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Der Untergang des weströmischen Reiches. Welche Rolle hatten die Barbaren?

Title: Der Untergang des weströmischen Reiches. Welche Rolle hatten die Barbaren?

Term Paper , 2018 , 13 Pages , Grade: 3,0

Autor:in: Katrin Deike (Author)

World History - Early and Ancient History
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Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Zerfall des weströmischen Reiches. Wie kam es zu diesem Zerfall? Kann überhaupt von einem Untergang bzw. einem Zerfall gesprochen werden, oder „nur“ von einer Transformation? Welche Rolle spielen die Barbaren?

Der Begriff „Barbar“ stammt ursprünglich von dem griechischen βάρβαρος (barbaros) und war die Bezeichnung für alle, die nicht der griechischen Sprache mächtig waren. Später weitete sich die Definition auf das Fremde und Andersartige aus. Bei den Römern wurde der griechische Ausdruck gleichbedeutend mit „minderwertig“ und barbarisch war alles was nicht der Zivilisation der Römer entsprach. Der Historiker und Autor Peter Heather engt die Definition des Wortes noch weiter ein und benutzt den Begriff nur in einem engeren, von moralischen Konnotationen freien Sinn: das barbarische Europa als die nichtrömische Welt des Ostens und des Nordens. Die Barbaren waren also Völker, wie z.B. die Goten, Vandalen, Gallier und Ger-manen, die nicht dem weströmischen Reich angehörten.

Der Untergang des römischen Reiches beschäftigte und beschäftigt viele Historiker, die zu verschiedenen Thesen gelangt sind. Unter anderem werden von ihnen die Teilung des römischen Imperiums in west- und oströmisches Reich, die Christianisierung oder auch die Invasion von Barbaren als Beginn bzw. Grund für den Untergang angeführt. Der Zerfall dieses riesigen Imperiums zog sich über eine große Zeitspanne hinweg, wobei das weströmische Reich früher untergegangen ist als das oströmische Reich, welches noch bis ins 15. Jahrhundert bestand hatte und erst 1452 durch die Osmanen erobert wurde.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Christianisierung und Teilung des römischen Imperiums

2.1 Das Ende des Prinzipats und die letzte große Christenverfolgung

2.2 Verlagerung des Zentrums des Reiches

2.3 Vom Polytheismus zum Monotheismus: das Christentum wird zur Staatsreligion

2.4 Die Teilung des römischen Imperiums

3. Die Rolle der Barbaren

3.1 Wer sind die Barbaren?

3.2 Feinde oder Verbündete?

3.3 Die Barbaren und der Untergang des weströmischen Reiches

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Ursachen für den Zerfall des weströmischen Reiches unter besonderer Berücksichtigung der Rolle der Barbarenvölker. Dabei wird der Frage nachgegangen, ob es sich um einen Untergang, einen Zerfall oder eine Transformation handelte und inwieweit externe Einflüsse, insbesondere die Migration und Überfälle der Barbaren, diesen Prozess verursachten oder lediglich beschleunigten.

  • Strukturelle Transformation des römischen Staates und Verwaltung
  • Die Etablierung des Christentums als Staatsreligion und dessen gesellschaftliche Auswirkungen
  • Analyse der Barbaren als historische Akteure: Feinde oder Verbündete?
  • Klimatische und politische Ursachen der Völkerwanderung
  • Verhältnis zwischen innenpolitischen Schwächen und äußeren Migrationsdruck

Auszug aus dem Buch

3.1 Wer sind die Barbaren?

Der Begriff „Barbar“ stammt ursprünglich von dem griechischen βάρβαρος (barbaros) und war die Bezeichnung für alle die nicht der griechischen Sprache mächtig waren. Später weitete sich die Definition auf das Fremde und Andersartige aus. Bei den Römern wurde der griechische Ausdruck gleichbedeutend mit „minderwertig“ und barbarisch war alles was nicht der Zivilisation der Römer entsprach. Der Historiker und Autor Peter Heather engt die Definition des Wortes noch weiter ein und benutzt den Begriff nur in einem engeren, von moralischen Konnotationen freien Sinn: das barbarische Europa als die nichtrömische Welt des Ostens und des Nordens.

Die Barbaren waren also Völker, wie z.B. die Goten, Vandalen, Gallier und Germanen, die nicht dem weströmischen Reich angehörten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Forschungsfrage nach dem Zerfall des weströmischen Reiches und der Rolle der Barbaren anhand aktueller Forschungsliteratur vor.

2. Die Christianisierung und Teilung des römischen Imperiums: Das Kapitel analysiert die innenpolitischen Reformen, insbesondere unter Diokletian und Konstantin, sowie den Aufstieg des Christentums zur Staatsreligion als prägende Faktoren für die spätrömische Zeit.

3. Die Rolle der Barbaren: Hier wird die Definition des Barbarenbegriffs kritisch hinterfragt und das zwiespältige Verhältnis zwischen dem Imperium und den germanischen Völkern beleuchtet.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass der Untergang des Reiches ein komplexes Zusammenspiel interner Schwächen und äußerer Migrationsbewegungen war, wobei die Barbaren den Prozess eher beschleunigten als allein verursachten.

Schlüsselwörter

Weströmisches Reich, Untergang, Barbaren, Völkerwanderung, Christianisierung, Diokletian, Konstantin, Transformation, Migration, Spätantike, Imperium Romanum, Germanen, Goten, Zerfall.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit thematisiert den Untergang des weströmischen Reiches und untersucht dabei kritisch die Rolle, die Barbarenvölker bei diesem historischen Zerfallsprozess spielten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit behandelt die politische und religiöse Umstrukturierung des Reiches, die Auswirkungen der Christianisierung sowie die Dynamik der Migration und der militärischen Konflikte mit germanischen Völkern.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Es soll geklärt werden, ob man den Untergang als solchen bezeichnen kann, oder ob es sich eher um eine Transformation handelte, und welche spezifische Rolle die sogenannten Barbaren dabei einnahmen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin oder der Autor stützt sich auf eine Analyse und Auswertung aktueller geschichtswissenschaftlicher Fachliteratur, insbesondere der Werke von Peter Heather und Mischa Meier.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Reformen unter Diokletian und Konstantin sowie die religiöse Wende zum Monotheismus dargestellt, bevor die Rolle der Barbaren im Kontext von Migration und Kriegsführung diskutiert wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe umfassen Weströmisches Reich, Barbaren, Völkerwanderung, Transformation, Christianisierung und Spätantike.

Inwiefern hinterfragt die Arbeit das Bild der "aktiven" Barbaren und "passiven" Römer?

Die Arbeit betont, dass Angriffe gegen das Imperium oft als Reaktion auf römische Politik zu bewerten sind und dass das Reich durch seine eigenen politischen und wirtschaftlichen Probleme den Untergang mit vorbereitet hat.

Was bedeutet der Begriff "Selbstmord" im Kontext von Mischa Meiers Thesen?

Mischa Meier postuliert, dass nicht die Völkerwanderung den Untergang des Reiches verursachte, sondern der bereits laufende Zerfall des Imperiums die Ursache für die Völkerwanderung war.

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Details

Title
Der Untergang des weströmischen Reiches. Welche Rolle hatten die Barbaren?
College
University of Hannover  (Philosophische Fakultät - Historisches Seminar)
Course
Anfänge und Untergang Roms
Grade
3,0
Author
Katrin Deike (Author)
Publication Year
2018
Pages
13
Catalog Number
V460612
ISBN (eBook)
9783668906822
ISBN (Book)
9783668906839
Language
German
Tags
untergang reiches welche rolle barbaren
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katrin Deike (Author), 2018, Der Untergang des weströmischen Reiches. Welche Rolle hatten die Barbaren?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/460612
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