Diese Arbeit setzt sich zum Ziel die Funktion, die Bedeutung der Medienumbrüche im Einzelnen zu erschließen. Ein Hauptanliegen der einzelnen Kapitel ist es, durch Differenzierung das Verständnis sowohl für die Eigenarten der Medien als Informationsträger, als auch für deren Zusammenwirkung zu bringen.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Übergang von Oralität zu Literalität
- 3. Ablösung der Manuskriptkultur zum Buchdruck
- 4. Vom Papiertext zu elektronischen Medien
- 4.1. Was ist Hypertext? Seine Auswirkungen auf Schrift und Leser
- 4.2. Schicksal des Buches
- 5. Zusammenfassung und Ausblick
- 6. Literatur
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit analysiert die Bedeutung historischer Medienbrüche und deren Auswirkungen auf die Entwicklung der menschlichen Kommunikation. Der Fokus liegt auf dem Übergang von der Mündlichkeit zur Schriftlichkeit, vom Manuskript zum Buchdruck und schließlich zum Computer und Hypertext.
- Die Entwicklung der Schrift und ihre Folgen für die menschliche Kommunikation
- Die Bedeutung der Ablösung der Manuskriptkultur durch den Buchdruck
- Die Auswirkungen des Internets und Hypertextes auf die Schrift und den Leser
- Die Rolle von Medien in der Kulturentwicklung der Menschheit
- Die Auswirkungen von Medienumbrüchen auf das menschliche Gedächtnis und die Wissensvermittlung
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung
Die Einleitung führt in das Thema der Medienbrüche und ihre Bedeutung für die Menschheitsgeschichte ein. Sie stellt die verschiedenen Phasen der Medienentwicklung dar und betont den Einfluss von neuen Erfindungen auf den Alltag.
2. Übergang von Oralität zu Literalität
Dieses Kapitel behandelt die Entstehung der Schrift und ihre Auswirkungen auf die menschliche Kommunikation. Es werden die Argumente von Platon, Aristoteles und anderen Denkern zur Vorrangigkeit von Schrift und Mündlichkeit beleuchtet. Die Diskussion bezieht sich auf die Auswirkungen der Schrift auf das menschliche Gedächtnis, die Wissensvermittlung und die Kultur.
3. Ablösung der Manuskriptkultur zum Buchdruck
Dieses Kapitel untersucht die Bedeutung des Buchdrucks für die Verbreitung von Wissen und die Entwicklung der Kultur. Es werden die Folgen dieser Medienrevolution für die Gesellschaft, die Bildung und die Literatur beleuchtet.
4. Vom Papiertext zu elektronischen Medien
Dieses Kapitel widmet sich der Entstehung und Entwicklung von elektronischen Medien, insbesondere dem Internet und Hypertext. Es analysiert die Auswirkungen dieser Medien auf die Schrift, den Leser und die Kultur.
Schlüsselwörter
Medienbrüche, Oralität, Literalität, Manuskriptkultur, Buchdruck, Hypertext, Schrift, Kommunikation, Gedächtnis, Kultur, Wissensvermittlung, Informationssystemen, Medienrevolution, Medienkritik
Häufig gestellte Fragen
Was sind die zentralen Medienumbrüche in der Geschichte der Schrift?
Die Arbeit analysiert drei Hauptphasen: den Übergang von der Mündlichkeit (Oralität) zur Schriftlichkeit (Literalität), die Ablösung der Manuskriptkultur durch den Buchdruck und den Wandel zum Hypertext in elektronischen Medien.
Wie beeinflusste die Schrift das menschliche Gedächtnis?
Die Einführung der Schrift führte zu einer Debatte (u.a. bei Platon) darüber, ob das Gedächtnis durch die externe Speicherung von Wissen geschwächt oder die Wissensvermittlung verbessert wird.
Welche Auswirkungen hatte der Buchdruck auf die Kultur?
Der Buchdruck beendete die Ära der handgeschriebenen Manuskripte, ermöglichte die Massenverbreitung von Wissen und revolutionierte Bildung und Literatur.
Was versteht man unter Hypertext?
Hypertext bezeichnet die digitale Struktur von Texten (wie im Internet), die nicht mehr linear gelesen werden müssen. Er verändert die Rolle des Lesers und die Form der Schrift grundlegend.
Ist das Buch durch elektronische Medien bedroht?
Die Arbeit untersucht das „Schicksal des Buches“ im Kontext des Internets und analysiert, wie sich die Funktion des Papiertextes durch neue Informationsträger wandelt.
- Arbeit zitieren
- M.A. Ekaterina Klaer (Autor:in), 2006, Geschichte der Schrift. Von der Mündlichkeit zum Hypertext, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/461794