: Verlag Josef Würzer 1956, S. 15-17

[32] vgl. Merk, K., Jos.: Das katholische Kirchenjahr. Kirchliche Festlehre in geschichtlicher Darstellung. Wangen: Verlag Josef Würzer 1956, S. 24/25

[33] vgl. Braun, Otto Rudolf: Kleine Geschichte unserer Feiertage und Jahresfeste. Pähl: Verlag Hohe Warte 1979, S. 9-12

[34] vgl. Merk, K., Jos.: Das katholische Kirchenjahr. Kirchliche Festlehre in geschichtlicher Darstellung. Wangen: Verlag Josef Würzer 1956, S.15-17

[35] vgl. Bieger, Eckhard: Das Kirchenjahr zum nachschlagen. 3. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Kevelaer: Butzon und Bercker 1995, S. 11/12

[36] vgl. www.dike.de/nordnassau/Service/Kirchenjahr/kirchenjahr.html, Stand vom 01.03.04

[37] vgl. Kirste, Reinhard/ Schultze, Herbert/ Tworuschka, Udo: Die Feste der Religionen. Ein interreligiöser Kalender mit einer synoptischen Übersicht. 2. korrigierte Auflage. Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus 1997, S. 40

[38] vgl. Lang, Walter: Christusbegegnung im Kirchenjahr. In: Der Fels. Katholisches Wort in die Zeit. Band 29 (1998) Heft 11, S. 3-5

[39] vgl. Becker-Huberti, Manfred: Lexikon der Bräuche und Feste. Über 3000 Stichwörter mit Infos, Tipps und Hindergründen für das ganze Jahr. Freiburg: Verlag Herder 2000, S. 425

[40] vgl. Bieritz, Karl-Heinrich: Das Kirchenjahr. Feste, Gedenk- und Feiertage und Geschichte und Gegenwart. München: Beck 1998, S. 187

[41] vgl. www.gym-hartberg.ac.at/gym/religion/Dateien_Div/Stoffalt/KIJAHR.pdf, Stand vom 26.03.04

[42] vgl. Merk, K., Jos.: Das katholische Kirchenjahr. Kirchliche Festlehre in geschichtlicher Darstellung. Wangen: Verlag Josef Würzer 1956, S. 96-98

[43] vgl. Die Bibel. Altes und Neues Testament. Einheitsübersetzung. Freiburg im Breisgau: Verlag Herder 1980, S. 1293/1294

[44] vgl. Bieritz, Karl-Heinrich: Das Kirchenjahr. Feste, Gedenk- und Feiertage und Geschichte und Gegenwart. München: Beck 1998, S. 85-90

[45] vgl. www.festjahr.de/festtage/aschermittwoch.html, Stand vom 26.03.04

[46] Zitat aus: Kirste, Reinhard/ Schultze, Herbert/ Tworuschka, Udo: Die Feste der Religionen. Ein interreligiöser Kalender mit einer synoptischen Übersicht. 2. korrigierte Auflage. Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus 1997, S. 47

Ende der Leseprobe aus 104 Seiten

Details

Titel
Zum Jahreskreis der christlichen Feste. Grundlagen, Aufbau, Bedeutung für die Arbeit in der Schule
Hochschule
Universität Koblenz-Landau
Note
1,7
Autor
Jahr
2004
Seiten
104
Katalognummer
V45947
ISBN (eBook)
9783638432580
Dateigröße
883 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Jahreskreis, Feste, Grundlagen, Aufbau, Bedeutung, Arbeit, Schule
Arbeit zitieren
Nicole Kandels (Autor), 2004, Zum Jahreskreis der christlichen Feste. Grundlagen, Aufbau, Bedeutung für die Arbeit in der Schule, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/45947

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