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Die Hochsprungtechnik Flop und ihre sachgerechte Vermittlung

Title: Die Hochsprungtechnik Flop und ihre sachgerechte Vermittlung

Term Paper , 2004 , 17 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Christian Klaas (Author)

Sport - Theory and Practice
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Die folgende Hausarbeit handelt von der Hochsprungtechnik Flop und ihrer sachgerechten Vermittlung.
Im zweiten Kapitel sollen zunächst einmal die konditionellen und konstitutionellen Grundvoraussetzungen für eine hohe Hochsprungleistung benannt werden, bevor im dritten Kapitel eine Einteilung des Flopsprungs in vier Abschnitte vorgenommen wird, die nacheinander, mit speziellem Augenmerk auf die zweckmäßige Verbindung von Anlauf und Absprung, beschrieben bzw. analysiert werden.
Daraufhin folgen zwei unterschiedliche Ansätze zur Vermittlung der Hochsprungtechnik Flop. Während im vierten Kapitel zunächst ein kindgerechter Zugang zum Hochsprung allgemein unter Verwendung eines offenen Unterrichtskonzepts vorgestellt werden soll, wird im fünften Kapitel in einem zweiten Schritt auf spezielle Übungsformen zur Floptechnik im Rahmen eines geschlossenen Unterrichtskonzepts eingegangen.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Konditionelle und konstitutionelle Voraussetzungen für den Hochsprung

3 Die Hochsprungtechnik Flop – Bewegungsabläufe

3.1 Der Anlauf

3.2 Der Absprung

3.3 Der Flug

3.4 Die Landung

4 Eine kindgerechte Einführung ins Hochspringen

4.1 Offenes Unterrichtskonzept: Eine spielerische Einführung ins Hochspringen

4.2 Das Sprint-Sprung-ABC

5 Geschlossenes Unterrichtskonzept: Eine technikorientierte Vermittlung des Flop

5.1 Die Mattengewöhnung

5.2 Die Schulung von Absprung-Flug-Landung

5.2.1 Technikschulung über das „Baukastensystem“

5.2.2 Weitere Übungen

5.3 Die Anlaufschulung

5.4 Das Zusammenfügen von Anlauf-Absprung und Absprung-Flug-Landung zur Gesamtbewegung

6 Zusammenfassung

7 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die physikalischen sowie konditionellen Grundlagen der Hochsprungtechnik "Flop" und leitet daraus ein methodisches Konzept zur sachgerechten Vermittlung im Sportunterricht ab. Dabei liegt der Fokus auf der Verbindung von spielerischen Lernzugängen für Kinder und einer technikorientierten Anleitung zur sicheren und effektiven Bewegungsabwicklung.

  • Konditionelle und konstitutionelle Voraussetzungen für Hochspringer
  • Phasenmodell der Flop-Technik: Anlauf, Absprung, Flug und Landung
  • Didaktikkonzepte: Offene spielerische Einführung vs. geschlossenes technikorientiertes Training
  • Methodik zur Vermittlung komplexer Bewegungsabläufe via Baukastensystem
  • Praktische Übungsreihen zur Schulung von Sprungkoordination und Anlauf

Auszug aus dem Buch

3.2 Der Absprung

Beim Absprung müssen jetzt erstens die Anlaufgeschwindigkeit in eine maximale Abfluggeschwindigkeit bei einem optimalen Abflugwinkel umgesetzt und zweitens die zur Lattenüberquerung notwendigen Drehmomente erzeugt werden.

Mit dem ersten Bodenkontakt der Ferse beim Aufsetzen des Sprungbeins nimmt der Springer die Sprungauslage ein, gekennzeichnet dadurch, dass das Sprungbein in Laufrichtung nahezu gestreckt (175-180°) ist und sich der Oberkörper in Rücklage und Seitneigung befindet. Zudem haben Schwungbein und Schwungarme die Ausholposition erreicht.

Der Fuß wird nun aktiv-schlagend (zur Aktivierung der reaktiven Kräfte) aufgesetzt, wobei der hierdurch verursachte Bremsstoß eine Vorspannung der Streckmuskulatur bewirkt und zu einer Beinbeugung (Amortisationsphase), Beugewinkel im Kniegelenk ca. 140°, führt. Diese Stemmbewegung ist schließlich verantwortlich für die Umwandlung der horizontalen Anlaufgeschwindigkeit in die vertikale Abfluggeschwindigkeit. Gleichzeitig werden in dieser Phase, begünstigt durch die Sprungbeinbeugung, die Schwungelemente (Schwungbein als langes oder kurzes Pendel, je nach Beugung, und Arme) nach vorne gebracht und damit verbunden Hüfte und Oberkörper aufgerichtet.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Hochsprungtechnik Flop und deren Vermittlungsansätze im schulischen Sportunterricht.

2 Konditionelle und konstitutionelle Voraussetzungen für den Hochsprung: Es werden die essenziellen körperlichen und athletischen Basisfaktoren für eine erfolgreiche Hochsprungleistung analysiert.

3 Die Hochsprungtechnik Flop – Bewegungsabläufe: Das Kapitel gliedert den Flopsprung in vier Phasen und beschreibt die biomechanischen Anforderungen sowie den Übergang vom Anlauf zum Absprung.

4 Eine kindgerechte Einführung ins Hochspringen: Vorgestellt werden offene Unterrichtskonzepte, die spielerisch die Grundlagen und die Motivation für das Hochspringen schaffen.

5 Geschlossenes Unterrichtskonzept: Eine technikorientierte Vermittlung des Flop: Dieses Hauptkapitel erläutert schrittweise methodische Übungsreihen vom Baukastensystem bis zur Anlaufschulung.

6 Zusammenfassung: Die Arbeit rekapituliert die erarbeiteten konditionellen Voraussetzungen, die Phasen des Sprungs und die angewandten didaktischen Unterrichtskonzepte.

7 Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Fachliteratur und Materialien.

Schlüsselwörter

Hochsprung, Flop, Technikvermittlung, Anlauf, Absprung, Flugphase, Landung, Sportunterricht, Sprungkoordination, Kondition, Baukastensystem, kindgerecht, Bewegungsschulung, Bogenspannung, Leichtathletik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die biomechanische Analyse der Flop-Technik beim Hochsprung und erarbeitet darauf aufbauend methodische Vermittlungswege für den schulischen Sportunterricht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die athletischen Voraussetzungen, die phasenweise Bewegungsanalyse des Flops und die didaktische Umsetzung durch offene und geschlossene Unterrichtskonzepte.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, Lehrkräften einen strukturierten Leitfaden an die Hand zu geben, um die komplexe Flop-Technik sicher und motivierend an Schüler zu vermitteln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer sportwissenschaftlichen Analyse sporttechnischer Bewegungsabläufe und einer didaktischen Aufarbeitung bewährter Trainingsmethoden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die vier Bewegungsphasen des Flops detailliert beschrieben und anschließend konkrete Übungsreihen zur Mattengewöhnung, Absprungschulung und Anlaufgestaltung entwickelt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Flop, Technikvermittlung, Hochsprung, Baukastensystem und Bewegungskoordination.

Warum wird beim Flop ein bogenförmiger Anlauf empfohlen?

Der Bogenlauf dient dazu, durch die Körperinnenneigung Fliehkräfte zu nutzen und eine optimale Absprungposition sowie den notwendigen Beschleunigungsweg zu erzeugen.

Was versteht man unter dem "Baukastensystem" im Kontext der Vermittlung?

Es ist ein methodisches Konzept, bei dem die Gesamtbewegung in einfache Teilbausteine zerlegt wird, die sukzessive verkompliziert und schließlich zur vollständigen Technik zusammengefügt werden.

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Details

Title
Die Hochsprungtechnik Flop und ihre sachgerechte Vermittlung
College
Technical University of Darmstadt  (Institut für Sportwissenschaft)
Grade
2,0
Author
Christian Klaas (Author)
Publication Year
2004
Pages
17
Catalog Number
V46007
ISBN (eBook)
9783638432924
Language
German
Tags
Hochsprungtechnik Flop Vermittlung Hochsprung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Klaas (Author), 2004, Die Hochsprungtechnik Flop und ihre sachgerechte Vermittlung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/46007
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