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Biografie- und Erinnerungsarbeit als Angebot für Menschen mit Demenz

Titel: Biografie- und Erinnerungsarbeit als Angebot für Menschen mit Demenz

Seminararbeit , 2019 , 12 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Niklas Künneke (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Um Demenz soll es im Zuge dieser Seminararbeit gehen. Zunächst soll das Krankheitsbild der Demenz definiert werden. Dabei ist zu bedenken, dass aufgrund der Kürze der Seminararbeit nur ein grober Abriss des Krankheitsbildes erfolgen und die Thematik nicht in Gänze ausbuchstabiert werden kann. Deshalb wird sich im Rahmen dieser Arbeit auf einige wesentliche Aspekte beschränkt.

Danach soll die Methode vorgestellt werden, die oftmals in der Arbeit mit demenziell erkrankten Menschen angewandt wird. Im Detail geht es hier um die Methode der Biografie- und Erinnerungsarbeit. Biografie- und Erinnerungsarbeit soll aber nicht nur dargestellt werden, sondern im nächsten Schritt soll primär eruiert werden, warum gerade diese Methode bei Menschen mit demenzieller Erkrankung sinnvoll und förderlich ist. Um aufzuzeigen warum die Biografie- und Erinnerungsarbeit bei Demenz eine geeignete Methode ist, sollen die Punkte aus dem Abschnitt 1. „Krankheitsbild Demenz“ und dem Abschnitt 2. „Biografie- und Erinnerungsarbeit“ verknüpft werden und für den Abschnitt 3. „Eignung von Biografie- und Erinnerungsarbeit bei Demenz“ als Argumentationsgrundlage dienen. Abschließend sollen im Fazit die Ergebnisse dieser Seminararbeit in Bezug auf die Ausgangsfrage zusammengefasst werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Krankheitsbild Demenz

1.1 Definition Demenz

1.2 Symptome von Demenzen

2. Biografie- und Erinnerungsarbeit

2.1 Definition von Biografie- und Erinnerungsarbeit

2.2 Ziele der Biografie- und Erinnerungsarbeit

3. Eignung von Biografie- und Erinnerungsarbeit

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit untersucht das Potenzial der Biografie- und Erinnerungsarbeit als unterstützende Methode in der Betreuung von Menschen mit Demenz, um deren Alltag zu erleichtern und ihre Lebensqualität zu fördern.

  • Grundlagen des Krankheitsbildes Demenz und seiner Symptomatiken
  • Definition und Zielsetzung der Biografie- und Erinnerungsarbeit
  • Identitätsstärkende und gefühlsregulierende Effekte bei Demenz
  • Methoden der Beziehungsgestaltung durch biografisches Wissen
  • Ressourcenaktivierung und Krisenintervention in der Pflege

Auszug aus dem Buch

2.2 Ziele der Biografie- und Erinnerungsarbeit

Biografie- und Erinnerungsarbeit verfolgt im Wesentlichen das Ziel, dass eine Person vor dem Hintergrund ihrer Vergangenheit in ihrer Individualität und mit ihren Besonderheiten wahrgenommen, motiviert und geleitet werden kann (ebd., 2016, S. 6). Die Methode wirkt beim Klienten hauptsächlich durch das Erzählen und Erinnern. Dabei können positive innere Bilder und Gefühlszustände aus der Vergangenheit wiedererlebt werden. Ebenso erfährt die Person, über deren Lebensgeschichte gesprochen wird Bedeutsamkeit und Wertschätzung (Specht-Tomann, 2018, S. 15-17). Hölzle benennt weitere übergeordnete Ziele der Biografie- und Erinnerungsarbeit. Demnach hat Biografie- und Erinnerungsarbeit auch das Ziel die Identität eines Menschen zu entwickeln und lebensgeschichtliche Ereignisse aus der Vergangenheit in der Gegenwart in das Selbstbild zu integrieren. Es soll also versucht werden einer Person die eigene Identität durch die Arbeit mit der Lebensgeschichte erkenntlich zu machen. Nicht nur die eigene Identität kann durch Biografiearbeit stabilisiert werden, sondern auch die soziale Identität. Also das Wissen, was man darüber hat, mit welchen Personen und Gruppen man in sozialen Interaktionen gestanden hat und gegenwärtig steht.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Arbeit thematisiert den demographischen Wandel und die damit verbundene Zunahme von Demenzerkrankungen, wobei die Biografie- und Erinnerungsarbeit als zentrale Methode zur Betreuung vorgestellt wird.

1. Krankheitsbild Demenz: Dieses Kapitel definiert Demenz als Oberbegriff für diverse Krankheitsformen und erläutert wesentliche kognitive sowie nicht-kognitive Symptome, die den Alltag der Betroffenen stark beeinflussen.

2. Biografie- und Erinnerungsarbeit: Hier werden das Konzept und die methodischen Ziele der Biografiearbeit dargelegt, wobei der Fokus auf dem Erhalt der Identität und der wertschätzenden Begegnung liegt.

3. Eignung von Biografie- und Erinnerungsarbeit: Das Kapitel verknüpft die theoretischen Grundlagen mit der Praxis und verdeutlicht, warum biografische Arbeit bei demenziellen Erkrankungen besonders sinnvoll zur Beziehungsgestaltung und Emotionsregulation ist.

4. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung des Potentials der Methode und unterstreicht die Notwendigkeit einer individuellen Anwendung unter Berücksichtigung potenzieller Kontraindikationen.

Schlüsselwörter

Demenz, Biografiearbeit, Erinnerungsarbeit, Gerontologie, Identität, Selbstwertgefühl, Pflege, Betreuung, Ressourcenorientierung, Emotionsregulation, Beziehungsgestaltung, Kognition, Prävalenz, Demographischer Wandel, Krisenintervention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung von Biografie- und Erinnerungsarbeit als unterstützendes Angebot für Menschen, die an einer Demenz erkrankt sind.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die Definition und Symptomatik der Demenz, die theoretischen Grundlagen der Biografiearbeit sowie deren konkrete Eignung in der professionellen Pflege.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, argumentativ herzuleiten, warum die Biografie- und Erinnerungsarbeit besonders förderlich ist, um demenzkranken Menschen den Alltag zu erleichtern und ihre Identität zu stützen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Seminararbeit, die auf einer Literaturanalyse aktueller gerontologischer und pflegewissenschaftlicher Fachliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fachliche Aufarbeitung des Krankheitsbildes Demenz, eine Vorstellung der Methode der Biografiearbeit und eine anschließende Synthese, die den Nutzen dieser Methode bei Demenz eruiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Besonders prägend sind Begriffe wie Demenz, Biografiearbeit, Identitätsstärkung, Ressourcenorientierung und Emotionsregulation.

Wie wirkt sich Biografiearbeit konkret auf das Selbstwertgefühl aus?

Durch das Erinnern an vergangene Erfolge und die soziale Identität kann das schwindende Selbstwertgefühl gestärkt werden, was den Betroffenen hilft, sich besser in der Gegenwart zu stabilisieren.

Warum ist die Methode bei Krisen im Alltag hilfreich?

Sie ermöglicht es Betreuungskräften, Aufmerksamkeit umzulenken und durch den Rückgriff auf vertraute Ressourcen aus der Vergangenheit eine stabilisierende Wirkung bei Menschen in Krisensituationen zu erzielen.

Gibt es auch Einschränkungen für diese Methode?

Ja, bei traumatischen Erfahrungen sollte die Methode vorsichtig eingesetzt werden, da das bewusste Erinnern unter Umständen Retraumatisierungen auslösen kann.

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Details

Titel
Biografie- und Erinnerungsarbeit als Angebot für Menschen mit Demenz
Hochschule
Fachhochschule Dortmund
Note
1,0
Autor
Niklas Künneke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
12
Katalognummer
V459591
ISBN (eBook)
9783668913240
ISBN (Buch)
9783668913257
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gerontologie Demenz Altenhilfe Biografie Arbeit Definition Ziele Erinnerungsarbeit Relevanz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Niklas Künneke (Autor:in), 2019, Biografie- und Erinnerungsarbeit als Angebot für Menschen mit Demenz, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/459591
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Leseprobe aus  12  Seiten
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