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Nationalsozialismus. Welchen Einfluss hatte Hitler auf die Erziehung der Kinder im Nationalsozialismus und was wollte er damit bezwecken?

Titel: Nationalsozialismus. Welchen Einfluss hatte Hitler auf die Erziehung der Kinder im Nationalsozialismus und was wollte er damit bezwecken?

Hausarbeit , 2019 , 14 Seiten

Autor:in: Kim Eckhoff (Autor:in)

Geschichte Deutschlands - Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit Hitlers Erziehungszielen und seiner Vorgehensweise in Zeiten des Nationalsozialismus. Der Hauptteil behandelt die Erziehungsideale des NS und welche Rolle die Kinder für Hitlers Machtergreifung spielten. Daraufhin folgt eine Auseinandersetzung mit den Veränderungen der Erziehung im schulischen Alltag und dessen Lehrplan. Zum Abschluss wird der Verfasser eine Stellungnahme ziehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Erziehungsziele und Erziehungsideale des Nationalsozialismus

3 Die Hitlerjugend

3.1 Bund Deutscher Mädel

3.2 Rolle des Mannes

3.3 Rolle der Frau

4 Schule im 3. Reich

4.1 Umerziehung der Lehrer

4.2 Veränderung der Lehrpläne

5 Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss Adolf Hitlers auf die Erziehung von Kindern und Jugendlichen im Nationalsozialismus sowie die damit verbundenen strategischen Intentionen des NS-Regimes zur Formung einer willensstarken und gehorsamen Generation.

  • Analyse der nationalsozialistischen Erziehungsideale und -ziele
  • Rolle der Hitlerjugend (HJ) und ihrer Teilorganisationen wie dem Bund Deutscher Mädel (BDM)
  • Wandel der geschlechtsspezifischen Rollenbilder in der Erziehung
  • Strukturelle und inhaltliche Veränderungen des Schulwesens
  • Politische Instrumentalisierung der Pädagogik und Lehrpläne

Auszug aus dem Buch

3 Die Hitlerjugend

Nach 1932 gelang es Schirach die HJ zu einer fast unabhängigen Partei zu entwickeln. Gelöst von der Partei- und Staatsinstanz schaffte er es nun die Hitlerjugend als selbst führende Instanz aufzubauen. „Jugend gestaltet ein eigenes Jugendleben, nach eigenen Ritualen und Regeln, durch Jugend geführt“(Gieseke, 1999, S. 181).

Nachdem Baldur von Schirach Reichsjugendführer der NSDAP wurde, versuchte er immer mehr Jugendliche für die HJ zu begeistern. Dabei war ihm die Suche nach jedem Einzelnen allerdings zu mühselig. „Es erschien zunächst effektiver, gleich ganze Gruppen oder gar Verbände in die HJ einzureihen. Dabei wurde der Einzelne nicht gefragt.“(Jochen von Lang, 1988, S. 106). Somit löste er zunächst den „Großdeutschen Bund“ und später ebenfalls Pfadfindergruppen auf. Im Allgemeinen verbannte er jede Gruppe, welche in irgendeiner Weise zu einer Bedrohung für die HJ werden konnte.

Jungen im Alter von 14 bis 18 Jahren wurden somit Mitglieder in der Hitlerjugend. Bis zum Dezember 1936 war die Mitgliedschaft formell gesehen freiwillig, was sich allerdings durch das Gesetz für die Hitlerjugend änderte. Durch dieses Gesetz und die 1939 in Kraft gesetzte Jugenddienstverordnung, wurde ein Eintritt in die HJ zur Pflicht.

Einmal in der Woche traf sich die HJ zum „Heimabend“. Dieser diente als Basis zur nationalsozialistischen Erziehung, deshalb wurde ihm besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Während dieser Treffen wurde den Jungen durch Spiele, Geschichten und Liedern ein Gefühl von Hass und Gewalt gegenüber dem Gegner beigebracht. Ohne es zu wissen, wurde den Kindern unterbewusst Ideale und Ideologien der NS suggeriert (vgl. Buddrus, 2003, S. 61). Alle Freizeitangebote waren nationalsozialistisch angehaucht, mit dem Ziel, den Kindern die Ideologien der NSDAP nahezulegen. „Kraft, Entschlossenheit, Wagemut und Opferbereitschaft [...]“( Wortmann, 1982, S.59), waren nur einige Eigenschaften, welche den Jugendlichen in der Zeit des Nationalsozialismus eingetrichtert wurden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Ausgangslage der Weimarer Republik ein und erläutert die Relevanz der Erziehung als zentrales Machtinstrument Hitlers.

2 Erziehungsziele und Erziehungsideale des Nationalsozialismus: Das Kapitel beschreibt das Ideal des völkischen Typs und die Formung von willensstarken, gesundheitsbewussten Gefolgsleuten, die bedingungslosen Gehorsam zeigen.

3 Die Hitlerjugend: Hier wird der Aufbau der HJ als unabhängige Instanz sowie die obligatorische Einbindung Jugendlicher in eine nationalsozialistisch geprägte Freizeitgestaltung thematisiert.

3.1 Bund Deutscher Mädel: Dieser Abschnitt erläutert die Rolle des BDM bei der Vorbereitung junger Frauen auf ihre Funktion als Ehefrauen und Mütter im Sinne der NS-Rassenideologie.

3.2 Rolle des Mannes: Hier wird die Ausbildung der männlichen Jugend für den Krieg und die Stärkung des Angriffsgeistes durch Sport und Formationen beleuchtet.

3.3 Rolle der Frau: Dieser Teil befasst sich mit dem Ausschluss der Frauen aus der Berufswelt und ihrer Reduzierung auf die Rolle als „treue Gefährtin“ und Mutter.

4 Schule im 3. Reich: Das Kapitel zeigt auf, wie das Schulwesen nach 1933 politisiert wurde und die Schule ihre Rolle als Bildungseinrichtung zugunsten indoktrinierender Erziehung verlor.

4.1 Umerziehung der Lehrer: Dieser Abschnitt beschreibt die Entlassung nicht-konformer Lehrkräfte und die neue Aufgabe des Lehrers als politischer Erzieher.

4.2 Veränderung der Lehrpläne: Hier wird die ideologische Neuausrichtung von Unterrichtsinhalten, insbesondere in Biologie und Geschichte, unter dem Aspekt der Rassenkunde dargestellt.

5 Schluss: Das Fazit fasst zusammen, dass Hitler durch die Kontrolle sämtlicher Lebensbereiche die Pädagogik missbrauchte, um eine kritiklose, ideologisierte Jugend zu formen.

Schlüsselwörter

Nationalsozialismus, Hitlerjugend, Bund Deutscher Mädel, Erziehung, Indoktrination, Propaganda, Rassenkunde, Schule, Machtübernahme, Volksgemeinschaft, Gehorsam, Drittes Reich, Jugenddienstverordnung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie das nationalsozialistische Regime die Erziehung von Kindern und Jugendlichen instrumentalisiert hat, um seine Ideologie zu verbreiten und die Jugend auf seine Ziele vorzubereiten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind die Rolle der Hitlerjugend, die Rolle der Geschlechter (Mann/Frau), die Umgestaltung des Schulwesens sowie die inhaltliche Anpassung der Lehrpläne an nationalsozialistische Vorstellungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt nach dem Einfluss Hitlers auf die Erziehung und klärt, welche Zwecke das Regime mit der frühkindlichen Indoktrination verfolgte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse historischer und pädagogischer Quellen, um die Erziehungsmethoden und Ideale des Nationalsozialismus wissenschaftlich einzuordnen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Erziehungsideale, die Aktivitäten und Organisationen der Hitlerjugend (einschließlich BDM) und die systematische Umgestaltung des schulischen Alltags.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Nationalsozialismus, Indoktrination, Rassenkunde, Volksgemeinschaft und totale Erziehung charakterisiert.

Welche Bedeutung hatte der „Heimabend“ für die nationalsozialistische Erziehung?

Der „Heimabend“ diente als zentrale Basis, um den Kindern durch Spiele und Lieder unterbewusst Ideologien zu vermitteln und ein Gefühl für Hass gegenüber vermeintlichen Gegnern zu wecken.

Wie veränderte sich die Rolle des Lehrers nach 1933?

Der Lehrer wurde von einer Person, die Selbstständigkeit fördert, zu einem politischen Akteur, der die Kinder auf den Krieg vorbereiten und zur Gehorsamkeit erziehen musste.

Wie wurde der Sport im NS-Schulwesen instrumentalisiert?

Sport, insbesondere Boxen, diente dazu, Willensstärke, körperliche Fitness und einen aggressiven Geist zu fördern, um die Jugend „stählern“ für den Krieg vorzubereiten.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Nationalsozialismus. Welchen Einfluss hatte Hitler auf die Erziehung der Kinder im Nationalsozialismus und was wollte er damit bezwecken?
Hochschule
Universität Siegen
Autor
Kim Eckhoff (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
14
Katalognummer
V461114
ISBN (eBook)
9783668955158
ISBN (Buch)
9783668955165
Sprache
Deutsch
Schlagworte
nationalsozialismus welchen einfluss hitler erziehung kinder
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Kim Eckhoff (Autor:in), 2019, Nationalsozialismus. Welchen Einfluss hatte Hitler auf die Erziehung der Kinder im Nationalsozialismus und was wollte er damit bezwecken?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/461114
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Leseprobe aus  14  Seiten
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