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Thomas Manns Roman 'Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull'

Title: Thomas Manns Roman 'Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull'

Term Paper (Advanced seminar) , 1997 , 26 Pages , Grade: gut

Autor:in: Christiane ten Eicken M.A. (Author), Gabriele Fieseler (Author)

German Studies - Modern German Literature
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Summary Excerpt Details

Ziel dieser Arbeit ist die Herausarbeitung der Verwendung von Tatsächlichem im Roman “Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull” von Thomas Mann. Dabei wird nach den Thesen Bernd W. Seilers zu den Prämissen von Wahrscheinlichkeitsliteratur herausgestellt, ob und auf welche Art und Weise der Autor Thomas Mann Wahrscheinliches in Bezug auf Zeit, Raum, Personen und Gegenständen in seinem Roman angewendet hat. Die Thesen Bernd W. Seilers sind der eigentlichen Arbeit vorangestellt. Im Anschluß daran folgt eine kurze Biographie über Leben und Werk Manns, da dies in punkto Verwendung von autobiographischen Elementen unerläßlich ist. Es folgt ein kurzgehaltener Überblick über den Roman Felix Krull, der im Anschluss im Hinblick des Wahrscheinlichkeitswertes von Zeit, Raum, Personen und Gegenständen untersucht wurde.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. THEMA DIESER ARBEIT

II. ZUSAMMENFASSUNG DER THESEN BERND W. SEILERS

III. BIOGRAPHIE UND WERK THOMAS MANNS

IV. DER ROMAN “BEKENNTNISSE DES HOCHSTAPLERS FELIX KRULL”

V. VERWENDUNG DES TATSÄCHLICHEN IM ROMAN “BEKENNTNISSE DES HOCHSTAPLERS FELIX KRULL”

VI. ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Ziel dieser wissenschaftlichen Arbeit ist es, die Integration von Tatsächlichem in Thomas Manns Roman „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ zu analysieren. Dabei wird untersucht, inwiefern der Autor die Kriterien der von Bernd W. Seiler definierten „Wahrscheinlichkeitsliteratur“ erfüllt, indem er Zeit, Raum, Personen und materielle Gegebenheiten gezielt nutzt, um fiktive Erzählungen authentisch wirken zu lassen.

  • Analyse der theoretischen Prämissen von Bernd W. Seiler zur Wahrscheinlichkeit in der Fiktion.
  • Untersuchung autobiographischer Züge und Selbstzitate in Thomas Manns Werk.
  • Die Rolle von Zeitstrukturen und Datumsangaben zur Symbolsteigerung im Roman.
  • Der Gebrauch von realen Schauplätzen, Straßennamen und Bildvorlagen zur Konstruktion von Glaubwürdigkeit.
  • Die Verknüpfung von realen und erfundenen Elementen bei der Charakterisierung von Figuren und Gegenständen.

Auszug aus dem Buch

V. VERWENDUNG DES TATSÄCHLICHEN IM ROMAN “BEKENNTNISSE DES HOCHSTAPLERS FELIX KRULL”

Bei dieser nun folgenden Untersuchung werde ich mich an die Reihenfolge halten, die in der Darstellung und Zusammenfassung der Thesen Bernd Seilers vorgenommen wurde, das heißt, ich werde zuerst Zeit und Datum, dann Raum und Ort, Menschenwesen und Personen und schließlich Gegenstände und Markenartikel im Roman untersuchen.

Hierbei werde ich nur jeweils einige Beispiele aufzeigen, da eine völlig detaillierte Untersuchung den Rahmen dieser Arbeit sprengen würde.

In Bezug auf den Aspekt der Zeit ist festzustellen, daß der Roman in der Vergangenheitsform geschrieben ist. Wenn man den Untertitel bedenkt “Der Memoiren erster Teil”, wirkt dies nur allzu schlüssig, da Memoiren allgemeinhin rückblickend geschrieben werden. Auch die Schilderung der Erlebnisse bleibt in ihrem Zeitablauf in einer für Memoiren logischen Reihenfolge. Das erzählerische Ich beginnt mit der Kindheit und Jugend und geht dann über zu den nacheinander folgenden Aufenthalten in Frankfurt, Paris und schließlich Lissabon. Daraus läßt sich folgern, daß Thomas Mann sich in seinem Werk an das Zeitgerüst der Realität gehalten hat.

Zusammenfassung der Kapitel

I. THEMA DIESER ARBEIT: Einführung in die Forschungsfrage zur Verwendung von Tatsächlichem im Roman unter Rückgriff auf die Thesen von Bernd W. Seiler.

II. ZUSAMMENFASSUNG DER THESEN BERND W. SEILERS: Darstellung der Prämissen der Wahrscheinlichkeitsliteratur, bei der fiktive Geschichten durch reale Weltwissenselemente glaubwürdig erscheinen sollen.

III. BIOGRAPHIE UND WERK THOMAS MANNS: Überblick über das Leben des Autors mit Fokus auf biografische Elemente, die später in sein Werk einflossen.

IV. DER ROMAN “BEKENNTNISSE DES HOCHSTAPLERS FELIX KRULL”: Analyse der Gattung als parodistischer Entwicklungsroman und Vorstellung der Hauptfigur Felix Krull.

V. VERWENDUNG DES TATSÄCHLICHEN IM ROMAN “BEKENNTNISSE DES HOCHSTAPLERS FELIX KRULL”: Detaillierte Untersuchung der Kategorien Zeit, Raum, Personen und Gegenstände auf ihren Realitätsgehalt.

VI. ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE: Fazit, dass Thomas Mann durch die geschickte Integration von Fakten in die Fiktion die Kriterien der Wahrscheinlichkeitsliteratur konsequent erfüllt.

Schlüsselwörter

Thomas Mann, Felix Krull, Wahrscheinlichkeitsliteratur, Bernd W. Seiler, Fiktion, Dokumentation, Autobiographie, Wahrscheinlichkeit, Erzählliteratur, Realitätsbezug, Symbolik, Literaturwissenschaft, Romananalyse, Selbstzitat, Identität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie Thomas Mann in seinem Roman "Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull" reale Elemente einsetzt, um dem fiktiven Text eine hohe Glaubwürdigkeit zu verleihen.

Welche zentralen Themenfelder werden analysiert?

Im Zentrum stehen die Kategorien Zeit, Raum, Personen sowie Gegenstände und Markenartikel, jeweils unter dem Gesichtspunkt ihrer jeweiligen Wahrscheinlichkeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist der Nachweis, dass Thomas Mann den Roman gemäß den Thesen von Bernd W. Seiler als "Wahrscheinlichkeitsliteratur" konzipiert hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewendet?

Die Autorin wendet eine textanalytische Methode an, die das Werk Manns mit biografischen Daten und theoretischen Modellen zur Fiktionalität vergleicht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Zeitstrukturen, realen Schauplätzen, der Entlehnung von Figuren aus der Realität sowie der Verwendung von realen Marken und Objekten.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Wahrscheinlichkeitsliteratur, Fiktion, Parodie und Realitätskonstruktion charakterisiert.

Wie wichtig ist das Konzept des "Selbstzitats" bei Thomas Mann laut dieser Arbeit?

Das Selbstzitat ist zentral, da Mann häufig eigene Erfahrungen, Essays oder Briefe in den Text einfließen lässt, um eine autobiografische Grundierung der fiktiven Geschichte zu erreichen.

Welche Rolle spielen die "Dossiers" von Thomas Mann für das Verständnis des Romans?

Die Dossiers (nach Hans Wysling) belegen, dass Mann gezielt Zeitungsausschnitte, Reiseführer und Abbildungen sammelte, um Details wie Schauplätze oder Kleidung der Figuren mit realen Vorbildern zu unterfüttern.

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Details

Title
Thomas Manns Roman 'Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull'
College
University of Wuppertal
Grade
gut
Authors
Christiane ten Eicken M.A. (Author), Gabriele Fieseler (Author)
Publication Year
1997
Pages
26
Catalog Number
V45982
ISBN (eBook)
9783638432719
ISBN (Book)
9783638658386
Language
German
Tags
Thomas Manns Roman Bekenntnisse Hochstaplers Felix Krull
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christiane ten Eicken M.A. (Author), Gabriele Fieseler (Author), 1997, Thomas Manns Roman 'Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull', Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/45982
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