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Qualitative Forschung. Analyse von Leitfadeninterviews

Titel: Qualitative Forschung. Analyse von Leitfadeninterviews

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2018 , 15 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Christin Kuhaupt (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die qualitative Forschungsarbeit "Vernetzung in Organisationen" hat zum Ziel – mit Hilfe der Befragung von zwei Mitarbeiterinnen der öffentlichen Verwaltung – die Bedeutung von Netzwerken zu beobachten. Der zentrale Aspekt, der dabei beleuchtet werden soll, ist die Übertragung von Netzwerken an Dritte.

Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter besitzt in ihrem / seinem Berufsleben individuelle Beziehungen zu anderen Personen oder Personengruppen. Dabei kann es sich sowohl um berufliche Kontakte handeln als auch um private, die für berufliche Zwecke genutzt werden. Die individuellen Netzwerke werden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern genutzt, um sich für die Aufgabenerledigung Rat einzuholen. Diese netzwerkartigen Strukturen gewinnen zunehmend an Bedeutung, auch wenn der Grad
der Ausprägung in der freien Wirtschaft vermutlich deutlich höher ist, als in der öffentlichen Verwaltung. Trotz der Erkenntnis, dass eine gut ausgeprägte Netzwerkstruktur einen Erfolgsfaktor darstellt, setzten sich die Unternehmen selten mit der gezielten Steuerung dieser Struktur auseinander.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Methode und Fragestellung

2.1 Die Thematik im Rahmen der qualitativen Forschung

2.2 Forschungsfrage

2.3 Leitfadeninterview

3 Interviewanalyse

3.1 Einzelauswertung Interviewpartner A

3.2 Einzelauswertung Interviewpartner B

4 Fazit

5 Reflexion des Forschungsprozesses

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung und Übertragbarkeit von beruflichen Netzwerken in der öffentlichen Verwaltung, um Wissensverluste bei Mitarbeiterwechseln zu minimieren.

  • Qualitative Analyse von Leitfadeninterviews mit Führungskräften
  • Einfluss der persönlichen Ebene und Sympathie auf das Netzwerken
  • Wissenstransfer durch Netzwerkübergabe an Nachfolger
  • Unterscheidung zwischen bewusster und unbewusster Netzwerkarbeit
  • Besonderheiten von Netzwerken im öffentlichen Sektor

Auszug aus dem Buch

3.1 Einzelauswertung Interviewpartner A

Person A wurde gefragt, ob sie ihre Kontaktpersonen und Beziehungen zu einzelnen Organisationseinheiten dokumentieren könnte, damit diese an eine mögliche Nachfolgerin / einen möglichen Nachfolger weitergegeben werden können. Person A antwortete folgendes:

„Nee, da hätte ich keine Probleme. Also das sind alles Leute wo ich auch sagen würde ähm, das würde ich weitergeben beziehungsweise ich würde dann mit denen auch Kontakt aufnehmen um da klar zu machen, dass ich da Daten und E-Mail Adressen oder sowas weitergebe. Also aber von allen Leuten habe ich nicht das Problem das nicht jemand anders das Problem dann hätte und ich finde das auch eigentlich sehr wichtig […]“

A sieht kein Problem darin, ihre Netzwerke an andere Personen weiterzugeben. Für sie ist die Übertragung jedoch wichtig. Allerdings würde A ihre Kontakte darüber informieren, dass die Kontaktdaten nun weitergegeben werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung individueller Netzwerke in Organisationen und begründet die Notwendigkeit, diese im öffentlichen Sektor näher zu erforschen.

2 Methode und Fragestellung: In diesem Kapitel werden der qualitative Forschungsansatz, die konkrete Forschungsfrage sowie das Design der Leitfadeninterviews dargelegt.

3 Interviewanalyse: Hier werden die geführten Experteninterviews ausgewertet und die unterschiedlichen Herangehensweisen der befragten Personen an das Netzwerken detailliert analysiert.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert die unterschiedliche Bedeutung von passiver und aktiver Netzwerkarbeit für den Wissenstransfer.

5 Reflexion des Forschungsprozesses: Die Verfasserin reflektiert ihre Erfahrungen bei der Anwendung qualitativer Methoden und die Herausforderungen während der Interviewführung.

Schlüsselwörter

Qualitative Forschung, Leitfadeninterview, Vernetzung, Organisationen, öffentliche Verwaltung, Wissenstransfer, Führungskräfte, Netzwerkarbeit, persönliche Netzwerke, Nachfolge, soziale Kompetenz, Sympathie, Empathie, Experteninterviews, Netzwerkanalyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung von beruflichen Netzwerken innerhalb der öffentlichen Verwaltung und der Frage, wie diese Strukturen effektiv gestaltet und auf Nachfolger übertragen werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind der Wissenstransfer bei Personalwechsel, die bewusste versus unbewusste Gestaltung von Netzwerken sowie der Einfluss persönlicher Faktoren wie Empathie und Sympathie.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die Bedeutung von Netzwerken in der öffentlichen Verwaltung durch die Befragung von zwei Führungskräften zu beobachten und insbesondere die Übertragbarkeit dieser Netzwerke an Dritte zu untersuchen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird die qualitative Forschungsmethode angewandt, konkret die Durchführung von zwei leitfadengestützten Interviews, die in Anlehnung an die dokumentarische Methode nach Ralf Bohnsack ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Einzelauswertung der beiden Interviewpartnerinnen, wobei deren Einstellungen zur Netzwerkweitergabe und ihre individuellen Netzwerkstrategien kontrastiert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Wissensmanagement, Netzwerkarbeit, qualitative Forschung, öffentliche Verwaltung, Übertragbarkeit und persönliche Ebene.

Warum spielt die persönliche Ebene laut den Befragten eine so große Rolle?

Die Befragten betonen, dass Netzwerke stark von individueller Sympathie und Empathie abhängen, wodurch eine rein "fachliche" Übergabe von Kontaktdaten oft nur eingeschränkt erfolgreich ist.

Wie unterscheidet sich die Netzwerkarbeit von Person A und Person B?

Person A agiert eher unbewusst und sieht Netzwerke als zufällig entstandene berufliche Kontakte, während Person B das Netzwerken aktiv als unabdingbares Führungsinstrument pflegt und sogar in ihrer Freizeit fördert.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Qualitative Forschung. Analyse von Leitfadeninterviews
Hochschule
Universität Kassel
Note
1,3
Autor
Christin Kuhaupt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
15
Katalognummer
V461853
ISBN (eBook)
9783668917101
ISBN (Buch)
9783668917118
Sprache
Deutsch
Schlagworte
qualitative forschung analyse leitfadeninterviews
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christin Kuhaupt (Autor:in), 2018, Qualitative Forschung. Analyse von Leitfadeninterviews, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/461853
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Leseprobe aus  15  Seiten
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