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Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei der Konstruktion und Regulierung von Pfandbriefen und Asset-Backed-Securities

Titel: Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei der Konstruktion und Regulierung von Pfandbriefen und Asset-Backed-Securities

Seminararbeit , 2010 , 38 Seiten , Note: 12 Punkte

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Jura - Andere Rechtssysteme, Rechtsvergleichung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Seminararbeit behandelt die Konstruktion und Regulierung von Pfandbriefen und Asset-Backed-Securities. Sie erläutert die rechtlichen Grundstrukturen und untersucht Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Insolvenzrecht, sowie im Kapitalmarkt- und Bankenaufsichtsrecht.

Zunächst sollen dabei beide Finanzierungsinstrumente kurz vorgestellt werden, um anschließend ihre Grundstrukturen zu vergleichen. Der darauffolgende Abschnitt widmet sich der Insolvenzsicherheit beider Anlageformen. Im dritten Teil der Arbeit werden die kapitalmarkt- und bankenaufsichtsrechtliche Regulierung von Pfandbriefen und ABS vergleichend analysiert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Einführung

II. Grundstrukturen von Pfandbriefen und ABS

1. Pfandbriefe

a) Grundlagen

b) Vorteile

c) Rechtliche Ausgestaltung durch das PfandBG

aa) Pfandbriefbank

bb) Rechtliche Einordnung des Pfandbriefes

cc) Deckungsmasse

2. Asset-Backed-Securities

a) Grundlagen

b) Vorteile

c) Rechtliche Rahmenbedingungen

aa) Forderungsabtretung

bb) Rechtsform der Zweckgesellschaft und Wertpapieremission

cc) Verwaltung der Forderungen durch den Servicer

3. Vergleich der Grundstrukturen von Pfandbriefen und ABS

III. Insolvenzrechtliche Untersuchung

1. Insolvenz des sich refinanzierenden Unternehmens

a) Pfandbriefe

aa) Risiken und Schutzmechanismen im Vorfeld

bb) Folgen des Insolvenzeintritts - Sachwalterverfahren

b) ABS

aa) Risiken bei Buchgrundschulden als Vermögensgegenstände

bb) Umqualifizierungsrisiko des Schuldverhältnisses

cc) Risiko des Insolvenzverwalterwahlrechts nach § 103 InsO

dd) Risiko der unvollständigen Trennung

ee) Risiko der Insolvenzanfechtung

c) Vergleich: Insolvenz des sich refinanzierenden Unternehmens

2. Insolvenz der Deckungsmasse

a) Pfandbriefe

b) ABS

c) Vergleich: Insolvenz der Deckungsmasse

3. Ergebnis der insolvenzrechtlichen Untersuchung

IV. Kapitalmarkt- und bankaufsichtsrechtliche Analyse

1. Gewährleistung von Transparenz

a) Publizitätsvorschriften

aa) Prospektpflicht

bb) Spezielle Publizitätsvorschriften hinsichtlich der Deckungsmasse

b) Regulierung von strukturbedingten Intransparenzen

2. Aufsicht und Vorgaben zum Risikomanagement

a) Erlaubnispflicht

b) Laufende Aufsicht durch einen Treuhänder

c) Laufende staatliche Aufsicht

d) Verpflichtung zum Risikomanagement

3. Auswirkungen auf die Eigenkapitalausstattung von Kreditinstituten

4. Besonderheiten bei Kreditinstituten als Investoren

a) Begrenzung des Anlageverhaltens

b) Überwachung der Risiken

c) Eigenkapitalunterlegung

d) Notenbankfähigkeit

5. Strafrecht

6. Ergebnis der kapitalmarkt- und bankaufsichtsrechtlichen Analyse

V. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Pfandbriefen und Asset-Backed-Securities (ABS) hinsichtlich ihrer Konstruktion, ihrer insolvenzrechtlichen Sicherheit sowie ihrer kapitalmarkt- und bankaufsichtsrechtlichen Regulierung im deutschen Recht zu analysieren, um zu bewerten, ob das Pfandbriefrecht als Vorbild für eine zukünftige gesetzliche Ausgestaltung von ABS dienen kann.

  • Grundstrukturen von Pfandbriefen und ABS
  • Insolvenzfestigkeit im Vergleich
  • Rechtliche Rahmenbedingungen und Regulierung
  • Transparenz und Risikomanagement
  • Implikationen für Investoren und Kreditinstitute

Auszug aus dem Buch

1. Gewährleistung von Transparenz

Transparenz bewirkt nicht nur eine gewisse Disziplinierung des verpflichteten Unternehmens, sondern ist für die Vergleichbarkeit und Risikoeinschätzung eines Wertpapiers unerlässlich. Eine hohe Transparenz dient daher sowohl dem Anlegerschutz als auch der Effizienz des Kapitalmarkts. Realisieren lässt sich Transparenz vor allem durch Publizitätsvorschriften. Die Finanzmarktkrise verdeutlichte jedoch, dass Intransparenzen nicht nur durch unzureichende Informationen seitens des Emittenten, sondern auch durch komplizierte Anlagestrukturen entstehen können.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einführung: Diese Einleitung stellt das Thema vor, erläutert die Relevanz der Untersuchung vor dem Hintergrund der Finanzkrise und skizziert den Aufbau der Arbeit.

II. Grundstrukturen von Pfandbriefen und ABS: Das Kapitel erläutert die Definitionen, Vorteile und rechtlichen Rahmenbedingungen beider Instrumente und vergleicht ihre wesentlichen strukturellen Merkmale.

III. Insolvenzrechtliche Untersuchung: Hier wird analysiert, wie beide Anlageformen im Falle einer Insolvenz des sich refinanzierenden Unternehmens oder der Deckungsmasse geschützt sind und welche Risiken bestehen.

IV. Kapitalmarkt- und bankaufsichtsrechtliche Analyse: Dieses Kapitel vergleicht die regulatorischen Anforderungen an Transparenz, Aufsicht, Risikomanagement und Eigenkapitalunterlegung beider Finanzierungsinstrumente.

V. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Eignung des Pfandbriefrechts als Orientierung für eine künftige, einheitlichere Regulierung von ABS-Transaktionen.

Schlüsselwörter

Pfandbrief, Asset-Backed-Securities, ABS, Verbriefung, Deckungsmasse, Insolvenzfestigkeit, Kapitalmarkt, Bankaufsichtsrecht, Refinanzierung, Transparenz, Risikomanagement, KWG, PfandBG, Anlegerschutz, Zweckgesellschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die rechtlichen Grundlagen und Unterschiede zwischen zwei wichtigen Finanzierungsinstrumenten: Pfandbriefen und Asset-Backed-Securities (ABS).

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit deckt die strukturelle Konstruktion, die insolvenzrechtliche Absicherung und die bankaufsichtsrechtliche Regulierung beider Finanzprodukte ab.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, auf Basis eines detaillierten Vergleichs zu prüfen, ob das deutsche Pfandbriefrecht als Modell oder Orientierung für die künftige gesetzliche Gestaltung von ABS-Transaktionen fungieren kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine rechtswissenschaftliche Analyse, die einschlägige Gesetze, Literatur und die aktuelle Rechtsprechung vergleichend gegenüberstellt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Grundstrukturen erklärt, gefolgt von einer tiefgehenden insolvenzrechtlichen sowie kapitalmarkt- und bankaufsichtsrechtlichen Untersuchung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Pfandbrief, ABS, Insolvenzfestigkeit, Deckungsmasse, Transparenz, bankaufsichtsrechtliche Regulierung und Verbriefung.

Welche Rolle spielt das PfandBG bei der Regulierung von ABS?

Das PfandBG dient als hochreguliertes Vorbild, wobei die Arbeit kritisch beleuchtet, inwiefern dessen Prinzipien auf das flexiblere ABS-Modell übertragbar sind.

Wie unterscheidet sich die Insolvenzfestigkeit?

Während die Insolvenzfestigkeit des Pfandbriefs kraft gesetzlicher Anordnung durch die Aussonderung des Vermögens gewährleistet ist, beruht sie bei ABS auf der vertraglich vereinbarten Übertragung der Vermögensgegenstände.

Ende der Leseprobe aus 38 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei der Konstruktion und Regulierung von Pfandbriefen und Asset-Backed-Securities
Hochschule
Universität Konstanz
Note
12 Punkte
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
38
Katalognummer
V461887
ISBN (eBook)
9783668917354
ISBN (Buch)
9783668917361
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ABS Pfandbrief
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2010, Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei der Konstruktion und Regulierung von Pfandbriefen und Asset-Backed-Securities, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/461887
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Leseprobe aus  38  Seiten
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