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Auswirkungen von sportlicher Betätigung auf die Psyche

Titel: Auswirkungen von sportlicher Betätigung auf die Psyche

Facharbeit (Schule) , 2018 , 20 Seiten , Note: 12,7

Autor:in: Theo Lohwasser (Autor:in)

Sport - Sportpsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Sportliche Betätigung hat einen beachtlichen Einfluss auf die psychische Gesundheit eines jeden Menschen. In dieser Arbeit werden zunächst die Begriffe Sport und Psyche definiert, woraufhin verschiedene Hypothesen zu den biochemischen und neurologischen Prozessen aufgezeigt werden. Zuletzt wird noch auf die verschiedenen Effekte des Sports auf die Psyche des Menschen eingegangen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffserklärung

2.1 Sport

2.2 Psyche

3. Biochemische und neurologische Prozesse

3.1 Physiologische Hypothesen

3.2 Psychologische Hypothesen

3.3 Mischmodelle

4. Effekte von sportlicher Betätigung auf die Psyche

4.1 Kurzfristige Effekte auf die psychische Gesundheit

4.2 Langfristige Effekte auf die psychische Gesundheit

4.2.1 Stressreaktivität

4.2.2 Selbstkonzept und Selbstwertgefühl

4.2.3 Angst und Depressionen

4.2.4 Übertrainingssyndrom und sportliches Burnout

5. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit untersucht den Einfluss sportlicher Aktivität auf das menschliche Wohlbefinden und die psychische Gesundheit. Dabei wird die Forschungsfrage verfolgt, wie sowohl positive als auch negative psychologische Effekte durch verschiedene Formen sportlicher Betätigung entstehen und welche wissenschaftlichen Erklärungsmodelle diesen Prozessen zugrunde liegen.

  • Etymologische und fachwissenschaftliche Grundlagen der Begriffe Sport und Psyche
  • Physiologische und psychologische Hypothesen zu biochemischen Wirkmechanismen
  • Kurz- und langfristige Auswirkungen von Sport auf Stress, Selbstwert und Stimmung
  • Negative Begleiterscheinungen wie Übertraining und sportliches Burnout
  • Diskussion der empirischen Belastbarkeit aktueller sportpsychologischer Theorien

Auszug aus dem Buch

4.2.1 Stressreaktivität

Aufgrund der biologischen Anpassungserscheinungen durch regelmäßig betriebenen Sport, wie zum Beispiel einem verringerten Ruhepuls, einem niedrigeren Blutdruck, verbesserter Erholungsfähigkeit und einer ökonomischeren Herztätigkeit, liegt es nahe, dass Sport eine Möglichkeit zur Verbesserung der Stressreaktivität ist. Gerber vermutet, dass “durch sportliche Aktivität unspezifische Anpassungsvorgänge hervorgerufen werden, so dass bei Sporttreibenden die Stressreaktivität auch bei sportfremden Stressoren geringer ausfällt“ (vgl.: Gerber, 2008, S.169). Dies wird in Laborstudien nach einem typischen Paradigma untersucht, in denen Probanden mit verschiedenen Aufgaben konfrontiert werden. Die gestellten Aufgaben sind kognitive Aufgaben wie zum Beispiel der Stroop Test, Rechenaufgaben oder Anagramme, welche unter Zeitdruck und/oder ablenkenden Bedingungen gelöst werden sollen.

Zudem werden psychomotorische Aufgaben, wie beispielsweise das Determinationsgerät des Wiener Testsystems gestellt. Bei diesem antworten die Probanden mit zuvor erlernten Reaktionen, wie dem Drücken von Tasten oder Fußhebeln, auf visuelle und akustische Reize. Der Experimentator kann die Geschwindigkeit der Reizdarbietung variieren. Das verwendete Determinationsgerät erlaubt sowohl Quantität als auch Qualität der Reaktionen. Um die Wirkung von sportlicher Aktivität auf die Testergebnisse zu überprüfen, werden trainierte und untrainierte Probanden gegenübergestellt, oder eine Gruppe von Probanden wird einer kurzfristigen sportlichen Belastung ausgesetzt, während eine andere Gruppe nicht belastet wird. Die Reaktivität auf den erlebten Stress wird während der Testdurchführung durch physiologische Belastungsreaktionen gemessen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Relevanz des Themas Sport und Psyche unter Berücksichtigung aktueller Firmenphilosophien und Forschungsansätze.

2. Begriffserklärung: Definition und etymologische Herleitung der Begriffe Sport und Psyche im sportwissenschaftlichen Kontext.

3. Biochemische und neurologische Prozesse: Analyse verschiedener physiologischer und psychologischer Hypothesen zur Wirkweise körperlicher Aktivität auf den Organismus.

4. Effekte von sportlicher Betätigung auf die Psyche: Untersuchung der kurz- und langfristigen Auswirkungen sowie negativer Syndrome auf die psychische Gesundheit.

5. Schluss: Zusammenfassung der Forschungsergebnisse und Ausblick auf die zukünftige Bedeutung von Sport als therapeutische Maßnahme.

Schlüsselwörter

Sportpsychologie, psychische Gesundheit, Stressreaktivität, Selbstkonzept, Selbstwertgefühl, Endorphinhypothese, Katecholaminhypothese, Flow-Erleben, Übertrainingssyndrom, sportliches Burnout, körperliche Aktivität, Leistungsstagnation, psychische Erschöpfung, Wohlbefinden.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Wechselwirkungen zwischen sportlicher Betätigung und der menschlichen Psyche sowie deren Einfluss auf die psychische Gesundheit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen biochemische Wirkungsweisen, kurzfristige Stimmungseffekte, langfristige Stressresistenz, psychische Stabilität und die Gefahren von Übertraining.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, auf Basis sportpsychologischer Literatur zu klären, wie Sport die psychische Verfassung beeinflusst und welche theoretischen Erklärungsmodelle hierfür existieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse bestehender Metaanalysen sowie sportwissenschaftlicher Studien basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erläutert physiologische und psychologische Hypothesen sowie empirische Befunde zu positiven Effekten und negativen Folgen sportlicher Belastung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Sportpsychologie, Stressreaktivität, Selbstwertgefühl, Flow-Erleben und sportliches Burnout.

Wie unterscheidet sich die kurzfristige von der langfristigen Wirkung auf die Psyche?

Kurzfristige Effekte betreffen vor allem aktuelle Stimmungslagen (z.B. nach einer Trainingseinheit), während langfristige Effekte die Stressresistenz und das generelle Selbstkonzept stärken.

Wann kann Sport eine negative Auswirkung auf die Psyche haben?

Negative Effekte treten insbesondere bei Übertraining oder einem sportlichen Burnout auf, wenn die Belastungsgrenzen überschritten werden und keine ausreichende Erholung erfolgt.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Auswirkungen von sportlicher Betätigung auf die Psyche
Note
12,7
Autor
Theo Lohwasser (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
20
Katalognummer
V461823
ISBN (eBook)
9783668916791
ISBN (Buch)
9783668916807
Sprache
Deutsch
Schlagworte
auswirkungen betätigung psyche
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Theo Lohwasser (Autor:in), 2018, Auswirkungen von sportlicher Betätigung auf die Psyche, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/461823
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Leseprobe aus  20  Seiten
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