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Eine Übersicht zur Entwicklung der Pharmakotherapie

Title: Eine Übersicht zur Entwicklung der Pharmakotherapie

Term Paper , 2019 , 22 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Marc Castillon (Author)

Biology - Genetics / Gene Technology
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Diese Hausarbeit hat zum Ziel, sich der Bedeutung der Pharmakogenetik zu vergegenwärtigen und die sich durch die pharmakogenetische Forschung ergebenen Chancen und Risiken zu analysieren. In diesem Zusammenhang ist kritisch zu reflektieren, ob zukünftig das individuelle Genom eines Patienten entschlüsselt werden muss, bevor überhaupt Medikamente durch den Arzt verordnet werden können. Zunächst soll jedoch die konkrete Ausführung in der Pharmakotherapie – das Medikament – im Vordergrund stehen und die Entwicklung und die Phasen der Arzneimittelprüfung mit ihren jeweiligen Charakteristika nachfolgend herausgearbeitet werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Pharmakotherapie – Entwicklung eines neuen Arzneimittels

3. Pharmakogenetische Forschung: Bedeutung, Chancen und Risiko

3.a. Chancen durch die pharmakogenetischen Forschung

3.b. Risiken der pharmakogenetischen Forschung

4. Notwendigkeit der individuellen Genom-Entschlüsselung vor Medikamentenverordnung

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Bedeutung der Pharmakogenetik zu verdeutlichen und die damit verbundenen Chancen sowie Risiken kritisch zu analysieren, insbesondere im Hinblick auf die Frage nach einer obligatorischen Genom-Entschlüsselung vor der Verordnung von Medikamenten.

  • Grundlagen der modernen Pharmakotherapie und Arzneimittelentwicklung
  • Einfluss genetischer Variationen auf die Arzneimittelwirkung
  • Nutzenpotenziale für die Patientensicherheit und Arzneimittelwirksamkeit
  • Rechtliche und ethische Implikationen der genetischen Analyse
  • Ökonomische Aspekte und Effizienzsteigerung im Gesundheitswesen

Auszug aus dem Buch

3. Pharmakogenetische Forschung: Bedeutung, Chancen und Risiko

Der Begriff der Pharmakogenetik wird definiert als der Einfluss genetischer Eigenschaften auf: die Pharmakodynamik, das heißt die Wirkqualität und -stärke von Arzneistoffen, die Pharmakokinetik, das heißt die Geschwindigkeit der Aufnahme, der Metabolisierung und der Ausscheidung von Arzneistoffen sowie das Risiko von Überempfindlichkeitsreaktionen.

Das individuell unterschiedliche Ansprechen der Patienten auf Arzneimittel ist eine besondere Herausforderung der Medizin. Im Jahr 2003 wurde die Entschlüsselung des humanen Genoms vollständig abgeschlossen. Die Entzifferung der rund drei Milliarden Bausteine umfassenden menschlichen Erbguts hat entscheidende Fortschritte in der genetischen Forschung und Pharmakogenetik gebracht. Die Disziplin der Pharmakogenetik untersucht dabei den genetischen Einfluss eines Patienten auf die Arzneimittelwirkung.

Aktuell existieren bei etwa 10 % aller Arzneimittel pharmakogenetische Informationen. In einer Reihe von Fällen sind pharmakogenetische Anwendungen und Gentests bereits verpflichtend in den Fachinformationen vorgeschrieben, z. B.: Gentest (verpflichtend seit 2008) vor Beginn einer antiretroviralen Therapie mit Abacavir – einem Arzneistoff zur Behandlung von mit HIV-1 infizierten Patienten – denn bei etwa 5-6 % der Patienten treten starke Überempfindlichkeitsreaktionen als schwerwiegende Nebenwirkung des Medikaments Abacavir auf.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz der Pharmakogenetik im Kontext der personalisierten Medizin anhand prominenter Beispiele und definiert die Zielsetzung der Arbeit.

2. Pharmakotherapie – Entwicklung eines neuen Arzneimittels: Dieses Kapitel erläutert die komplexen und langwierigen Prozesse der Arzneimittelentwicklung von der präklinischen Forschung bis hin zu den vier Phasen der klinischen Arzneimittelprüfung.

3. Pharmakogenetische Forschung: Bedeutung, Chancen und Risiko: Es wird untersucht, wie genetische Variationen die Arzneimittelwirkung beeinflussen, wobei sowohl die Vorteile für die Patientenversorgung als auch rechtliche und ethische Herausforderungen gegenübergestellt werden.

4. Notwendigkeit der individuellen Genom-Entschlüsselung vor Medikamentenverordnung: Das Kapitel diskutiert die medizinische Notwendigkeit einer vorsorglichen Genom-Entschlüsselung unter Berücksichtigung aktueller Richtlinien und der klinischen Evidenz.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass pharmakogenetische Screenings in spezifischen Fällen sinnvoll sind, eine allgemeine Verpflichtung zur Genom-Entschlüsselung jedoch kritisch zu sehen ist.

Schlüsselwörter

Pharmakogenetik, Personalisierte Medizin, Arzneimittelsicherheit, Gentests, Arzneimittelentwicklung, Nebenwirkungen, Genom-Entschlüsselung, Pharmakokinetik, Pharmakodynamik, Medizinethik, Datenschutz, Patientensicherheit, Therapeutisches Versagen, Gendiagnostik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Grundlagen, Chancen und Risiken der Pharmakogenetik innerhalb der modernen klinischen Pharmakologie.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Arzneimittelprüfung, die genetische Beeinflussung von Medikamentenwirkungen, der Datenschutz bei genetischen Daten sowie die ethischen Aspekte der personalisierten Medizin.

Was ist die primäre Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit reflektiert kritisch, ob künftig das individuelle Genom eines Patienten zwingend entschlüsselt werden muss, bevor ein Arzt Medikamente verordnen darf.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine wissenschaftliche Hausarbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Auswertung aktueller Studien sowie Richtlinien basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung der Arzneimittelentwicklung, die Chancen und Risiken der Pharmakogenetik sowie eine Prüfung der Notwendigkeit einer obligatorischen Genom-Entschlüsselung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Pharmakogenetik, Arzneimittelsicherheit, Genom-Analyse und Ethik in der Medizin geprägt.

Welche Rolle spielen "Zufallsbefunde" bei der pharmakogenetischen Untersuchung?

Zufallsbefunde stellen eine ethische Komplexität dar, da sie Informationen über Krankheiten oder Abstammungsverhältnisse liefern können, die über den ursprünglichen Untersuchungsanlass hinausgehen.

Wie bewertet der Autor das Risiko der Diskriminierung?

Der Autor sieht trotz des Gendiagnostikgesetzes eine potenzielle Gefahrenquelle für Ausgrenzungen und Diskriminierungen durch Arbeitgeber oder Versicherer, sofern sensible genetische Informationen bekannt werden.

Was ist das Ergebnis in Bezug auf die Notwendigkeit der Genom-Entschlüsselung?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass eine generelle Notwendigkeit zur individuellen Genom-Entschlüsselung vor jeder Medikamentenverordnung nach aktuellem Stand der Wissenschaft klar zu verneinen ist.

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Details

Title
Eine Übersicht zur Entwicklung der Pharmakotherapie
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg
Grade
1,0
Author
Marc Castillon (Author)
Publication Year
2019
Pages
22
Catalog Number
V461829
ISBN (eBook)
9783668914124
ISBN (Book)
9783668914131
Language
German
Tags
Pharmakogenetik Erbgut Stoffwechsel Medikamentenwirksamkeit Genetik genetische Ausstattung Variabilität Arzneimittelwirksamkeit Medikamentenentwicklung Pharmakotherapie pharmakogenetische Forschung individuelle Genom
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marc Castillon (Author), 2019, Eine Übersicht zur Entwicklung der Pharmakotherapie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/461829
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