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Wenn Migration einen positiven Einfluss auf den Handel hat, warum erschweren Staaten zunehmend die Migration in ihre Gebiete? Die Auswirkungen von Migration auf den Handel

Title: Wenn Migration einen positiven Einfluss auf den Handel hat, warum erschweren Staaten zunehmend die Migration in ihre Gebiete? Die Auswirkungen von Migration auf den Handel

Seminar Paper , 2019 , 23 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Johannes Kappes (Author)

Economics - Finance
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In dieser Seminararbeit wird explizit auf die Wirkung von Migration auf den Handel in bilateralen Beziehungen eingegangen und diese auf zwei Wirkungskanäle zugewiesen. Hierbei wird sich insbesondere auf das STD-Gravity-Modell konzentriert und abgebildet, warum es das wohl robusteste seiner Art darstellt. Freilich werden auch die daraus gewonnen Erkenntnisse präsentiert. Ebenfalls werden im Folgenden Argumente und Gründe dargelegt, die den Protektionismus und seine Anhänger stützen. Im letzten Abschnitt wird dann noch eine abschließende Beurteilung und Einschätzung des Sachverhaltes abgegeben. Letztlich soll aufgezeigt werden, dass der Protektionismus nicht die richtige Konsequenz auf eine zunehmende Migration ist, sondern ein Hemmnis für liberale Staaten, und dass er zum Teil irreparable Schäden generiert.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Wirkung von Migration auf den Handel

2.1. Konsumkanäle

2.1.1. Der Transaktionskosteneffekt

2.1.2. Der Präferenzeffekt

3. Statistisches Rahmenkonzept

3.1. Das STD-Modell

3.2. High skilled Migrants

4. Protektionismus

5. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Migration und internationalem Handel, analysiert die zugrunde liegenden ökonomischen Wirkungskanäle und hinterfragt die zunehmenden protektionistischen Tendenzen von Industriestaaten vor dem Hintergrund globaler Handelsvorteile.

  • Wirkungskanäle von Migration auf bilaterale Handelsströme
  • Anwendung des Gravity-Modells (STD-Modell) zur statistischen Analyse
  • Differenzierte Betrachtung von hochqualifizierten Migranten (high skilled migrants)
  • Analyse der ökonomischen Motivation für protektionistische Handelsmaßnahmen
  • Bewertung des Einflusses von Migration auf die Gesamtwohlfahrt

Auszug aus dem Buch

2.1 Die Konsumkanäle

Bei der Betrachtung der Wirkung auf bilaterale Handelseffekte gilt es zu differenzieren bezüglich zweier Wirkungskanäle. Der Transaktionskosteneffekt beeinflusst Import als auch Export, der zweite Wirkungskanal wirkt lediglich auf den Import, er bekannt als Präferenzeffekt.

Es ist von großer Bedeutung zwischen diesen beiden Effekten zu unterscheiden, da Staaten Erkenntnisse und Muster über die Verteilung der Migrationswirkung zur Optimierung ihrer Leistungsbilanz nutzen können. Folglich sollten Staaten wissen wie die Migration auf die beiden Wirkungskanäle aufgeteilt ist und welche Faktoren hierfür ausschlaggebend sind.

Vorweg zu nehmen ist der Netzwerkeffekt, ethnische Minderheiten welche außerhalb ihres Geburtslandes zusammen leben kreieren so informelle oder formelle Netzwerke welche einen positiven Einfluss auf beide Staaten haben können, sie stellen beiden Staaten Informationen zur Verfügung und vermeiden so vor allem informelle und internationale Handelsbarrieren.

Traditionelle Faktoren wie Transaktions- und Transportkosten sowie die generelle wirtschaftspolitische Haltung der Staaten hinsichtlich des Handels spielen eine elementare Rolle, ebenso wie die allgemeine Wirtschaftslage mit samt der politischen Ausrichtung für die zukünftigen Jahre des Migrationsstaates.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Migration und deren zunehmende Bedeutung für den internationalen Handel sowie die Problemstellung des Protektionismus.

2. Die Wirkung von Migration auf den Handel: Analyse der theoretischen Wirkungsmechanismen, insbesondere des Transaktionskosten- und des Präferenzeffekts.

3. Statistisches Rahmenkonzept: Vorstellung des gewählten empirischen Analyseverfahrens mittels des STD-Modells und Untersuchung der speziellen Gruppe der High skilled Migrants.

4. Protektionismus: Untersuchung der Motive für handelspolitische Restriktionen und deren Auswirkungen auf die Gesamtwohlfahrt.

5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der positiven Korrelation zwischen Migration und Handel sowie eine kritische Einordnung protektionistischer Maßnahmen.

Schlüsselwörter

Migration, internationaler Handel, Handelsbilanz, Transaktionskosteneffekt, Präferenzeffekt, STD-Modell, Gravity-Modell, Protektionismus, high skilled migrants, Gesamtwohlfahrt, Globalisierung, Handelsbarrieren, Wirtschaftsleistung, Freihandel, Netzwerkeffekt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem ökonomischen Zusammenhang zwischen Migrationsströmen und dem bilateralen Handel zwischen Staaten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den Wirkungskanälen der Migration, statistischen Modellierungen im Außenhandel und der kritischen Analyse aktueller protektionistischer Tendenzen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Migration Handelsströme positiv beeinflussen kann und warum protektionistische Gegenmaßnahmen aus ökonomischer Sicht oft kontraproduktiv wirken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt als methodisches Instrument das statistische STD-Modell (Gravity-Modell), um den Einfluss von Migrationsdaten auf Handelsvolumina empirisch zu belegen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Wirkungskanäle (Transaktionskosten und Präferenzen), die empirische Analyse mittels des STD-Modells und eine Diskussion der protektionistischen Handelsbarrieren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Migration, Handel, STD-Modell, Protektionismus, high skilled migrants und Wohlfahrtsmaximierung.

Warum spielt die Qualifikation der Migranten eine besondere Rolle?

Die Analyse zeigt, dass hochqualifizierte Migranten (high skilled migrants) einen signifikant stärkeren positiven Effekt auf den Handel ausüben als der Durchschnitt aller Migranten.

Wie unterscheidet sich der Transaktionskosteneffekt vom Präferenzeffekt?

Der Transaktionskosteneffekt senkt Informationsbarrieren für Import und Export gleichermaßen, während der Präferenzeffekt primär die Nachfrage nach spezifischen Gütern des Heimatlandes auf dem Importweg erhöht.

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Details

Title
Wenn Migration einen positiven Einfluss auf den Handel hat, warum erschweren Staaten zunehmend die Migration in ihre Gebiete? Die Auswirkungen von Migration auf den Handel
College
University of Freiburg
Course
Finanzwissenschaftliches Seminar
Grade
1,7
Author
Johannes Kappes (Author)
Publication Year
2019
Pages
23
Catalog Number
V461108
ISBN (eBook)
9783668908710
ISBN (Book)
9783668908727
Language
German
Tags
MIgration Handel
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Johannes Kappes (Author), 2019, Wenn Migration einen positiven Einfluss auf den Handel hat, warum erschweren Staaten zunehmend die Migration in ihre Gebiete? Die Auswirkungen von Migration auf den Handel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/461108
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