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Stress bei Kindern und Jugendlichen. Ursachen, Symptome und Coping-Strategien

Title: Stress bei Kindern und Jugendlichen. Ursachen, Symptome und Coping-Strategien

Pre-University Paper , 2016 , 45 Pages , Grade: 1

Autor:in: Anna-Maria Salchegger (Author)

Psychology - General
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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema „Stress und Stressbewältigung bei Kindern und Jugendlichen“. Es werden verschiedene Möglichkeiten, Stress zu definieren, vorgestellt und kommentiert. Des Weiteren werden Möglichkeiten, wie Stress entsteht und welche Ursachen Stress auslösen können, erklärt. Darüber hinaus wird beschrieben, wie man Stress bewerten und wie man auf ihn reagieren kann.

Die drei bekanntesten Stressmodelle von Lazarus, Dohrenwend und Selye werden vorgestellt. Stress bei Kindern und Jugendlichen wird beschrieben und mögliche Stressoren, wie zum Beispiel Probleme in der Schule, werden erläutert. Außerdem werden die Folgen, welche Stress bei Kindern und Jugendlichen haben kann, näher beschrieben. Die möglichen Bewältigungsformen und Bewältigungsstrategien bei Kindern und Jugendlichen werden verdeutlicht.

Abschließend wird erklärt, wie Kinder und Jugendliche Stress vorbeugen und vermeiden können. Mithilfe einer Befragung an einem Gymnasium werden Unterschiede und Zusammenhänge von Symptomen und Bewältigungsmethoden bei Kindern und Jugendlichen ausgearbeitet und anschließend analysiert und kommentiert.

In der Physik bezeichnet Stress die mechanische Spannung, die auf einem Material lastet. Das Wort Stress wird heute aus dem Englischen mit Druck, Anspannung oder Beanspruchung übersetzt. Ursprünglich leitet sich der Begriff Stress vom lateinischen Wort „stringere“ ab. Es sind einige Übersetzungen möglich, zum Beispiel anspannen, in Spannung versetzen, drücken, zusammenpressen oder anziehen. Mittlerweile gibt es eine Reihe von verschiedenen Definitionen von Stress, doch keine allgemeingültige.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Stress

2.1. Entstehung und Ursachen von Stress

2.2. Körperliche Symptome von Stress

2.3. Stressbewertung und Stressreaktionen

2.4. Stressmodelle

2.4.1. Das transaktionale Stressmodell nach Lazarus

2.4.2. Das reizzentrierte Stressmodell nach Dohrenwend

2.4.3. Das reaktionszentrierte Stressmodell nach Selye

3. Stress bei Kindern und Jugendlichen

3.1. Stressoren im Kindes- und Jugendalter

3.1.1. Physische Stressfaktoren

3.1.2. Psychische Stressfaktoren

3.1.3. Soziale Stressfaktoren

3.1.4. Chemische Stressfaktoren

3.2. Stresssymptomatik bei Kindern und Jugendlichen

3.2.1. Die physiologische-vegetative Ebene

3.2.2. Die kognitiv-emotionale Ebene

3.2.3. Die verhaltensbezogene Ebene

3.3. Folgen von Stress bei Kindern und Jugendlichen

4. Coping

4.1. Bewältigungsformen

4.1.1. Reaktives Coping

4.1.2. Proaktives Coping

4.1.3. Antizipatorisches Coping

4.1.4. Präventives Coping

4.2. Stressbewältigungsstrategien

4.2.1. Problemzentriertes Coping

4.2.2. Emotionszentriertes Coping

4.3. Stressbewältigung bei Kindern und Jugendlichen

4.3.1. Veränderung der Stresssituation

4.3.2. Stressbewältigung durch das Kind/den Jugendlichen selbst

4.3.3. Soziale Unterstützung

5. Stressprävention

5.1. Ernährung

5.2. Schlaf

5.3. Hobbys

6. Praktischer Teil: Fragebogenauswertung zum Thema „Stress- und Stressbewältigung bei Kindern und Jugendlichen“ am MPG St. Rupert

7. Zusammenfassung und Ergebnis

8. Quellenverzeichnis

8.1. Printmedien

8.2 Elektronische Medien

8.3. Abbildungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen Stress bei Kindern und Jugendlichen, analysiert dessen Entstehung sowie Auswirkungen und evaluiert gängige Bewältigungsstrategien (Coping) durch eine theoretische Fundierung und eine praktische Befragung an einem Gymnasium.

  • Definition und wissenschaftliche Modelle von Stress
  • Identifikation spezifischer Stressoren im Kindes- und Jugendalter
  • Analyse der physiologischen, kognitiven und verhaltensbezogenen Stresssymptomatik
  • Untersuchung von Coping-Strategien zur Stressbewältigung
  • Empirische Auswertung einer Schülerbefragung zu Stresserleben und Bewältigung

Auszug aus dem Buch

2.4.1. Das transaktionale Stressmodell nach Lazarus

In dem Stressmodell des aus New York stammenden Psychologen Richard Lazarus aus dem Jahr 1974 geht es um die Bedeutung der Wechselwirkung zwischen den Anforderungen und den Ressourcen der Person. Das Modell geht auf die Bedeutung von individuellen Bewertungs- und Bewältigungsprozessen ein. Das heißt, dass die Person selbst sehr viel zum Stress und Stressbewältigungsvorgang beiträgt. Bei der primären Bewertung wird die Relevanz des Ereignisses für das eigene Wohlergehen eingeschätzt. Wird das Ereignis als positiv oder irrelevant bewertet, ist kein Anpassungsverhalten nötig. Wird jedoch ein Ereignis als stresserzeugend bewertet, löst dies unangenehme Gefühle aus. Eine stressbezogene Bewertung kann in drei Fällen auftreten: Die Person schätzt die Situation als Bedrohung ein, sie befürchtet Schädigung oder Verlust. Eine derartige Bewertung erzeugt negative Gefühle wie Angst und Unsicherheit. Im Gegensatz dazu erzeugt eine Herausforderung positive Gefühle wie Zuversicht, Interesse und Hoffnung. Im dritten Fall bewertet die Person ein vergangenes Ereignis als Schädigung oder Verlust, diese Bewertung löst Gefühle wie Trauer oder Ärger aus.

Bei der sekundären Bewertung wird von der Person eingeschätzt, ob die eigenen Ressourcen ausreichen, um diese Situation bewältigen zu können. Zu diesen persönlichen Ressourcen zählen zum Beispiel der Gesundheitszustand, soziale Ressourcen wie zum Beispiel das soziale Umfeld, psychologische Ressourcen wie zum Beispiel die Fähigkeit, ein Problem zu lösen, oder die Selbsteinschätzung und materielle Ressourcen wie zum Beispiel Geld, Haus oder Auto. Zu einer stressbezogenen sekundären Bewertung kommt es dann, wenn die Person ihre persönlichen Ressourcen für die Bewältigung der Situation als ungenügend einschätzt. Die Bewältigungsstrategie hängt von der sekundären Bewertung ab, je nachdem, ob die Ressourcen als ausreichend oder nicht ausreichend bewertet werden. Außerdem wird eingeschätzt, welche Bewältigungsmöglichkeiten vorhanden sind und wie wahrscheinlich ein Erfolg ist. Es kann zu einer Neubewertung der Situation kommen, wenn sich die Ausgangssituation aufgrund von Bewältigungsversuchen und Zugewinn von neuen Ressourcen verändern. Dieser Rückkopplungsprozess verdeutlicht, dass die Wechselseitigkeit zwischen Umwelt und Person sich ständig verändert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Problemstellung, der Relevanz des Themas sowie der methodischen Vorgehensweise in der Arbeit.

2. Stress: Theoretische Auseinandersetzung mit dem Stressbegriff, den physiologischen Symptomen sowie verschiedenen wissenschaftlichen Stressmodellen.

3. Stress bei Kindern und Jugendlichen: Analyse spezifischer Stressoren, der Symptomatik sowie der psychischen und physischen Folgen bei jungen Menschen.

4. Coping: Detaillierte Darstellung verschiedener Bewältigungsformen und -strategien sowie Möglichkeiten der situativen Stressreduktion.

5. Stressprävention: Aufzeigen von präventiven Maßnahmen wie gesunder Ernährung, Schlaf und Hobbys zur Stressvermeidung.

6. Praktischer Teil: Fragebogenauswertung zum Thema „Stress- und Stressbewältigung bei Kindern und Jugendlichen“ am MPG St. Rupert: Darstellung und Analyse der Ergebnisse der schulinternen Befragung.

7. Zusammenfassung und Ergebnis: Synthese der theoretischen Erkenntnisse mit den praktischen Ergebnissen der Untersuchung.

Schlüsselwörter

Stress, Stressbewältigung, Coping, Kinder, Jugendliche, Stressoren, Stresssymptome, transaktionales Stressmodell, Leistungsdruck, Zeitdruck, Stressprävention, psychosomatische Erkrankungen, Schulisches Wohlbefinden, Emotionsregulation, Befragung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse von Stressphänomenen und Stressbewältigungsstrategien bei Kindern und Jugendlichen, um auf die oft unterschätzte psychische Belastung in dieser Altersgruppe aufmerksam zu machen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Stress, der Identifikation von altersrelevanten Stressoren (z. B. Schule, Familie), der körperlichen und psychischen Symptomatik sowie verschiedenen Coping-Strategien zur Stressbewältigung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, über die Auswirkungen von Stress auf Kinder und Jugendliche zu informieren, die Relevanz einer ernsthaften Auseinandersetzung mit diesem Thema aufzuzeigen und durch eine empirische Erhebung Unterschiede im Stresserleben und Bewältigungsverhalten zu identifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für den praktischen Teil verwendet?

Es wurde eine quantitative Befragung mittels eines Fragebogens an einem Gymnasium durchgeführt, an der 37 Kinder und 27 Jugendliche teilnahmen, um deren Stresswahrnehmung und bevorzugte Bewältigungsmethoden zu erfassen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung von Stressmodellen (u.a. Lazarus), eine detaillierte Betrachtung von Stressoren und Symptomen bei Kindern und Jugendlichen sowie die Erläuterung von Coping-Strategien und Präventionsansätzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Stress, Coping-Strategien, Stressoren, psychosomatische Symptome, Schülerbefragung, Prävention, Leistungsdruck und Stressbewältigung.

Welche Rolle spielt die Trennung der Eltern als Stressor für Kinder?

Die Arbeit identifiziert eine elterliche Trennung als starke psychische und soziale Belastung, da sie oft mit Unsicherheit, dem Verlust des gewohnten sozialen Umfelds und auffälligem Verhalten einhergeht.

Wie unterscheiden sich Kinder und Jugendliche in der Bewältigung von Stress?

Die Befragung ergab, dass Jugendliche vermehrt auf Entspannung durch Schlaf setzen, während Kinder häufiger sportliche Aktivitäten nutzen oder das Gespräch mit Eltern suchen.

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Details

Title
Stress bei Kindern und Jugendlichen. Ursachen, Symptome und Coping-Strategien
Grade
1
Author
Anna-Maria Salchegger (Author)
Publication Year
2016
Pages
45
Catalog Number
V460932
ISBN (eBook)
9783668908642
ISBN (Book)
9783668908659
Language
German
Tags
Stress Coping Strategien Stressbewältigung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anna-Maria Salchegger (Author), 2016, Stress bei Kindern und Jugendlichen. Ursachen, Symptome und Coping-Strategien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/460932
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