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Der Einfluss von ErzieherInnen bei der Sprachförderung in KiTas. Eine empirische Erkundung

Titel: Der Einfluss von ErzieherInnen bei der Sprachförderung in KiTas. Eine empirische Erkundung

Masterarbeit , 2013 , 109 Seiten , Note: 2,1

Autor:in: Anja Apitzsch (Autor:in)

Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Dieser Arbeit untersucht, welchen Einfluss die Haltung der Erzieher zum Thema Sprachförderung auf die Sprachkompetenz der Kinder hat. Desweiteren soll erforscht werden, ob sich eine bestimmte Haltung als am positivsten für die kindliche Sprachentwicklung herauskristallisiert und welche Rückschlüsse sich diesbezüglich möglicherweise auf die Person und Qualifikation der Erzieher ziehen lassen. Auch auf mögliche Gemeinsamkeiten oder Unterschiede bei den Kindern sowie auf die Bedingungen in den KiTas soll eingegangen werden.

Desweiteren sollen die Ergebnisse auch im Hinblick auf die aktuellen Inklusionsbemühungen gedeutet werden. Denn nicht nur in Schulen, sondern auch in vorschulischen Einrichtungen wird inklusives Denken und Handeln immer mehr gefordert. Die Forderungen nach Inklusion - die sich konkret darin äußern, die Partizipation aller Menschen zu erhöhen und Ausgrenzung zu reduzieren, wertschätzend allen Menschen gegenüber zu treten und Vielfalt als Chance zu erkennen sowie Barrieren jeglicher Art abzubauen - in die Praxis umsetzen, stellt die Erzieher momentan vor eine große Herausforderung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Spracherwerb beim Kind

2.1.1 Ebenen des Spracherwerbs

2.1.2 Sprachauffälligkeiten

2.1.3 Zusammenfassung

2.2 Sprachförderung in KiTas

2.2.1 Sprachförderliches Verhalten

2.2.2 Sprachförderung

2.2.3 Zusammenfassung

2.3 Kompetenz

2.3.1 Allgemeiner Kompetenzbegriff

2.3.2 Sprachkompetenz

2.3.3 Sprachförderkompetenz

2.3.4 Zusammenfassung

2.4 Haltungen

2.4.1 Wahrnehmung

2.4.2 Haltungen und Verhalten

2.4.3 Einstellungsänderung

2.4.4 Zusammenfassung

3. Fragestellung

4. Methoden

4.1 Projekt: ErzieherInnen als ExpertInnen für Sprachförderung

4.2 Verwendete Instrumente

4.2.1 Dortmunder Fragebogen zur Sprache in KiTas (DO-FRIKA)

4.2.2 Children’s Communication Checklist 2 (CCC-2)

4.3 Allgemeines zu den Daten

4.3.1 DO-FRIKA

4.3.2 CCC-2

4.3.3 Gruppenbildung der Erzieher

4.3.4 Inklusiver Ansatz - Kompetenzzuwachs beider Kinder

4.4 Stichprobenbeschreibung

5. Auswertung

5.1 Vorbemerkungen

5.1.1 Allgemeine Auswertungsstrategie

5.1.2 Teststärke der Untersuchung

5.2 Auswertung der Fragestellungen

5.2.1 Allgemeiner Zuwachs der Sprachkompetenz zwischen t1 und t2 (Haupteffekt Zeit)

5.2.2 Einfluss der Sprachkompetenz auf den Sprachkompetenzzuwachs (Haupteffekt sprachliche Ausgangsleistung)

5.2.3 Einfluss der Grundhaltung der Erzieher auf den sprachlichen Kompetenzzuwachs der Kinder

5.2.4 Interaktionen von Haltung und Sprachkompetenz

6. Diskussion

6.1 Interpretative Darstellung der Ergebnisse

6.2 Stärken und Schwächen der Untersuchung

6.3 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Einfluss der professionellen Haltung von ErzieherInnen in Kindertageseinrichtungen auf die sprachliche Kompetenzentwicklung von Kindern. Dabei wird erforscht, ob bestimmte Haltungen eine besonders förderliche Wirkung auf den sprachlichen Kompetenzzuwachs haben und welche Rückschlüsse dies auf die Qualifikation des pädagogischen Personals zulässt.

  • Zusammenhang zwischen der Haltung von Erziehern und der kindlichen Sprachentwicklung
  • Differenzierung zwischen traditionellen und professionellen Haltungen
  • Einfluss der Sprachkompetenz der Kinder auf ihren Zuwachs
  • Interaktionseffekte zwischen Erzieherhaltung und sprachlicher Ausgangsleistung der Kinder
  • Implikationen für die Aus- und Weiterbildung von Erziehern im Bereich Sprachförderung

Auszug aus dem Buch

2.1.1 EBENEN DES SPRACHERWERBS

Zunächst soll - an einem Beispiel zur Sprachverarbeitung - transparent gemacht werden, vor welche hohen Anforderungen die Sprache die Kinder stellt: Eine Person, z.B. die Mutter eines Kindes, möchte dem Kind etwas mitteilen. Bevor sie spricht, überlegt sie - „unbewusst und nahezu automatisch“ (HELLRUNG 2006, 12) - was sie mitteilen möchte, in welcher grammatisch korrekten Form sie dies tun muss und was sie phonologisch und artikulatorisch planen muss.

Den gesprochenen Satz nimmt das Kind dann in Form von Schallwellen auf. Das Kind prüft diese akustische Information dann darauf, ob sie Sprache oder Geräusch ist. Hat das Kind erkannt, dass die Mutter etwas gesprochen hat, muss es diese akustische Information phonologisch entschlüsseln. Dazu zählt zunächst einmal, den Lautstrom in einzelne Wörter zu zerlegen. Mithilfe des mentalen Lexikons erfasst das Kind dann die Bedeutung der Worte. Gänzlich richtig verstanden werden können die Wörter jedoch nur, wenn das Kind das Gesagte auch mithilfe seines grammatischen Verständnisses überprüft. Abschließend wird das übergeordnete Diskursverständnis hinzugezogen (vgl. ebd. 12 f.): Das Kind „muss aus dem sprachlichen und situativen Kontext erschließen, auf welchen Sachverhalt sich ihr [der Mutter] Satz und ihre Frage beziehen“ (ebd., 13).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung der Sprachförderung in Kindertageseinrichtungen ein und stellt die Relevanz der Sprachkompetenz für Bildungschancen dar.

2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die Ebenen des Spracherwerbs, verschiedene Formen von Sprachauffälligkeiten sowie die Konzepte von Kompetenz, Sprachförderung und erzieherischer Haltung.

3. Fragestellung: Hier wird das Ziel der Arbeit formuliert, den Einfluss der Erzieherhaltung auf die Sprachkompetenz der Kinder im Rahmen einer empirischen Untersuchung zu ermitteln.

4. Methoden: Dieses Kapitel beschreibt das Forschungsprojekt, die eingesetzten Messinstrumente (DO-FRIKA und CCC-2) sowie die Stichprobenbildung und die Gruppierung der Erzieher.

5. Auswertung: Die Ergebnisse der statistischen Analyse zum Sprachkompetenzzuwachs bei Kindern in Abhängigkeit von verschiedenen Faktoren wie der Ausgangsleistung und der Erzieherhaltung werden dargestellt.

6. Diskussion: Die Ergebnisse werden interpretativ diskutiert, Stärken und Schwächen der Untersuchung reflektiert und ein Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf gegeben.

Schlüsselwörter

Sprachförderung, Erzieher, Sprachkompetenz, Sprachentwicklung, Sprachauffälligkeiten, Haltung, Professionalisierung, Kindertageseinrichtung, Sprachdiagnostik, Frühpädagogik, Kompetenzzuwachs, Mehrsprachigkeit, pädagogisches Handeln, Interaktion, Inklusion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, welchen Einfluss die professionelle Einstellung bzw. Haltung von ErzieherInnen zum Thema Sprachförderung auf die Entwicklung der Sprachkompetenz von Kindern in Kindertageseinrichtungen hat.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit verknüpft Theorieansätze zu Spracherwerb und -störungen mit pädagogischen Konzepten zu Handlungskompetenz, Haltungsbildung und der Wirksamkeit von Sprachfördermaßnahmen in KiTas.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, ob sich eine bestimmte Haltung der Erzieher als besonders förderlich für die Sprachentwicklung der Kinder herauskristallisiert und welche Schlussfolgerungen für die Qualifizierung pädagogischer Fachkräfte daraus gezogen werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine empirische Untersuchung, die Daten aus einem abgeschlossenen Projekt nutzt. Erzieher wurden mithilfe des DO-FRIKA befragt und Kinder mittels der Children's Communication Checklist 2 (CCC-2) bei zwei Messzeitpunkten untersucht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die methodische Vorgehensweise, die statistische Auswertung der Daten sowie eine kritische Diskussion der Ergebnisse im Hinblick auf den Forschungsstand.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Sprachförderung, Erzieherhaltung, professionelles Wissen, Sprachkompetenz, Sprachentwicklungsstörungen und die Wirksamkeit pädagogischer Interaktion.

Welche Auswirkungen hat die Erzieherhaltung konkret auf die Kinder?

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Haltung der Erzieher einen differenziellen Einfluss hat: Sprachauffällige Kinder profitieren besonders von einer Kombination aus traditionellen und professionellen Haltungselementen.

Wie wichtig ist die professionelle Haltung für den Erfolg der Sprachförderung?

Die Untersuchung verdeutlicht, dass eine hohe professionelle Haltung grundsätzlich als förderlich eingestuft wird, da sie ein bewusstes und reflektiertes Sprachvorbild ermöglicht und so die Sprachfreude der Kinder nachhaltig unterstützt.

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Details

Titel
Der Einfluss von ErzieherInnen bei der Sprachförderung in KiTas. Eine empirische Erkundung
Hochschule
Technische Universität Dortmund
Note
2,1
Autor
Anja Apitzsch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
109
Katalognummer
V461241
ISBN (eBook)
9783668916180
ISBN (Buch)
9783668916197
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sprachförderung Haltung Erzieher Kita Mehrsprachigkeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anja Apitzsch (Autor:in), 2013, Der Einfluss von ErzieherInnen bei der Sprachförderung in KiTas. Eine empirische Erkundung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/461241
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Leseprobe aus  109  Seiten
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