Der Pavillon Bosnien-Herzegowinas auf der Weltausstellung 1900 in Paris


Hausarbeit (Hauptseminar), 2017
30 Seiten, Note: 2,3
Thalita Müller (Autor)

Leseprobe

Inhalt

1. Die Weltausstellung in Paris 1900

2. Der Pavillon Bosnien-Herzegowinas auf der Weltausstellung 1900 in Paris
2.1 Die Lage des Pavillons
2.2 Die Fassade
2.3 Innenausstattung
2.3.1 Haupthalle
2.3.2 Ausstellung zum bosnischen Kunstgewerbe
2.3.3 Ausstellung zur Wirtschaft in Bosnien-Herzegowina
2.3.4 Ausstellung zum verbesserten Bildungswesen in Bosnien-Herzegowina

3. Die Annexionskrise 1908

4. Literaturverzeichnis

5. Anhang

6. Eigenständigkeitserklärung

1. Die Weltausstellung in Paris 1900

Der Eiffelturm in Paris, das Atomium in Brüssel und die Space Needle in Seattle - Überreste von früheren Weltausstellungen, die mittlerweile zum Wahrzeichen der jeweiligen Stadt geworden sind.

Auf den Weltausstellungen, oder „EXPO“, wie sie heutzutage oft genannt werden, war aus jedem Bekanntenkreis schon jemand. Besucher der EXPOs nehmen die Veranstaltungen als Chance wahr um eine „Mini-Weltreise“ innerhalb einiger Tage zu machen. Doch nach einem halben Jahr werden die meisten Pavillons der ver-schiedenen Staaten wieder abgerissen und nur ein Kunst- oder Bauwerk bleibt oftmals von den Ausstellungsgeländen bestehen und erinnern an das vergangene Spektakel, wobei die oben genannten die wahrscheinlich bekanntesten sind.

Es ist für viele normal, dass sich verschiedenste Nationen friedlich in einer Stadt ver-sammeln, um dort ihre Heimat zu präsentieren, aber ebendies wäre vor Mitte des 19. Jahrhunderts wohl noch undenkbar gewesen.

Den Grundstein für diese großartige Tradition legte 1851 Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha, der damals mit Königin Victoria von England verheiratet war. Auf seine Initiative hin fand von Mai bis Oktober desselben Jahres die „Great Exhibition of the Works of Industry of all nations” im „Crystal Palace“, einer äußerst modernen Eisen- und Glaskonstruktion im Hyde Park, statt. Prinz Alberts Intension dabei war nicht nur die Errungenschaften seiner neuen Heimat England während der Industria-lisierung stolz der Welt zu zeigen, sondern auch seiner Philosophie Substanz zu ver-leihen, nach der alle Länder zusammenarbeiten müssen, um die Lage der Menschheit zu verbessern.1

„The Great Exhibition“ wurde auch außerhalb der britischen Inseln nicht vergessen und in ihren Grundzügen auch schon bald adaptiert. Es folgten zahlreiche weitere Ausstellungen dieser Art, vor allem in Paris und London, aber auch in Übersee, Philadelphia und Chicago. Neben neuen Erfindungen, Arbeitstechniken und Entdeckungen wurden alsbald auch Kunst und Kultur der vertretenen Staaten aus-gestellt. Selbst für die Interessen der Besucher, die sich weder für das Eine noch das Andere wirklich begeistern ließen, wurde mit jahrmarktähnlichen Aktivitäten und Schauspielen gesorgt. Aufgrund der gestiegenen Ausstellungsfläche war es unmöglich geworden, alles in einem zentralen Gebäude auszustellen und man ging dazu über, für jedes Land ein eigenes Haus – oder Pavillon, wie es offiziell genannt wird – zu errichten, das schon von außen zu erkennen gibt, welche Nation es darstellt und das nach der Weltausstellung wieder abgerissen wird.2

Eine der größten Ausstellungsflächen erreichte die Pariser Weltausstellung 1900 mit knappen 230 000 Hektar entlang beider Ufer der Seine. Was aber die bisherigen Skalen wirklich sprengte, war die Anzahl der Besucher der fünften Pariser Weltaus-stellung: über 50 Millionen Menschen kamen nach Paris um sich auf der EXPO umzusehen.3 58 Nationen stellten vom 15. April bis zum 12. November4 auf der „Exposition internationale universelle“ unter dem Motto „Le bilan d’un siècle“ (Bilanz eines Jahrhunderts) ihre Heimat aus. Dabei standen – immer noch ganz im Sinne von Prinz Albert – der weltweite Friede und der Fortschritt im Mittelpunkt der Ver-anstaltung.

Die Ausstellung wird in der Retroperspektive als Angelpunkt zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert angesehen. Doch sie veränderte nicht nur die Welt mit neuen Erfindungen, wie der Rolltreppe, dem Dieselmotor von Rudolph Diesel oder dem Tonfilm, die dort den Besuchern präsentiert wurden, sondern auch im Konkreten die Stadt Paris selbst. Anlässlich der Jahrhundertwendeausstellung eröffnete die Pariser U-Bahn mit 23 Stationen5 und die Pont Alexandre III. wurde ein paar Meter flussaufwärts vom Haupteingang zur Exposition (am Place de la Concorde) zusammen mit dem Grand und dem Petit Palais errichtet und auch bis heute erhalten.6

Diese Seminararbeit konzentriert sich nur auf dem Pavillon von Bosnien-Herzegowina auf der EXPO 1900 in Paris; zwei osmanische Provinzen auf der nordöstlichen balkanischen Halbinsel, die im Zuge des Berliner Kongress 1878 unter die Verwaltung von Österreich-Ungarn gestellt wurden.

Im Folgenden soll erörtert werden welche Gründe die Habsburger-Monarchie hatte, von all ihren anderen Provinzen gerade Bosnien-Herzegowina auf der Weltaus-stellung 1900 einen eigenen Pavillon widmeten und ob dabei eventuell Hinter-gedanken verfolgt wurden.

Da ein Großteil des Pavillons von dem bekannten Jungendstilkünstler Alfons Mucha gestaltet wurde, existiert eine große Bandbreite von Forschungsliteratur über die künstlerische Ausgestaltung des Gebäudes, wohingegen über die direkten Exponate aus dieser Region kaum etwas bis nichts geschrieben wurde.

Dennoch eigenen sich diese kunstgeschichtlichen Bücher sehr, um den Pavillon ein stückweit rekonstruieren zu können und auch teilweise um die Hintergedanken der für die Gestaltung zuständigen Verantwortlichen nachvollziehen zu können. In dieser Seminararbeit wird (neben anderen) auf die drei, in einen Buch zusammengefassten, Aufsätze von Milan Hlavačka, Jana Orlíková und Petr Štembera Bezug genommen.

Um den Rest der Ausstellungen wenigstens in Grundzügen wiedergeben zu können, wurde hier das offizielle Begleitbuch zum bosnischen Pavillon von Adolf Holzhausen verwendet. Leider sind dort die Exponate thematisch nach Gruppen geordnet, was eine rückblickende Einordung in einzelne Räume fast unmöglich macht. Das dies stellenweise doch möglich war, ist dem Augenzeugenbericht von C. J. Fromm zu verdanken, der in einen Sammelband zur Weltausstellung von Georg Malkowsky noch im selben Jahr veröffentlicht wurde.

Die Struktur der Arbeit ist folgende: die Ausstattung des Pavillons soll weit möglichst geschildert werden, wobei sie – wie im obigen Inhaltsverzeichnis – je nach Thematik gegliedert wird. Wenn es vorkommt, dass Informationen durch ihre Wichtigkeit oder der Vollständigkeitshalber zwar erwähnt werden müssen, aber sich nicht für einen extra Unterpunkt anbieten, werden sie direkt unter der nächsthöheren Überschrift ergänzt.

Außerdem ist an dieser Stelle anzumerken, dass bei den Abschnitten über die Wirtschaft und den Bildungswesen (Unterpunkte 2.3.3 und 2.3.4) jeweils im Absatz unter der Aufführung der Exponate die damalige Lebenswirklichkeit in Bosnien-Herzegowina in diesen Bereichen kurz geschildert ist. Die Autorin der Seminararbeit hielt diese kurzen Exkursionen für wichtig, um die Auswahl der ausgestellten Gegen-stände verstehen zu können.

Ansonsten wird generell versucht die Maxime „vom Allgemeinen ins Besondere“ einzuhalten.

Endlich soll in der Schlussbetrachtung (hier mit unter den Punkt 3) die obige Fragestellung beantwortet werden und bestimmte Einzelaspekte noch einmal aufgegriffen und nun auch gewertet werden, was bis dahin weitgehend vermieden wird.

2. Der Pavillon Bosnien-Herzegowinas auf der Weltausstellung 1900 in Paris

Zugehörig zum Pavillon war ein bosnisches Restaurant unterhalb des Gebäudes direkt an der Seine.7 Leider sind die angebotenen Speisen nirgends erwähnt, aber es ist die von Alfons Mucha designte Menükarte bekannt. Auffällig an diesem Bild ist die traditionelle Kleidung des abgebildeten Mädchens und die Anspielungen auf den orientalischen Einfluss auf Bosnien-Herzegowinas: das Kaffee-Service, das sie in der Hand trägt, die maurischen Fensterbögen und der reich verzierte Kreis im Hinter-grund, sowie die in Gold- und Ockertönen gehaltene Farbgebung.8

Die dargestellten Materialen der Kaffeekanne und der Becher (Kupfer und Porzellan), sowie das Buntglass im Hintergrund der Menükarte sollen wohl auf die hohe Kunst-fertigkeit der Bewohner Bosnien- Herzegowinas und den Bodenreichtum der Gebiete verweisen.

2.1 Die Lage des Pavillons

Die drei Pavillons Österreich-Ungarns (Österreich, Ungarn und Bosnien-Herzegowina) waren direkt am südlichen Ufer der Seine gelegen. Zusammen mit der Türkei, der USA, Italien, Deutschland, Belgien, England, Spanien und Schweden bildeten sie den sogenannten „Quai des Nations“ (Ufer der Nationen).9 10 Die kleinen Balkanprovinzen standen also wie ganz selbstverständlich inmitten der wirtschaftlich, militärisch und kulturell führenden Länder des gerade eben vergangenen 19. Jahrhunderts. (Der heutige Standpunkt des Pavillons würde sich zwischen der Pont des Invalides und der Pont de l’Alma befinden.)

Eingebettet zwischen den an einen Palast erinnernden Pavillon von Österreich und den hohen, mittelalterlichen Turm von Ungarn11

„the Pavilion of Bosnia and Herzegovina then resamples to the observers a veiled young daughter, who was accompanied by her parents for the first time in the big world”. 12

2.2 Die Fassade

Der Pavillon wurde von Karel Pánek, einem böhmischen Architekt, der schon länger in Sarajevo tätig war, entworfen.13

Besonders auffallend war der festungsartige Turm an der Ostfront des Gebäudes. Er stach nicht nur durch seine Höhe, sondern auch durch seine Schlichtheit vom Rest des Gebäudes ab; abgesehen von einem Torbogen an seinem Fuß und ein paar verstreuten Fenstern (einzeln oder gekuppelt), die dem Gebäudeteil erst seinen Wachturmcharakter zu geben schienen, blieb der höchste Teil des Pavillons bis hin unter das rote Pyramidendach ohne jegliche Ornamente. Er soll an die Gefechte und die immer nötige Wachsamkeit der alten bosnischen Stämme erinnern, die im ständigen Kampf mit Räuberbanden oder türkischen Truppen lagen.14

Der Rest des Pavillons schien hingegen von Wohlstand, Frieden und hoher Kunst-fertigkeit sprechen zu wollen. Das Gebäude war reichlich mit Frauenerkern, Arkaden, Balkonen und Pflanzen versehen. Die Fassade der rustikalen Villa war aus Holz, das mit kunstvollen blauen Schnitzereien verziert wurde. Überhaupt sprachen die Besucher der Weltausstellung begeistert von der Farbenpracht des bosnisch-herzegowischen Pavillons,15 aber sie betonten auch die orientalischen Einflüsse, die ihnen durch den außergewöhnlichen Baustil auffielen.16 17

2.3 Innenausstattung

Der Pavillon war insgesamt vierstöckig.18 Aus zeitgenössischen Berichten geht aber hervor, dass nur die unteren zwei Etagen Ausstellungen enthielten und für die Besucher zugänglich waren. Für die Gestaltung des Pavillons war Henri Moser (Charlottenfels) zuständig. Moser hatte zuvor bereits durch einen Reiseführer („ L'Orient inédit “, 1895), zahlreiche Artikel und besonders durch die Einrichtung des Pavillons Bosnien-Herzegowinas auf der kleineren, inoffiziellen Weltausstellung 1897 einen enormen Beitrag zu dem Bestreben der Doppelmonarchie, die übrigen Mächte von ihren guten Einfluss auf die Balkan-provinzen zu überzeugen, geleistet.19

Betrat man den Pavillon, fand man sich in einem Vorraum wieder, der wie ein ein-ladender Salon eingerichtet war und mit nah-östlich anmutenden Teppichen geschmacksvoll ausgestattet wurde.20

Das Herz des Gebäudes bildete eine große Halle, die sich über zwei Stockwerke erstreckte.

Im Erdgeschoss befanden sich zudem noch weitere kleine Räume, die durch Arkaden von der Haupthalle abgetrennt waren. Ein Nachbau eines Harems, eine Ausstellung über typische bosnisch-herzegowische Wohnhäuser und archäologische Funde aus dieser Region wurden hier dem Besucher vorgestellt.21

Die Exponate im Obergeschoss hingegen beschäftigten sich mit der Wirtschaft, sowie dem örtlichen Kunstgewerbe der Balkangebiete. Auch die Publikationen der relativ jungen Zeitungen und Journale (die erste Druckerei wurde 1866 gegründet),22 wie beispielsweise die Illustrierte „Nada“, die Pädagogen-Revue „Školski Vjesnik“ und der politischen „Bosnien Post“23, fanden sich unter den Exponaten. Abschließend waren dort noch Pläne und Modelle großer Bauten dieser Region zu bewundern.24

[...]


1 Vgl. M. Hlavačka, L’Exposition Universelle – The world Exhibition of 1900 in Paris. The phenomenon of the World Exhibition in the second half of the 19th century, in: M. Hlavačka/J. Orlíková/P. Štembera, Alfons Mucha – Paris 1900. The Pavilion of Bosnia and Herzegovina at the World Exhibition (Prag 2002), S. 28.

2 Vgl. M. Hlavačka, (2002), S. 28ff.

3 Vgl. A. Weidinger, Alphonse Mucha and the Pavillion for the Ottoman Provinces of Bosnia-Herzegowina at the Exposition Universelle in Paris in 1900, in: A. Husslein-Arco/J. R. Gaillemin/M. Hilaire/C. Lange (Hrg.), Alphonse Mucha (Wemding 2009), S.49.

4 Vgl. http://www.expomuseum.com/1900/, zuletzt aufgerufen am 03.10.2017.

5 Vgl. M. Hlavačka, (2002), S. 32.

6 Vgl. Dr. P. Baumgarten, Paris (Ostfildern-Kemnat 19904), S. 61, 114, 133.

7 Eine Farbrekonstruktion, auf der auch das zugehörige Restaurant zu sehen ist, befindet sich im Anhang auf der Seite 23 (Nr. 1).

8 Eine Abbildung der Menükarte befindet sich im Anhang auf der Seite 23 (Nr. 2).

9 Vgl. M. Hlavačka (2002), S. 33.

10 Ein Panoramabild über die Weltausstellung in Paris 1900, auf den auch der „Quai des Nations“ zu erkennen ist, befindet sich im Anhang auf Seite 24 (Nr. 3).

11 Ein Bild von den Pavillons von Österreich, Bosnien-Herzegowina und Ungarn befindet sich im Anhang auf der Seite 24 (Nr. 4).

12 M. Hlavačka (2002), S. 37.

13 Vgl. M. Hlavačka, (2002), S. 41.

14 Vgl. Ibid, S. 41f.

15 Vgl. J. Orlíková, Alphonse Mucha at the World Exhibition 1900, in: M. Hlavačka/J. Orlíková/P. Štembera, Alfons Mucha – Paris 1900. The Pavilion of Bosnia and Herzegovina at the World Exhibition (Prag 2002), S. 92.

16 Vgl. C. J. Fromm, Bosnien und die Herzegowina auf der Pariser Weltausstellung, in: G. Malkowsky, Die Pariser Weltausstellung in Wort und Bild (Berlin, 1900), S. 448.

17 Eine historische Fotographie (Seite 25 Nr. 5) und eine Farbrekonstruktion (Seite 23 Nr. 1) des bosnisch-herzegowischen Pavillons befinden sich im Anhang.

18 Vgl. A. Weidinger (2009), S. 50.

19 Vgl. http://www.stadtarchiv-schaffhausen.ch/fileadmin/Redaktoren/Dokumente/Moser_Henri.pdf, S. 8f., zuletzt aufgerufen am 20.10.2017.

20 Vgl. C. J. Fromm (1900), S. 448.

21 Vgl. M. Hlavačka, (2002), S. 60.

22 Vgl. C. J. Fromm, Bosnien und die Herzegowina auf der Pariser Weltausstellung, S. 453.

23 Vgl. A. Holzhausen, La Bosnie-Herzégovine à l’Exposition de Paris 1900 (Vienne 1900), S. 121f.

24 Vgl. C. J. Fromm (1900), S. 448.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten

Details

Titel
Der Pavillon Bosnien-Herzegowinas auf der Weltausstellung 1900 in Paris
Hochschule
Universität Passau
Note
2,3
Autor
Jahr
2017
Seiten
30
Katalognummer
V460006
ISBN (eBook)
9783668908529
ISBN (Buch)
9783668908536
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Weltausstellung 1900, Österreich-Ungarn, Bosnien-Herzegowina, Alphons Mucha, Expo Paris
Arbeit zitieren
Thalita Müller (Autor), 2017, Der Pavillon Bosnien-Herzegowinas auf der Weltausstellung 1900 in Paris, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/460006

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